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Die Wette
Es war ein ganz normaler Tag. Zumindest versuchte sie es sich einzureden. Die Sonne schien nicht heller als gestern, aber auch nicht dunkler, die Erde drehte sich nicht schneller oder blieb gar stehen. Nun gut, es war Samstag, aber auch das trat in schöner Regelmäßigkeit in jeder Woche einmal ein. Trotzdem war heute etwas anders: Sie hatte Geburtstag! Nein, kein „runder“ Geburtstag. Daran war nichts Besonderes. Der hatte nicht wirklich irgendwelche Auswirkungen. Nein, sie wurde 18! Und das bedeutete nun wirklich einiges. Sie durfte nun wählen, sie durfte Auto fahren (die Führerscheinprüfung hatte sie schon vor zwei Wochen bestanden), sie durfte Schnaps kaufen und – sie durfte in einen Sexshop gehen.
Obwohl ihr dabei gerade alles andere als wohl war. Nervös schluckte und blickte zur Seite. Bloß nichts anmerken lassen! Dort standen ihre zwei besten Freundinnen.
Insgeheim verfluchte sie diesen Abend vor einer Woche. Sie waren in der Disco gewesen und auf dem Nachhauseweg kamen sie an diesem Laden vorbei. Bisher war sie immer an ihm vorbei gegangen, ohne ihn auch nur eines Blickes zu würdigen – obwohl die Dessous im Schaufenster gar nicht einmal schlecht aussahen, wie sie aus den Augenwinkeln bemerkte. Aber stehen bleiben und genauer hingucken, kam gar nicht in Frage. Was sollten die Leute denken. Aber an diesem Abend war kein Mensch zu sehen gewesen und die zwei Cidre, die sie getrunken hatte, zeigten auch etwas Wirkung. Und so kam es, wie es kommen musste. Warum zum Teufel hatte sie sich bloß auf diese Wette eingelassen?
Sie spürte wie ihr die Hitze in den Kopf stieg und wusste aus Erfahrung, dass nicht nur ihr Gesicht rot anlief, sondern vor allem ihre Ohren bald in Signalfarbe leuchten würden. Sie musste hineingehen ehe von rechts der hämische Kommentar kam. Als sie den ersten Schritt gehen wollte, überfiel es sie noch mal siedendheiß. Hatte sie ihren Ausweis dabei? Was wäre, wenn der Ladeninhaber ihr Alter überprüfen wollte und sie hatte ihn nicht? Panik glitzerte in ihren Augen und sie wollte sich schon herumdrehen und weglaufen, als ihr Blick auf die kleine, grüne Plastikkarte in ihrer linken Hand fiel, zwar etwas verbogen und feucht, aber ganz eindeutig als ihr Personalausweis zu erkennen. Mit einer fahrigen Bewegung steckte sie ihn in ihre Jackentasche, während sie jetzt endlich auf die Türe zuging.
Hinter der Tür hing ein schwerer Vorhang, den sie erst zur Seite schieben musste, bevor sie den eigentlichen Laden betreten konnte. Er war viel größer, als sie gedacht hatte. Verwirrt blickte sie sich um. Direkt am Eingang war die Kasse und dahinter saß ein Mann Typ langhaariger Ökobombenleger. Das fing ja gut an! Aber immerhin kümmerte er sich nicht um sie, sondern las in einem Buch.
Ihr Blick glitt weiter und sie spürte, wie sie ihre gerade einigermaßen zurück gewonnene Ruhe wieder verlor. Daneben standen die Pornoheftchen und sie zuckte innerlich zurück vor den großformatigen Bildern auf den Covern.
Neben den Heftchen die Filme. Das bekannte Brennen in ihrem Gesicht kehrte zurück, als sie einen Mann davor stehen sah, der sich interessiert eine Hülle betrachtete. Unwillkürlich ging ihr Blick nach unten und sah, dass die Beule in seiner Hose größer als normal war. Wenn er sie jetzt bloß nicht ansah.
Schnell drehte sie sich um und stand jetzt genau vor den Dildos. Erstaunt sperrte sie den Mund auf. Sie hatte nicht gewusst, dass es so viele unterschiedliche gab – groß, klein, verschiedene Farben, mit Noppen, geriffelt, glatt… Ein schneller Rundumblick überzeugte sie, dass sie nicht weiter beachtet wurde. Neugierig streckte sie die Hand nach einem besonders großen Exemplar aus, das einem Penis täuschend echt nachgebildet war, traute sich aber dann doch nicht, es anzufassen. Entsetzt fragte sie sich, wie es einer Frau überhaupt gelingen könnte einen solchen Apparat in sich aufzunehmen. Das musste doch Weh tun. Sie merkte, wie sich ihre Oberschenkel verspannten.
