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Leselupe.de > Ungereimtes
Eine Hand voll Hoffnung
Eingestellt am 14. 05. 2006 01:44


Autor
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heike von glockenklang
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Eine Hand voll Hoffnung

Das Universum reicht die Hand
zur Verbr├╝derung der V├Âlker.

Gewiss, sie sind weit, weit weg,
die fernen L├Ąnder,
mit anderen Sitten und Gebr├Ąuchen,
mit der anderen Art von Not und Elend.
F├╝r unsere „m├Âchte gern heile Welt „
Medien ├╝bertragen, doch erschreckend nah.

Die Kleider zerfetzt, das Haar ist filzig.
Irritierte Gesichtchen,
grau umringte Knopfaugen, angstgeweitet.
Zwei helle Streifen spuren, von den Augen
bis zum Kinn, ├╝ber staubgraue Wangen.

Versto├čen, verlassen, tragen Sie die Last
ihrer Eltern deren R├╝ckgrat einst gebrochen,
sich bald per Todesstrafe in Ahnentafeln
festritzen.

„Wohin irrst du kleine Seele,
Was suchst du in den Abfalltonnen
der Fastfood - Ketten.
Trink nicht das Wasser aus dem Sumida
du wirst daran sterben...
Wo schl├Ąfst du, wenn es Nacht wird?
Ist dir kalt?“

Unschuldig zum Tode verurteilt,
der Erbs├╝nde wegen.

Ein warmes Herz,
Ein Dach ├╝ber dem Kopf,
Einen Becher frisches Wasser.
Eine Hand voll Reis.

Eine Hand voll Hoffnung.


12.Mai.06 Heike - Keuper

__________________
Wenn das Leben dir einen Kinnhaken gibt, k├╝hle dein Kinn und lass dich auf deinem Weg nicht beirren.
H Keuper-g /13.07.06


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Richard von Lenzano
Guest
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Hallo Heike,

der Text hat mich sehr nachdenklich gestimmt.

Allein die letzten 5 Zeilen schildern das Desaster in der Dritten Welt - mehr als eindrucksvoll.

Liebe Gr├╝├če
Richard



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HFleiss
gesperrt
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Eine Handvoll Hoffnung

Liebe Heike,

zun├Ąchst eine Frage: An welcher Stelle der Eltern docken eigentlich die R├╝ckr├Ąder an? Was sind das f├╝r merkw├╝rdige Dinger? Nie davon geh├Ârt.

Aber nun zum Inhalt: Ich finde es lobenswert, dass du dir als Autorin Gedanken ├╝ber die Armut in der Dritten Welt machst. Aber, und das muss ich dir leider sagen, es ist eine Armut, die dich selbst in keiner Weise ber├╝hrt. Du f├╝hrst sie auf die Erbs├╝nde zur├╝ck. Heiliger Bimbam! Ein bisschen weiter sind wir doch schon in den Sozialwissenschaften, auch wenn wir vor der wirklichen Wahrheit die Augen verschlie├čen, und zwar auch mittels der von dir erw├Ąhnten Medien. Ich halte den Text insgesamt f├╝r nicht durchdacht (noch nicht mal durchf├╝hlt) und deshalb f├╝r ├Ąu├čerst belanglos. Und die Schlussaussage: Was brauchen denn die Armen mehr als eine Handvoll Reis und einen Becher frischen Wassers, um sich gl├╝cklich zu f├╝hlen - liebe Heike, schlag das mal unserem M├╝ntefering vor, der wird sich freuen, dass du dir Gedanken gemacht hast, wie er den Sozialstaat noch weiter abbauen kann. Gut gemeint, aber v├Âllig danebengegangen.

Hanna

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Richard von Lenzano
Guest
Registriert: Not Yet

@ Hanna,

ich glaube, da├č Du den Text nicht richtig gelesen hast!

Von danebengegangen kann ├╝berhaupt keine Spur sein. Schaut jemand einmal ├╝ber den Tellerrand hinaus, wird ihm unterstellt, da├č er es nicht beurteilen k├Ânne.

quote:
Aber, und das muss ich dir leider sagen, es ist eine Armut, die dich selbst in keiner Weise ber├╝hrt.

Wer ma├čt sich hier wohl an, da├č zu beurteilen? Wieso kann uns die Armut der Anderen nicht berr├╝hren?

Hallo, Hanna, fahre einmal in die Dritte Welt - Dir w├╝rden die Augen aus den H├Âhlen quellen.


quote:
Ich halte den Text insgesamt f├╝r nicht durchdacht (noch nicht mal durchf├╝hlt) und deshalb f├╝r ├Ąu├čerst belanglos

├ťber diese ├äu├čerung solltest Du bitte noch einmal nachdenken, Hanna.

Bei der Problematik des Inhaltes von belanglos zu reden grenzt schon an .......

Ich m├Âchte das Wort nicht nennen.

Heike, la├č Dich bitte durch die o.a. Kritik von Hanna nicht verunsichern


meint
Richard

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heike von glockenklang
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Liebe Hanna,

quote:
zun├Ąchst eine Frage: An welcher Stelle der Eltern docken eigentlich die R├╝ckr├Ąder an? Was sind das f├╝r merkw├╝rdige Dinger? Nie davon geh├Ârt.
________

Heike, schlag das mal unserem M├╝ntefering vor, der wird sich freuen, dass du dir Gedanken gemacht hast, wie er den Sozialstaat noch weiter abbauen kann. Gut gemeint, aber v├Âllig danebengegangen.

Hanna

Ich frage mich heute wieder, also nicht zum ersten mal, was dich zu solch einer arroganz treibt...
du untersagst mir schlichtweg das ich nicht in der lage bin anteil am geschehen zu nehmen... ich finde deine art und auch andere kommentare immer wieder sehr unversch├Ąmt...
mehr dazu sp├Ąter...wenn ich zeit habe.

__________________
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H Keuper-g /13.07.06

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heike von glockenklang
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ja richhard,


es ist ein echtes elend, ich mu├čte mit den kindern weinen.
ein etwa zehn j├Ąhriges kind kam mit seinem zehnwochen jungen bruder auf dem arm ins camp, der vater hatte seine frau ermordet, die polizei holte den vater ab und die kinder blieben sich selbst ├╝berlassen.
es ist aber hier nicht nur die frage des geldes, sondern nicht zuletzt ├╝beraus konservative einstellung der wenigen wohlhabenden und verantwortlichen politiker ist,das es so wenige auffanglager bezw. staatliche institutionen f├╝r verwaise und arme gibt. komischerweise gef├Ąngnisse wurden geschaffen.

das elend ist so gro├č das man selbst aufpassen mu├č um nicht gel├Ąhmt davor stehen zu bleiben.

danke f├╝r deine anteilnahme. du als weltenbummler hast ja sicher schon viel elend pers├Ânlich erlebt.
herzlichst heike
__________________
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H Keuper-g /13.07.06

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