Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, mĂŒssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5284
Themen:   87712
Momentan online:
469 Gäste und 10 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Ungereimtes
Die Schlacht
Eingestellt am 29. 08. 2001 18:12


Autor
Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
Nemesis
Hobbydichter
Registriert: Aug 2001

Werke: 14
Kommentare: 27
Die besten Werke
 
Email senden
Profil

Die Schlacht

In der Reihe steh ich vorn,
links und Rechts,
grimme Gesichter seh.
Stampfen mit den FĂŒĂŸen,
harren unser Gegner.
Axt geflegt und Schild bereit.

Dann ertönt des Signalhorns stöhnen.
Schreie der Wut unsren Kehlen sich entrinnen.
Brechen an die OberflÀche der Welle die wir bilden.
Der Sturm beginnt zu heulen.

Der Gegner sich entgegenwirft,
die Angst wir können riechen.
Die Kehle rau,
der Schleier fÀllt,
visieresgleich vor unsre Sinne.

Ein paar Schritt,
dann das Aufeinanderbrechen.
Mein Ziel will meinen Nebenmann,
das seh ich seinen Augen an.
Mein Hieb wird seinen Fehler rÀchen.

Gespalten er zu Boden Dreht,
mein schild fing wohl ein Schwert.
Sein Bein er nicht mehr retten kann,
rechtsgedreht und ihn erlöst.

Ein Schwinger meinen Schlagarm striff.
Mein Tritt ihn jetzt zu Boden schickt,
und und Rand des Schild besorgt den Rest,
solang Axt auf Axt sich hÀlt.

Kammaraden seh ich liegen,
nicht viele die hier siegen.
Ich zur Hilfe eil und spring,
einem ins Genicke,
der andre wohl zerteilt in die roten PfĂŒtzen sinkt.

Mit dem Schild noch einen mitgegeben,
Rolle links und steh schon wieder.
Der nÀchste Gegener wartet schon.
Er nicht achtet seinen RĂŒcken,
und freundlich Schwert mir ebnet meinen Weg.

Zwei Schwerter seh ich angelaufen,
Schild die eins und Axt die zwei.
Mein Helm lĂ€ĂŸt seinen Kopf zerplatzen.
als sei er nur die Frucht unter einem Hammer.

Rutschend ich zwei Gegener mit zu Boden reiß,
ein Freundlich Axt die Gelegenheit am schopfe packt,
der andre fiel wohl in sein eigen Schwert,
und schnauft nicht mehr.

Ein Freundlich Hand mich auf die FĂŒĂŸe reißt.
Mehr Freund als Feind ich stelle fest,
und suche meinen Gegner.
Der Platz ist lichter und ich find mein Ziel.

Er am Boden kniet,
und schaut seinem geschlagenen Arme,
kommen er mich sieht,
und wartet auf sein end.
Ich zöger und kann es doch nicht tun.
Dann das Horn,
der Sieg ist unser,
und gewonnen diese Schlacht
__________________
Nemesis
ein Funke im tiefsten Dunkel

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Nemesis
Hobbydichter
Registriert: Aug 2001

Werke: 14
Kommentare: 27
Die besten Werke
 
Email senden
Profil

Hi,
ich bitte um bewertung, da dieses Werk ein steckenpferd von mir ist und ich wirklich gerne ein paar meinungen dazu gehört hÀtte.

danke
__________________
Nemesis
ein Funke im tiefsten Dunkel

Bearbeiten/Löschen    


Asche
Guest
Registriert: Not Yet

:)

ich finds gut, ist ungewöhnlich zu lesen, und beinhaltet von gedichten ungewohnt viel "action", nur weiter so

Bearbeiten/Löschen    


Morgana
Festzeitungsschreiber
Registriert: Sep 2001

Werke: 19
Kommentare: 115
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Morgana eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil
Hallo,

erst mal "uff!" Du hast recht es hat was.
Die Schlacht wird richtig lebendig vor meinem geistigen Auge. Ich bin zwar nicht so ein Freund von "SchlĂ€chterei" aber das Gedicht ist so mitreissend geschrieben, das man sich förmlich an den Ort des Geschehens versetzt fĂŒhlt. Auch wenn es sich nicht reimt, mir gefĂ€llt gut wie du die Sache angegangen bist. Ich werde es mir mal ausdrucken und versuchen ob zu ich ein paar holprigen Stellen evtl. eine Alternative vorschlagen kann.

Bright Blessings

Morgana
__________________
Man kann nicht wissen ob man etwas kann oder nicht, bevor man es nicht versucht hat...

