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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Frank W. und der Zeitverlust - 2012 extended version (gelöscht)
Eingestellt am 11. 04. 2012 21:39


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Walther
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Der Text wurde vom Autor gelöscht.
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Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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USch
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Mein Gott Walther,
eine sehr schön geschriebene Geschichte. Allerdings physikalisch nicht korrekt. Zeitreisen sind nur sciencefictionmäßig möglich. Auch beim Reisen gegen die Erddrehung vergeht die Zeit. Ein paar grammatische und Satzzeichenfehler solltest du noch eliminieren. lassen sich wohl bei so einem langen Text nicht vermeiden.

quote:
Er bleibt auch der Sendung wegen des Krimis sitzen.
Für mein Gefühl hakt das. Ich würde das so formulieren: Er bleibt auch wegen des demnächst folgenden Krimis in der Sendung und bleibt....
Die Sequenz mit dem Gedicht passt für meinen Geschmack nicht so recht. Würde ich streichen.
LG USch

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Walther
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Lb. Usch,

danke für den Eintrag. In der Tat ist das physikalisch nicht korrekt, aber das ist m.E. - hier greife ich ein wenig auf Poes Kurzgeschichtenkonzept zurück - auch nicht wirklich wichtig. Denn hier geht es um den äußeren Rahmen für ein inneres Problem. Im Übrigen löse ich den Widerspruch in Richtung Phantastik im 3. Abschnitt auf.

Die Vorschläge habe ich umgesetzt. Herzlichen Dank für diese Hinweise, sie sind samt und sonders berechtigt. Mein Word 10 hat sonst keine weitere Fehler in der Grammatik und der Rechtschreibung ausgewiesen, aber das will nichts heißen. Falls also weitere Probleme im Text verborgen sind, her damit - ich bin inzwischen, wie die meisten Autoren ab einem gewissen Zeitpunkt, "betriebsblind".

Danke für Deine freundliche Beurteilung. Die Belletristik ist sicher nicht meine Stärke, aber man kann daran ja arbeiten.

LG W.
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Walther
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USch
Guest
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Hallo Walther,

quote:
Eines Samstagmorgens steht Frank W. auf und verspürt den Drang, sich, seines kommenden Geburtstags wegen, einen Chronometer zu kaufen.
Der Satz holpert für meinen Geschmack. Vielleicht so:
Eines Samstagmorgens steht Frank W. auf und verspürt den Drang, sich einen Chronometer zu kaufen. Er hat Geburtstag.

quote:
Störungsfreie, in einander greifende Funktion.
Besser: Störungsfreie ineinander greifende Funktion.

An seinem 41. Geburtstag, es ist ein Sonntag, steht Frank W. also auf, um sich der Uhr zu bemächtigen, die er sich selbst geschenkt hatte.gekauften Uhr zu widmen. „Ja, packen Sie sie ein!“, hat er der Verkäuferin gesagt, die ihn beraten hat bei seiner Erwerbung. „Es soll ein Geschenk sein.“ Frank W. bekommt keine kaum Geschenke. Nur von seinem Sohn und von seiner Mutter. Und diesmal kann der Sohn nicht kommen, da er einen Schullandheimaufenthalt hat.

quote:
Aus Mit viel Gestaltungs- und Formwillen, noch mehr Liebe zum Detail.

quote:
um das Heute zu messen und die nahe Zukunft, die nahe wenigstens, voraus zu planen.

quote:
Frank W. macht sich sein Frühstück, brüht Kaffee, den er gerne, des leicht empfindlichen Magens wegen, mit viel Milch nimmt.
Wenn du kürzere klare Sätze schreibst finde ich deinen Textfluss besser. Hier würde ich das so ausdrücken:
Frank W. macht sich sein Frühstück, brüht Kaffee auf. Er hat einen empfindlichen Magen und trinkt ihn deshalb mit viel Milch.

Er sitzt auf die der Veranda seiner Wohnung im Parterre.

quote:
Frank W. geht an den kleinen Geschenktisch, den er sich angerichtet hat, und betrachtet die wenigen Briefe, einige Karten und die drei Geschenke. Seine Uhr, ein selbst gemaltes Bild seines Sohnes, die obligatorischen Socken der Eltern. Er fragt sich: „Ist das schon alles?“. Er schüttelt den Kopf und nimmt den Schweizer Chronometer in die rechte Hand, der dort kühl schimmernd liegt und trotzdem ein Loch in die Hand zu brennen scheint. Er zieht ihn mit der linken auf und beschließt, eine Runde um das Geviert zu gehen.
Besser: Er hat das Gefühl, dass die kühl schimmernde Uhr ein Loch in seine Hand brennt. Ich würde den Satz allerdings ganz weglassen, denn ein Kühlschimmern passt nicht so recht zum Einbrennen.

Frank W. erkennt, dass er ein Problem mit der Zeit hat, die vergangen ist, ohne dass er davon Notiz genommen hat. Er sieht sie nur in den Linien seines Gesichts und den grau werdenden Schläfen, an. An seinem wachsenden Bauch, der den Körper immer mehr in Richtung Birne mit Stakebeinen verformt. Er hat nicht einmal mehr ein Zeitgefühl gehabt, seit Frau und Sohn ausgezogen sind und im Nebel der Verdrängung unangenehmer Dinge verschwanden. Nur der Sohn ist, wie eine lautstarke fröhliche Unwirklichkeit, immer wieder in dieses so dahin plätschernde Dasein hinein gepoppt, um daraus wieder, fast ohne Spuren zu hinterlassen, zu verschwinden.

So Walther, das sei erst mal genug. Vielleicht später mehr. Es sind nur subjektive Vorschläge. Die Geschichte finde ich im Großen und Ganzen sehr schön.

Noch mal zur Physik: Wenn man der Morgensonne entgegenfliegt, kommt man schneller ins neue nächste Datum. Wenn man Zeit gewinnen will, muß man mit der Erdumdrehung fliegen. Wenn man in der Zeit stehenbleiben wollte müßte man bei ca. 40.000 km Erdumfang knapp 1700 km/h pro Stunde fliegen, also Überschall. Aber natürlich kann man in Echt keine Zeit gewinnen.

So long Uwe

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Walther
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Lb. Usch,

daß Du mit der Physik recht haben magst, will ich nicht bestreiten. Und in jedem Fall muß der Protoganist in der Nähe von Mach2 fliegen, damit er die Erde überrundet. Im Übrigen schließt der Satz, daß nichts schneller als das Licht sein kann, aus, daß man Zeitreisen machen kann. Die Zeit kann also nicht umgekehrt werden. Daher ist das Konstukt sachlich falsch, aber wir befinden im Reich der Phantastik im Sinne Poes, das ist das Konzept.

Danke für Deine Bemerkungen in Sachen Sprache. Ich werde mir das nochmals anschauen. Die Fehler habe ich ausgebaut, den Rest erstmal stehen gelassen, denn, wenn ich Deinen Anmerkungen folgte, müßte der ganze Text sprachlich neu gefaßt werden. Das muß ich mir noch überlegen, wiewohl manches Deiner Argumente Einiges für sich hat.

Ich melde mich dann nochmals mit einer neueren Fassung, das kann allerdings ein paar Tage dauern.

LG W.
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Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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USch
Guest
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Hallo Walther,
nein, bitte nicht den ganzen Text neu fassen. Sehr oft gibt es doch Sequenzen, in den du schöne und klare Sätze schreibst. Nur Sätze, die sich über mehrere Kommata hinwegziehen und die ohne weiteres in kürzere klare Sätze aufgeteilt werden können, würde ich überarbeiten.
LG Uwe

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