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Leselupe.de > Ungereimtes
Feindesliebe
Eingestellt am 29. 07. 2001 13:28


Autor
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Carmen
???
Registriert: Jul 2001

Werke: 35
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Du bist der Feind
Der mich an Ketten zieht
Jede Nacht eine andere Richtung
Jede Nacht folge ich einer anderen Gestalt

Du ha├čt mich
Gefangen in deinem Geist
Ich verachte dich
Doch bin ich Dein
Du erdr├╝ckst mich
Und machst mich frei

Ich will deine Macht
Ich will die Dunkelheit
Ich will finden
Was es nicht gibt
Oh nimm mich F├╝rst
Ich bin dein Gesch├Âpf
Gib dich mir hin
So wie ich mich dir ergebe
Um zu gewinnen

Ich brauche diese Kraft
Ich mache mich dir zum Geschenk
Wenn du sie mir gew├Ąhrst
Ich brauche Blut
Ich will nicht sterben
Leben f├╝r dich
Ich verlange deine Gewalt
Weihe mich ein in dein Verm├Ąchtnis

Schreie der Angst
Ersetzen die grausame Stille
Gewalt verdr├Ąngt die Z├Ąrtlichkeit
Gezeichnet bin ich durch das Kreuz
Verwaschen durch mein Blut
Durch deinen Stich in meine Seele

Es wird kalt um mich
Und dunkel
Und ich lache in mein Gesicht
Durch den Spiegel erfa├čt
In klaren Linien umrissen
Erscheint es so lieblich
Erleuchtet durch eine wei├če Kerze

Der Spiegel zerbricht
Und der Sturm erschl├Ągt die Flamme

__________________
Man sollte keinem Gedanken Glauben schenken, der nicht im Freien geboren ist.
F.W. Nietzsche

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Birgit Kachel
Hobbydichter
Registriert: Feb 2001

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Hallo Carmen,

hast du es schon mit einem B├╝hnenst├╝ck versucht? - Das dramatische Talent hierzu scheinst du zu haben. Dein Geist, deine Gedanken, brauchen Bewegung, scheint mir. Ob hierf├╝r die Poesie der richtige Platz ist?

Wieder mal recht gut geschrieben, obwohl mich der Inhalt deines Gedichtes nicht allzu sehr tangiert (vom Faktum des Kampfes allein mal abgesehen; ich mu├č es aber nach meinem Urlaub noch mal lesen).

Mich w├╝rde wirklich interessieren, ob du schon mal ein Theaterst├╝ck geschrieben hast.

Eine kreativen Nacht oder Tr├Ąume und viel Glauben an dich selbst,

Birgit
__________________
"Wenn die Zeit kommt, in der man k├Ânnte, ist die vor├╝ber, in der man kann" (M.Ebner-Eschenbach)

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Carmen
???
Registriert: Jul 2001

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lovely birgit

wow, so viel lob habe ich weder erwartet noch verdient. ich bin ein anf├Ąnger, absolut unprofessionell. ich schreibe, wie mir die gedanken kommen. ich feile auch nicht lange daran herum. ich habe ein thema und das beschreibe ich und schm├╝cke es aus. das dauert h├Âchstens drei stunden.
ich wei├č nicht, ob ich die energie und muse f├╝r ein ganzes st├╝ck aufbringen w├╝rde. aber es stimmt schon, da├č mich die poesie ein wenig einschr├Ąnkt und kurzgeschichten oder dergleichen nicht meinem stil entsprechen. vielleicht versuche ich es ja mal, wenn ich einen sagenhaften traum habe oder eine wahnsinnige inspiration. das st├╝ck w├╝rde ich dann dir widmen, da du mich auf diese grandiose idee gebracht hast. ich danke dir vielmals
ganz liebe gr├╝├če
es w├╝rde mich sehr freuen, wenn du dir meine erz├Ąhlung "geruch der freiheit" mal ansiehst. ich wei├č nicht, was ich davon halten soll und ob es gut ist.
__________________
Man sollte keinem Gedanken Glauben schenken, der nicht im Freien geboren ist.
F.W. Nietzsche

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Birgit Kachel
Hobbydichter
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Hallo Carmen,

bin gleich auf dem Weg in den wohlverdienten Urlaub - und deine Erz├Ąhlung "Geruch der Freiheit" hat einen Ehrenplatz im Flugzeug.

Bis bald

Birgit
__________________
"Wenn die Zeit kommt, in der man k├Ânnte, ist die vor├╝ber, in der man kann" (M.Ebner-Eschenbach)

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Yamiko
Guest
Registriert: Not Yet

hallo Carmen

es muss nicht gleich ein st├╝ck sein, wie w├Ąre es mit einem l├Ąngeren Poem f├╝r den Anfang?

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Carmen
???
Registriert: Jul 2001

Werke: 35
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liebe birgit,
ich w├╝nsche dir viel spa├č und erhohlung im urlaub.

dear yamiko,
zur zeit fehlt mir absolut die muse f├╝r ein langes gedicht nicht zu sprechen von einem st├╝ck. aber etwas f├╝r die b├╝hne zu schreiben reizt mich schon sehr. ein interessantes und anspruchsvolles projekt f├╝r die zukunft.
au├čerdem kann man in ein ganzes st├╝ck mehrere handlungsstr├Ąnge, d.h. mehrere themen einbauen. das ist bei einem gedicht schon schwieriger.
liebe gr├╝├če
__________________
Man sollte keinem Gedanken Glauben schenken, der nicht im Freien geboren ist.
F.W. Nietzsche

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