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Leselupe.de > Erz├Ąhlungen
Die Qual der Wahl, Kap. 5+6
Eingestellt am 24. 11. 2001 00:54


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visco
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Die Qual der Wahl

Kapitel 5


      Kriminalbeamte sind bekannt f├╝r ihre ausgezeichnete Menschenkenntnis und ein ganz besonderes Gesp├╝r. Hauptkommissar Haisterkamp bildet da keine Ausnahme. Entsprechendes wollte ich sicher nicht von mir behaupten, und vielleicht ist mir ein gewisses Spie├čertum tats├Ąchlich zu eigen, aber Vorsicht ist eben immer noch besser als das Nachsehen zu haben, mag sie auch noch so ├╝bertrieben erscheinen. Immerhin best├Ąrkte mich das Telefonat mit einem ehemals gemeinsamen Bekannten, von dem ich annahm, da├č Axel und er auch heute noch in Kontakt stehen, in den ohnehin l├Ąngst vorhandenen Bedenken, mich unter Umst├Ąnden zu ├╝berhasteten Handlungen hinrei├čen zu lassen. Axels Familienplanung beziehungsweise deren Entwicklung entzog sich nach achtzehn Jahren Funkstille meiner Kenntnis, aber der Bekannte war sich absolut sicher, da├č Axel zwei S├Âhne habe. Wer also auch immer die junge Dame gewesen sein mochte, die mich in meinem Gesch├Ąft aufsuchte, Axels Tochter, f├╝r die sie sich ausgab, war sie demnach jedenfalls nicht. Mir schien es daher vern├╝nftiger, vorab die ├Ârtlichen Polizeibeh├Ârden um Rat zu fragen.
      Die Geschichte mit der geteilten Banknote entlockte dem zust├Ąndigen Beamten, an den ich verwiesen wurde, ein s├╝ffisantes Schmunzeln, welchem allerdings nicht anzusehen war, ob etwas Vergleichbares zu seinen bestgeh├╝testen Sch├Ątzen z├Ąhlte, oder ob es ihn einfach nur am├╝sierte. Auf eine diesbez├╝gliche Nachfrage habe ich taktvoll verzichtet.
      Viel zu erz├Ąhlen hatte ich zugegebenerma├čen nicht, aber man schien meine Vorbehalte zu teilen, und auf Anraten des Kommissars kehrte ich schon wenig sp├Ąter zwecks Erreichbarkeit f├╝r die omin├Âse Fremde ins Gesch├Ąft zur├╝ck. Ich blieb auch nach Ladenschlu├č dort, wie empfohlen jedoch ohne mich mit Axel in Verbindung zu setzen, und als ob sich eine Vorahnung erf├╝llte, erhielt ich am sp├Ąten Nachmittag Besuch von bewu├čtem Kriminalbeamten in Begleitung zweier Kollegen. Konkrete Hinweise f├╝r eine Straftat l├Ągen zwar nicht vor, allerdings sei man zwischenzeitlich verschiedenen Aussagen befragter Personen aus Axels Umfeld nachgegangen. Demnach sei der j├╝ngste Sohn nicht wie ├╝blich von der Mutter vom Kindergarten abgeholt worden, und den Nachbarn von gegen├╝ber will aufgefallen sein, da├č weder die Mutter noch der Vater den quirligen Jungen bei sich hatten, als sie gestern und zeitlich versetzt nach Hause kamen. Gemeinsam mit der Mutter h├Ątten ein junger Mann, h├Âchstens Anfang Zwanzig, etwa Eins-Achtzig gro├č, dunkles Haar, schlank, sportlich gekleidet und eine junge Frau das Haus betreten, deren Beschreibung exakt mit meiner von der angeblichen Tochter ├╝bereinstimme. Niemand habe seither beobachten k├Ânnen, da├č jemand das Haus wieder verlie├č. Einen Anla├č zur Besorgnis sahen die Beamten in dem Umstand, da├č sich eine Erzieherin des Kindergartens zu erinnern glaubte, den kleinen Kevin mit einem jungen Mann weggehen gesehen zu haben, den sie allerdings nicht n├Ąher beschreiben k├Ânne. Unter dem Gesichtspunkt, da├č aufgrund obgleich recht vager Anhaltspunkte eine Straftat nicht zweifelsfrei auszuschlie├čen sei, erscheine nun der ungew├Âhnliche Hilferuf meines alten Freundes in v├Âllig anderem Licht.
