leselupe.de Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   4531
Themen:   72278
Momentan online:
21 Gäste und 0 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?

 Leselupe-Werke   Werke suchen
Foren-Übersicht
Prosa-Foren
Lyrik-Foren
Das Beste
Das Neueste
Werke des Monats
Die LL empfiehlt
Schreibwerkstatt
Diskussionsforen
Anonymus

 Leselupe-Service
Anthologien u. Reihen
Ausschreibungen
Lektorat
Literaturagentur
Edition Leselupe
Neues von der LL
Rezensionen
Für Webmaster
Literatur-Webkatalog
Fan-Shop

 Leselupe-Wissen
Ein Buch schreiben...
...und vermarkten
...im Selfpublishing
eBooks erstellen...
...und vermarkten
...oder herunterladen
eBook Reader
Books on Demand
Hörbuch downloaden
Bücher online lesen
Alte Bücher verkaufen


Leselupe.de > Kurzprosa
Entscheidungen (gelöscht)
Eingestellt am 17. 08. 2012 22:20


Autor
Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
Ciconia
Häufig gelesener Autor
Registriert: Jul 2012

Werke: 42
Kommentare: 331
Die besten Werke
 
Email senden
Profil

Der Text wurde vom Autor gelöscht.
Gemäß den Forenregeln bleiben die Kommentare jedoch erhalten.

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Garde
Autorenanwärter
Registriert: Nov 2011

Werke: 20
Kommentare: 81
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Garde eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Hallo Ciconia,

der Text liest sich für mich ein wenig,wie eine Erklärung, warum eine Frau Kinderlos geblieben ist. Zwischen den Zeilen steckt natürlich viel Schicksal, aber bei dieser Art zu erzählen, bleibt dieses Schicksal vergraben. Der Text liest sich leicht, man fliegt über die Zeilen, wie bei einem Zeitungsbericht. Ein wenig lakonisch, ohne Höhen und Tiefen, wobei die sicherlich vorhanden waren.
Ich weiß nicht so genau, was ich damit anfangen soll, wie ich ihn einordnen soll.

LG
Garde

Bearbeiten/Löschen    


eisblume
???
Registriert: Jun 2012

Werke: 15
Kommentare: 312
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um eisblume eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Hi Ciconia,

das hier finde ich jetzt von der Struktur her deutlich besser als deine erste Version.

Insgesamt ist es mir aber einfach zu berichtend und daher zu leblos. Wenn das von dir so beabsichtigt war, dann ok. Ist wohl zum einen Geschmackssache, zum anderen liegt es im Ermessen des Autors, wie man sich einer bestimmten Thematik nähert. Ich meine aber, dass der Geschichte ein paar Emotionen und eine erkennbare Grundstimmung gut täten, vor allem auch, da es aus der Ich-Perspektive heraus geschrieben ist und es sich von daher fast schon aufdrängt.
Geschrieben an sich ist es aber ganz ordentlich.

Lieben Gruß
eisblume

Bearbeiten/Löschen    


petrasmiles
Häufig gelesener Autor
Registriert: Aug 2005

Werke: 24
Kommentare: 666
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um petrasmiles eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Hallo Ciconia,

der erste Absatz führt sehr gut in das Thema ein und eröffnet auch einen Spannungsbogen.
'Was kommt jetzt?', fragt man sich. Eine tragische Geschichte, ein flammendes Bekenntnis, eine 'Rechtfertigung'?
Aber es ist nichts von alledem; eine alltägliche Geschichte, in der der rechte Zeitpunkt irgendwie verpasst wurde, man sich aber doch gut 'arrangierte'. Was man nicht kennt, kann man nicht vermissen.
Dass dann aber gegen Ende dieses Bedauern durchscheint, irritiert mich.
Bis dahin ist die Geschichte ein wenig lapidar, so in etwa, na ja, von nichts kommt nichts, man muss halt die Entscheidung dafür treffen, und wenn man das nicht tat, hat man eben keine Enkel, weil man keine Kinder hatte.

Man kann sehr gut ein Leben ohne Kinder führen, das geschieht, absichtlich und unabsichtlich. Und auch in unabsichtlichen Fällen muss nicht immer Tragik dabei sein.

Ich glaube, was mich an dem Bedauern stört, ist dieses unreife und selbstbezogene. Unreif, weil der letzte Lebensabschnitt im Leben einer Frau an so ein Bedauern verschwendet ist. Da stehen andere Themen zur Bewältigung an. Und selbstbezogen, weil erst die Enkel vermisst werden, also die kleinen Sonnenscheinchen, die man am Ende des Besuches wieder an Erziehungsberechtigte und -verpflichtete abgeben kann.

