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Leselupe.de > Ungereimtes
Frau und Mann
Eingestellt am 27. 02. 2001 21:44


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Feder
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Alte Mythen, neue Rollen,
ranken sich um Frau und Mann.
Es gibt Dinge, die sein sollen,
Motive, die man verstehen kann.

Die Zeit ist Wandel unterzogen.
Die Menschen finden sich drin ein.
Schwimmen sie mit, bleiben sie oben.
Ein Stehenbleiben darf nicht sein.

Das MÀnnerbild hat sich verÀndert.
Das Frauenbild hÀlt gleichsam Schritt.
Doch Gutes, das uns unterscheidet,
wird oft im Gleichzug reformiert.

Wir sprechen gern von Selbstbewußtsein.
Es scheint so wichtig, wie noch nie.
Nur mischen wir dann die Geschlechter,
grenzt dies doch schon an Ironie.

Die Frau an sich, muss Frau sein dĂŒrfen.
Der Mann so sein, wie er sich fĂŒhlt.
Wenn wir uns nur nach Normen richten,
wird was uns anzieht, fort gespĂŒlt.

Man hört so oft: „Das ist ein Mannweib!“
Oder: „Der ist fĂŒr einen Mann zu weich!“
Konzentration auf Wesentliches
trennt beide Wesen im Vergleich.

Ganz sicher gibt es gute GrĂŒnde
die man immer verstehen wird.
Mag Zeit auch viele Normen prÀgen,
der Mensch liebt stets den Unterschied.


__________________
copyright by Feder______________________Die Dinge sind nie so, wie sie sind.Sie sind immer das,was man aus ihnen macht.*Jean Anouilh*http://www.feder-online.de

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Brigitte
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Liebe Feder,

gefĂ€llt mir ebenfalls sehr gut. Man muss im Leben mit dem Strom schwimmen, sonst geht man unter, aber heute ist es nicht mehr so, dass der Mann nur fĂŒr dies, und die Frau nur fĂŒr das zustĂ€ndig ist, sie sind gleichgestellt, die meisten jedenfalls, und keiner macht sich heutzutage ĂŒber einen Mann lustig, der Kinder wickelt und Essen kocht, oder wenn die Frau einem Beruf nachgeht, der frĂŒher MĂ€nnersache war. Das Selbstbewußtsein sollte man sich erhalten.

Ich hau mich jetzt hin und
wĂŒnsche Dir auch eine ruhige Nacht
Deine Brigitte
__________________
Brigitte

Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist fĂŒr das Auge unsichtbar.

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Feder
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Hallo Brigitte, ja, im Großen und Ganzen ist es so, dass es akzeptiert, toleriert und anerkannt ist. Oftmals ist es aber auch so, dass manche Menschen traditionsbewußte Rollen und die "modernen" gleichermaßen vermischen, wodurch ein Durcheinander entsteht. Das gute Gemisch muss erhalten bleiben. Warum soll ein Mann nicht auch einmal schwach sein dĂŒrfen, warum eine Frau nicht StĂ€rke beweisen können? Wer das ausschließt, schließt sich selbst aus. Oft sehe ich Frauengesichter, die vor lauter zur Schau getragenen StĂ€rke nicht mehr wirken, wie eine Frau. Sie haben sich vor genommen, stĂ€rker zu sein, als beide Geschlechter zusammen und dabei Wesentliches verloren: sich als Frau auch einmal weich geben zu dĂŒrfen - was anziehend wirkt. Ebenso kann es einem Mann ergehen, dem man nicht mehr zugesteht, sich so zu geben, wie er ist oder der sich selbst verbietet, im hausprivaten Bereich Herz zu zeigen aus Furcht, es könnte "unmĂ€nnlich" wirken. Alles Dinge, aus falsch verstandenem Gesellschaftsbewußtsein. Das Selbstbewußtsein wird gleich mit ausradiert! Schade, wenn eine solche Bewußtseinsstörung auch noch gelebt wird! Gut, wenn man auf Menschen trifft, die sich nicht in erster Linie darum scheren, was die Gesellschaft meint, sondern dort Maß anlegen, was fĂŒr sie selbst wichtig ist! Sie sind m.E. auf dem richtigen Weg zum GlĂŒcklichsein!

Das war das Wort zum Dienstag !
Gute Nacht,
deine Feder (jetzt geh ich wirklich ...

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Brigitte
AutorenanwÀrter
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Liebe Feder,
ich kann mich dem nur anschließen, aber oft trĂ€gt man etwas zur Schau, was man gar nicht ist, weil man Angst hat, vor den Augen Anderer nicht zu bestehen. Wir tun oft Dinge, oder sie werden verlangt, um die Form zu wahren. Ein Mann fĂŒhlt sich vielleicht im Kreise seiner Freunde nur bestĂ€tigt, wenn er auf stark macht, obwohl er zu Hause ein Romantiker ist, und bei Frauen ist es sicher Ă€hnlich. Da kommt es dann wirklich auf eine gute Mischung an. Andererseits ist es ja gut, dass nicht alle gleich sind, Unterschiede muss es schon geben.

Einen schönen Tag
Deine Brigitte
__________________
Brigitte

Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist fĂŒr das Auge unsichtbar.

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Feder
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Das hab ich gemeint. FĂŒr mich ich es wesentlich, wenn "meine Menschen" das Vertrauen haben, sich sicher sind, so angenommen und gemocht zu werden, wie sie sind - was mich persönlich natĂŒrlich einschließt. Verstellen bzw. etwas zurĂŒck nehmen muss man sich im Leben an manchen Stellen aufgrund von Konventionen schon genug - es sollte dann nicht auch noch in den Privatbereich gehen.

Lieben Gruß,
Feder

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angela bosch
Hobbydichter
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Hallo Ihr Beiden!!

Ich gebe Euch unbedingt Recht!! Und Feder, Dein Gedicht gefĂ€llt mir total gut!! War eine prima Idee das Thema aufzugreifen und klare Worte zu sprechen. Ich finde jeder sollte Änderungen nur fĂŒr sich annehmen wenn er sich damit wohl fĂŒhlt und sich nicht durch die Gesellschaft, Medien und Co. eine Rolle aufzwĂ€ngen lassen. Ein Mann sollte auch mal weinen dĂŒrfen und ehrlich, wir Frauen sind gerne emanzipiert haben gerne einen Beruf und sind erfolgreich, aber im eigentlichen Herzen sind wir immer noch die Frau die gerne umsorgt und Kinder bekommt. Ich spreche hier nun mal fĂŒr mich und einige Kolleginnen mit denen ich mich ĂŒber das Thema unterhalten habe. NatĂŒrlich können Mann und Frau sich nicht nur die Rosinen rauspicken. Ich finde ein gesunder Kompromiss wĂ€re am vernĂŒnftigsten, mit dem beide leben können, sich gegenseitig Freiheiten und ZugestĂ€ndnisse einrĂ€umen, mit einem Blick auf die vor sich gehenden VerĂ€nderungen und einem guten GefĂŒhl dafĂŒr was man wirklich will.

Liebe GrĂŒĂŸe an Euch

Angela

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