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Es ist dein Geburtstag
Eingestellt am 14. 05. 2001 18:34


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sammettiger
Hobbydichter
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Es ist dein Geburtstag

Es ist dein Geburtstag


"Bist du nicht zu auff├Ąllig gekleidet?" fragte er seine Frau und r├Ąusperte sich.
Seine Frau, die sich im hohen Schlafzimmerspiegel betrachtet hatte, drehte sich jetzt nach ihrem Mann um. Der sa├č auf der Kante des Ehebettes und kratzte angelegentlich an seinem Daumennagel herum. Die gesteppte Tagesdecke unter seinem Hintern bildete dicke W├╝lste.

"Wie kommst du denn darauf?" fragte sie ihn und ohne seine Antwort abzuwarten,drehte sie sich zur├╝ck zum Spiegel. Sie sch├╝ttelte leicht mit dem Kopf.
"Es ist doch wundersch├Ân so. Wei├č garnicht was du hast." Sie strich die Bluse glatt, "Und ich f├╝hl' mich heute wirklich gut."
Ihr Mann verfolgte jede ihrer Bewegungen aus dem Augenwinkel. Irgendetwas an ihrer Aufmachung beunruhigte ihn. War es die tiefrote Bluse, durch die ihre wei├če Haut schimmerte? Oder war es der halbdurchsichtige T├╝llrock, unter dem sich ihr Hintern w├Âlbte? Oder war es ihre leicht kokette Art sich zu bewegen? Er war sich nicht sicher, was es war. Es erinnerte ihn jedoch an jene M├Ądchen in jener Stra├če jenes Viertels, das er einmal monatlich besuchte.

Anfangs hatten ihn nur seine Aufgaben als Hauptkommissar des Sittendezernats ins Hurenviertel gef├╝hrt. Sp├Ąter trieb es ihn auch h├Ąufig nach Dienstschluss dorthin.
Missmutig und mit gro├čer Strenge gegen sich selbst, hatte er es geschafft diese privaten Besuche auf einen Einzigen im Monat zu beschr├Ąnken.
Und gerade dadurch hatte dieser eine Besuch im Laufe der Jahre etwas beinahe Feierliches bekommen. Er begann ihn stets mit einer gewissen freudigen Anspannung im Herzen, brachte ihn jedoch mit einer Miene zur Vollendung, als ginge er einer l├Ąstigen Pflicht nach. Von den M├Ądchen w├Ąhlte er seit sechs Monaten immer dasselbe. Immer das mit den wasserstoffblonden Haaren.
Bis auf die Begr├╝├čung wechselte er kaum ein Wort mit ihr. Schweigend ging er hinter ihr die Treppe hinauf. Wobei er es einzurichten wusste, dass sich sein Gesicht etwa in H├Âhe ihres Hinterteils befand. Er meinte, wenn er die Luft vorsichtig durch seine N├╝stern zog, ihr Geschlecht zu riechen. Sie gingen in immer dasselbe Zimmer, dessen Sch├Ąbigkeit durch das goldorange Licht der mit einem Tuch verh├Ąngten Nachttischlampe verborgen wurde. Ein warmes Gl├╝hen, das ihn in sich aufzunehmen schien.

"H├Ârst du mir zu?" rief seine Frau so laut, dass er zusammenfuhr. Er hob kaum merklich seine Augenlider.
"Sieh dich doch an", sagte er, "Wie du aussiehst ..." Er z├Âgerte einen Moment, bevor er sich erneut seinem Daumennagel zuwandte.
"Wenn ich mit meinen Freundinnen ausgehe, ziehe ich an was ich will", erwiderte sie, "Du gehst ja nicht mit mir aus", fuhr sie fort.
Er beobachtete sie aus dem Augenwinkel.
"Warum gehst du eigentlich nie aus?", fragte sie ihn und zupfte einwenig die Falte unter ihren ├╝ppigen Br├╝sten zurecht.
Er schwieg, ertappte sich jedoch dabei, dass er fortw├Ąhrend an das M├Ądchen mit den wasserstoffblonden Haaren dachte. Wie mochte ihr richtiger Name sein? Lara wie sie selbst sich nannte, war sicher nicht ihr richtiger; sie sah nicht aus wie eine Lara.

"Vielleicht gehe ich ja heute Abend noch aus", brummte er. Und dachte an die festen Br├╝ste des M├Ądchens, die wie Softb├Ąlle hervorsprangen, wenn sie die Arme reckte, um ihr Bustier abzustreifen. Im selben Moment wurde ihm bewusst, dass sein Termin erst in zwei Tagen heran war. Und bis dahin ... Er seufzte.

