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Leselupe.de > ErzÀhlungen
Freitag - der 13.
Eingestellt am 30. 01. 2003 18:19


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nally
Festzeitungsschreiber
Registriert: Apr 2001

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Ich hab natĂŒrlich den Zug verpasst, der mit meiner gesamten Klasse (vor meiner Nase!) in Richtung Berlin los gefahren ist... – winke, winke – aber Niemand sah mich. DafĂŒr riefen mich, unabhĂ€ngig voneinander (sehr wichtig!), drei Leudies auf meinem Handy (in english cell phone – nicht self phone: wie ich doch wirklich mal annahm) an. Ach, man bemerkt meine Abwesenheit also doch – Freude, SelbstbestĂ€tigung, usw. – Francis komm mal wieder runter! NatĂŒrlich hat mich mein Opa, an diesem Tag, zum Bahnhof gebracht und natĂŒrlich konnte er seinem UnverstĂ€ndnis, meiner falschen Zeitberechnung, nicht inne halten und quĂ€lte mich mit VorwĂŒrfen und wagte den Versuch meine innerliche Ruhe irgendwie zu beeinflussen – schaffte es jedoch nicht. Kopf schĂŒttelnd zog er dann ab und fĂŒr mich war klar: Freitag, der 13. – das PhĂ€nomen ist wahr. Aber ich denk mir: ich habe noch den ganzen lieben langen Tag Zeit auf diese dumme Messe kommen. Mit einem Straßenkaffee und der „Berliner Morgenpost“ stimmte ich mich dann, wartend am Gleis 2, auf den Besuch meiner Hauptstadt ein. Ruben Atoyan zaubert eine neue wundervolle Berlinkarte aus der Vogelperspektive (ich will die unbedingt haben!), und weckt die Lust... einmal Tourist zu sein.
Bevor ich dem Wunsch nach gehe, erledige ich meine Hauptmission: Abi Messe 2002 – Westkreuz. Ergebnis diese Besuchs: MĂ€rkische Oderzeitung, 25. September 2002, Seite 17 – ArtikelĂŒberschrift „Abitur – und was dann?“ Vom Westkreuz geht es dann, schwarz fahrend - wie immer, leicht informationsbelastet zum Zoo, um die Tourimaile zu bereichern. Auf dem Weg dort hin, sitzt im Bus eine Nonne direkt auf dem Sitz vor mir, am liebsten wĂŒrde ich ihr 1000 Fragen stellen. Nonnen sind fĂŒr mich (nach Iris Berben natĂŒrlich), mit die bewundernswertsten Menschen auf der Welt. Sei es ihrer Lebensaufgabe wegen oder ihrer Liebe... . Die Wissen mit dem Wort – völliger Hingabe – was anzufangen. An der 3. Station nehme ich ein kleines, tĂŒrkisches MĂ€dchen auf den Schoss, dessen Mutter mich erst unentschlossen anschaut – bis sie merkt, dass ich mit ihrer kleinen Tochter doch wunderbar klar komme. (Sie zeigt mir ihre Peter Pan Figur... ich frag nach Wendy und wir bastelten uns dann die Geschichte vom Nimmerland zusammen). Ich stieg dann an Station (frag mich mal!) mit ein paar Rucksacktouris aus und es stellte sich raus, dass sie von Oslo kommen und ĂŒber Umwege zurĂŒck nach ThĂŒringen wollen. Mit einem lecker Tunfishwrap genieße ich die letzten Sonnenstrahlen und höre, vor der Kirche, dem Ghettoblaster einiger Jungs zu. Nach dem Besuch in der Kirche (Frage der Angst) und bei C & A (Teenie bleibt Teenie, MĂ€dchen erst recht) wechsle ich den Berzirk: Alex steht nun auf dem Plan... als ich aus dem Bahnhof ging, entgegnet mir in monströser Gestalt der Fernsehturm und ich muss lachen, weil ich mich vor dem Riesen erschrocken habe. Ich treffe Anne und Arne (eine story fĂŒr sich mit vorlĂ€ufigem happy end) und wir lassen uns zusammen unsere Unterschriften analysieren... um spĂ€ter von Arne gehört zu bekommen: dass das System, welches die Frau verwendete, schon vier Jahre alt ist und der PC uns auf jeden Fall eine andere Analyse ausgedruckt hĂ€tte, wenn wir noch zwei- oder dreimal dort hingegangen wĂ€ren. Das positive am Euro ist hier, dass man sich in solchen Momenten einfach mental weigert es in deutsche, alt bewerte Mark umzurechnen und so tut, als wĂ€re es, ĂŒberhaupt kein rausgeschmissenes Geld gewesen. Nein! Nach dem Betrug und Arnes Schadenfreude schauen wir uns Amelies 2. Film an... nach ihrer zauberhaften Welt, kommt man von dem Charakter ihrer Figur in diesem Streifen, einen richtigen Schock. Leicht angetĂŒdelt... Francis war so clever und hat einen lecker J. P. Chenet Flasche eingepackt... verabschieden wir uns von Arne und fangen unseren MĂ€delabend an... . Annes Stamm Sushibar und somit leckre Makis und einen gesunden Erdbeercocktail mit Honigmelone (Freude meiner!) eröffnete die Nacht. Zwei komische Typen, die sich scheinbar wunderten, warum Anne und ich abwechselnd die Toilette aufsuchten; zu ihr flĂŒchteten, saßen direkt gegenĂŒber von uns. Grund war nur... der Verwandlungseffekt ganz VOXs „vorher – nachher – Show.“ Make Up und co. machten uns nur noch unschlagbarer und das Selbstbewusstsein wuchs auf flirtfĂ€higes LĂ€cheln..., oder nicht? Auf jeden Fall ging es dann zum Club und Annes Karerafreunde gestalteten uns einen Abend mit viel Brit Pop, Studenten und einen Italiener besonderer Art. Zu wenige Erinnerungen ;-) um hier fortzusetzen.

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"Ich werde nie aufgeben captain, denn ich will im Spiel der MĂ€chte weiter bestehen und meinen Vers dazu beitragen."
Club der toten Dichter

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margot
???
Registriert: Mar 2002

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nally, im erschaffen von stimmungsbildern bist du absolute
spitzenklasse! diese verpaßte busfahrt ...
genial. ok, mit deiner rechtschreibung und der inter-
punktion hast du so deine problemchen. und ungeduldig
bist du auch(?) du bist furchtbar jung, nally.
immer wenn ich dich lese, fĂŒhle ich mich furchtbar alt.

gruß
ralph
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schlagt mich bitte nicht tot. ich bin kitzlig.

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nally
Festzeitungsschreiber
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ja ja die schei... rechtschreibung - aber der inhalt zÀhlt ja ;-)!
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margot
???
Registriert: Mar 2002

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genau, und wenn du dann noch die vorfahrt beachtest,
ist alles bestens.

ralph
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hoover
Guest
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hi francis,
hab ich schon mal was von dir gelesen? kommt mir so bekannt vor. egal.
ich fands auch gut festgehalten. flĂŒssig erzĂ€hlt und ungeschnörkelt, so muss es sein *gg* hat mir gut gefallen.
grĂŒĂŸle
hoover

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margot
???
Registriert: Mar 2002

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hoover - darf ich dich mit nally verkuppeln?
vom alter kÀme das hin. und ihr seid mir beide lieb.

ralph
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