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Leselupe.de > Ungereimtes
Die Terroristen
Eingestellt am 01. 11. 2001 12:51


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murmeltier
Autorenanwärter
Registriert: Jan 2001

Werke: 94
Kommentare: 20
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Die Terroristen
Du siehst sie täglich auf der Straße
in normaler Kleidung
an sich nicht als Terroristen zu erkennen.
Doch sie terrorisieren dich
mit ihrer Art zu leben
ihrer Art zu denken
und wollen auch dich
in diese Schablone pressen. -
Du siehst sie in den Schnellrestaurants
bei der großen Abfütterung
und du spürst ihre verurteilenden Blicke.
Nur weil du anders bist
nicht ihre Kleidung trägst
nicht wie sie sprichst
und dich anders verhälst
bist du für sie schon ein Verbrecher. -
Sie versuchen, dich in die Knie zu zwingen
damit du so wirst
wie sie wollen, daß du sein sollst.
Dabei werden auch sie
von ihren Chefs terrorisiert
die aus ihnen machen
was sie nicht sehen:
Marionetten der Wirtschftsbosse
Diener des Geldes
zivilgekleidete Terroristen
die jeden kleinen Abweichler
als Gefahr für ihre Terrorgesellschaft empfinden. -

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Carol Klopsch
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Oct 2001

Werke: 12
Kommentare: 5
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Terror ist allgegenwärtig. Nicht nur in Form von Bomben und Krieger. Terror fängt ganz klein an. Das ist das Erschreckende. Terror ist überall. Wir müssen uns ihm stellen. Gut ausgedrückt.

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wolfwalk
Autorenanwärter
Registriert: Aug 2001

Werke: 13
Kommentare: 57
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ja, sie passen sich an und geben den druck weiter an die, die sich nicht anpassen. terror scheint mir dennoch ein starkes wort. letzten endes ist ja ihre macht nur im restglauben des abweichlers an das system begründet. ist es ihm scheissegal, können die ihm auch nicht viel anhaben. eher könnte man von terror sprechen, wenn von den opfern die rede ist, die der geforderte way of life kostet. nicht bei denen, die mitmachen oder nicht mitmachen, sondern bei den opfern unsers wirtschaftssystems, das seine unlösbaren widersprüche in unterprivilegierte gesellschaftsschichten oder - wenn das nicht mehr geht - in unterprivilegierte staaten, erdteile exportiert.

hat was, dein text.
wolfwalk

... problematisch ist natürlich, dass dein lyrisches "ich" (oder "du" in diesem fall) sozusagen aussen steht, alles durchblickt und seine eigene verstrickung in das system nicht zugibt.
__________________

auch das seelenheil
hat sein gegenteil

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Sanne Benz
Guest
Registriert: Not Yet

eine gute beobachtung,die sich mit meiner deckt.
Wenn MIR einer begegnet..ziehe ich meinen kopf bestimmt nicht ein.Wie bei vielem anderen sollte man nicht bverallgemeinern.Nicht jeder,der im anzug rum läuft..lässt sich terrorisieren oder terrorisiert..
Kleidung..an wen hast DU dabei gedacht?
Also..ich dachte im ersten moment auch an die Punks.
Wobei heute,als damals anders z.B. zu berlinzeiten..das eigentliche PUNKSEIN es nicht mehr so gibt.
ich schweife ab,sorry.
Guter text..
lg
sanne

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das.lila.im.regenbogen
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Sep 2001

Werke: 23
Kommentare: 17
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Hallo,

genau die gleichen Gedanken habe ich auch schon gehabt !

Trotzdem, ist es sehr schwer diesem System nicht " unterlegen " zu sein !

Unter Umständen wird man ganz ausgeschlossen ,
so daß man selbst kaum mehr " vernünftig " ( über- )leben kann !
Dann wird es wirklich " kritisch "- möglicherweise wird man selbst vom Opfer zum Täter.

Außerdem, denke ich auch:
man muß gut auf sich aufpassen, daß man nicht damit anfängt, die liebe Menschheit in der Art zu terrorisieren, sprich ständig darauf aufmerksam macht, wie anders man doch selbst ist und das einem die Norm niemals einholt !

Wenn die " Verbindungen " abbrechen, hat die Gesellschaft überhaupt keine Chancen mehr !

MfG das.lila.im.regenbogen

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