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Du magst...
...die schnelle Lesenummer, die ohne langes Vorspiel gleich zur Sache kommt? Dann bist du hier richtig! Denn das Forum Kurzgeschichten ist der Leselupensortimenter für alles, was die Genreforen der LL nicht führen.
So es eine Kurzgeschichte ist.
Der Name sagt es schon: eine Kurzgeschichte ist eine kurze Geschichte.
Weil sie so kurz ist, geht's direkt zur Sache und ist am Schluss noch längst nicht zu Ende. Wie im richtigen Leben; das geht ja auch oft einfach weiter, als sei nichts geschehen. Was natürlich nicht stimmt, ohne Geschehen wäre es schließlich keine Geschichte. Der Kurzen langt in der Regel ein strammer Handlungstrang. Und bloß keine überflüssigen Worte, sonst wird sie zu lang. Wer es genauer wissen will, Monfou Nouveau hat die Kurzgeschichte im Detail beschrieben:
"Merkmale der Kurzgeschichte
Keine Kurzgeschichte gleicht der anderen und kann alle genannten Kriterien erfüllen. Dennoch hier einige häufig zu findende Merkmale.
1. Unmittelbarer Beginn
Die Kurzgeschichte beginnt häufig in medias res und kennt keine lange Einleitung und Vorerläuterung. Sie kann sogar mit der wörtlichen Rede einsetzen.
/Endlich, dachte sie, als sie hörte, wie sich der Schlüssel im Türschloss drehte./ (Marie Luise Kaschnitz: Eisbären)
/"All right", said the man. "What about it?"/ (Ernest Hemingway: The See Change)
2. Offener Ausgang
So unvermittelt die Kurzgeschichte oft beginnt, endet sie. Der Leser wird von ihr weder empfangen noch entlassen. Sie bietet mithin keine Lösung im klassischen Sinn. Der Schluss kann unerwartet sein (Schicksalsbruch, Lebenswende), aber auch etwas scheinbar Nebensächliches bieten.
3. Linearer Verlauf
Die Kurzgeschichte hat in der Regel einen stringenten Handlungsablauf und gestattet sich keine zusätzlichen Episoden, ist also straff und ohne überflüssige Worte angelegt.
4. Konzentration auf einen Wirklichkeitsausschnitt
Die Kurzgeschichte erhellt oftmals eine Situation innerhalb alltäglicher Begebenheiten, kann dabei jedoch über diese Alltäglichkeit durch ihren schicksalhaften Verweischarakter hinausgehen.
5. Entwicklungspotenzial
Die Kurzgeschichte hat im Verlauf ihrer Entwicklungsgeschichte und durch die jeweiligen Autoren ihre Ausprägung gefunden. Sie kann psychologische, fantastische, erotische, groteske Handlungsmomente beinhalten, wobei die Grenzen zum jeweils anderen Genre fließend sind. Auch perspektivisch kann sie mit einem Wechsel arbeiten, sofern die Grenzen der Erzählökonomie nicht gesprengt werden.
Ich wünsche allen viel Freude und erhellende Momente beim Lesen und Schreiben kurzer Geschichten.
Monfou Nouveau".
Bleibt noch anzumerken, dass ein Text nicht zwingend jede der beschrieben Eigenschaften besitzen muss, um als Kurzgeschichte in diesem Forum gehandelt zu werden.
Eine Eigenschaft ist jedoch unabdingbar: Der Text muss leserverträglich sein.
Das testen wir Forenredakteure im Selbstversuch; für die Kurzgeschichten ist das meine Wichtigkeit: Rumpelsstilzchen.
Generell unbekömmlich finden wir:
- unfertige Textbaustellen und Fragmente
- fehlergespickte Texte
- grottenschlechte Texte
Je nach Befund und momentaner Befindlichkeit schieben wir solche Schadtexte in die Werkstatt, die Klinik oder schnipsen sie gleich in den Papierkorb. Die Verbleibenden verfüttern wir an euch Leseratten, die ihr hoffentlich auch eine Meinung habt.
Hast du? Wunderbar.
Dann kannst du:
- die Texte bewerten: sehr ökonomisch, spart viele Worte, vor allem Blabla.
- den Autoren ganz privatim deine Meinung sagen.
- sie im Forum mit öffentlichen Kommentaren bearbeiten.
Die Texte natürlich, nicht die Autoren, sonst nehmt ihr nur beide Schaden. Also Leute, seid nett zueinander. ;-)
Hat sich kurz gefasst, weil's nicht länger passt
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Ich glaube
an das Gesetz
der kritischen Masse
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