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Leselupe.de > Erz├Ąhlungen
Die liebe Liebe....Anfang
Eingestellt am 31. 08. 2006 16:33


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Summer
Hobbydichter
Registriert: Jul 2006

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Es war Mittag und ich sa├č wie gewohnt an meinen Hausaufgaben, als auf einmal mein Telefon klingelte. Es war Dan, mein Freund. Er wollte wissen, ob alles okay sei. Ich sagte, dass alles in Ordnung sei. Nat├╝rlich sagte ich aber nix von der Sache, denn ich wusste, dass er da mehr als unangenehm reagieren w├╝rde. Ich schaffte es ihn gekonnt abzusch├╝tteln, indem ich sagte, dass ich weiter lernen mus und zwar f├╝r meine Nachpr├╝fung in Franz├Âsisch, und er legte auch direkt auf, weil er keinesfalls wollte, dass er f├╝r mein Schulisches Versagen verantwortlich ist. Also legte ich den H├Ârer neben mich und lie├č noch einmal die vergangenen Geschehen durch meinen Kopf gehen und ich schweifte mit meinen Gedanken davon.

Es war laut. Ich war mit paar meiner Freunde in eine Kneipe gegangen, die wir noch nicht kannten. Sie hatte neu er├Âffnet. Katie, Jakob, Claire, Jenni, David und Steve waren die Freunde mit denen ich dort war. Dan konnte leider nicht dabei sein, weil er mit seinen Eltern essen war. Es war 10 Uhr. Er wollte eventuell noch nachkommen. Je mehr ich dar├╝ber nachdachte, dass er nicht da war, deso mehr bereute ich alles. Alles, was ich getan habe, alles was passiert ist. Einfach Alles. Nun sa├čen wir da, gl├╝cklich, dass wir wieder mal zusammen waren und quatschten und traschten ├╝ber dies und das. \" Hast du schon Elisabeth\'s neue Frisur gesehn,luc? Es ist einfach nur schrecklich. Ich k├Ânnte mich stundenlang da├╝ber totlachen.\" Katie war die gekonnte Modeikone. Du wei├čt nicht, was f├╝r eine Frisur, welches Make-up, welches Dress du zu einer Party anziehen sollst? Dann geh zu Katie und du siehst aus wie eine Diva.

Wir bestellten unsere Drinks und alles war wie gewohnt. Doch als ich von meinem Drink aufblickte, blickte ich in zwei wundersch├Âne Augen, die mich beobachteten. Jakob. Jakob war der gelernte Fraueneroberer, ein Macho schlechthin, doch er hatte etwas an sich. Seine Ausstrahlung war einfach nur abnormal, nahezu g├Âttlich. Er schaffte es fast jedes M├Ądchen in seinen Bann zu ziehen und frag mich nicht wie. Meine Freundin Jenni musste damit schon Erfahrungen machen. Er hatte mit ihr gespielt, doch dass tat er so wundervoll, dass man es ihm verzeihen musste. Es war eine merkw├╝rdige Aura um seine tiefschwarzen Haare und den unendlich blauen Augen. Sein L├Ącheln war geheimnissvoll und doch gab es alles seiner Pers├Ânlichkeit preis: Dass er ein Frauenliebendes, Gutaussehendes Arschloch war. Das jedoch nicht immer.

\" Was ist Jakob?\", fragte ich. Doch er antwortete nicht und grinste mich nur an. Innig wurde mir kalt und warm. Was sollte das? Warum sah er mich so merkw├╝rdig an. Ich guckte Jenni an, meine beste Freundin und sie starrte nur mit einem fragendem Blick zur├╝ck. Sie wusste sofort, was los war. Und ich wusste, dass sie noch an ihm hing. Sie wollte es nicht zugeben. Ich sah es einfach nicht ein und konnte nicht verstehen, wie man an so einer Person ge├╝hlsm├Ą├čig h├Ąngen konnte. Er war oft so kalt und unliebensw├╝rdig, doch sein Charakter war nicht gef├╝hlslos. Er konnte sehr nett sein.

