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Leselupe.de > Ungereimtes
Frage & Antwort
Eingestellt am 24. 11. 2001 17:45


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Rosentraum
???
Registriert: Nov 2001

Werke: 20
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Die folgenden Zeilen widme ich meiner Freundin. Eine wilde L├Âwin die f├╝r mich die zarte Anmut einer weissen Lilie verk├Ârpert.
*
Frage & Antwort (1)
*
Ich ging einstmals so geruhsam, tief versunken f├╝r mich hin.
Antwort zu suchen, auf die gro├če Frage, das war mein Sinn.
Ich suchte die Quelle, den Ursprung von meinem Kreis.
Hoffte nach der L├Âsung hier, ich bem├╝hte mich dort.
Doch pl├Âtzlich ein sanfter Hauch mich z├Ąrtlich ber├╝hrte.
Und wie zum gro├čen, wahrhaftig bildlichen Beweis,
Um mich herum, war auf einmal wirklich alles fort.
Ich den leisen Schauer ├╝ber meinem R├╝cken sp├╝rte.
In der Hand ich eine wundersch├Âne Rosenbl├╝te sah.
Der Sommerwind in den B├Ąumen, sein warmes Lied war mir nah.
*
Der kleine Bach sanft und munter durch der Heimat Wiese zieht.
Im Ge├Ąst der Linde eine Amsel singt ihr Abendlied.
Rot und warm der Gru├č, die Sonne sagt dem Tag adieu.
Die Gedanken kreisen um den Punkt der Sonne fern.
Dieser ferne Kreis, wo f├Ąngt er an, wo h├Ârt er auf?
Ich setze mich nieder, in herrlich duftendem Heu.
Ich suche die Quelle des Ursprungs in jenem Stern.
Der Anfang des Lichts muss drinnen sein, nicht aussen drauf.
In der Hand ich eine wundersch├Âne Rose betrachte.
Der Herbstwind treibt das bunte Laub spielend vor sich her - sachte.
*
Leise des Winters wei├č sanft vom grauen Himmel nieder schwebt.
Um mich aussen herum der Weihnacht Jahrmarkt - Rummel entsteht.
Mein einsam Herz ├Âffnet sich der Kerzen warmem Schein.
Unterm Schnee begraben alles Wachsen dieser Welt.
Die K├Ąlte dieser Nacht st├╝rmisch ├╝ber Felder weht.
Fragen nach Anfang und Ende stellÔÇÖ ich mir allein.
Keim des Hoffens die Natur im Inneren beh├Ąlt.
Ich wei├č, dass das Ende ausserhalb von mir vergeht.
Im Bild einer bl├╝henden Rose, mein sch├Ânster Traum erwacht.
Der Wind im eisÔÇÖgen Wintersturm mich nicht erfriert bei der Nacht.
*
Der Scho├č der Erde ├Âffnet sich sanft den ersten Bl├╝ten leicht.
Der alte Schneemann vor dem Haus nun dem zarten Krokus weicht.
Suche des Anfangs, aussen das Ende ich kenne.
Wenn im Feuer des Finales alles untergeht,
Der Kreis zwischen Anfang und Ende sich in mir schlie├čt.
Den Quell des Beginns ich hier tief in mir benenne.
Der Tod in der Zeit jede Spur erst allein verweht.
Das Leben aus mir zuletzt doch ins Nirwana flie├čt.
Meine Sehnsucht nach deiner Liebe meinen Traum nie verl├Ąsst.
Sanfter Windhauch des Fr├╝hlings der Rose erste Knospe k├╝sst.

* * *

Ich m├Âchte dieses Podium nutzen, beide Varianten meines Gedichtes zur Dikussion zu stellen.

* * *


Frage & Antwort (2)
*
Ich ging einstmals so geruhsam, tief versunken f├╝r mich hin.
Antwort zu suchen, auf die gro├če Frage, das war mein Sinn.
Ich suchte die Quelle, den Ursprung von meinem Kreis.
Und wie zum gro├čen, wahrhaftig bildlichen Beweis,
Hoffte nach der L├Âsung hier, ich bem├╝hte mich dort.
Um mich herum, war auf einmal wirklich alles fort.
Doch pl├Âtzlich ein sanfter Hauch mich z├Ąrtlich ber├╝hrte.
Ich den leisen Schauer ├╝ber meinem R├╝cken sp├╝rte.
In der Hand ich eine wundersch├Âne Rosenbl├╝te sah.
Der Sommerwind in den B├Ąumen, sein warmes Lied war mir nah.
*
Der kleine Bach sanft und munter durch der Heimat Wiese zieht.
Im Ge├Ąst der Linde eine Amsel singt ihr Abendlied.
Rot und warm der Gru├č, die Sonne sagt dem Tag adieu.
Ich setze mich nieder, in herrlich duftendem Heu.
Die Gedanken kreisen um den Punkt der Sonne fern.
Ich suche die Quelle des Ursprungs in jenem Stern.
Dieser ferne Kreis, wo f├Ąngt er an, wo h├Ârt er auf?
Der Anfang des Lichts muss drinnen sein, nicht aussen drauf.
In der Hand ich eine wundersch├Âne Rose betrachte.
Der Herbstwind treibt das bunte Laub spielend vor sich her - sachte.
*
Leise des Winters wei├č sanft vom grauen Himmel nieder schwebt.
Um mich aussen herum der Weihnacht Jahrmarkt - Rummel entsteht.
Mein einsam Herz ├Âffnet sich der Kerzen warmem Schein.
Fragen nach Anfang und Ende stellÔÇÖ ich mir allein.
Unterm Schnee begraben alles Wachsen dieser Welt.
Keim des Hoffens die Natur im Inneren beh├Ąlt.
Die K├Ąlte dieser Nacht st├╝rmisch ├╝ber Felder weht.
Ich wei├č,dass das Ende ausserhalb von mir vergeht.
Im Bild einer bl├╝henden Rose, mein sch├Ânster Traum erwacht.
Der Wind im eisÔÇÖgen Wintersturm mich nicht erfriert bei der Nacht.
*
Der Scho├č der Erde ├Âffnet sich sanft den ersten Bl├╝ten leicht.
Der alte Schneemann vor dem Haus nun dem zarten Krokus weicht.
Suche des Anfangs, aussen das Ende ich kenne.
Den Quell des Beginns ich hier tief in mir benenne.
Wenn im Feuer des Finales alles untergeht,
Der Tod in der Zeit jede Spur erst allein verweht.
Der Kreis zwischen Anfang und Ende sich in mir schlie├čt.
Das Leben aus mir zuletzt doch ins Nirwana flie├čt.
Meine Sehnsucht nach deiner Liebe meinen Traum nie verl├Ąsst.
Sanfter Windhauch des Fr├╝hlings der Rose erste Knospe k├╝sst.
* * *

