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Leselupe.de > Ungereimtes
Eros lässt uns im Stich (nach Georges Brassens)
Eingestellt am 29. 10. 2000 18:08


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Marcel S.
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Oct 2000

Werke: 3
Kommentare: 2
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EROS LÄSST UNS IM STICH



Das Getändel in Liebe zu verwandeln,
hätte nicht viel gefehlt unter dem Strich,
aber leider wollte Venus nicht handeln,
an manchem Tag lässt uns Eros im Stich.

An manchen Tagen tut er sich sehr wichtig,
seine Pfeile sind wirklich ritterlich,
allerdings treffen sie uns nicht mehr richtig,
an manchem Tag lässt uns Eros im Stich.

Er verschreibt sich manchmal anderen Laffen
und hat keine Zeit mehr für dich und mich,
mit dem Bogen und seinen klugen Waffen,
an manchem Tag lässt uns Eros im Stich.

Wir versuchten es ohne ihn zusammen,
wälzten uns im grünen Gras inniglich,
doch ich schaffte es nicht, dich zu entflammen,
an manchem Tag lässt uns Eros im Stich.

Du hast mir zwar die Erlaubnis gegeben,
doch dein Herz fiel trotz allem nicht an mich,
denn das Feuer trat ohne ihn ins Leben,
an manchem Tag lässt uns Eros im Stich.

Wir entblätterten zwanzig Margeriten,
doch das Idyll war mehr als kümmerlich,
denn das Schicksal bescherte uns nur Nieten,
an manchem Tag lässt uns Eros im Stich.

Wenn ihr ins Grüne geht, Blümchen zu tauschen,
sei der Himmel eurem Glück förderlich.
Ich sah meine kleine Chance verrauschen,
an manchem Tag lässt uns Eros im Stich.

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