Claire und David, das einzige P├Ąrchen an diesem Abend, verschwanden ziemlich fr├╝h. David war Jakobs bester Freund und Jakob war sehr entt├Ąuscht, dass er gegangen war. Doch die Party hatte f├╝r uns noch nicht angefangen. Wir bestellten uns weitere Cocktails und kamen schlie├člich zu dem Schluss, dass wir noch irgendwo anders hingehen k├Ânnten. Schlie├člich waren es Sommerferienn und drau├čen war es sch├Ân warm. Viel zu Schade, den ganzen Abend in einer Kneipe zu verbringen.

Wir gingen an unseren Stammplatz. Es war fast am Wald, und die gr├╝nfl├Ąche war traumhaft. Oft verbrachten wir die Nachmittage dort, mit einer Decke und Musik. Es war wundervoll. Daneben gab es eine Br├╝cke. Dort gingen wir hin und breiteten erst einmal unsere Trinkreserven aus. Nach und nach kamen immer mehr Leute die wir kannten und wir riefen noch einige an, bis es sch├Ân voll war.

Ich sah auf mein Handy, was blinkte und mir sagte, dass ich eine SMS empfangen hatte. Sie war von Dan: Hi mein Schatz, es tut mir Leid, aber ich kann mich heute Abend wirklich nicht mehr abseilen. Jetzt haben meine Eltern die Familie auch noch nach Hause zu uns eingeladen und ich denke, ich muss den Rest des Abends mit ihnen hier verbringen. Es tut mir Leid meine S├╝├če, wir sehen uns Morgen.Mach keinen Mist. I love you.
Ich schrieb ihm schnell zur├╝ck, dass wir nun an \" Der Wiese\" waren und viele Leute da waren. Er tat mir Leid. Grade an solch einem Abend konnte er nicht da sein und er w├╝rde sicher noch toll werden. Zwei Stunden sp├Ąter und ein paar Bier zuviel verkr├╝melten sich die meisten Leute, weil es anfing zu nieseln. Am Ende waren nur noch Katie,Jenni, Jakob, Steve und ein verr├╝ckter, den wir nicht kannten, der uns jedoch die ganze Zeit zulaberte da. Jenni entschied sich mit Katie nach Hause zu gehen, weil sie morgen fr├╝h raus musste und Katie hatte keine Lust mehr, weil ihr langsam kalt wurde.

Mir war hei├č, sie sagten mir, dass ich vorsichtig sein sollte, wenn ich nach Hause geh, denn ich hatte schon m├Ąchtig einen Sitzen. Sie schafften es allerdings auch nicht mich zu ├╝berreden mit ihnen zu gehen, was vielleicht auch daran lag, dass Jakob ununterbrochen an meinen Armen hing. An meinen Armen und kaum waren sie weg, lag ich auch schon in seinen. Ich konnte und wollte mich nicht losrei├čen. Diese Gef├╝hle, die auf einmal in mir hochkamen waren ├╝berw├Ąltigend. Ich f├╝hlte mich so sicher, so geborgen. Ich konnte mir einen Ruck geben und mich etwas befreien, denn mir fiel ein, dass wir nicht alleine waren.

Ich setzte mich auf die gegen├╝berliegende Seite der Br├╝cke und schaute ihn mir an. Jakob ging es nicht besser als mir. Wir hatten beide paar Flaschen zuviel geleert. Dann blickte ich zu Steve. Er sch├╝ttelte nur seinen Kopf und kam auf mich zu. \"Nicht du auch noch, Lucy. Was ist blo├č mit euch allen? Warum verfallt ihr ihm alle? Kann mir das jemand sagen? Erst Jenni, dann du!\", zischte er mir entgegen. Warum ihm alle verfallen? Ich wusste es nicht, doch er hatte etwas an sich. Aber warum ich? Was hatte ich getan? Doch als ich Jakob ansah, wusste ich es. Ich war ohne zu wissen, seinen Bann verfallen. Er tat es unkontrolliert, doch irgendetwas an ihm war anziehend.

Steve sagte, er habe keine Lust mehr und w├╝rde sich jetzt auf den Weg nach Hause machen. Wir lie├čen ihn. Der Verr├╝ckte hielt seinen Mund einfach nicht. \"Lucy, lucy lucy, du hast doch einen Freund! Und du Jakob du hast eine Freundin, lasst euch das nochmal durch euren Kopf gehen, bis ihr euch k├╝sst!\" Verdammt, woher kannte er unsere Namen. Bis ihr euch k├╝sst, das ich nicht lache.Ich wollte lachen, doch etwas unangenehmes verbreitete sich in mir. Ein Gef├╝hl der Angst. Angst? Warum? Oh Gott, ich hatte wirklich zu viel getrunken.