      Beeindruckt von den in so kurzer Zeit gewonnenen Erkenntnissen schlie├če ich mich spontan auch den nachfolgend ge├Ąu├čerten Vermutungen an und sichere meine volle Unterst├╝tzung zu, noch bevor man mich h├Âflich darum bittet.
      Gegen 20 Uhr erreichen wir das verschlafene St├Ądtchen Langenbroich am Niederrhein, in dem sich Axel und Heike ihren Traum vom Eigenheim in Form einer bescheidenen Doppelhaush├Ąlfte erf├╝llt haben. Kriminalhauptkommissar Haisterkamp, von dessen ├äu├čeres man eher auf einen Oberstudiendirektor im Fr├╝hruhestand tippen w├╝rde, und der mich tats├Ąchlich hin und wieder an einen meiner damaligen Pauker erinnert, l├Ą├čt den Wagen einige Hundert Meter vorher in einer Seitenstra├če halten. Bereits vor Ort und mit wachem Blick auf das zu beobachtende Objekt warten zwei Kollegen in ihrem zivilen Dienstfahrzeug.
      Vermutlich zwecks Sondierung der Lage macht sich der Hauptkommissar zun├Ąchst alleine auf den Weg, kehrt aber schon nach wenigen Minuten zur├╝ck. Die weitere Vorgehensweise ist schnell besprochen, und selbstverst├Ąndlich bin ich einverstanden. Ausgestattet mit einem winzigen schnurlosen Mikrophon, versteckt unter dem Revers meines Sakkos, steige ich in das gerufene Taxi, mit dem ich ohne Verdacht zu erregen bei den Wiesmanns vorfahre.
      Ich kann nicht abstreiten, da├č mich ein mulmiges Gef├╝hl ├╝berkommt, w├Ąhrend ich ├╝ber die Garagenzufahrt auf die Haust├╝r zugehe, da ich im Grunde keine Vorstellung davon habe, was mich drinnen erwartet. Durch tiefes Einatmen versuche ich, mich etwas zu beruhigen, bis ich mir endlich ein Herz fasse und auf den Klingelknopf dr├╝cke.
      Wie schon zuvor dem Kommissar ├Âffnet auch mir Daniela, aber im Gegensatz zu ihm werde ich hereingebeten. Streng genommen ist es eher eine Aufforderung denn eine Einladung. Der Flur ist nicht unbedingt schmal aber auch nicht besonders ger├Ąumig. Gleich rechter Hand ist eine T├╝r, hinter der ich die G├Ąstetoilette vermute, geradeaus die Treppe zu den oberen Stockwerken und rechts daneben ein monstr├Âses, metallenes Gestell, das augenscheinlich als Garderobe dient. Vor der Treppe f├╝hrt eine T├╝r nach links in die K├╝che zur Stra├čenseite, aber es bleibt nur Zeit f├╝r einen fl├╝chtigen Blick hinein, w├Ąhrend Daniela mich in entgegengesetzter Richtung ins Wohnzimmer f├╝hrt.
      Axels Geschmack hat sich in den Jahren nur unwesentlich verbessert, obwohl ich eigentlich nicht ihm die Auswahl der f├╝r diesen Raum viel zu ausladenden Polstergarnitur anlasten m├Âchte. Wie schon fr├╝her zu hoch aufgehangene Bilder in kunterbuntem Stil post-modernen Kitsches und die zahlreichen, ausnahmslos deplaziert wirkenden P├╝ppchen und Fig├╝rchen runden den Eindruck einer Wohnkultur Marke ÔÇÜHeikeÔÇÖ ab. Ein Blick in den Garten, sofern vorhanden, wird durch heruntergelassene Rolladen verwehrt.
