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Leselupe.de > Erzählungen
Familia Gladiatoria
Eingestellt am 21. 06. 2007 20:26


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Martin Iden
Festzeitungsschreiber
Registriert: Oct 2006

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Die Geschichte ist ein Auszug aus meinem neuen Roman FAMILIA GLADIATORIA

L. Stertinius Scorpio w√§chst als Sohn eines Gladiatorenarztes auf und ist stark fasziniert von der d√ľsteren Aura der Gladiatur. Nicht ungew√∂hnlich f√ľr junge R√∂mer betreibt er Gladiaturfechten als Kampfsport. Da er den Paten des Viertels beleidigt hat, wird er unter fadenscheinigen Umst√§nden zur Gladiatorenkaserne verurteilt, ein fast sicheres Todesurteil. Er mu√ü an einer Naumachie und einer gruseligen Reenactmentshow, der "Schlacht von Troja" teilnehmen. Marcus Valerius, der procurator der "Gro√üen Schule" in Rom erkennt sein Talent und nimmt ihn kurzerhand in seine eigene Gladiatorentruppe auf. Scorpio mu√ü allerdings die Identit√§t eines Scheinsklaven annehmen. Auf einer Tournee durch Italien und Afrika, gemeinsam mit dem Banditen Pertinax avanciert Scorpio zum Star der Arena und Liebling des Kaisers Domitian.
Der mag ihn allerdings auch gerne als seinen eigenen Gladiator. Mit Hilfe seines bewunderten Freundes, dem Aristokraten Metellus gelingt es ihm, seine Freilassung zu erreichen. Doch am Ende ist Scorpio ziemlich genau dort, wie am Anfang, und wegen seiner Liason mit einer Aristokratin wird er schlie√ülich aus Rom und Italien verbannt. Angeekelt flieht Scorpio nach Kleinasien, wo er in den Handel mit wilden Tieren einsteigt. Mit einer eigenen Gladiatorentruppe kehrt er nach Rom zur√ľck, wo Kaiser Trajan die gr√∂√üten Gladiatorenspiele aller Zeiten veranstalten l√§√üt. Daran will Scorpio trotz seiner Erfahrungen profitieren, doch er hat noch m√§chtigere Gegner als fr√ľher.





Kapitel II
Aufrecht und unbesiegbar mußt du sterben, was macht es, wenn du einen Tag mehr herausschindest, wir sind in eine Welt hineingeboren, die keine Gnade kennt.