Also kam es dazu, dass Jakob mich nach Hause bringenn wollte, doch ich konnte nicht zulassen, dass er so nach Hause geht. Er hatte einen viel weiteren Weg vor sich, als ich. Er hatte zwar ein Fahrrad bei sich, doch konnte er unm├Âglichen in seinem Zustand davon Gebrauch machen, was wir nach einigen Versuchen fesstellten. Also brachte ich ihn nach Hause. Uns war kalt und wir hatten Hunger. Jakob sagte, dass er uns eine Pizza in den Ofen schieben w├╝rde und der Gedanke daran, machte mir Mut und ich lief schneller.

Wir waren gerade in der Wohnung von ihm und seiner Mutter da, da machte er uns etwas zu trinken. Ich legt mich in sein Bett, weil ich hundem├╝de war. Er trat ins Zimmer und setzte sich auf seine Coutch. Es war das erste Mal, dass ich in seinem Zimmer war. Ich hatte es mir anders vorgestellt. Jenni und ich tr├Ąumten immer davon sein Zimmer zu sehen. Wir stellten es uns als halben Puff vor, doch es war nicht so.

Auch egal. Auf einmal legte er sich neben mich und deckte mich zu. Was seine H├Ąnde dann unter der Decke machten, wollte ich ganz schnell vergessen. Sie tasteten mich ab und er fing an mich zu streicheln. Dann ber├╝hrte ich ihn auch. Und Zack, hatten wir zwei Kleidungsteile weniger an. Wir k├╝ssten uns. Das Gef├╝hl war ├╝berragend. Wir k├╝ssten immer weiter,es kam mir unendlich vor. Meine Gedanken schwirrten durcheinander. Mach keinen Mist. Mach keinen Mist. Die drei Worte von Dan\'s SMS h├Ârten nicht auf, sich in meinen Kopf zu verbreiten. Er vertraute mir und das sollte auch so bleiben.

\"Stop Jakob, h├Âr auf bitte, ich kann nicht mehr, Was machen wir hier?!\" Er sah mich erstaunt an. Doch er lie├č einfach nicht locker. Er fasste mich immer wieder an und es war das Erste Mal, dass ich in seinen Augen soviel Gef├╝hl und Z├Ąrtlichkeit sah.Irgendwann begriff er es fast. Wir einigten uns darauf, dass wir es keinen erz├Ąhlen w├╝rden. Ich h├╝te schon einige Geheimnisse von ihm, aber ein gemeinsames konnte ich wirklich nicht gebrauchen. Und doch konnte ich es nicht ├╝ber mich bringen es Dan zu sagen. Er w├╝rde sich umbringen, er w├╝rde vor Lauter Kummer sterben. Und ich starb fast vor Reue.

Auf den Weg nach Hause dachte ich nach. Ich w├╝rde Jakob morgen wieder sehen, was w├╝rde dann sein? Wie w├╝rde die Situation sein? Ich wusste es nicht. Hei├čt es nicht: \" Man soll nichts bereuen, wenn man ihm Augenblick des Geschehens gl├╝cklich war?\" Aber war ich gl├╝cklich? Diese Frage qu├Ąlte mich den ganzen Weg. Vielleicht, vielleicht auch nicht. Vielleicht war es aber auch nur der Reiz des Verbotenen, der mir diese Gef├╝hle brachte. Als ich zuhause angekommen war, war ich mir sicher, dass ich nicht gl├╝cklich war und ich es zutiefst bereute. Wie sollte ich mich nun Dan gegen├╝ber benehmen? Er hat schon oft genug Angst um mich. Und wie wir jetzt sehen zurecht. Aber nun war es zu sp├Ąt. Ich hatte Mist gebaut.Ich verstand Jenni nun zutiefst und ich hoffte, dass ich Jakob nicht so wie sie hoffnungslos verfallen war.

