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Leselupe.de > Erzählungen
Die Mäusekönigin
Eingestellt am 14. 03. 2002 13:27


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knychen
Routinierter Autor
Registriert: Feb 2002

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Ich stand mit dem LKW auf einem kleinen, stinkigen Parkplatz zwischen Wiesbaden und Frankfurt. Die Rückladung war verstaut, die Sonne drückte mit knapp 30°C aufs Kabinendach, es war nachmittags gegen 14 Uhr und ich hatte vor, meine gesetzlich vorgeschriebene Ruhezeit bis 23 Uhr einzuhalten. Um Halbelf würde der Wecker klingeln und die Kaffeemaschine hatte ich schon soweit bestückt, dass ich beim Aufwachen nur auf den Knopf zu drücken brauchte. Bevor ich in die Waagerechte ging, steckte ich mir eine Zigarette an und ließ die letzte Tour noch einmal Revue passieren. Um 22 Uhr war ich am Vortag in Berlin bei Vollmond losgefahren. Vollmond ist mir bei Nachtfahrten am liebsten. Man wird nicht so schnell müde und kann die Landschaft mal auf andere Art betrachten. Mein Fahrtziel war der Großraum Frankfurt.
Auf der Autobahn herrschte wenig Verkehr und ich hatte auch keine Lust, mich mit irgendwelchen Kollegen per Funk zu unterhalten. Plötzlich fiel mir auf, dass andauernd Mäuse über die Straße huschten. Sieht lustig aus, sie rennen ungefähr ‘nen halben Meter, bleiben eine Sekunde stehen und weiter, ein Meter, stopp, halber Meter.....
Vielleicht machen die das untereinander zur Mutprobe, dachte ich bei mir, so nach dem Motto: Wer es bis rüber schafft, ist der König der Nacht. Manchmal müssen es keine tiefgründigen Gedanken sein, mit denen man sich die Zeit vertreibt.
Naja, es waren jedenfalls mehr Mäuse als sonst und sicherlich hab ich auch ein oder zwei überfahren- das merkt man nicht so bei 40 Tonnen Gesamtgewicht, verteilt auf fünf Achsen.
Zigarette zu Ende, Gardine zu: Gute Nacht, Ronald!


