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Leselupe.de > Ungereimtes
Eldorado
Eingestellt am 22. 01. 2001 09:49


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pilgrim969
Schriftsteller-Lehrling
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Eldorado
nach dem Text zu Eldorado Overtuere von Jeff Lynne/ELO

Der TrÀumer, verloren im seligen Schlaf
wo die Seele verschont vom Schmerz,
und die Nacht erfĂŒllt mit Licht.
Als Wanderer durch Welten,
ungebunden durch Zeit und Raum,
grenzenlos trÀumen,
bis die Hoffnungslosigkeit erlischt.
Gelöst von allen irdischen Banden,
die Zeit zu Momenten zerronnen.
Das Bild der HĂŒgel von Eldorado
hat mir meine Angst genommen.

Man muß seine Augen erst schließen.
Die Seele bereisen,
um die Welt zu sehen im rechten Licht.
Um im Schein der Erwartung
die gewundenen Wege zu dir zu erkennen.
Hoffnung auf ErfĂŒllung meiner Sehnsucht,
Schatten durchbrochen vom Licht.
Hinfort fĂŒhrt mich mein Herz,
das mich bei der Hand genommen,
zu den HĂŒgeln von Eldorado,
ehedem nur in TrÀumen erklommen.

Hab zuvor Tage verschenkt an die Leere,
mein Herz erfĂŒllt mit Dunkelheit,
mit der Asche ausgebrannter TrÀume bedeckt.
Wo war ich nur all die Jahre, kaum Gedanken
an Augenblicke in meinem Kopf.
Unter all den verwunschenen Pfaden
hab ich endlich den zu meinen Wurzeln entdeckt.
Reise an das Ende der Nacht.
Aus meinem Herzen, die strahlende Sonne,
erhebt sich ĂŒber die HĂŒgel von Eldorado,
der Tag hat endlich begonnen.


-----------------------------------------------
aus Gedanken (1994 - 1997)

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Feder
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Hallo Pilgrim,
das war das Tal, dass du durchschritten hast und ich hab es im letzten Beitrag gesucht. Ich kenne das Lied nicht, aber der Text fĂŒgt sich in die Gedanken ein, die sagen: Ja, so könnte man es beschreiben wo man ist, bis man wieder ist.

Lb. Gruß,
Feder

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pilgrim969
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Es ist eigentlich kein Lied, zumindest kein gesungenes. Folgender Text - jener von Jeff Lynne - wird bei angesprochenem MusikstĂŒck eher gesprochen:

The dreamer, the unwoken fool,
in dreams, no pain will kiss the brow.
The love of ages fills the head.
The days that linger there in prey of emptiness,
of burned out dreams
The minutes calling through the years.
The universal dreamer rises up above his earthly burden.
Journey to the dead of night.
High on a hill in Eldorado.


GrĂŒĂŸe, Bernhard

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Feder
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Hallo Bernhard,
die Zeilen englischer Sprache machen einiges deutlicher, wenn ich jetzt auch nicht zuviel hineininterpretieren möchte auf dieser Seite. Jedenfalls habe ich darin den anderen Grund gesehen, vielleicht auch aus eigener Perspektive. Ich frage mich nur, wie lange man dorthin reist. Bei dem Stellenwert - unbewußt nach einer Zeit - wohl ein Leben lang. Die Spanne, nach der du es geschrieben hast, umfassen drei bis vier Jahre, demnach, wie lange man zĂ€hlt. Ich selbst zĂ€hlte einmal doppelt so viel, dann bin ich aufgewacht. Die meisten Gedichte sind in der Zeit entstanden, danach herrschte Schreibblockade. Kennst du das auch?

Lb. Gruß,
Feder

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pilgrim969
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Diese Frage lÀsst sich mit einem klaren JEIN beantworten!
Zuerst einmal, dass Gedicht selbst ist nicht in einem Zeitraum von 4 Jahren entstanden.
Die Angabe der Jahre bezieht sich auf eine Sammlung meiner Texte aus dem Zeitraum -
das Gedicht selbst ist in einem StĂŒck, in einem Gedankengang entstanden.
Ob ich diese Blockade auch habe? - Nun, meine Gedichte entstehen in sehr unterschiedliche zeitlicher Dichte.
FĂŒr meine erste Sammlung habe ich etwa 3 1/2 Jahre zusammengespart.
FĂŒr meine zweite nur mehr etwa 2 1/2, fĂŒr meine dritte - die ist noch dazu um etwa 1/3 grĂ¶ĂŸer -
nur mehr etwa 1/2 Jahr, und meine vierte Sammlung habe ich gar in nur 2 Monaten geschreiben.
Seit Oktober habe ich allerdings immer wieder einige Wochen Pause,
nur um dann wieder einige Texte an einem Tag zu schreiben
(diesmal auch wieder einige eigene in englischer Sprache)

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Feder
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Ich finde es wunderbar, wenn jemand in fremden Sprachen (wobei Englisch ja schon fast wieder Muttersprache ist, man kann diese Sprache ja kaum mehr außen vor lassen, wenn man am Ball bleiben will ) schreiben kann. Das einzige Gedicht, das ich einmal in englischer Sprache geschrieben habe, habe ich verschenkt; es gibt es nicht mehr, jedenfalls nicht auf Papier. Ansonsten stelle ich fest, dass ich, seit ich in der Lupe bin, vermehrt schreibe. Seit Dezember vergangenen Jahres bis heute insgesamt 85 Gedichte. Allerdings gibt es mittlerweile vermehrt Tage, wo ich nicht schreibe - einerseits, weil keine Zeit nach Feierabend dazu ist, gleichzeitig zu verfassen, anderen zu antworten - denn, das macht es hier ja auch aus, die Kommunikation nicht nur zu den eigenen Gedichten, sondern die Gedanken anderer zu anderen wie zu eigenen Werken kennenzulernen -. An manchem Tag sagt mir mein GefĂŒhl auch nichts, was umzusetzen wĂ€re, an manchen Tagen aber brauche ich nicht nachdenken, da kommt eines nach dem anderen. So heute, ganz spontan. Manchmal kurz vor dem Einschlafen oder am Tag in den unbrauchbarsten Momenten. Dann ist es wichtig, sofort zu schreiben, sonst ist es weg, denn der Schatten vom Gedanken (es spĂ€ter aus der Erinnerung nachschreiben) ist nie so gut, wie der Gedanke selbst.
Ich freue mich auf weitere Gedichte von dir!

Einen schönen Abend,
Feder

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