Ich schloss die T├╝r von zuhause auf. Ein H├Âllenl├Ąrm. Mein Hund bellte und ich wachte aus meinen Erinnerungen auf. Das ist nun schon zwei Wochen her, aber trotzdem. Ich komme nicht dr├╝ber weg und ich denke,dass ich es auch nie werde.Schreckliche Sache, einen Menschen so zu verletzen, dass man selber sterben m├Âchte. Ich denke fast jeden Tag an die Sache und dann, wenn ich es fast mal f├╝r einen Augenblick vergessen habe taucht Jakob auf und alles ist wieder hin├╝ber. Ich denke ja noch nicht mal immer daran, wenn ich ihn sehe, doch in meinem Hinterkopf schwirrt das Erlebnis noch. Kann ich es Erlebnis nennen oder lieber Horrortrip? Aber es ist meine Sache, die ich angestellt habe und ich werde es auch alleine ausbaden.
Jakob und ich, wir beide hatten versprochen es keinem zusagen, doch ich wusste einfach nicht mehr was ich machen sollte. Weder konnte ich mit ihm dr├╝ber reden Noch mit jemand anderem.

Da ergab es sich, dass eine Party bei Jakob zuHause war. Ich ging mit Jenni auf Toillete in Jakob\'s Wohnung und die Erinnerungen kamen nur so in mir hoch. Jenni ging mit voller Begeisterung hinter mir her und wartete schon gespant auf das Zimmer von Jakob. Doch zuerst gingen wir auf Toillete und wir trafen dann auch Jamie in der K├╝rche, die Freundin von Jakob. Wir gr├╝├čten uns nur kurz angebunden und gingen dann kurz in Jakob\'s Zimmer. Er hatte es umger├Ąumt, doch der Unterscheid war nicht gro├č. Ich f├╝hlte mich merkw├╝rdig, wie eine L├╝gnerin. Unm├Âglich. Kaum waren wir drau├čen, merkte Jenni, dass irgendetwas mit mir nicht stimmte und ich platzte mit der Wahrheit heraus. Sie zeigte sehr viel Verst├Ąndnis und verpsrach auch es keinem zu sagen. Dann gingen wir wieder zur Party und ich f├╝hlte mich, als w├╝rde ich schweben, so total erleichtert.

Doch als ich dann Jakob mit Dan reden sah, wie gl├╝cklich sie beide aussahen, war dieses Gef├╝hl genichtet. Merkw├╝rdig, wie Jungen mit so etwas umgehen k├Ânnen, doch vielleicht war es bei diesem auch eine Ausnahme. Er kannte keine Reue, Jakob war Jakob und w├╝rde es auch immer bleiben. Doch wenn ich ihm in die Augen schaue, versank ich direkt wieder in den tiefen, blauen, wilden Ozean, der mich einst bezwang.Eine Zeit lang versuchte ich es zu ignorieren, die Gef├╝hle in mir selbst zu vergraben und ich schaffte es auch. Hoffnunglos, denn der n├Ąchste Horrottrip sollte schon kommen.

Wir waren grade alle dabei uns sch├Ân zu versammeln und einen perfekten Partyabend zu planen, da kam Jakob rein. Ich versuchte seinen Auftritt zu ignorieren. Das Machogehabe konnte ich auf die Dauer eh nicht mehr leiden, von daher h├Ąngt ich mich an Dan und versuchte mich auf das zu konzentrieren, was Steve grade sagte:\"Ich bin daf├╝r, dass wir mal wieder einen Abend zusammen in \'ner disse verbringen. Alle zusammen, das hatten wir noch nie. Das wird doch hammer, oder?\" Alle stimmten mit Lauten Rufen ein. \"Wie w├Ąrs denn mit diese Woche Freitag? F├Ąnds wirklich cool, wenn wir mal mit sowas inne P├Âtte kommen w├╝rde. Die Ferien sind schon mittendrin, und wir haben noch nicht viel Vern├╝nftiges auf die Reihe gekriegt. Also wer kann und will alles mit?Dan?Lucy?Jenni?Steve?Jakob?\" Dan sah mich traurig an und sch├╝ttelte traurig den Kopf: \" Ne Leute, ohne mich diesmal tut mir Leid. Muss morgen Arbeiten!\" Ich war traurig, doch als dann am Ende rauskam, wer alles mitgehen w├╝rde, war ich geschockt: Steve,Jenni, Ich, Jakob und noch drei weitere Freunde von uns. Es war wie das Erste Mal. Ich konnte mich noch genau daran erinnern. Jenni und ich waren total froh, dass wir endlich mal wieder mit den Jungs alleine unterwegs waren.