      Da ich nicht gefragt werde, ob ich ablegen wolle, behalte ich meinen Trenchcoat einfach an, als ich mich mit Blick auf die Zimmert├╝re auf dem zugegeben durchaus bequemen Sofa niederlasse.
      ┬╗Nett habt ihr es hier, richtig gem├╝tlich.┬ź
      ┬╗Ich find┬┤s ziemlich altbacken, aber klar, da├č Ihnen das gef├Ąllt.┬ź
      ┬╗Tja, also da hat doch mein alter Freund Axel bereits eine fast erwachsene Tochter, eine h├╝bsche noch dazu, und bis heute wei├č ich nicht einmal etwas davon. Da sieht man mal wieder, wie doch die Zeit vergeht. Wohnt eigentlich Dennis noch zu Hause?┬ź
      ┬╗Wer?┬ź
      ┬╗Dennis, dein Bruder. Er m├╝├čte inzwischen zwanzig sein, sch├Ątze ich. Was macht er so?┬ź
      Ein junger Bursche taucht pl├Âtzlich auf und lehnt sich stumm mit vor der Brust verschr├Ąnkten Armen in den T├╝rrahmen. In der Hand h├Ąlt er ein Fleischermesser.
      ┬╗Okay, genug jetzt von dem bl├Âden ┬┤Rumges├╝lze!┬ź bereitet Daniela dem small talk ein j├Ąhes Ende. ┬╗Einer von euch beiden Spie├čern ist mein Dad, und wer es auch ist, er schuldet mir ┬┤was, und das will ich jetzt haben!┬ź
      ┬╗W├╝rde mir jetzt freundlicherweise jemand erkl├Ąren, was hier gespielt wird? Wer ist das? Und wozu das Messer? Wollt ihr mir Angst einjagen? Und wo ist eigentlich Axel?┬ź
      ┬╗Hey, immer locker, okay? Keine Panik. Das ist Chester. Wir machen das hier zusammen. Und dein alter Kumpel wartet auf dem Klo auf dich. Aber keine Dummheiten! Klar?┬ź
      Au├čer einem Nicken wei├č ich zun├Ąchst ├╝berhaupt nicht zu reagieren. Verwirrt von der abstrusen Forderung in Zusammenhang mit einer ungekl├Ąrten Vaterschaft bleibe ich noch einen Moment lang sitzen, sehe abwechselnd dem jungen Burschen und dann wieder Daniela in die Augen, bevor ich langsam aufstehe und mich mit bed├Ąchtigen Bewegungen der Zimmert├╝re zum Flur n├Ąhere. Die Ankl├Ągerin und ihr Kompagnon weichen zur├╝ck und geben den Weg zur G├Ąstetoilette frei, in der ich Axel mit den H├Ąnden sowie einem Fu├č an den Heizk├Ârper angebunden vorfinde. ├ťber seinem Mund klebt ein Streifen Packband, den ich sofort entferne. ┬╗Sagt mal, ihr seid doch nicht mehr ganz richtig im Kopf!┬ź fahre ich unwillk├╝rlich aus der Haut und rei├če vergeblich an den Fesseln. ┬╗Macht das sofort los!┬ź fordere ich lautstark und will durch die T├╝r, um aus der K├╝che eine Schere zu holen, doch dieser Chester versperrt mir den Weg. Drohend streckt er mir das lange Messer entgegen.
      ┬╗Schon gut, Bernd. Es geht schon┬ź, meldet sich nun mein alter Freund zu Wort. ┬╗Danke, da├č du gekommen bist. Ich wu├čte, auf dich ist Verla├č!┬ź
      ┬╗Was zum Teufel geht hier vor?┬ź
      ┬╗Sie haben Kevin. Heike ist oben┬ź, wei├č Axel zu meiner ├ťberraschung mit halbwegs gelassener Stimme zu berichten, w├Ąhrend f├╝r mich inzwischen fest steht, da├č die von den Kriminalbeamten als ÔÇÜworst case scenarioÔÇÖ bezeichnete Situation, also der schlimmst anzunehmende Fall tats├Ąchlich zutrifft.