Seneca



Marcus Valerius Cotta, der Procurator der "Gro√üen Schule" war schlechter Laune. Er hatte drei afrikanische M√§hnenl√∂wen im Sturm vor der K√ľste Siziliens verloren. Die Biester waren ausgebrochen und "hatten f√ľr Verwirrung gesorgt", wie sein Agent ihm geschrieben hatte. Marcus Valerius mu√üte grinsen, als er sich ein Rudel seekranker L√∂wen vorstellte, das eine Besatzung seekranker Matrosen auf die h√∂chsten Maste jagte. Doch das war sein kleinstes Problem, der Kaiser Domitian hatte ihn mit der Ausrichtung einer naumachia beauftragt. Von allen Spektakeln, die die r√∂mischen Caesaren von Zeit zu Zeit dem Volk schenkten, war das das aufwendigste und teuerste. Domitian wollte gerne mit Claudius konkurrieren, der damals auf dem Fuciner See 150 Galeeren und 19.000 Kriminelle gegeneinander antreten lie√ü. Diesmal w√ľrde es etwas bescheidener ausfallen, doch 70 Galeeren und kleinere Fahrzeuge w√ľrden gen√ľgen, um den verstorbenen Bruder des Kaisers, Titus, in den Schatten zu stellen. Die R√∂mer hatten damals gemunkelt, da√ü Domitian die Hand im Spiel hatte, als sein Bruder nach nur drei Jahren Regierung starb. Im Gegensatz zu Titus war Domitian nicht beliebt, er wurde respektiert und gef√ľrchtet, w√§hrend Titus ein menschenfreundlicher Caesar war. In einem Punkt allerdings waren sich die beiden Flavier √§hnlich: Wehe demjenigen, der sie bei der Ausrichtung von Spielen entt√§uschte. Wehe dem Inspekteur der Kulissen, wenn das Sonnensegel schlecht gespannt war, wehe dem obersten L√∂wenw√§rter, wenn irgend etwas unplanm√§√üig verlief! Domitian hatte bei solchen Gelegenheiten ein furchtbar langes Ged√§chtnis. Mit Marcus Valerius Vorg√§nger hatte er sich einmal einen √ľblen Scherz erlaubt. Er hatte dem alten Q. Sergius mit den Worten Caligulas gedroht, "er habe nicht nur Inseln, sondern auch Schwerter", am selben Abend lie√ü er Q. Sergius zum Gastmahl auf den Palatin √ľberbringen. Von einem Centurio der Pr√§torianergarde! Der alte Q. Sergius war zu √§ngstlich gewesen, um der geglaubten Exekution oder Verbannung zu entgehen, hatte er sich die Venen √∂ffnen lassen, um seiner Familie das Verm√∂gen zu erhalten. Ihm, Marcus Valerius sollte so etwas nicht passieren, er hatte sich im Umgang mit seinem kaiserlichen Herrn ein eisernes Nervenkost√ľm zugelegt, aber ihm schwindelte der Kopf. Ein halbes Jahr hatte er gebraucht, um sich aus Ostia, Cap Misenum und die G√∂tter mochten wissen, woher 70 ausgediente Galeeren zu besorgen. Es waren uralte, lecke K√§hne, und er hatte sie auf eigene Rechnung neu kalfatern m√ľssen. Um die schiffe vom Tiber bis zum 14. Bezirk Transtiberim zu transportieren, wo der Kaiser Augustus eigens f√ľr Naumachien einen k√ľnstlichen See angelegt hatte, mu√üte M. Valerius einen ganzen Tag lang die Via Aurelia und die Br√ľcke des Sulpicius f√ľr den Warenverkehr sperren und 2 Dutzen Maultiergespanne requirieren. Die Klagen der Anwohner stapelten sich bereits, sollten sie sich doch beschweren. Um die Schiffe mit Ruderern bemannen zu k√∂nnen, war ein ganzes Marinegeschwader aus Ostia abkommandiert worden. Es hatte nicht einmal gereicht, und Marcus Valerius hatte daher kurzerhand die Besatzung eines rhodischen Handelsschiffes am auslaufen gehindert und die Ruderer zwangsrekrutieren m√ľssen. Das w√ľrde noch √Ąrger und diplomatische Verwicklungen bringen, aber damit sollte sich die kaiserliche Kanzlei besch√§ftigen. Damit war Marcus Valerius aber noch lange nicht sein gr√∂√ütes Problem los, n√§mlich woher er gen√ľgend Marineinfanteristen nehmen sollte, die einigerma√üen glaubhaft eine Seeschlacht nachspielen konnten. Damals unter Claudius sollen 19.000 Kriminelle gek√§mpft haben, mehr als drei Legionen. Er hatte sich daher schon vor Monaten an die gr√∂√üeren St√§dte Italiens und Illyriens gewandt, damit sie ihm ihre Strafgefangenen nach Rom schickten. So viele schwere Jungs konnte aber selbst der Sumpf Roms nicht aufbringen, so da√ü man kurzerhand auch eine Menge eher harmloser Ganoven festgenommen hatte. Taschendiebe, Vagabunden, Sittenstrolche und kleine Gauner, die sich keine Protektion leisten konnten und daher nicht rechtzeitig gewarnt und geschnappt wurden. Die wirklich ausgekochten Gauner Roms konnten sich ins F√§ustchen lachen, denn wenn sich das Volk die Naumachie ansah, w√ľrden sie bei Einbr√ľchen reiche Beute machen. Die meisten dieser Kerle hatten vermutlich noch nie ein Schwert in der Hand gehabt. Banditen Gladiaturfechten beizubringen! Genauso gut konnte man R√§uber gleich auf Staatskosten ausbilden, er aber hatte daf√ľr den Abschaum der Menschheit auf dem Hals. Aber immerhin, ein Gutes hatte diese Naumachie, denn sie w√ľrde Platz schaffen in der Gladiatorenkaserne, denn voraussichtlich w√ľrde mindestens ein Drittel der Akteure die Seeschlacht nicht lebend √ľberstehen. Marcus Valerius schlechte Laune wurde nicht besser beim Anblick von T. Flavius Verus. Dieser st√∂rrische Jude hatte ihm gerade noch gefehlt! "Salve, Magister! Na, wie machen sich deine neuen Sch√ľtzlinge?" "Ehrlich gesagt, schlecht, Domne. Etliche dieser Leute haben galoppierende Schwindsucht, und die meisten haben noch nie eine Waffe in der Hand gehabt.Ich habe meine Jungs bem√ľht, ihnen ein paar Kniffe beizubringen." Ja, Ja, schon gut, hast du sonst noch schlechte Nachrichten f√ľr mich?" "Ja, Domne, einer der Verurteilten hat sich erh√§ngt." Wie konnte das passieren, ich brauche jeden Mann!" "Er war so unverfroren, das in den Latrinen zu tun, der einzige Ort, wo er allein war." "Wie sieht es mit Neuzug√§ngen aus, wieviele hat der Carcer Mamertinus abgeliefert?" "Nur einen, ein gewisser Lucius Stertinius, offenbar ein stadtbekannter Rowdy, soll sich mit M. Caelius, dem Herrn der Subura angelegt haben." "Das mu√ü ein armer Irrer sein, was soll man dazu noch sagen?" "Na ja, er hat immerhin zwei seiner Schl√§ger besiegt, soll sie ziemlich √ľbel zugerichtet haben." Er soll mit den anderen Komparsen eingekleidet werden, ich denke dabei an ph√∂nizische Tracht." "Soll der Junge wirklich an der Naumachie teilnehmen? Ich mein ja nur, er ist zur Gladiatorenschule, aber nicht zum Tode verurteilt worden und hat gewisse Qualit√§ten." "Du hast doch geh√∂rt, ich brauche noch Freiwillige, wie gut er ist, das wird sich nach der Naumachie erweisen. Verschone mich mit deinen Bedenken, sei froh, da√ü du das nicht organisieren mu√üt! Sag mir lieber, ob die bestellten B√ľhnenrequisiten endlich gekommen sind!"