Ich war den ganzen Abend zwar traurig, dass Dan nicht da war, weil er am n├Ąchsten Tag arbeiten musste, doch wenn Jen und ich Party machen, dann tun wir es auch richtig. Wir kamen erst sp├Ąter, weil wir es nicht schafften den Ersten Bus zu kriege, und das Auto zu voll war, dass wir mitfahren konnten. So dachten wir, f├Ąngt der Abend ja schon richtig toll an und dass alles schief gehen w├╝rde. Au├čerdem war die Disco in die wir gehen wollten erst ab 18. Jenni war 16 und ich hatte diese noch nicht einmal naheliegend erreicht, doch ich hatte einen Ausweis meiner Schwester und Jenni\'s. Tja, der wurde etwas aufgemotzt.Sagen wir es mal so und zack waren wir 23 und 25. Kein schlechtes Alter. So entschlossen wir uns uns noch etwas l├Ąnger Zeit zu lassen, weil wir mit der Kleiderwahl noch nicht mal am Ende angelangt waren.

Aber dann war es doch schon 23 Uhr und wir mussten schnell zur Bushaltestelle laufen. Jetzt war es noch angenehm, doch heute Nacht w├╝rde es sicher eiskalt werden. Wir hatten unsere DetektivJacken an, die wir per Zufall beide in veschieden Farben hatten. Unsere M├╝tter kauften sie. So kamen wir an und kamen ohne Probleme rein und freuten uns erst einmal heftig. Dann suchten wir die Anderen und fanden sie auch gleich. Die Party konnte losgehen.

Wir tanzten, tanzten und tanzten. Auf einmal war dann Jakob hinter mir und umfasste mich, wir tanzten weiter, imer weiter bis wir nicht mehr konnten. Dann holten wir uns eine Pizza und redeten bis zum geht nicht mehr. Mit einer halben Pizza mehr im Magen, sprangen wir wieder auf die Tanzfl├Ąche. Das ging dann so weiter bis in den Morgengrauen rein. Gegen 5 Uhr verlie├čen wir die Disco, und liefen zur Bushaltestelle. Der Erste w├╝rde um halb 6 kommen.

Kein Problem wir hockten uns hin un warteten. Ich sa├č auf dem Scho├č von Jakob. Der Bus kam und wir stiegen ein, meine Beine wanderten automatisch auf Jakob\'s als wir uns in die letzte Reihe setzten. Er streichelte mich. Ich dachte ├╝ber den Abend nach, er war einfach nur zu geil gewesen. Wie nah ich ihm doch gekommen war. Und damit fing alles an. Ich wollte es nie wahrhaben, doch wenn ich jetzt dar├╝ber nachdenke, wird es das gewesen sein.

Ich kam zur├╝ck auf die Terasse und blickte ins f├╝nf erwartungsvolle Gesichter: \"Und kommst du nun mit, oder nicht?\" Dies alles nochmal? Mir die Liebe meines Lebens zerst├Âren? Ich wusst nicht so ganz. \" Ich ├╝berleg es mir noch einmal.\", h├Ârte ich mich sagen und alle wandten sich zufrieden ab. Dan starrte mich an, es war dieser Blick: \" Ich finde nicht gut was du machst, es macht mich traurig, aber ich finde mich damit ab.\" Und ich wusste noch weniger, was ich tun sollte.