Die Mäusekönigin

Im Traum lag ich an einem der Waldseen, wie es so viele rings um Berlin gibt. Ich lag auf dem Rücken, die Augen geschlossen, mit dem Gesicht zur Sonne. Wenn man so liegt, bemerkt man es auch mit geschlossenen Augen, wenn ein Schatten aufs Gesicht fällt.
Und er fiel, ein riesengroßer Schatten fiel.
Ich schlug die Augen auf und erschrak: Vor mir stand eine bestimmt drei Meter große Maus. Sie beugte ihren graubraunen Kopf zu mir herab und roch eklig aus dem Maul. Unbeweglich vor Angst blickte ich auf ihre beiden langen Nagezähne, jeder so lang wie mein Unterarm. Ich lag wie angenagelt. Die Maus sah wie die Mäusekönigin Ramina in dem Buch: „Der schlaue Urfin und seine Holzsoldaten“ von Alexander Wolkow aus, nur das die Krone vom Material her an eine alte Konservendose erinnerte und Madam selbst bei weitem nicht so freundlich wirkte, sieh sah eher räudig aus, ja, ich glaube „räudig“ ist das passende Wort.
Plötzlich fing sie an zu sprechen.
„Höre Mensch! Du denkst, du bist die Krone der Schöpfung und kannst dich über das Lebensrecht sämtlicher Kreaturen hinwegsetzen. Doch dem ist nicht so. Heute Nacht hast du drei aus meinem Volke überfahren, nicht absichtlich, das weiß ich, aber du hast es ohne Reue getan, weil du denkst, dass dich dafür niemand zur Verantwortung ziehen kann. Doch du irrst, denn ich kann es tun und ich werde es tun.
Einer der Überfahrenen war ein notorischer Raufbold und Krimineller, unfähig einer sozialen Bindung und weiß Gott kein nützliches Mitglied der Gesellschaft.
Aber die anderen Beiden haben, ähem, hatten Familie, und wie bei Mäusen üblich große Familien. Der tägliche Zwang, diese Familie, also die Kinder satt zu bekommen, dieser allgegenwärtige Druck, Nahrung zu beschaffen, ließ sie blindlings über die Straße rennen.
Nicht Leichtsinn war es. Es lag also bei dir, ihr Leben zu erhalten.
Nun werde ich dich verwandeln. Ich werde dich in eine Welt versetzen, in welcher du klein bist, so klein, dass dir all eure alltäglichen Dinge so groß erscheinen werden, wie uns eure Autos, Straßen, Häuser und so weiter. Du wirst dich am Rande einer Wüste befinden und am anderen Ende ist deine Familie eingesperrt. Innerhalb einer Zeit, die du nicht weißt, mußt du zu ihnen gelangen und sie befreien. Schaffst du es nicht, sterben sie und du hast den Rest deines Lebens an dieser Schuld zu tragen. Wehleidig, wie ihr Menschen seid, wirst du daran zerbrechen.“
So sprach sie mit drohender Stimme. Ich wollte schnell noch etwas zu meiner Entschuldigung sagen, aber da war sie schon verschwunden.
Dann geschah etwas Seltsames. Es kam mir vor, als ob ich auf der Seite liegend einen Abhang hinunterrollte. Schneller und schneller wechselten sich Himmel und Erde ab, bis ich nichts mehr unterscheiden konnte. Schon wurde mir übel, da stieß ich mit dem Kopf an einen harten Gegenstand und blieb liegen. Die Stirn tat höllisch weh und ich konnte mit der Hand fühlen, wie sofort eine Beule wuchs.
Ich stand auf. Vor mir, soweit ich sehen konnte, war nichts als Sand und hinter mir ein unendlich hoher Wald. Er sah anders aus als gewohnt. Alle Baumstämme waren grün und gelb und ganz glatt. Keine Spur von rauer Rinde. Sie sahen aus wie riesige Grashalme und in Anbetracht der Rede, die ich mir vor kurzem anhören musste, konnte ich wohl auch davon ausgehen, dass es sich um Grashalme handelte.
Die Maus hatte gesagt:, Am anderen Ende der Wüste...’
,Ja leck mich doch, du Mistvieh’ dachte ich , denn ich war gehörig sauer ob der ungeplanten Abenteuertour, die mir nun bevorstehen sollte. ,Ich werd’ dir zeigen, wie die Krone der Schöpfung durch so ein paar Meter Sand kommt’. Und ich ging los.
Da es auf der Liegewiese an diesem idyllischen Badesee immer wieder Scherben gibt, trug ich außer meiner Badehose auch ein Paar ganz einfache Stoffturnschuhe. Eine komplette Survival-Ausrüstung wäre mir natürlich bedeutend lieber gewesen, aber es würde wohl auch so gehen.
Nach einigen Schritten lag eine riesengroße, glänzende Platte im Sand oder besser im Geröll, die in ihren Ausmaßen an die Größe eines ganz normales Wohnzimmer erinnerte, nur eben rund. Ein rötlicher Kupferton mit einigen blaugrünen Flecken dominierte die Oberfläche. Als ich sie mit exakt sieben Schritten durchmaß, erkannte ich an der reliefartig Gestaltung, das es sich um einen Pfennig aus dem Jahre 1976 handelte. Dieser eher unwichtige Fakt ließ mich jedoch vor meinem inneren Auge die originale Größe eines Pfennigs bestimmen und anhand der sieben Schritte und der Tatsache, dass ein Schrittmaß in etwa der halben Körpergröße eines Menschen entspricht, musste ich davon ausgehen, dass meine jetzige Größe ungefähr dreieinhalb bis vier Millimeter betrug. Bei dem Gedanken daran, welche ansonsten für die menschliche Physis eher unbedeutenden Tierchen mir von nun an gefährlich werden konnten,
