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Leselupe.de > Erzählungen
Endlos
Eingestellt am 14. 05. 2001 20:51


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Sternschnuppe
Hobbydichter
Registriert: Apr 2001

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Ein weiterer Abend sitze ich nun wieder an diesem Computer und möchte irgendwo irgendwelche Gedanken von mir loswerden.
Draussen hat es nach einem bilderbuchreifen Sommertag im Mai gewittert. Diese Abkühlung tat gut, auch innerlich. Vielleicht kann ich wieder etwas klarer denken, obwohl diese Unklarheit geblieben ist. Diese Unklarheit, wie ich es schaffen werde. Wie kann man leben ohne diesen Teil zur Vollkommenheit? Ich fühle mich, als habe mir jemand alles aus mir herausgerissen. Meine Seele und ganz besonders mein Herz. Doch der Schmerz ist noch da. Näher und intensiver als sonst. Ich weiss nicht, wie ich damit umgehen soll. Wie ich mit dieser endlosen Sehnsucht leben kann. Ich weiss nur, dass ich es muss. Verdammt, wieso müssen einem Menschen so nahe stehen und einen dann früher oder später doch alleine lassen? Weshalb erdrückt manche das Schöne einfach? Und aus welchen Gründen hinterlassen genau diese Menschen die tiefsten Wunden? Damit man die harte Realität zu spüren bekommt? Was muss denn noch alles kommen, damit ich endlich wieder mal so richtig glücklich sein kann? Über wie viele Hügel muss ich noch wandern, um endlich die Sonne auf meinem Gesicht zu spüren? Irgendwann ist auch bei mir die Kraft am Ende und ich werde augeben, obwohl ich mein Ziel noch nicht fühlen konnte. Ich möchte doch einfach mal frei sein können, ist denn das zu viel verlangt? Sicher, ich könnte mich jetzt feige aus dem Leben machen, doch so bin ich nicht. Es ist keine Lösung und vor allem bedeutet mir das Leben trotz all dem zu viel. Ich will gar nicht mit diesem Gedanken spielen. Mein Lebensweg beginnt sich erst langsam auf wackligen Schritten zu erweitern und da soll ich nun einfach so abbrechen? Nein, denn hinter jedem Hügel befinet sich irgendwo ein Lichtblick, sei er auch noch so klein. Er gibt dir Mut, das Hoffen auf die Sonne nicht zu verlernen. Doch nun, bin ich zu schwach, um noch ewig hoffen zu müssen. Wer gibt mir die Garantie, dass es nicht erst in einigen Jahren eintrifft? Ich weiss nicht mehr weiter und bitte, dass mir jemand einen Engel schicken mag...
__________________
"Die wichtigste Stunde
ist immer die Gegenwart.

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moloe
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endlos ist nichts...

hey sternschnuppe,

nicht warten, nicht hoffen und auch nicht beten, das hilft nicht immer... manchmal muss man sich aufreissen und dem licht in der ferne zugehen, weil es sich sonst immer mehr entfernt... es gibt im leben immer negative aber auch genauso viele positive erlebnisse, im leben gleicht sich immer alles aus - aber zu leben, musst du für dich selbst zu erst begreifen und dann siehst du, das es mehr gibt als nur trübe und kalte tage, schlechte und böse menschen, unglück und katastrophen...

mfg & all goodness

manfred loell
>moloe<
__________________
liebe ist wie ein klarer sternenhimmel bei mondesschein, so wunderschön zu geniessen und doch so unerreichbar fern…

© 2001 by manfred loell

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Sternschnuppe
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(Neu)Beginn

Hey Moloe

Ich bin vorhin wieder auf meine Worte gestossen und somit auch auf deine. Langsam beginne ich mit dem Schmerz zu leben und mir deswegen das Schöne im Alltäglichen nicht zu nehmen. Ja, das Leben ist wirklich viel zu kurz, um in ein solch tiefes Loch zu fallen, aus dem man nur schwer wieder heraus kommt. Lasse alles auf mich zukommen, hör auf mein Herz und versuche das Beste aus einer Situation zu machen. Sicher stösst man dabei oft an seine Grenzen, aber man darf einfach nicht aufgeben. Im Moment fällt es mir zwar noch etwas schwer, meine Worte in Tat umzusetzen, doch ich arbeite dran und hoffe es zu schaffen.

Lieber Gruss
Sternschnuppe
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moloe
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...mehr kann man auch nicht machen

hey sternschnuppe,

mehr kann man auch nicht machen, die liebe ist wie ein ruderboot, meisst rudert man doch gegen den strom... das leben so zu nehmen wie es ist, nicht zu hinterfragen und es einfach zu leben, mehr geht halt nicht... halte durch und es geht weiter...

mfg & all goodness

manfred loell
>moloe<
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© 2001 by manfred loell

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