Und es kam wie es kommen musste. Es war Freitag und Jenni und ich standen vor dem Spiegel in meinem Zimmer und ├╝berlegten, was wir anziehen k├Ânnten. In einer Stunde schon, w├╝rden wir uns mit den Jungs treffen, dass hie├č wir m├╝ssten uns verdammt beeilen. Sons m├╝ssten wir wieder den Bus eine Stunde sp├Ąter nehmen, doch diesmal sollte es uns nicht passieren. Es war wie das letzte Mal, nur Jakob war anders. Er brachte mehr Gef├╝hle r├╝ber. Ich sah es ihm an. Nicht, Lucy nicht sagte ich mir. Das schlimmste, was mir passieren k├Ânnte ,w├Ąre sich noch in diesen Typen zu verlieben. Doch bei diesen Augen war es wirklich nicht leicht Nein zu sagen. Doch ich blieb fest ├╝berzeugt, dass der eine Abend der einzige bleiben w├╝rde. Zumindest solange, wie ich Dan noch hatte. Und ich wollte ihn f├╝r immer. Er war alles f├╝r mich, einfach mein ganzes Leben und w├╝rde es ihn nicht mehr geben, w├╝rde ich sterben.

Danach gingen wir alle noch zu Steve nach Hause, es war schon sehr sp├Ąt, doch er bestand darauf. Okay, dachten Jenni und ich, dann k├Ânnen wir hier auch schlafen. Es lief alles gut, wir redeten, sahen noch etwas fern und schliefen dann alle ein. Am n├Ąchsten Morgen gingen Jenni und ich dann ohne Fr├╝hst├╝ck aus dem Haus. Die letze Nacht war sehr anstrengend gewesen. Alle versuchten uns dazuhalten, doch keiner schaffte es. Also gingen auch schlie├člich Jakob und Jo mit uns. Sie wollten noch etwas unternehmen, doch wir sagten, dass wir erst einmal nach Hause gehen m├╝ssten.

Jenni kam mit zu mir, denn es war keiner da. Meine Mutter war im Urlaub und mein Vater war f├╝r paar Tage verreist. Wir setzten uns in den Garten uns rauchten Shisha, welche wir ganz stolz in einer kleinen Stadt f├╝r insgesamt 30 Euro ergattert hatten. Wir unterhielten uns ├╝ber dies und das und was wir heute Abend wohl machen w├╝rden. Wir hatten nur paar Stunden Schlaf, doch wir f├╝hlten uns wirklich fit. Wir setzten uns vor den Fernseher und machten uns etwas zu essen. Wir ruhten noch eine Weile und erinnerten uns an die Weihnachtsferien.

Kurz davor hatte Jenni Jakob kennen gelernt, da hatte diese Geschichte angefangen. In den Weihnachtsferien waren wir fast jeden Abend bei Jo. Es waren sch├Âne Zeiten, die Zeiten bevor alles anders wurde, bevor andere Leute wieder in unser Leben traten, in unser neues, neu aufgebautes, sch├Ânes Leben. Wir waren immer mit Dan, Jakob und manchmal auch David bei Jo. Es war einfach nur herrlich, die ganzen Tage dort zu sein, Spa├č zu haben. Jakob kaufte uns immer kleine Feiglinge, von denen wir begeistert waren. Ich wollte immer eins der vielen aufheben, f├╝r immer, doch ich verga├č es jedes Mal. Dort sa├čen wir einfach nur und hatten uns paar Leute, doch uns war nie, wirklich nie, langweilig. Wir hatten immer was zu tun, zu besprechen, zu reden.

Eines Abends erwischte Jo Jakob und Jenni in dem Zimmer seiner Eltern, wie sie ihm Bett lagen. Es lief nicht viel aber immerhin, Jo machte ein totales Palaver. Verst├Ąndlicherweise. Doch auch nach einiger Zeit waren die tollen Wochen Sturmfrei von Jo um und wir mussten uns andere bleiben suchen.
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Wenn du sagst,ein K├╝nstler braucht den Schmerz,er braucht ein Herz,ein Herz was blutet,dann hast du richtig vermutet

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Melusine
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Hallo Summer,
nur mal ganz kurz (hab's noch nicht fertig gelesen):
Ich finde, du erz├Ąhlst recht lebhaft, aber es ist wahnsinnig anstrengend zu lesen. Mach mal ein paar Abs├Ątze rein. So, wie's da steht, klingt es f├╝r mich wie die aufgeregte Erz├Ąhlung einer Freundin am Telefon, der ich bestimmt auch nach ein paar Minuten sagen w├╝rde: Hey, S├╝├če, nicht aufs Luftholen vergessen!
Wie interessant das ist, was du erz├Ąhlst, kann ich noch nicht so recht beurteilen; es klingt f├╝r mich eben wie etwas, was du deiner Freundin am Telefon erz├Ąhlen w├╝rdest, der eigenwillige Stil hat was, aber ob ich von einer mir unbekannten Person den zusammenhanglosen Bericht ihrer Erlebnisse lesen will....? Hm.

