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Leselupe.de > Ungereimtes
Einsam heißt nicht Alleinsam
Eingestellt am 16. 08. 2001 16:36


Autor
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Blueghost
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Registriert: Aug 2001

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Mir ist kalt
ich friere
doch meine Deine Hände sind warm
ich bin einsam
verlassen
doch Du hältst mich im Arm
ich bin ängstlich
zögernd
doch Dein Trost ist mir nah
ich bin gereizt
und verletzend
warum bist Du noch da?

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Marcel Hermann
Guest
Registriert: Not Yet

meine realität

diese gedanken des alltags sind mir sehr vertraut.



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Blueghost
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Freut mich...

Hallo Marcel!

Danke für Deinen Beitrag! Freut mich, daß Du Dich in meinem Gedicht wiederfinden konntest!

Gruß

Blue

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Kadra
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Blue!

Diese fast schon schizophrenen Gefühle und Gedanken kenne ich gut und du hast sie, bis auf den dritten Teil, auch klasse umgesetzt.

Die Gegensätze passen hier noch hervorragend und machen den Reiz des Gedichtes aus: kalt-warm und einsam/verlassen - im Arm halten (bei jemandem sein)

Doch bei ängstlich und zögernd passt die Zeile mit dem Trost nicht mehr so, in meinen Augen. Wie wäre es mit Mut statt Trost?

Das Ende gefällt mir dann wieder sehr!

Lieben Gruss von

Kadra

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ralph raske
???
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Werke: 0
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die liebe bleibt ein mysterium

hallo blueghost,
- klingt wie ein frühes gedicht von mir. warum ist wahre
liebe so tröstlich in unserem leben? weil sie verzeiht.
sie verzeiht alles - fast alles. die größte liebe ist
im normalfall die liebe der mutter zu ihrem kind.
ein fehler, den wir männer oft begehen, daß wir meinen,
die frau unseres herzens müßte uns denselben trost, schutz
und geduld schenken wie unsere mutter. das können sie
nicht leisten, denn sie bleiben fremde. manchmal verschwimmt
das bild, und wir wundern uns und fragen uns - wie du in
deinem gedicht - warum verzeihst du mir, obwohl ich dir
so wehgetan hab? manche frauen verzeihen eine menge mit
ihrem großen herzen. aber irgendwann ist meistens schluß,
wenn die frau selbstbewußt und stark ist. dann ist das
konto deiner liebe zu weit überzogen.
ich habe es in meinem leben auch schon oft auf die spitze
getrieben, weil ich ein sehr sentimentaler mensch bin,
der alle seine gefühle ziemlich extrem ausleben will.
und wenn dann jemand nicht folgen kann oder will, sehe
ich das nicht ein und tue weh und nerve aus einem gefühl
der unverstandenheit heraus. nach dem motto: alles oder
nichts. und ich verliere natürlich ...
danke für dein kleines gedicht, das diese gedanken und
gefühle in mir hochgeholt hat.
gruß

ralph

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Blueghost
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Registriert: Aug 2001

Werke: 24
Kommentare: 56
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Danke!

Hallo Kadra!

Ich danke Dir sehr herzlich für Dein Lob! Es bedeutet mir eine Menge! Deine Anregung ist gut. Ich denke, ich werde sie für mich umsetzen.

Und Dir, Ralph auch ein herzliches hallo!

Ich weiß ziemlich genau, was Du meinst. Klar ist irgendwann Schluß, wenn die Frau selbstbewußt und stark ist, wie Du sagst. Aber ich denke, daß ist auch gut so. Denn jemand, der nicht selbstbewußt und stark genug ist um einen solchen Strich zu ziehen, wird irgendwann wie die Titanic untergehen, auch wenn er/sie noch so solide erscheint. Denn die meisten von uns sind eben doch nur Menschen mit Gefühlen und einem Herzen, das Leid nur bedingt ertragen kann bevor es beginnt zu versteinern und uns in die Tiefe zu ziehen. Das ist wie mit Ertrinkenden, die Du retten willst und nur retten kannst, wenn Du sie in Schach halten kannst und ihnen im Ernstfall auch bereit bist weh zu tun. Sonst ertrinken beide.

Ich könnte jetzt noch komplett philosophisch abschweifen, aber ich denke für den Augenblick ist es genug.

Nochmal Danke Euch beiden!

Liebe Grüße Blue

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