"Was ist los mit dir?" fragte seine Frau.
"Nichts." antwortete der Mann.
"Bist du sauer, weil ich weggehe?" Sie lie├č nicht locker.
"Nein, warum sollte ich deshalb sauer sein. Ich sagte doch, ich k├Ânnte ja auch weggehen." In der Stille war nur das leise Schaben seines Daumennagels zu h├Âren.
"Ich wei├č jetzt, was los ist mit dir; bin gerade drauf gekommen." sagte seine Frau nach einer Weile und drehte sich nach ihm um.
"Ja? Und?"
"Ja", sagte sie und sah ihn unverwandt an, "Du hast eine Andere."
Das Kratzen des Daumennagels brach abrupt ab. Der Mann hob ein wenig die Augenlider.

"Du siehst nuttig aus", sagte er und nahm wahr, dass sie kaum merklich zusammenzuckte. Sie schnappte nach Luft.
"Nur weil du bei der Sitte bist, musst du mit mir noch lange nicht umspringen, wie mit deinen Klientinnen - Herr Hauptkommissar. Mehr wird's ja doch nicht", setzte sie nach, "Gib's endlich auf und geh in Pension." Sie lie├č ihn nicht aus den Augen.
Wortlos begann er am anderen Daumen herumzukratzen.

"Was soll ich denn deiner Meinung nach anziehen, das nicht nuttig aussieht?" Sie kniff einwenig die Augen zusammen.
"Etwas anderes. Die Bluse mit den R├╝schen vielleicht", sagte er und hob seinen Blick.
"Damit seh' ich aus wie eine alte Frau", sagte sie, begann aber die Kn├Âpfe der roten Bluse zu ├Âffnen. Sofort senkte der Mann seinen Blick und betrachtete erneut seine gro├čen, groben H├Ąnde. Und in ihnen sah er die kleinen, karamellfarbenen Br├╝ste des M├Ądchens liegen. Wie alt mochte sie sein? Sie hatte gesagt, sie sei zwanzig, und absolut alt genug, und hatte dabei gegickst, wie ein gutgelauntes ├äffchen.
Wof├╝r alt genug? Er glaubte ihr kein Wort, sch├Ątzte sie j├╝nger. Ihre Brustwarzen waren noch glatt und rosa und ...

"Soll ich vielleicht so gehen? Passt es dem Herrn jetzt in den Kram?" Die gereizte Stimme seiner Frau holte ihn unvermittelt zur├╝ck.
Als er jetzt endlich zum ersten Mal den Blick ganz heraufhob, sah er sich dem nackten, wei├čen Oberk├Ârper seiner Frau gegen├╝ber.

"Warum tr├Ągst du keinen B├╝stenhalter?", fragte er und musterte ihre vollen, schweren Br├╝ste. Eine dicke bl├Ąuliche Ader lief unter der wei├čen Haut vom linken Warzenhof bis hinauf zum Halsansatz. Er erinnerte sich an eine Zeit, da hatte er wie unter Zwang immer wieder ├╝ber diese Ader streicheln m├╝ssen. Er hatte sich vorgestellt, die Seele seiner Frau w├╝rde aus dieser Ader an die Oberfl├Ąche treten. Und er hatte sich vorgestellt, wenn er sie ber├╝hre, k├Ânne er ein wenig von ihrem Leben durch seine Fingerkuppen aufnehmen. Es hatte ihn fasziniert und ma├člos gefangen genommen. Aber auch dies war sehr lange her.

Er wandte seinen Blick ab und sah am Kopf seiner Frau vorbei. Im Frisierspiegel hinter ihr begegnete ihm so unvermittelt sein eigenes Bild, dass er zusammenschrak.
Es war das Gesicht eines Mannes, der seltsam abwesend wirkte mit den halb herabgesunkenen Augenlidern. Und in dessen Mundwinkeln ein verkniffener Zug lag. Er musterte einen Augenblick lang seinen gepflegten, leicht ergrauten Schnurrbart unter der starken Nase. Und sah weg. Er hasste sein Spiegelbild. Er sah wieder auf seinen Daumennagel, an dem er unaufh├Ârlich weitergerieben hatte.

"Ich trage keinen BH, weil du vom ersten Tag an gesagt hast, dass du Frauen ohne diese Dinger viel aufregender findest, deshalb", sagte seine Frau. Der Mann stutzte, weil er vergessen hatte worum es ging.

Als seine Frau barfuss zum Kleiderschrank hin├╝ber tappte, folgte sein Blick ihren F├╝├čen. Sie blieb stehen. Ihre Fu├čspitzen waren wie immer, wenn sie sehr konzentriert mit anderen Dingen besch├Ąftigt war, etwas nach innen gedreht.
Sein Blick l├Âste sich von ihren F├╝├čen und kletterte an ihren Waden hinauf. Helle Haut schimmerte durch das Nylongewebe ihrer Str├╝mpfe. Krampfadern breiteten sich in dunklen M├Ąandern aus. Sie waren der stete ├ärger seiner Frau. Obwohl er nie auch nur ein Wort gesagt hatte, unternahm sie gro├če Anstrengungen die Krampfadern vor ihm zu verbergen.