Die Glocke der Ladentür riss sie aus ihren Gedanken. Gehetzt blickte sie sich um und sah dabei endlich die Dessous, wegen denen sie eigentlich hier war. Wenn sie sich traute hier zu kaufen, würden ihre Freundinnen, den Einkauf im Werte von bis zu EUR 150,- bezahlen – wenn sie ihnen die Dessous dann auch später vorführte.
Sie erhaschte noch einen kurzen Blick auf die hoch aufgeschossene Gestalt des neu eingetretenen, stutzte kurz, als sie dem Blick des vollbärtigen Verkäufers begegnete und flüchtete dann zu den Dessous, bevor ihr Herz erneut größere Blutmengen in ihren Kopf pumpen konnte.
Der Kleidungsbereich war etwas abgeteilt, aber immer noch von der Kasse aus einzusehen. Trotzdem fühlte sie sich hier wohler. Hier bewegte sie sich auf vertrautem Terrain. Auf fast vertrautem, musste sie sich eingestehen, als sie mit der Hand über die Latexbodys streifte. So etwas gab es im normalen Kaufhaus nicht.
Sie kicherte leicht, als sie in einem anderen Regal einige Slips sah. Obwohl kaum Stoff an ihnen war, waren sie eindeutig nicht für Frauen bestimmt. Sie hatte keine Ahnung, wie die Männer ihr Geschlechtsteil darin unterkriegen konnten, aber dem Muskelmann, der sie von der Packung angrinste, war es offenbar gelungen. Was entweder für die Dehnbarkeit des Stoffes, oder für die mangelnde Größe seines Penis sprach.
Bevor sie allerdings zum Gesuchten, den Spitzen-BHs kam, fielen ihr ein Paar Stiefel ins Auge. Schwarze Lederstiefel! Die Schäfte mussten bis über das Knie reichen. Nun Angucken kostet nichts. Bewundernd strich sie über das Leder. 37. Es war auch noch genau ihre Größe.
Nur zögernd wandte sie sich jetzt den BHs zu. Waren die herrlich. Suchend sah sie sich um und entdeckte eine Umkleidekabine. Sie griff sich drei Teile und ging zielstrebig auf sie zu. Sie war schon fast dort, als sie noch einmal anhielt und dann die Stiefel auch noch mitnahm.
Die Kabine selber war mit einem schweren Vorhang verschlossen. Die drei anderen Seiten bestanden aus Spiegelglas. Misstrauisch spähte sie auf die Spiegel, aber sie waren von der anderen Seite her nicht durchsichtig. Solche Spiegel konnte sie erkennen.
Sie hängte ihre Jacke an den dafür vorgesehenen Haken und ließ auch Pullover und BH folgen. Damit sie die Stiefel auch anprobieren konnte, musste sie ebenfalls noch die Hose ausziehen. Nur noch mit einem Slip bekleidet drehte sie sich prüfend vor den Spiegeln.
Mit 1,62 m war sie nicht allzu groß und auch zierlich gebaut. Die kleinen Brüste standen straff hervor. Für ihren Geschmack waren sie zwar etwas zu klein, dafür war fand sie ihren Hintern etwas zu groß, aber alles in allem war ihre Figur in sich harmonisch – nicht zu dünn und nicht zu dick. Das lange rote Haar fiel ihr in Locken bis auf den Rücken. Sie hatte das natürliche Kupferrot, das vielen Iren zu Eigen ist und sie war stolz darauf. Auch ihr spärliches Schamhaar sah man leicht kupfern durch den weißen Slip schimmern. Wie die meisten Rothaarigen hatte sie eine sehr helle und sonnenempfindliche Haut, aber sie hatte sich daran gewöhnt, die grelle Sonne zu meiden und vermisste die Sonnenbäder am Strand nicht im Geringsten. Ihr Gesicht wirkte unter der Lockenpracht klein und schien nur aus großen blau-grünen Augen und Sommersprossen zu bestehen. Sie wurde häufig viel jünger geschätzt, als sie war.