Bearbeiten/Löschen    


Nemesis
Hobbydichter
Registriert: Aug 2001

Werke: 14
Kommentare: 27
Die besten Werke
 
Email senden
Profil

Danke schön Morgana
Danke schön Asche

ĂŒbrigens wirken diese Zeilen am besten wenn man sie laut liest und dem klang der eigenen stimme dabei lauscht.

viel spaß beim lesen

und nicht vergessen: Kommentar oder Bewertung abgeben

danke
__________________
Nemesis
ein Funke im tiefsten Dunkel

Bearbeiten/Löschen    


Morgana
Festzeitungsschreiber
Registriert: Sep 2001

Werke: 19
Kommentare: 115
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Morgana eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil
Hallo Nemesis

Hier nun wie versprochen meine VorschlĂ€ge, ich hoffe Du nimmst mir das „dreinpfuschen“ nicht ĂŒbel. Die Alternativen stellen nur meine Meinung dar. Ich weiß jetzt nicht ob das so besser ist. Ich denke nur das es evtl. etwas runder klingt....

Also:

Die Schlacht

In der Reihe steh ich vorn,
links und rechts,
grimme Gesichter seh.
Stampfen mit den FĂŒĂŸen,
harrend unsrer Gegner.
Axt geflegt und Schild bereit.

Dann ertönt des Signalhorns stöhnen.
Schreie der Wut unsren Kehlen sich entrinnen.
Brechen an die OberflÀche der Welle die wir bilden.
Der Sturm beginnt zu heulen.

Der Gegner sich entgegenwirft,
die Angst wir können riechen.
Die Kehle rau,
der Schleier fÀllt,
visieresgleich vor unsre Sinne.

Ein paar Schritt,
dann das Aufeinanderbrechen.
Mein Ziel will meinen Nebenmann, (find ich gut, weil es die Unmenschlichkeit des Krieges betont.
das seh ich seinen Augen an. Der Gegner ist nurmehr ein „Ziel“ kein Mensch mehr)
Mein Hieb wird seinen Fehler rÀchen.

Gespalten er zu Boden dreht,
mein Schild fing wohl ein Schwert.
Sein Bein er nicht mehr retten kann,
rechtsgedreht und ihn erlöst.

Ein Schwinger meinen Schlagarm striff. (das "striff" hier hakelt auch ein wenig
Mein Tritt ihn jetzt zu Boden schickt, ich konnt aber auch nix anderes finden.)
und Rand des Schild besorgt den Rest,
solang noch Axt auf Axt sich hÀlt.

Kameraden seh ich liegen, konnte mir nicht verkneifen den Rechtschreibfehler zu verbessern
nicht viele die hier siegen.
Ich zur Hilfe eil und spring,
einem ins Genicke,
der andre wohl zerteilt in die roten PfĂŒtzen sinkt.

Mit dem Schild noch zugeschlagen, (mitgegeben ist mir persönlich zu umgangssprachlich...)
Rolle links und steh schon wieder.
Der nÀchste Gegner wartet schon.
Er nicht achtet seinen RĂŒcken,
und freundlich Schwert mir ebnet meinen Weg.

Zwei Schwerter seh ich angelaufen,
Schild die eins und Axt die zwei.
Mein Helm lĂ€ĂŸt seinen Kopf zerplatzen. (Der Helm??? Ist mir nicht so klar wie)
als sei er nur die Frucht unter einem Hammer.

Rutschend ich zwei Gegner mit zu Boden reiß,
ein freundlich Axt die Gelegenheit am Schopfe packt,
der andre fiel wohl in sein eigen Schwert,
und sein Atem im Blut versiegt (hat doch wohl ein Loch in der Brust, ja?)

Ein freundlich Hand mir auf die FĂŒĂŸe hilft.(reißt hast Du oben schon...
Mehr Freund als Feind ich stelle fest, außerdem find ich reissen nicht so freundlich.)
und suche meinen Gegner.
Der Platz ist lichter und ich find mein Ziel.

Er, am Boden kniet, (hier muß imho, ein Komma um die Person etwas hervorzuheben)
und schaut seinem geschlagenen Arme,
kommen er mich sieht,
und wartet auf sein End.
Ich zöger’ und kann es doch nicht tun.
Dann das Horn,
der Sieg ist unser,
und gewonnen diese Schlacht

Wie gesagt, Kampfszenen sind nicht meine StÀrke. War aber eine interessante Erfahrung sich mal nÀher mit sowas zu befassen. Ich hoffe ich konnte etwas helfen.

Bright Blessings

Morgana

__________________
Man kann nicht wissen ob man etwas kann oder nicht, bevor man es nicht versucht hat...

Bearbeiten/Löschen    


ZurĂŒck zu:  Ungereimtes Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.



Leselupe-Bücher





Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!