schrumpften mein Enthusiasmus in Bezug auf die Durchführbarkeit der gestellten Aufgabe proportional zur Körpergröße. Nur die vage im Hinterkopf schlummernde Hoffnung, das alles nur ein Traum sei, brachte in mir den Mut zustande, nicht einfach aufzuwachen, sondern loszugehen.
Obwohl die Sonne mit unverminderter Kraft vom Himmel schien, wurde es unversehens dunkel. Eine große formlose Fläche senkte sich herab, berührte dabei den Rand des Pfennigs und katapultierte mich, der ich genau auf dem anderen Ende stand, mitten in das warme Geröll hinein. Die Gesetze der Schwerkraft schienen sich in angenehmer Weise verändert zu haben, den ich empfand dabei nicht den Schmerz, den ich wohl gespürt hätte, wenn mir ein solcher Sturz unter normalen Verhältnissen zugestoßen wäre. Diesen Fakt verbuchte ich als eindeutigen Pluspunkt meiner Situation, man konnte das nutzen.
Bis zur Hüfte steckte ich in den unförmigen fußballgroßen Sandkörnern fest, kam aber ohne Probleme frei. Die dunkle Fläche hatte sich nach der Attacke genauso schnell wie sie erschienen wieder emporgehoben, um einen Augenblick später in einiger Entfernung die gleiche Zeremonie zu wiederholen. Aus ebendieser Entfernung konnte man auch erkennen, dass es sich um einen Schuh gehandelt hatte, also war wohl jemand durch den Sand gelaufen.
Gelaufen- das war das Stichwort, ich musste ja weiter.
Todesmutig stapfte ich durch das unwegsame Gelände, als sich von rechts eine Bewegung in mein Gesichtsfeld schob. Ich blieb stehen und musste mit Erschrecken sehen, dass eine Ameise in einer Richtung unterwegs war, die in jedem Fall meinen Kurs kreuzen würde. Sie, die Ameise, war so lang wie ich hoch, aber wer einmal beobachtet hat, was Ameisen im Verhältnis zu ihrem Körpergewicht fortschleppen können und wie lange es dauert, bis eine Ameise trotz Zerquetschens und mit feinem Sand Überschüttens kein Lebenszeichen mehr von sich gibt, der wird sich nicht auf den schmalen Pfad begeben, gleiche Körpergröße mit gleicher Kraft als verbindlich anzusehen.
Sie kam direkt auf mich zu.
Ihre Kauwerkzeuge klapperten in beständiger Bewegung und ich hoffte darauf, nach Ameisenmaßstäben ein ungenießbarer Brocken zu sein. Mehrmals ruckte ihr Kopf auf und nieder, als ob sie mich musterte und dann drehte sie sich um und ging exakt den gleichen Weg zurück. Nur ein stechender Geruch hing noch eine Weile in der Luft.
Immer wieder nach vorn, hinten, rechts, links und oben Ausschau haltend lief ich weiter. Das konnte mich zwar nicht vor mit großer Geschwindigkeit näher kommenden Gefahren schützen, aber vielleicht half es mir dabei, mich rechtzeitig zu verstecken.
Ich nutzte gerade die Ebenheit eine Geländeabschnittes, da packte mich unvermutet etwas von hinten und riss mich mit sich in die Höhe. Umdrehen und mich festhalten waren zwei Vorgänge, die ich instinktiv vollbrachte und schon ging es rasant abwärts, wieder hoch, wieder runter. Ein sehr schnelles Riesenrad kam mir als Vergleich in den Sinn. Dann nahm ich auch diesen intensiven Geruch warmen Gummis wahr und musste nun davon ausgehen, dass ich im Profil eines Fahrrades klebte. Es hatte mich von hinten erwischt, also konnte ich hoffen, in meiner Wunschrichtung vorwärts zu kommen.
Aber da hielt das Rad an und ich wurde fortgeschleudert. Ich fiel und fiel und fiel und landete schließlich im oder besser gesagt auf dem Wasser, denn die Oberflächenspannung konnte ich mangels Masse nicht durchbrechen. Die Wasserfläche lag im Schatten und ich wollte gerade mein Erinnerungsvermögen bezüglich der Umgebung testen, als ein Sandsturm losging, sogleich wieder abebbte und der Schatten mit wippenden Bewegungen und einem kurzen Bellen verschwand.
„Na prima, ein Spaziergang auf Hundepisse, das hatte ich mir doch schon immer gewünscht.“
Aber was half’s, ich musste ja weiter und so krabbelte ich auf diesem wabbeligen Untergrund bis zu seinem Rand.
„Alles nur ein Traum“ schimpfte ich vor mich hin „alles nur ein Traum.“
An meinem Horizont schien die Sandfläche dunkler zu werden und abermals in Gras überzugehen. Ich hielt schnurstracks darauf zu und traf ein gigantisches Wesen. Hätte ich meine natürlichen Proportionen gehabt, wäre der Größenvergleich mit einem Lkw angebracht, so jedoch mutmaßte ich auf etwa vier Zentimeter. Gelbgrün gefärbt und mit in alle Richtungen abstehenden Stacheln versehen, bewegte sich das Ungetüm sehr ungleichmäßig, wechselte immer wieder ein bisschen den Kurs und kam langsam aber sicher näher. Es war eine Raupe.
