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Marcus Richter Fast-Bestseller-Autor
Registriert: Jan 2003
Ein letztes Mal noch komme ich zu dir,
Die Hände zum Gebet
Gefaltet auf der Brust.
Ich bet´ heut Nacht: Beliebt es dir
In meinem Zirkusbett zu wohnen,
Und dann mit Lust
Den Clown an mir, der vor dir steht,
Mit deinem heißen Beifall zu belohnen.
Du hast mir heute Nacht schon Torten
Auf Gesicht und Bauch getan.
Meine Wangen hast du rot gemacht.
Und auch an andren stillen Orten
In der Manege meiner Gier
Schon deine Finger mit Bedacht
Voll weißer, süßer Sahne war´n -
Sie abzulecken lag bei mir.
Silencio, Silencio, Scht, mein Kind!
Zwei Löwen, aus ihren Käfigen entlassen,
Erschrecken uns und tun es nicht,
Weil wir zusammen wilder sind!
Und sie, wenn wir es woll´n, zu Schmusekatzen
Werden und uns verführ´n im Rampenlicht
Mit ihren langen, nassen
Zungen und ihren weichen zarten Tatzen.
Silencio.
Ein letztes Mal noch fiebernd stöhnen
Siehst du mich, hoch über dir.
Du warst mein Netz, du warst mein Leben.
Will mich mit dir im Sturz versöhnen:
Ein Zirkus war für uns die Welt.
Mit aufgemalten Tränen geben
Clowns, Löwen und Artisten - wir
Uns selbst - Applaus. Der Vorhang fällt.
__________________
"Ein Wort aufs Papier und wir haben das Drama."
Durs Grünbein
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george Fast-Bestseller-Autor
Registriert: Jan 2003
(Und nur der besseren Lesbarkeit halber habe ich versucht, die Interpunktion anzupassen):
Ein letztes Mal noch komme ich zu dir,
Die Hände zum Gebet
Gefaltet auf der Brust.
Ich bet´ heut Nacht: Beliebt es dir
In meinem Zirkusbett zu wohnen,
Und dann mit Lust
Den Clown an mir, der vor dir steht,
Mit deinem heißen Beifall zu belohnen?
Du hast mir heute Nacht schon Torten
Auf Gesicht und Bauch getan.
Meine Wangen hast du rot gemacht.
Und auch an andren stillen Orten
In der Manege meiner Gier
Schon deine Finger mit Bedacht
Voll weißer, süßer Sahne war´n -
Sie abzulecken lag bei mir.
Silencio, Silencio, Scht, mein Kind!
Zwei Löwen, aus ihren Käfigen entlassen,
Erschrecken uns und tun es nicht,
Weil wir zusammen wilder sind!
Und sie, wenn wir es woll´n, zu Schmusekatzen
Werden und uns verführ´n im Rampenlicht
Mit ihren langen, nassen
Zungen und ihren weichen zarten Tatzen.
Silencio.
Ein letztes Mal noch fiebernd stöhnen
Siehst du mich, hoch über dir.
Du warst mein Netz, du warst mein Leben.
Will mich mit dir im Sturz versöhnen:
Ein Zirkus war für uns die Welt.
Mit aufgemalten Tränen geben
Clowns, Löwen und Artisten - wir
Uns selbst - Applaus. Der Vorhang fällt.
Viel Grüße,
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"Die Ceder ist ein hoher Baum,
Oft schmeckt man die Citrone kaum" (Wilhelm Busch)
Hallo Zeder,
danke für die Interpunktionshinweise. Habe alles soweit übernommen. Nur beim Fragezeichen nach der ersten Strophe war ich mir nicht ganz sicher. Habs ein paar Mal als Frage gelesen - und hat sich wirklich gut angehört.
Aber naja, man muss ja nicht gleich alles ändern.
Werde mir diesen Kniff, auch mal Teile eines Gedichtes als Fragen zu formulieren fürs nächste Mal aufheben.
Schöne Grüsse,
Marcus
Hi Melody,
schön, daß es auch dir gefallen hat.
mit freundlichem "RRRrrr",
Marcus
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Durs Grünbein
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