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Leselupe.de > Anonymus
Die Nacht (gelöscht)
Eingestellt am 11. 07. 2010 21:31


Autor
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Sein oder nicht sein! Klar, Goethe: "Die Räuber". Klassiker bei Amazon. Rechts gekauft nützen sie der Leselupe.

Anonymous
Unbekannter Verfasser
Registriert: irgendwann

Der Text wurde vom Autor gelöscht.

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kakadu
???
Registriert: Jun 2010

Werke: 17
Kommentare: 160
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Liebe Autorin/lieber Autor,

Du bemühst Dich um eine poetische Sprache, um einen melodischen Klang und versuchst, ansprechende Bilder zu zeigen. Durch sprachliche Ungenauigkeiten und eine Überfrachtung mit Adjektiven erzeugst Du allerdings eine unfreiwillige Komik.

Die schwarze Nacht
Erinnert ein bisschen an Gruselgeschichten, warum kann die Nacht nicht einfach Nacht sein?

legt sich sanft auf die reifen Weizenfelder.
Der Weizen ist reif, nicht die Felder. Zwei Adjektive in diesem Satz sind bereits mehr als genug.

Duftend streift sie sacht mein Haupt mit ihrem dunklen Kleid.
Nach "sanft" im vorigen Vers jetzt auch noch "sacht"?
Was Du wohl sagen willst, ist: die Dunkelheit ermöglicht es dem LI, den Duft des Weizens intensiver wahrzunehmen. Aber duftet die Nacht?

Die Zeit steht still. Ich lausche, atme leise aus und halte inne.
Diese Zeile klingt gut und ist sprachlich gelungen, wenn mans ein bisschen schwülstig mag. Auf das "leise" würde ich hier verzichten. Wenn ich mich in die Situation einfühle, würde ich sogar eher geräuschvoll ausatmen und dann das Innehalten umso mehr genießen.

Vielleicht können meine Kritteleien Dir helfen, Dein Gedicht zu verbessern. Ich wünsche Dir viel Erfolg!

Liebe Grüße
Claudia

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atoun
???
Registriert: Mar 2009

Werke: 21
Kommentare: 319
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Hallo Anonymus,

schade, dass Du Deinen Text gelöscht hast. Romantik und Poesie besitzen eine eigene Sprache, die sich rational nicht bekritteln lässt.
Da darf die Nacht ruhig schwarz sein, weil es auch dunkelblaue, dunkelrote, schwarzblaue, schwarzrote, schwarzgrüne etc. Nächte gibt.
Die Nacht darf sanft sein, sie darf duften, sie darf stinken, sie darf laut oder leise sein - genauso wie ein Atem. Sie darf sacht berühren, sie darf ergreifen, sie darf sogar mit einem reden. Weizenfelder dürfen reif zur Ernte sein - und so weiter.

Wichtig ist nur, wie man seinen Text zusammenstellt. Ob er klingt, ob der Rhytmus stimmig ist und wenn möglich, nicht zuviel Pathos hineinbringen, sonst wirkt es kitschig.

Viele Grüße
atoun

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