Zwei BHs legte sie nach kurzem Anprobieren schnell wieder zur Seite. Der eine sah am Bügel besser aus als getragen und der andere saß nicht so, wie sie sich das vorgestellt hatte. Den dritten hatte sie sich absichtlich bis zum Schluss aufbewahrt. Die Farbe passte genau zu dem Rot-Ton ihrer Haare. Es gab auch noch ein Höschen in derselben Farbe, aber das konnte sie hier natürlich nicht anprobieren. Und tatsächlich: Er war ideal. Ihr stockte der Atem, als sie sich im Spiegel betrachtete. Der BH war eigentlich ein Hauch von nichts und deutlich konnte man ihre Brustwarzen durch den durchscheinenden Stoff sehen. Sie stellte sich noch das Höschen in der gleichen Farbe vor und ein Schauer ran ihr über den Rücken. Sie spürte, wie sich ihre Nippel aufrichteten und gegen den Stoff drückten.
Sie setzte sich auf den altersschwachen Stuhl der Kabine und zog auch noch die Stiefel an. Sie war hochhackige Schuhe mit Pfennigabsätzen nicht gewohnt, aber diese passten ihr wie angegossen. Das Leder schmiegte sich kühl an ihre schlanken Schenkel und wieder spürte sie Hitze in sich aufsteigen, diesmal aber von einer ganz anderen Art. Leise summte sie eine Melodie und begann sich im Takt zu bewegen. Sie schloss die Augen und stellte sich vor sie stände auf einer Bühne und unten im Dunkel würden sie zahllose Männeraugen anstarren. Wie von selbst begannen sich ihre Hände an ihrem Körper entlang zu bewegen. Hier streichelten sie die Oberschenkel, dort fuhren die schlanken Finger durch die rote Lockenmähne oder spielten mit den steif aufgerichteten Brustwarzen. Ein vorwitziger Finger stahl sich unter das Gummi des Slips und krault dort das vorhandene Schamhaar. Ein noch nie gekanntes Kribbeln durchfuhr sie. Ihre Muschi wurde feucht und der Saft hinterließ einen dunklen Fleck auf dem weißen Stoff des Slips. Ihre Phantasie ging weiter:
Jetzt hat sie in der Menge ihren Traummann entdeckt und tanzt auf ihn zu. Wie erstarrt sitzt er auf seinem Stuhl und kann sich kaum rühren. Doch sie sieht das Glitzern in seinen Augen und weiß, dass er sie begehrt, dass er sie haben will. Sie steigt auf den Tisch vor ihm und…
Hier musste sie ihre Phantasien unterbrechen. Das war eine Umkleidekabine. Hier war kein Tisch vorhanden. Kurz entschlossen nahm sie den Stuhl und stellte ihn in die Mitte der Kabine. Vorsichtig stieg sie auf die durchgesessenen Polster. Die Kabine war zum Glück hoch genug, das man sie von außen nicht sehen konnte.
Wieder schloss sie die Augen:
Sie tanzt jetzt nur noch für ihn. Wie gebannt starren seine Augen sie an. In seiner Hose kann sie deutlich eine Beule sehen. Aber er kann sich nicht bewegen. Sie hat die vollkommene Macht über ihn. Mit einer geschickten Drehung kehrt sie ihm den Rücken zu. Wenn sie den Kopf in den Nacken wirft, reichen ihre Haare bis zu den wohl gerundeten Pobacken. Dann beugt sie sich nach vorne und weiß, dass er die feuchte Stelle auf ihrem Slip jetzt ganz genau sehen kann. Spielerisch gleitet eine Hand an den Slip und zieht ihn auf einer Seite halb über die Pobacke, aber bevor er ihre Lustgrotte sehen kann, zieht sie ihn schon wieder an ihren Platz zurück und dreht sich erneut. Jetzt steht sie mit halb gespreizten Schenkeln vor. Er hat sich etwas vorgebeugt und so befindet sich sein Kopf fast an ihrer Muschi. Sie kann seinen heißen Atem auf ihren Oberschenkeln spüren. Mit geblähten Nüstern saugt er ihren Duft ein. Langsam schieben sich ihre Finger unter den Slip und ziehen…
Jäh wurde sie unterbrochen. Der Stuhl, ihr armseliger Tischersatz, gab unter ihr nach und kippte zur Seite. Ein langer Schritt hätte sie normalerweise gerettet, aber sie trug ja immer noch die Stiefel mit Pfennigabsatz. Ihr rechter Fuß knickte um, sobald er den Boden berührte und ein stechender Schmerz durchfuhr das Gelenk. Halt suchend griff sie um sich und erwischte den Vorhang. Der konnte aber ihr Gewicht nicht halten und stürzte zusammen mit der Vorhangstange und ihr zu Boden.