Kapitel 6


      Ob der Junge wohl auf sei, und wo er sich derzeit befinde, h├Âren wir Herrn Zander fragen. Die Qualit├Ąt der Audio-├ťbertragung ist wie erwartet einwandfrei. Unsere Abteilung setzt dieses System schon seit Jahren erfolgreich bei verdeckten Ermittlungen ein. Die Stimmen der einzelnen Personen, bislang vier an der Zahl, lassen sich zweifelsfrei unterscheiden. Neben dem uns bereits bekannten Sprachmuster des mit der mobilen Sendeeinheit ausgestatteten Herrn Zander lassen typische Tonh├Âhen und Klangfarben auf zwei weitere m├Ąnnliche Personen sowie eine weibliche Person schlie├čen. Aus des bisherigen Dialogen geht hervor, da├č es sich hierbei um den Hausherren und langj├Ąhrigen Freund des Herrn Zander, Herrn Axel Wiesmann, einen noch nicht n├Ąher identifizierten jungen Mann sowie dessen mutma├čliche Komplizin handelt.
      Auf die herunterspielende und kindlich naiv wirkende Beschwichtigung der Tatverd├Ąchtigen zum Befinden des kleinen Kevin reagiert Herr Wiesmann mit heftigen Vorw├╝rfen, an welche sich w├╝tende Drohungen anschlie├čen. Schon seit gestern Mittag werde der Junge irgendwo festgehalten, und keiner der beiden, weder die Anstifterin noch ihr Komplize h├Ątten sich seitdem um ihn gek├╝mmert.
      Gegen die beiden im Verdacht der Entf├╝hrung und Freiheitsberaubung mit erpresserischer Absicht stehenden Personen, die sich mit Chester beziehungsweise bei der Frau mit Daniela oder auch dem Kosenamen Dibi anreden lassen, liegen inzwischen konkrete Verdachtsmomente vor. Eine Meldung an die zust├Ąndigen Stellen ist bereits erfolgt, alle n├Âtigen Ma├čnahmen sind in die Wege geleitet. Auf die Anforderung zus├Ątzlicher Hilfskr├Ąfte habe ich zun├Ąchst verzichtet. Eine Fluchtgefahr der Verd├Ąchtigen ist nach meiner Einsch├Ątzung nicht unmittelbar gegeben, und der Einsatz von Suchmannschaften scheint mir erst bei verwertbaren Anhaltspunkten zum Aufenthaltsort des f├╝nfj├Ąhrigen Kevin Wiesmann gerechtfertigt, der, wie wir nun annehmen m├╝ssen, von seinen Entf├╝hrern in einem Versteck gefangengehalten wird.
      Sofern wir nicht binnen drei├čig Minuten ├╝ber n├Ąhere Informationen verf├╝gen, die wir uns derzeit noch von den weiteren Dialogen erhoffen, ist ein aktives Vorgehen unsererseits beabsichtigt, bei dem wir die Tatverd├Ąchtigen zwecks direkter Befragung in Gewahrsam nehmen werden. Eine Gef├Ąhrdung der ebenfalls im Haus befindlichen Personen wird nat├╝rlich durch umfangreiche Vorkehrungsma├čnahmen ausgeschlossen.
      Es scheint, als sei es Herrn Zander gelungen, die zwischenzeitlich erhitzten Gem├╝ter wieder zu beruhigen und die Gespr├Ąchsf├╝hrung an sich zu ziehen. ┬╗Also, ... ihr habt den Jungen entf├╝hrt, und nur gegen eine gewisse Summe la├čt ihr ihn wieder frei. Habe ich das so richtig verstanden?┬ź bringt er den Sachverhalt auf den Punkt. Statt einer klaren Antwort wiederholt jedoch die Tatverd├Ąchtige ihre w├╝tenden wie wirren Beschuldigungen, mit denen sie anscheinend die Tat zu rechtfertigen versucht. Im gleichen Atemzug bekr├Ąftigt sie ihre Forderung auf Entsch├Ądigung f├╝r nicht geleistete Unterhaltszahlungen seitens ihres leiblichen Vaters. ├ťber dessen Identit├Ąt, die sie erst vor kurzem enth├╝llt haben will, scheint allerdings nicht wirklich Klarheit zu herrschen. Sowohl Herr Wiesmann als auch Herr Zander kommen nach Ansicht der jungen Frau gleicherma├čen in Frage.
      ┬╗Sekunde ... was soll das hei├čen, wenn nicht er, dann ich? Komme ich jetzt etwa auch schon als dein Vater in Betracht?┬ź
      ┬╗Hat er jedenfalls behauptet.┬ź
      ┬╗Hat wer behauptet?┬ź
      ┬╗Na, er.┬ź
      ┬╗Was siehst du mich so an? Sie ist Vanessas Tochter. Was ist, Bernd? Klingelt es da nicht bei dir?┬ź
      ┬╗Vanessa? Welche Vanessa? Willst du mich auf den Arm nehmen?┬ź
      ┬╗Die Berres. Mensch, Bernd, du wei├čt schon, der hei├če Feger, von dem du mir vorgeschw├Ąrmt hast. Ist schon eine Weile her, ich wei├č, aber an die wirst du dich doch wohl erinnern!┬ź
      ┬╗Du nimmst mich wirklich auf den Arm, nicht?┬ź
      ┬╗Dibi, ... k├Ânntet ihr uns einen Augenblick allein lassen? Mein Freund Bernd und ich m├╝ssen mal kurz was besprechen. Unter vier Augen. Dauert nicht lange.┬ź
      ┬╗... Also? Dann la├č mal h├Âren.┬ź
      ┬╗Du bist mir ┬┤was schuldig, Bernd, mir und meiner Familie. Du hast Lena auf den Gewissen, das wei├čt du, und wenn du jetzt nicht hilfst, auch noch meinen Sohn! ... Ich bin kein verdammter Seelendoktor oder so, aber ich sage dir, dieser Dibi geht┬┤s nicht um Geld. Glaub┬┤ mir, die ist total fertig mit der Welt! Der ist alles zuzutrauen!┬ź
      ┬╗Ich wei├č wirklich nicht, was ...┬ź
      ┬╗La├č mich ausreden! ... Sie sagt, sie will Geld, viel Geld, aber was sie eigentlich will, ist Rache. Sie hat eine Menge durchmachen m├╝ssen, schlimme Kindheit, zerr├╝ttete Verh├Ąltnisse. Sie hat mir davon erz├Ąhlt, und jetzt soll jemand daf├╝r b├╝├čen, so ist das. Du mu├čt ihr klar machen, da├č du ihr Vater bist und nicht ich, oder sie wird sich an mir r├Ąchen! Es geht um meinen Sohn! Verstehst du? Verdammt, Bernd, du mu├čt es tun!┬ź