Seine Frau begann ein Lied zu summen, eine leise Melodie. ├ťberrascht lauschte er diesem hauchfeinen, unbekannten Ton und er sah das sanfte, nur angedeutete Wiegen in ihren H├╝ften. Und er sah das hellschimmernde Dreieck ihres Slips unterm d├╝nnen Stoff ihres Rockes. Die linke Seite des Slips war in den Kerbe zwischen die Hinterbacken gerutscht.
Vor seinem inneren Auge tauchte der Stringtanga des M├Ądchens auf. Ein Fetzchen bunten Stoffes, das er nicht oft genug zwischen seine Finger nehmen konnte, um sein Gesicht hineinzudr├╝cken. Der Geruch versetzte ihm jedes Mal aufs Neue einen Stich in der Leistengegend.
Seine Frau nahm die R├╝schenbluse in Altrosa aus dem Kleiderschrank und einen BH. Er beobachtet das Muskelspiel auf ihrem R├╝cken, als sie sich den B├╝stenhalter zuhakte und die Bluse ├╝berstreifte.

Als sie fertig war sah sie zu ihrem Mann hin├╝ber. Halb abwartend, halb herausfordernd.
Er musterte seine Frau von oben bis unten und fixierte dann einen bestimmten Punkt ihrer Bluse.
"Was ist?" fragte sie.
"Man kann deine Nippel sehen", antwortete er.
"Na und ...", sagte sie, "Was geht's dich an? Du kommst ja nicht mit."
"Man sieht nicht nur die Nippel. Auch das ganze braune Drumherum. Die Bluse ist fast durchsichtig ..., auch der BH."

Wortlos begann sie die lange Reihe der winzigen Kn├Âpfe zu ├Âffnen. Ihre H├Ąnde zitterten leicht. Achtlos lie├č sie die Bluse zu Boden gleiten und griff sich das schwarzes Sweatshirt vom Stuhl und zog es ├╝ber.
"Bist du jetzt zufrieden." Ihre Stimme klang gepresst. "Ist es das was du wolltest?"
"Warum bist du so aufgebracht?" Er sah, dass sich unterm schwarzen Stoff ihre Br├╝ste hoben und senkten. Die Warzen bilden kleine zeltartige Vorspr├╝nge.
"Deine Nippel stehen ab. Und erst recht, f├╝r wen hast du dich eigentlich so aufgetakelt?" fuhr er fort.
"Ich hab's satt", fauchte sie.
"Ich darf doch wohl noch meine Meinung sagen." antwortete er.
Sie machte eine schnelle Bewegung. Er sah ├╝berrascht auf.

Seine Frau hatte sich das Sweatshirt mit einem Ruck vom K├Ârper gezogen und auch den B├╝stenhalter warf sie in den Schrank zur├╝ck. Als sie sich danach zu Boden beugte, sah er zwischen ihren herabh├Ąngenden Br├╝sten, dass sie wieder nach der roten Bluse griff.
Seine Frau richtete sich auf. Zog mit energischen Bewegungen die Bluse ├╝ber den nackten Oberk├Ârper. Fingerte mit flatternden H├Ąnden die Knopfleiste zu, stopfte den Saum der Bluse in den Bund des Rockes. Und hielt abrupt inne, als sei wie ein Blitz ein Gedanke in sie gefahren. Sie sah zu ihrem Mann hinunter, starrte ihn unverwandt an.
Es war dieser Augenblick bodenloser Stille, den er k├Ârperlich zu sp├╝ren meinte, und der ihn aufblicken lie├č.

Er begegnete ihren hasserf├╝llten Augen. Der Mann rieb sich am Nasenfl├╝gel. Sein Blick tastete sich noch etwas weiter nach oben zur Frisur seiner Frau. Sie trug ihre kupfergef├Ąrbten, langen Haare hoch auftoupiert, hatte ihnen mit Festiger Halt gegeben und mit Haarlack den letzten Schliff verpasst. Sie thronten wie ein hoher Bronzehelm auf ihrem Kopf.
"Mein lieber Mann," sagte sie und der Helm schwankte leicht, als sie den Kopf vorstie├č, "Mein lieber Mann, es ist mein f├╝nfzigster Geburtstag, den ich mit meinen Freundinnen verbringe. Und du," hier wurde ihre Stimme sch├Ąrfer, "Und du wirst ihn mir nicht verderben." Und ohne auf eine Reaktion ihres Mannes zu warten, drehte sie ihm den R├╝cken zu. Ein Zipfel ihrer roten Bluse hing aus dem Rockbund. Es wirkte wie Blut, das ├╝ber ihre bleichen Hinterbacken rann.
Und ohne ihn eines weiteren Blickes zu w├╝rdigen, ging seine Frau zur Schlafzimmert├╝r hinaus und zog sie leise hinter sich zu.