Welche der beiden Fassungen sagt Euch mehr zu? Oder lieber keine von beiden?
F├╝r Eure hilfreiche Kritik habt im voraus herzlich Dank.
*
mit einem leisen servus - der Rosentraum

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Renee Hawk
???
Registriert: Jan 2001

Werke: 17
Kommentare: 1142
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Hallo Rosentraum,

sanftm├╝tig und wehm├╝tig sind beide Werke, doch mir pers├Ânlich gef├Ąllt das zweit besser. Es ist runder, abgeshlo├čener, eine Einheit ... ja es ist ein Symbiose zwischen deiner Liebe und deinem Leben.

Es wackelt nicht, es hinkt nicht, es schwebt in einem Raum voller Hingabe ...

liebe Gr├╝├če
Rene├Ę

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Cassandra
Guest
Registriert: Not Yet

*l├Ąchel*

Hallo mein lieber Rosentraum,

Dir ist wieder wunderbares gelungen.

Ich schliesse mich Renee an...auch mir gef├Ąllt die zweite Version besser...sie ist in sich stimmig, harmonisch und homogen.
Wiedermal beschreibst Du wundersch├Âne Bilder und l├Ą├čt uns teilhaben...

Ich danke Dir *l├Ąchel*

M├Âgen Dir nie die Worte fehlen, Deine Gef├╝hle auszudr├╝cken.

Liebe Gr├╝sse
cass

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Rosentraum
???
Registriert: Nov 2001

Werke: 20
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Dank f├╝r die Kritik

Ein fr├Âhliches Hallo Euch beiden, und einen herzlichen Dank f├╝r Eure Betrachtungen zu meinen Gedanken.

@ Rene├Ę
Die zweite Variante unterscheidet sich inhaltlich nicht von der ersten.
Der einzige Unterschied zwischen beiden ist die Anordnung der mittleren sechs Verszeilen jeder Strophe. So geht doch die zweite - direkt gereimte Variante leichter dem Zuh├Ârer ins Ohr
@ Cassandra
Worte und Gef├╝hle - ja, Du hast recht, sie liegen bei mir nahezu kongruent ├╝bereinander. Danke Dir auch f├╝r die Betrachtung, dass der direkte Reim leichter verst├Ąndlich wirkt.
Wie ich meine Muse kenne, wird sie schon daf├╝r sorgen, dass mir die Inspiration nicht ausgeht . . .
Neulich habe ich mit ihr einen Abend am Meer erleben d├╝rfen . . ., mal sehen, ob es mir je gelingt, im Versma├č Worte f├╝r diesen traumhaften Moment zu finden . . .

mit einem leisen servus - der Rosentraum

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Hexe1962
Bl├╝mchendichter
Registriert: Dec 2001

Werke: 5
Kommentare: 6
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Ich habe es einfach gerne gelesen. Da ich hier noch ziemlich neu bin, muss ich mich erst einmal hier durchklicken. Du bist mir aufgefallen, durch ausf├╝hrliche Kommentare bei anderen. Als Frau erfreut es mich immer wieder, M├Ąnnern mit einem Hang zur Lyrik zu begegnen.

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Rosentraum
???
Registriert: Nov 2001

Werke: 20
Kommentare: 145
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eine sympathische Hexe

Hallo, liebe Hexe 1962

Erst einmal recht herzlichen Dank f├╝r Dein Interesse an meinem Interpretationen und eben auch an dem Werk "Fragen & Antworten".
Willkommen im Club der DenkerInnen und AufschreiberInnen.
Nicht jedes St├╝ck, dass ich hier unter der Lupe lese, spricht mich an. Das werde ich dann auch nicht kommentieren.
Aber bei manchem, formuliert mein Unterbewustsein schon ein leise "oha" oder "wao, super" . . . nur mit dieser Art Kommentar ist eigentlich niemandem geholfen. Also lege ich meine Interpretation des ganzen in die Waagschale der Kritik, und versuche dem Verfasser einen brauchbaren Impuls zu vermitteln. Mir selbst sind konstruktive Kritiken zu meinen St├╝cken von einem kompetenten Forum sehr wichtig f├╝r die weitere Arbeit an neuen Ideen.
So freue ich mich schon auf deinen Kommentar zu meinem n├Ąchsten Gedanken hier unter der Lupe.

mit einem leisen servus, der Rosentraum

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