Gut, fressen würde sie mich wohl nicht, Rücksicht nehmen aber ebenso wenig. Meine einzige Chance bestand darin, im geeigneten Moment aufzuspringen und mich in ihren Borsten festzukrallen. Zum überlegen blieb nicht viel Zeit, ich sprang und fand auch sofort Halt in den stabilen Haaren. Nun wollte ich mich zum Schwanzende durcharbeiten und dort abspringen, aber dann sah ich eine abgebrochene Haarspitze und hatte eine Idee.
Die Spitze hatte Armeslänge, war sehr starr und vor allem an dem einen Ende sehr spitz.
Mit diesem Dorn in der Hand kletterte ich so weit es mir möglich war zum Kopf der Raupe, sucht mir dort einen festen Standplatz und stach dann kräftig auf der rechten Seite zu. Sie muss es gespürt haben, denn sofort änderte sie ihre Richtung wie ein folgsames Pferd. Den gleichen Test machte ich links und es funktionierte auch . Nach mehreren Stichen hatte ich sie in Richtung Wald gedrängt und gab ihr nun abwechselnd links und rechts die Sporen. Mein Ziel rückte langsam näher.
An den erste Grashalmen sprang ich ab, rollte fallschirmspringermäßig über den Boden und wollte einen letzten Blick auf mein Taxi werfen. Das Taxi schwebte aber schon weit über mir in den Krallen eines Vogels davon.
„Wieder nur knapp überlebt“ dachte ich und mit dem Traum war ich mir gar nicht mehr so sicher.
Die Wüste hatte ich also gemeistert, jetzt sollte ich meine Frau und die Kinder finden- doch wo beginnen?
Als hätte ich noch nicht genug ausgestanden, begann in diesem Augenblick die Erde zu beben.
Ich konnte keinen Grund für die Schwankungen ausmachen, aber dann hörte ich wie aus weiter Ferne die Worte: „He Kny! Aufwachen! Fertigmachen zum Frühsport!“
Schweißgebadet schreckte ich hoch und knipste das Licht im Fahrerhaus meines Lkw an.
Es war 22 Uhr, also eine halbe Stunde vor der offiziellen Weckzeit und mein Kollege Carsten stand draußen auf dem Trittbrett und hatte die ganze Hütte zum Schaukeln gebracht.
,Nee, wat man manchmal für’n Scheiß träumt’ ging es mir durch den Kopf ,sollte man vielleicht mal aufschreiben, kann man vielleicht später schön drüber lachen’.
Ich warf die Kaffeemaschine an und ging in die Raststätte zum Zähnputzen. Auf meiner Stirn prangte eine große vollendete Beule. meine Gedanken gingen sofort zu dem Abhang, den ich im Traum hinuntergerollt war und ich erwischte mich auf dem Rückweg über den nächtlichen Parkplatz dabei, dass ich mich immer wieder misstrauisch umschaute.
Der Kaffee duftete, die Zeit war ran, also fuhren wir Richtung Berlin.
Der Traum entfernte sich immer weiter, als etwa zwei Stunden später, wiederum bei Bad Hersfeld, eine Maus von links nach rechts über die Bahn lief. Nach einem Blick in den Rückspiegel schlenkerte ich ein wenig nach links, also entgegen ihrer Laufrichtung und so wie es aussah, nutzte sie ihre Chance.
Sofort meldete sich Carsten hinter mir über CB-Funk.
„Eh, watt’n los? Wennde müde bist, fahr doch uff’n Parkplatz und lech dir uff de Seite, aba mach dett nich hier uffde Strasse!“
„Reg dich ab, ick bin putzmunter, aba da lief ne Maus üba de Strasse, die wolltick nich übafahrn.“
Gelächter von mehreren Kollegen im Empfangsbereich war die Antwort, aber nach ein paar Minuten gab das Thema nichts mehr her und man ging zur Tagesordnung über: Arbeit, Frauen, Fußball.
Da hakte aber noch mal ein Kollege nach, von der Stimme her so um die fünfzig„ würde ich sagen.
„Ist denn der Mäuseretter noch QRV?“
QRV heißt in im CB-Funk soviel wie: empfangsbereit.
„Ja, watt is?”
“Mach dir nix draus aus dem Verscheißern“ meinte er mit dem norddeutschen Dialekt, den ich so mag „dat sin allet noch junge Kollegen, die müssen noch ne Menge lernen.“
„Und“ setzte er nach einer kurzen Pause dazu „wahrscheinlich mussten die noch nie durch die Wüste.“

__________________
kny

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annabelle g.
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Registriert: Not Yet

du weißt ja, knychen,

dass ich deine lkw-geschichten gern habe.
o.k. mäusekönigin muss ich erst noch lesen, scänne gerade alles ab. kenne nur "josefine, die sängerin der mäuse" von kafka:liebenswürdig.
wie, knychen, zwischen wiesbaden und frankfurt ... dann hätten wir doch auf einer raststätte einen kaffee trinken können, mensch.
annabelle

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