In der pl├Âtzlichen Stille lauschte er ihrem ged├Ąmpften Rumoren im Korridor. Mittenhinein polterte ein schwerer Metallgegenstand auf die Steinfliesen. Und sofort wusste der Mann, welcher Gegenstand es dem Ger├Ąusch nach nur sein konnte. Trotzdem blieb er reglos auf dem Bett hocken und starrte die Risse im Lack der Zimmert├╝r an. Dann vernahm er das leise Seufzen seiner Frau beim Niederbeugen und auch noch das metallische Knirschen beim Durchladen der Waffe.
"Ja ...", sagte er leise zu sich selbst, "Es ist dein Geburtstag."

---(c)sammettiger 2001---

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Ralph Ronneberger
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Hallo sammettiger,

wieder so eine bitterb├Âse Beziehungskiste. Anders als bei Marlboro-Man empfand ich den Text aber nicht als Satire. Besonders die Figur der Frau ist sehr gut heraus gearbeitet. Er dagegen bleibt widerspr├╝chlich, und nicht alle seine Gedanken sind logisch nachvollziebar. Er mosert rum, weil seine Frau angeblich zu auff├Ąllig - ja sogar nuttig gekleidet ist, klebt aber in Gedanken st├Ąndig an einer Nutte.
Ansonsten hat mich die zwar sparsame, aber eindringliche, - nur manchmal etwas statisch wirkendene - Handlung gefesselt. Nur der Schlu├č, er bleibt f├╝r mich offen. Erschie├čt sie sich, weil sie dieses Leben neben dem N├Ârgeler satt hat? Als sie das Zimmer verl├Ą├čt macht sie aber nicht gerade einen keinen-ausweg-wissenden Eindruck. Oder erschie├čt sie ihn? Und er - diese Tat vorausschauend - opfert sich ihr sozusagen als Geburtstagsgeschenk? Beides wirkt irgendwie konstruiert und scheint der ged├Ąmpften Dramatik der Situation irgendwie nicht angemessen. Mir w├Ąre ein selbstbewu├čter Abgang der Frau, mit dem Ziel, von nun an ihr Leben (auch oder gerade ohne Mord) in die eigenen H├Ąnde zu nehmen, lieber gewesen.
Noch etwas. Es w├Ąre vielleicht hilfreich gewesen, den Personen Namen zu geben. Die st├Ąndigen Wiederholungen von "der Mann" und "seine Frau" empfand ich eher st├Ârend.


Gru├č Ralph
__________________
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sammettiger
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Geburtstag

Hallo Ralph,

Danke auch f├╝r dieses Feedback
Zu deinen Anmerkungen:

quote:
Er dagegen bleibt widerspr├╝chlich, und nicht alle seine Gedanken sind logisch nachvollziebar.
So sollte es auch sein; die menschliche Natur ist IMHO widerspr├╝chlich.
quote:
Er mosert rum, weil seine Frau ...nuttig gekleidet ist, klebt aber in Gedanken st├Ąndig an einer Nutte.
Ja, so sind die m├Ąnnlichen Menschenwesen halt: Mit 'ner Nutte ihren Spa├č haben, wollen sie, aber eine heiraten, w├╝rden sie sicher nicht.
quote:
Nur der Schlu├č, er bleibt f├╝r mich offen. ... Erschie├čt sie sich, ... Oder erschie├čt sie ihn? Und er ... opfert sich ihr sozusagen als Geburtstagsgeschenk?
Der Schlu├č sollte offen sein (obwohl er nach meinem Verst├Ąndnis garnicht sooo offen ist). So wie wir die Figur der Frau kennengelernt haben, wird sie sich wohl nicht selbst erschie├čen; w├Ąre nicht sehr plausibel. Und um von Jemanden loszukommen, der uns nervt, gibt es verschiedene andere Wege; sie w├Ąhlt einen davon. Der Mann selbst ist zwar fatalistisch veranlagt, wird sich jedoch nicht f├╝r das Lebensgl├╝ck seiner Frau opfern. Er nimmt das Schicksal, das ihm vorbestimmt scheint, halt hin.

Die "Mann/Frau"-Wiederholungen werde ich nochmal kritisch unter die Lupe nehmen. Danke f├╝r den Hinweis. Namen bekommen sie allerdings nicht, da IMHO Namen eine N├Ąhe suggerieren, die ich in der Geschichte nicht wollte.

BTW: So wie in "Marlboro-Man" haben auch hier nur die Rand- und Nebenfiguren einen Namen. Scheint mir gerechtfertigt.

Beste Gr├╝├če von Peter alias sammettiger

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