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Leselupe.de > Ungereimtes
Durch die Schleuse gehen
Eingestellt am 18. 07. 2001 00:25


Autor
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Omar Chajjam
???
Registriert: Feb 2001

Werke: 83
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Durch die Schleuse gehen

Das Eisentor duckt sich
Unter Mauerbergen
Dar├╝ber Stacheldraht
Der aus dem M├Ârtel w├Ąchst.

Die Stempel ├Âffnen
k├╝hle Augenblicke
Die gegossnen Eisenb├╝gel

Ein Gang im Neonlicht
Und Weinen kleiner Kinder
Die m├╝den Frauenblicke
Hinter schwarzen Schleiern.

Die Schl├╝ssel klirren
Augenbrauen pr├╝fen
Zeigen auf den Gang

Ein Raum und eine T├╝r
Da Tisch und St├╝hle
Und auf dem Tisch
Ein Wort wie eine Rose

Bruder.

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urte
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Gut!

Omar, Dein Gedicht hat mich sehr beeindruckt - in sehr knappen bedr├╝ckenden Worten beschw├Ârst Du eine "verschlossene" Welt. Der "Zugang" ist erst nicht ganz leicht, aber dann hat man sehr daran zu schlucken.
Das ist gut, was immer der Mensch mit seinem einen Punkt hat sagen wollen.
Viele Gr├╝├če, Urte

__________________
(C)Urte Skaliks-Wagner

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Omar Chajjam
???
Registriert: Feb 2001

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Es ist der Besucherraum im Knast. Es gibt dort keine Blumen, nur Worte.

Danke f├╝r die Bewertung.
Omar

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urte
Autorenanw├Ąrter
Registriert: Oct 2000

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Ja

Ja, der Besuch beim "Bruder" dort. So hatte ich es auch verstanden, aber eben erst nach einigem Gr├╝beln, weil es so "hermetisch" ist. Das scheint mir aber die besondere Raffinesse daran zu sein: "Schleuse" schien in der ersten Strophe ja noch im ├╝blichen Sinne (Schiffs-Schleuse) verstehbar zu sein, sogar mit dem Stacheldraht, jedenfalls f├╝r mich, bis ich nach einigem Stutzen (Stempel? usw.) schlie├člich die Bedeutungen im Kopf neu zu sortieren anfing. Und das ist gut - nur braucht es ein wenig Anstrengung (wie ├Âfter bei Deinen Werken, was f├╝r mich ein Qualit├Ątsmerkmal und nicht als Kritik gemeint ist).
Viele Gr├╝├če, Urte
__________________
(C)Urte Skaliks-Wagner

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