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Leselupe.de > Ungereimtes
Ein schöner Tag
Eingestellt am 08. 08. 2001 00:12


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Der Denker
Wird mal Schriftsteller
Registriert: May 2001

Werke: 22
Kommentare: 113
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ein älteres 'Sorglos'-Gedicht:


Wach auf mein Kind, schau aus dem Fenster.
Sieh wie der Morgen anbricht.
Verschwunden sind alle Gespenster,
Sie sind fort und ärgern dich nicht.
Die Strahlen der Sonne vertreiben die Nacht
Und alles, was dir Kummer gemacht.

Reib die Augen. Sieh den Schmetterling,
Der sich frech aufs Näschen setzt.
Ist ein so liebenswürdig Ding.
Fliegt fort durch Blumen taubenetzt.
Alles lebt auf. Da! Tier und Pflanze erwacht.
Licht bricht durchs Fenster mit all seiner Macht.

Springe, singe und tanze im Gras,
Schenk mir dein fröhliches Lachen.
Freu dich am Wind und hab mit ihm Spaß.
Feen werden über dich wachen.
Den ganzen Tag hast du gelacht.
Das Lachen hat dich müde gemacht.

Müde mach die Äuglein zu.
Ich bin an deiner Seite.
Auch draussen wird nun langsam Ruh.
Ein schöner Tag war's heute.
Die Nacht weitet den Mantel ganz sacht
Und hat eine Menge Erinn'rung gebracht.

Schlaf nun. Hab süße Träume.
Der Mond zeigt sein fahles Gesicht
Dort hinten grad durch die Bäume.
Alles was kommt, es kümmert dich nicht.
Weg sind Probleme, an die du gedacht,
Verschwunden die Sorgen, die du dir gemacht.



__________________
"Ist das alles, was ich bin? Ist da sonst gar nichts mehr?"


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Kadra
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo lieber Dede!

Wie schön wäre es, wenn man Sorgen so wegreden könnte.

Schöne Ideen die du hier verarbeitest hast. Was mich etwas iritiert ist der schnelle Wechsel zwischen Morgen- und Abendlied... kaum aufgestanden und wach geworden, schon wieder schlafen müssen? Och nöö.. ich mochte noch nie früh ins Bett.. *trotzigguck*

Einen lieben Nachtgruss von

Kadra

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Rote Socke
Guest
Registriert: Not Yet

Hat mich angesprochen das Gedicht!

Lässt sich prima lesen und verstehen. Nur eines verstehe ich nicht richtig: Der Mond zeigt sein fahles Gesicht.
Wie sieht ein fahles Gesicht vom Mond aus?

Gruss
RS

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josipeters
Guest
Registriert: Not Yet

auch wenn's schon älter ist

es gefällt mir

Heute sagt man es so:
af on zo
hät man verloore
af on zo
wird neu geboore
af on zo
geht wirklich alles schief (Bläck föös?)

aber nur af on zo !

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Der Denker
Wird mal Schriftsteller
Registriert: May 2001

Werke: 22
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Hallo, ihr Lieben!

Danke vielmals, ihr drei.

RS,
also dazu kann ich nur sagen, dass der Mond nunmal fahl ist.

Und dass ich dem Mond ein Gesicht angedichtet habe, macht die Sache nur lebendiger.
Das nennt man Personifikation, Vermenschlichung eines unbelebten Objektes.
Ähnlich wie: die Sonne lacht.
So gesehen kann der Mond sich ja auch nicht zeigen. Das würde m.E. voraussetzen, dass er seine Bahn durch seinen Willen beeinflussen könnte, was ja auch nicht geht, schon alleine, weil er keinen Willen hat.
Verstehst du? Es klingt für mich einfach schöner zu schreiben: "Der Mond zeigt sein fahles Gesicht...",
als "Der Mond wird durch die Gravitation und Zentrifugalkraft auf seiner Umlaufbahn gerade zufällig an einer Position am Himmel gehalten, wo man ihn durch die Bäume hindurch sehen kann" oder ähnliches.

Meld dich, wenn du mehr Erklärungen wünschst.

Liebe Grüße,
dede
__________________
"Ist das alles, was ich bin? Ist da sonst gar nichts mehr?"


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Rote Socke
Guest
Registriert: Not Yet

Mensch Denker...

...freut mich sehr, dass Du mir so ausführlich antwortest.
Mir ging es aber nicht so sehr um das Gesicht und natürlich verabscheue ich auch wissenschaftliche Thesen in der Lyrik und Prosa.
Neee Denker, nur das "fahl" halt, weil mit fahl verbinde ich blass, läppisch ... und der Mond ist doch so strahlend schön.
So meinte ich das.

Gruss
RM (Der rote Mond)

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