Der Fall und ihr Schrei alarmierten natürlich den ganzen Laden. Bevor ihr wirklich zu Bewusstsein kam, was eigentlich passiert war, standen bereits vier Männer um sie herum. Erschreckt schaute sie zu ihnen hoch. Dann wurde ihr schlagartig klar wie sie angezogen oder eher ausgezogen war und sie wäre am liebsten im Boden versunken. Panisch versuchte sie gleichzeitig nach dem Vorhang zu greifen und sich in sich zusammen zu ziehen um ihren Körper vor den Blicken der Umstehenden zu schützen. Aber sie lag auf dem Vorhang und sie spürte die Blicke wie Nadelstiche und ihr Fuß tat ihr weh und…
Auf einmal war ihr alles egal. Sie sank in sich zusammen und begann hemmungslos zu schluchzen. Diese verdammte Wette.
Plötzlich fühlte sie sich sanft in den Arm genommen. Eine tiefe Stimme murmelte beruhigende Worte und ein breiter Brustkorb versperrte ihr die Sicht. Schutzsuchen schmiegte sie sich an ihn und wühlte ihr tränennasses Gesicht in einen Pullover. Sie spürte wie sie angehoben wurde und wollte schon wieder in Panik verfallen, aber seine beruhigende Stimme und sein männlicher Geruch flößten ihr Vertrauen ein. Wieso eigentlich sein Geruch? Langsam wurde sie ruhiger. Sie genoss es in diesen starken Armen zu liegen und sie genoss die Hand, die tröstend über ihre Haare strich und sie klammerte sich nur noch stärker an ihn.
Irgendwann öffnete sie die Augen. Sie befand sich in einem Lagerraum. Ihre Kleidung lag neben ihr und direkt über ihr ein bärtiges Gesicht mit Augen, die sie irgendwo schon einmal gesehen hatte.
Wie von selbst öffneten sich ihre Lippen und fanden die seinen. Sanft erkundete seine Zunge ihren Mund und ließ sich dann zurück drängen um Platz für ihre zu machen. Seine Hände wanderten nun über ihren Bauch bis zu ihren Brüsten und sie erschauerte wohlig als seine Finger durch den Stoff des BHs mit ihren Nippeln spielten. Seine Hände glitten weiter und seine Finger schienen jeden Zentimeter ihres Körpers zu erkunden. Sie konnte sich einfach nur zurücklehnen und es genießen. Schließlich war er bei ihrem Slip angelangt. Eine Hand fuhr unter ihren Rücken und hob ihren Hintern leicht an. Die andere schob den Slip über ihre Pobacken. Dann ließ er sie wieder sinken und zog den Slip nun leicht über ihre Schenkel. Gespannt beobachtete sie sein Gesicht, als die kupferroten Haare zum Vorschein kamen. Bewunderung glänzte in seinen Augen. Weit spreizte er ihre Schenkel und lehnte sich zurück um sie in Ruhe zu betrachten. Sein hoch aufgerichtetes Glied pulsierte. Sie hatte gar nicht gemerkt, dass er sich ausgezogen hatte. Schließlich streichelte er die Innenseiten ihrer Oberschenkel und arbeitete sich langsam nach oben vor. Seine Finger kraulten ihr Schamhaar und massierten leicht die äußeren Schamlippen, zupften zärtlich an den Haaren und teilten schließlich die inneren Schamlippen. Inzwischen konnte sie kaum noch an sich halten. Sie stöhnte bei jeder Bewegung seiner erfahrenen Finger und ihr Unterleib zuckte unkontrolliert. Sie schrie auf als sich sein Kopf zwischen ihren Schenkeln vergrub. Nur wenige Male setzte er seine Zunge ein, bis sich die Muskeln in ihrem Unterleib vor Lust verkrampften und ein gewaltiger Orgasmus durch ihren Körper tobte. Ruhig lehnte er sich wieder zurück und beobachtete sie während sich ihr Körper sich langsam wieder beruhigte. Hin und wieder strich er mit dem Finger über ihren Kitzler und genoss es, wenn sie erschauerte. Schließlich kniete er sich in Position und drang langsam in sie ein. Sie genoss es, dass er sie ausfüllte. Er fuhr in ihr hin und her und sie merkte wie sich die Erregung in ihr erneut aufbaute. Immer lauter stöhnte sie ihre Lust heraus, die in einem zweiten heftigen Orgasmus gipfelte. Wenige Stöße später hörte sie auch sein Stöhnen und sie spürte wie er sich in sie ergoss.
Als er schwer atmend seinen erschlaffenden Penis aus ihr herauszog, dachte sie, dass es doch eine gute Wette gewesen war.
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