<wird fortgesetzt>

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Rote Socke
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Registriert: Not Yet

Liebe Viktoria,

komme etwas sp├Ąt (Erk├Ąltung und Lesefrust), aber hier bin ich wieder.

Diese beiden Kapitel f├╝gen sich prima an. Besonders der Einstig vom 5. Kapitel gef├Ąllt mir sehr gut.

Manchmal holpere ich aber ├╝ber zu viele herbeigezwungene S├Ątze. Diese k├Ânnte man lockerer gestalten. Oft taucht da ein zuviel an "Beamtendeutsch" auf.

Hier noch einige zu schw├╝lstige Begriffe:
- diesbez├╝gliche Begriffe
- zwecks Erreichbarkeit
- bewu├čtem Kriminalbeamten

Solches macht den Erz├Ąhlstil zu trocken.

LG
Volkmar

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visco
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Lieber Volkmar,

vielen lieben Dank, da├č du dich wacker durch meinen Text k├Ąmpfst und mir wieder einmal wertvolle Tips gibst! :-)

Es l├Ą├čt sich leider nicht leugnen, da├č ich (beruflich bedingt) haupts├Ąchlich gesch├Ąftliche Anschreiben verfasse, was ganz offensichtlich auf meinen Schreibstil abf├Ąrbt. Bei der ├ťberarbeitung werde ich gezielt darauf achten, die von dir v├Âllig zurecht bem├Ąngelten Stolpersteine und ├Ąhnliche Formulierungen auszub├╝geln.

Ab Kapitel 7 geht es auf jeden Fall wieder etwas 'lockerer' zu ;-)

Nochmals Danke
und auch dir weiterhin 'Frohes Schaffen',
      Viktoria


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