Marcus Valerius Cotta √ľbertraf sich in der Organisation des Spektakels selbst. Wen interessierte es schon, da√ü die Schiffe uralte lecke K√§hne waren, das traurige klink, klink der Pumpen wurde vom martialischen Geschmetter der Blechbl√§sr √ľbert√∂nt. Das Einzige, was er seinem Herrn nicht auf Bestellung liefern konnte, war Kaiserwetter. Es regnete in Str√∂men, dennoch waren alle Trib√ľnen vollbesetzt, und selbst die Anh√∂hen wimmelten von Schaulustigen. Es schien, als sei ganz Rom auf den Beinen, um sich das Schauspiel anzusehen, das sein Kaiser veranstaltete.


Lucius erinnerte sich sp√§ter nicht mehr daran, welche ber√ľhmte Seeschlacht er und die anderen Akteure nachspielen mu√üten. Er erinnerte sich sp√§ter nur noch daran, da√ü die Kost√ľme irgendwie ph√∂nizisch aussahen. Daran und an den Regen, vor allem an den Regen! Die Naumachia Augusti, der See, auf dem das Schauspiel stattfand, war sonst ein schlammiger, von Schnaken umschwirrter Teich, wo sich Liebesp√§rchen ein Stelldichein gaben. An diesem Tag aber sch√§umte er wie der Atlantische Ozean. Den meisten Akteuren war durchaus nich nach k√§mpfen zumute, und einige dieser Marineinfanteristen waren schon seekrank geworden und lehnten sich versch√§mt √ľber die Reling, bis sie von fluchenden Matrosen mit kurzen Tauenden zur√ľckgetrieben wurden. Die Acheron war einmal ein stolzes Schiff gewesen, zuletzt diente sie als Geleitfahrzeug in der Adriaflotte. Jetzt aber zog sie in ihre letzte Schlacht, um verschrottet zu werden. Ihre Besatzung war vom gleichen Kaliber, total kaputte, korumpierte Typen, aus allen Teilen des Imperiums zusammengefangen. Den Ruderern stand bereits das Wasser bis zu den Kn√∂cheln, ein uralter lecker Kahn! Doch das ger√§usch der Pumpen √ľbert√∂nte das Gepl√§rr der Blechbl√§ser und der Wasserorgel, die das Zeichen zum Beginn des Kampfes gab.

"Ave, Caesar Imperator, morituri te salutant!"

Zuerst wurde im griechischen Stil gek√§mpft, und die Schiffe versuchten sich auszuman√∂vrieren und zu rammen. Doch der See war viel zu klein, als da√ü so viele Galeeren dort weitr√§umige Man√∂ver durchf√ľhren konnten, und bald schon bildeten sich Kn√§uel aus zweien, dreien oder noch mehr Galeeren. Jetzt wurde im r√∂mischen Stil gek√§mpft, und als die Enterbr√ľcken herunter sausten, wurde im Nahkampf Freund wie Feind erschlagen. Gleichzeitig wurden auch Brandgeschosse verwendet, und einige Galeeren standen bereits in Flammen. Da branten nicht nur die Schiffe, sondern auch die M√§nner, und als auf den √ľberf√ľllten Decks geentert wurde, wurden die K√∂rper der Akteure wie Brotlaiber durchbohrt. Die Szene glich einem Alptraum, die Decks waren mit Blut besudelt, und am Boden wanden sich Sterbende und Verwundete, die nach Lucius F√ľ√üen zu schnappen schienen. Doch aus einer Gischtwolke n√§herte sich jetzt eine Triere griechischen Stils, die genau von dwars auf die Acheron zuhielt. Lucius wurde vom Anprall zu Boden geschleudert und fiel √ľber Bord. Auf umhertreibenden Tr√ľmmerteilen bek√§mpften sich immer noch Gegner. Lucius versuchte so weit wie m√∂glich von ihnen weg zu tauchen. Er n√§herte sich einer Planke, als er n√§herschwamm, entdeckte er, da√ü bereits ein Mann oben lag.

