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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Gaby+Paul (gelöscht)
Eingestellt am 26. 08. 2010 21:13


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Tigerauge
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gareth
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Die gute, alte Pornographie, Tigerauge

Bisher hat sich offenbar noch niemand entschließen können, Deinen Text zu kommentieren. Irgendwie kann ich das aber auch verstehen. Ich will Dir was dazu schreiben und hoffe, Du erwartest keine zustimmenden Anmerkungen. Dafür gibt es nämlich so gut wie keinen Grund.

Die Geschichte fängt eigentlich ganz interessant an.
Gaby hat ihre sehr enge Hose angezogen, weil sie geil ist und die Männer scharf machen will. Da nimmt sie auch in Kauf, dass es zwickt und unangenehm zu tragen ist. Jetzt würde ich erwarten, dass sie loszieht und beim Gehen all diese Opfer bringt, damit die Männer das auch zu sehen kriegen und scharf werden. Bevor sie aber die Chance dazu bekommt sich zu zeigen, tritt Paul in den Raum. Man weiß nicht, was das für ein Raum ist und man weiß auch nicht, in welcher Beziehung zueinander Paul und Gaby stehen. Paul kann auf jeden Fall einfach so "in den Raum" kommen. Bisher waren die beiden auf jeden Fall noch nie intim. Gaby hat es sich nur vorgestellt.

Jetzt nimmt sie aber die Gelegenheit wahr. Sie fordert Paul auf mit ihr zu knutschen und legt Wert darauf, dass er sie mit Zunge küsst . Da sie eine erfahrene Frau ist, geht sie ihm an die Hose und knetet seinen Johannes bis er sich aufrichtet, um ihn dazu zu bringen dass er sie bumst. Dann legt sie sich zurück (irgendwas wird schon in dem Raum sein, auf das man sich zurück legen kann) und sagt immer wieder "zeig´s mir, zeig´s mir". Die enge Hose muss jetzt mit vereinten Kräften heruntergezogen werden. Gaby hat wenigstens was davon, weil sie nämlich glücklicher Weise an der Innenseite ihrer Oberschenkel eine erogene Zone hat. Paul aber auch, weil Gaby sobald es geht ihre Beine spreizt, um ihren relativ heißen und feucht gewordenen Intimbereich etwas zu kühlen. Wenn er sowas sieht, wird ihm ganz anders und er kann nur noch an hemmungslosen Sex denken.

Danach geht alles seinen Gang. Paul muss sein Becken immer hin und her bewegen, damit man die Vereinigung auch fortlaufend spürt und es ist anstrengend wie ein Dauerlauf. Doch kaum ist er gekommen sagt Gaby: „Paul, bitte mach es noch einmal!“

Diese unersättlichen Weiber.

Lieber Tigerauge. Kannst Du Dir vorstellen, dass das irgend jemand gerne liest? Welchen Grund sollten wir dafür haben? Erotik funktioniert, wenn man die Situation nachvollziehen, sie irgendwie nachempfinden kann. Hier gibt es zwei, bis auf ihre Namen vollkommen anonyme Leute, die einfach vögeln und man weiß noch nicht einmal genau, wie und in welcher Umgebung sie das machen. Von beiden weiß man nicht, was sie denken, was sie fühlen, wie sie im Leben zueinander stehen und wie sie in diesen Raum kommen. Du degradierst beide Personen letztlich zu zwei fickenden Karikaturen, von denen die weibliche zusätzlich stumpfe, pornografische Bemerkungen macht. Überleg Dir mal, welche Begriffe Du verwendet hast. Hier eine Auswahl: Scharf, geil, knutschen, kneten, Johannes, Hand anlegen, spitze Nippel,zeigs mir, mach es noch einmal. Da ist nichts Erotisches dabei.

Was Du also geschrieben hast, lieber Tigerauge, ist schlichteste Pornographie (es gibt auch anspruchsvolle). Dieser Text hätte mich auch in meinen schlechtesten Zeiten zu nichts anregen können.

Und was die erogenen Zonen angeht: ...An der Innenseite der Oberschenkel hatte sie nämlich eine erogene Zone, die leicht erregbar war...

Eine erogene Zone heißt so, weil sie eben leicht erregbar ist und ihre Reizung (im geeigneten Moment) deshalb zur Luststeigerung führt. Wenn sie nicht leicht erregbar wäre, dann wäre es keine.

Auch grammatikalisch gäbe es noch einiges zu tun. Ich will mich aber auf ein Beispiel beschränken: Gaby lag wert darauf, dass Paul mit Zunge küsst geht so nicht. Es muss entweder heißen: Gaby legte Wert darauf oder man könnte sagen: Gaby lag daran, dass...

Ich hoffe, Du kannst meinem Kommentar ein paar Überlegungen und Anregungen für Dich entnehmen.

In diesem Sinn
gareth
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Wie hässlich ist ein schräges Treiben,
da lob ich mir mein träges Schreiben.

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Tigerauge
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Lieber Gareth,

es ist ein netter Kommentar von dir.

Zunächst einmal brauchst du keine Inhaltsangabe zu machen, und Deine Inhaltsangabe ist fast so lang wie der Text selber.

Ich denke, dass die Begriffe, die ich verwendet habe, nicht zu hart waren. Zudem war es in Deinem Kommentar keine Auswahl, sondern eine Sammlung.

Erogene Zonen sind verschieden leicht erregbar. Im Prinzip ist der ganze Körper eine erogene Zone.

Den Grammatik Fehler verbessere ich. Für solche Hinweise bin ich dankbar. Du schreibst ja, es sei nur ein Beispielfehler. Gerne würde ich auch noch weitere Fehler verbessern!

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gareth
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Hallo Tigerauge,

ich weiß, dass der Kommentar relativ umfangreich ist, aber es war mir irgendwie danach.

Ich habe allerdings Deinen Text nicht einfach nur wiederholt, sondern bewusst ein bisschen überspitzt aufbereitet. Damit wollte ich Dir möglichst genau aufzeigen, wo ich die Schwächen Deines Textes sehe.

Das Thema Erotik gibt außergewöhnlich große Gestaltungsmöglichkeiten.

Hier können wir wahrhaftige Menschen zeigen und ihnen ihre Alltagsmasken wegnehmen. Dadurch zeigen wir sie ohne Schutz und müssen entsprechend auch Verantwortung für sie übernehmen.

Eine gute erotische Geschichte kann Einblicke in das wirkliche Innenleben der handelnden Personen geben und manch ein/e Leser/in kann sich in manchen Handlungen wiedererkennen, über die er/sie selbst niemals ein Wort sprechen würde. Das funktioniert aber nur, wenn man die handelnden Personen als echte Menschen kennenlernt und ihre Beweggründe nachvollziehen kann.

Dann darf das Geschehen m.E. durchaus auch pornographisch sein, aber eben nicht ausschließlich.

Genug geredet. Nur noch der Hinweis, dass es sich bei allem was ich hier aufschreibe natürlich nur um meine persönliche Meinung handelt. Das sollte vielleicht noch einmal ausdrücklich gesagt werden. Vielleicht können wir ja noch den einen oder anderen Kommentator für Deinen Text interessieren.

Was die Fehler betrifft, so sind die nicht das eigentliche Problem. Ich hoffe, dass ich das klar machen konnte. Das Problem sind die oberflächlichen Begriffe und Beschreibungen.

Ich finde übrigens, dass Du gut auf meine Kritik reagiert hast.


Grüße
gareth
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