Vielleicht stört mich aber am allermeisten, dass Deine Protagonistin offensichtlich hinter ihren Entscheidungen nicht stand und der Eindruck ensteht, ihr Leben und ihre Entscheidungen eher oppportunistisch 'im Mitschwimmen' getroffen und gelebt zu haben.
Das wäre allerdings eine besondere Tragik - die aber weder mit Kindern noch Enkeln zu tun hat.

So oder so, aus den möglichen 'Dramen', die sich aus Deiner Einleitung ergeben, hast Du das blasseste gewählt. Da wäre mehr drin - wenn Deine Protagonistin ehrlich zu sich wäre.

Schreiben ist doch nicht wohlgesetzte Worte, berauschende Bilder und korrekte Interpunktion. Schreiben ist, die ungeweinten Tränen sichtbar machen.
Nur Mut!

Liebe Grüße
Petra
__________________
Nein, meine Punkte kriegt Ihr nicht ... ! Gegen Bevormundung durch Punktabzug für Gutwerter!

Bearbeiten/Löschen    


Ciconia
Häufig gelesener Autor
Registriert: Jul 2012

Werke: 42
Kommentare: 331
Die besten Werke
 
Email senden
Profil

Danke für Eure ausführlichen Kommentare! Ich erkenne daraus, dass ich auch mit der zweiten Fassung leider nicht das rüberbringen konnte, was mir vorschwebte: Die Darstellung einer kühlen, aber durchaus nicht gefühlskalten Frau, für die Kinder und Familie jahrzehntelang einfach keinen Stellenwert hatten, bis ihr im Alter späte Zweifel kommen, ob sie alles richtig gemacht hat. Da war dieser "lakonische", "leblose" Ton durchaus gewollt!

Bei beiden Versionen scheine ich unterschätzt zu haben, dass mein Thema bei den meisten Menschen (und vor allem Menschinnen) sehr emotionsbeladen ist und die von mir beabsichtigte Darstellung daher für einen Schreib-Anfänger ein schwieriges Unterfangen darstellt.

Ich war der Meinung, es könnte durchaus möglich sein, einen Schwangerschaftsabbruch ohne Emotionen und auch später ohne Reue zu erleben. Da müssen die Lebensentscheidungen nicht unbedingt opportunistisch getroffen worden sein!

quote:
Schreiben ist, die ungeweinten Tränen sichtbar machen
Dies ist eine schöne Aussage, und ich würde sie gern in einem anderen Text verwirklichen. Nur für diese Geschichte scheint sie mir nicht zuzutreffen – denn es gibt bei der Protagonistin keine ungeweinten Tränen, nur einen späten Zweifel.
quote:
Dass dann aber gegen Ende dieses Bedauern durchscheint, irritiert mich.
Warum irritiert? Ich halte es für selbstverständlich, dass mit dem Verstand (ich will nicht sagen: der Weisheit) des Alters und der Ruhe, die man plötzlich ohne Beruf hat, durchaus vieles neu überdacht wird -
quote:
Da stehen andere Themen zur Bewältigung an.
und ich kann mir vorstellen, dass mein Thema durchaus dazugehört.

Meine Erfahrung nach knapp drei Wochen LL: Ich finde es faszinierend, wie unterschiedlich Geschriebenes interpretiert werden kann, und ich würde mich freuen, wenn Ihr Euch auch weiterhin Zeit nehmt, meine Texte zu kommentieren.

Danke und Gruß
Ciconia

Bearbeiten/Löschen    


1 ausgeblendete Kommentare sind nur für Mitglieder und nur mit eingeschaltetem Javascript erreichbar.
Zurück zu:  Kurzprosa Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.

Schnellzugriff:
Foren-Übersicht, Geschichten, Gedichte, Das Beste, Das Neueste, Kurzgeschichten, Erzählungen, Fantasy & Märchen, Science Fiction, Krimis & Thriller, Horror & Psycho, Humor & Satire, Essays, Rezensionen, Kolumnen, Erotische Geschichten, Fremdsprachiges und MundART, Kindergeschichten, Kurzprosa, Tagebuch - Diary, Experimentelles - Experimentelle Lyrik, Gereimtes, Ungereimtes, Fremdsprachiges und MundART (L), Fingerübungen, Schreibwerkstatt, Theoretisches, Rund um den Literaturbetrieb, Veröffentlichungen unserer Autoren, ISBN Suche, Buch schreiben, Buch veröffentlichen und drucken, Bücher verkaufen online, Books on demand, Hörbuch Download, eBook Download, eBook erstellen, eBooks verkaufen, Schreibblockade, Lektorat, Literaturagentur, Bücher online lesen, eBook Reader, Literaturforum, Rezensionen