"Bitte um Erlaubnis, an Bord kommen zu d√ľrfen!" "Erlaubnis erteilt, was bist¬īn du f√ľr einer?" "Ich bin Lucius Stertinius, Verurteilter!" "Angenehm, Marcus Antonis Pertinax, der Schrecken der Via Appia!" "Marcus Antonis, heh? so siehst du aus!" "Vorsicht Lucius, mein Vater war ein Freigelassener der Antonia minor, und der gro√üe Marc Anton h√∂chstpers√∂nlich war mein Urgro√üvater, ich bin n√§mlich ein Bastard mu√üt du wissen!" "Du bist ein Bandit." "Das ist so ein h√§√üliches Wort, kann ich etwas daf√ľr, da√ü Rom seine Veteranen nicht anst√§ndig versorgt?" "Du bist also auch ein Deserteur!" "Ich war principal in der XV. Apollinaris pia fidelis, um genau zu sein, war ich sogar zweimal principal." "Ah, sie haben dich also degradiert!" "Mach mich blo√ü nicht von der Seite an, Lucius, das kann ich nicht vertragen! Ja, sie haben mich degradiert und vor versammelter Mannschaft ausgepeitscht, diese Schweine. Meine alten Kumpels Aulus und Gaius haben mich zusammengeflickt. Mit denen zusammen bin ich dann ganz elegant stiften gegangen. Aber wir haben den wahren geist der XV. hochgehalten, wir, die ehemaligen Dekurionen und Principale. Niemand konnte uns widerstehen, wenn wir nachts H√∂fe, G√ľter und selbst D√∂rfer √ľberfielen. Die XV. wei√ü gar nicht, welches strategische Genie sie an mir verloren hat. Oh, Lucius, du h√§ttest uns sehen sollen, wenn wir feine Damen und Herren ausraubten oder gefangennahmen. Das hatte Stil, aber es war unser Untergang,m solange wir nur arme Schlucker ausraubten, hat das keine Sau interessiert. Als wir aber einen Senator samt seinen Puppenjungs an der Via Appia hochnahmen, setzte der Caesar einen Preis auf unsere K√∂pfe und hetzte uns die Pr√§torianer auf den Hals. Nur durch Verrat haben sie uns drangekriegt, vertrau niemals den Weibern, Lucius! Jetzt r√ľck aber mal raus, was bist du f√ľr einer, bist du Stabuler, Baldower oder Serfer? Schon mal nen gro√üen Masematten gehandelt? Serfer, Stabuler, Masematten? Nie davon geh√∂rt!"
"Mensch, Alter, du kommst wohl vom Mond? Ich hab dich gefragt, ob du Dieb, Einbrecher oder Brandstifter bist und schon mal ein gro√ües Ding gedreht hast. Du bist wohl ein bi√üchen schwach auf der Brust! Also, was brachte dich unter die Gladiatoren?" "Ich habe Marcus Caelius, den Patron der Subura beleidigt und zwei seiner Sklaven mi√ühandelt." "Mehr nicht? warum hast du dich nicht gleich mit dem Caesar angelegt, die Tempel beraubt oder die Stadt abgefackelt? Aber Respekt, h√§tte ich dir gar nicht zugetraut, ich glaube ich mag dich, hast du Flachs?" "H√§h, was?" Na, ob du Pinke hast, Geld, pecunia, Moos, Zahldreck!" "Das werde ich dir gerade auf die Nase binden!" "Oh, du hast Geld, das sieht man dir an. Halt dich mal an den alten Marcus Antonius Pertinax. Wenn du f√ľr micdh mit bezahlst, kann ich es arrangieren, da√ü uns Palaistrio der Masseur krankschreibt. Und jetzt hilf mir paddeln, Lucius Stertinius und vergi√ü nicht, zu hinken, wenn uns die Pr√§torianer aufsammeln.

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flammarion
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hm,

sehr interessant.
das lesevergn√ľgen w√ľrde erh√∂ht, wenn du mehr abs√§tze machen w√ľrdest. jeder gute autor macht vor einem neuen gedanken einen absatz.
auch die w√∂rtliche rede sollte abs√§tze bekommen vor jedem anf√ľhrungszeichen unten.
lg
__________________
Old Icke

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