Muss erst mal zu Ende lesen - ein andermal mehr.
Jedenfalls: Willkommen in der Leselupe!

LG Mel

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Summer
Hobbydichter
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Hey Melusine,
Danke f├╝r den Tipp mit den Abs├Ątzen.Ich werde ihn sofort umsetzen. Ich kann verstehen, dass man bei dieser Erz├Ąhlart einige Probleme hat, sich durchzuk├Ąmpfen, doch ich wollte einfach mal etwas anderes probieren. Und in dieser Geschichte geht es um rein erfundene Charaktere und Handlungen, ich wusste nicht wie gut sie ankommen w├╝rden? Daf├╝r muss ich noch weitere Antworten bekommen. Aber danke f├╝r deine.
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no-name
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Registriert: Not Yet

Liebe Summer,

bitte nimm' es mir nicht ├╝bel, aber ich habe nach etwa der H├Ąfte Deiner Geschichte das Lesen abgebrochen.
Dein Text strotzt derma├čen vor Rechtschreib- und Orthographiefehlern, dass es mich beim Lesen ungeheuer gest├Ârt hat. Au├čerdem spingst Du meiner Meinung nach unlogisch in den Erz├Ąhlzeiten hin und her. Bitte lies Deinen Text daraufhin noch einmal durch oder la├č ein Rechtschreibprogramm dar├╝berlaufen.
Au├čerdem hat mich Deine h├Ąufige Verwendung das Wortes "und" gest├Ârt, um S├Ątze aneinander zu ketten.

Was Melusine als "eigenwilligen Stil" Deinerseits betitelt, erinnert mich an Teenagersprache - vielleicht fiel mir das Lesen Deiner Geschichte auch deswegen zus├Ątzlich schwer.
Melusines Anregung, Abs├Ątze in Deinen Text einzubauen, solltest Du nach meinem Empfinden unbedingt ├╝bernehmen! ;-)

Ich hoffe, Du kannst mit meiner Kritik an Deinem Text umgehen, ich meine es auch wirklich nicht b├Âse und andere Lupianer haben ja, wie z.B. in diesem Fall Melusine, dazu eine g├Ąnzlich andere Meinung.

Liebe Gr├╝├če von no-name.

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Melusine
Guest
Registriert: Not Yet

Hi no-name,
nein, ich habe keine g├Ąnzlich andere Meinung, nur finde ich, dass Summers Text danach klingt, als h├Ątte sie Potential. Auch f├╝r mich klingt es nach Teenager-Sprache, aber vielleicht ist Summer ja ein Teenager. Die Fehler st├Âren mich auch, aber das ist erst mal nicht das Vordringlichste, denke ich. Einen Schritt nach dem anderen .

LG Mel

P.S.: Summer schrieb einen Kommentar, der mich ├╝berhaupt erst auf ihren Text aufmerksam machte, und daraus schloss ich, dass sie keine Lust auf "schulm├Ą├čige" Kommentare hat. Was ich recht gut verstehen kann, schlie├člich war ich auch mal Sch├╝lerin *gg*.

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no-name
Guest
Registriert: Not Yet

Hi Mel,

es ist bei mir nur so, dass mich die extreme Anh├Ąufung der Fehler so sehr gest├Ârt hat, dass ich mitten im Text nicht mehr weiterlesen mochte und das tat mir leid, weil ich doch wei├č, wie sehr sich hier die (meisten) Autoren positives Feedback w├╝nschen.

In Summers Fall st├Ârt mich an ihrer Schriftsprache, dass sie sich sehr holprig liest, sozusagen wie gesprochene Sprache. Das mag authentisch "teenager-like" sein, das Lesen vereinfacht es aber meiner Meinung nach nicht gerade!
Da ist mir ehrlich gesagt auch v├Âllig wurscht, ob Summer in der Realit├Ąt ein Teenager ist, woran ich nat├╝rlich aufgrund ihres Stils und wegen des Themas auch schon gedacht habe. ;-)

LG von no-name.

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