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Leselupe.de > ErzÀhlungen
Gata Noir
Eingestellt am 02. 09. 2005 08:48


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Cyrano
AutorenanwÀrter
Registriert: Jun 2004

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So, auch hier nach lÀngerer Zeit mal wieder ein Beitrag von mir, noch dazu einer, den ich nicht dichten konnte...




Gata Noir

(Das Festival)

Schon bevor ich dich an diesem Abend treffen sollte, war ich in eine fremdartige Welt abgetaucht, ja, eingedrungen.
„Oben, rund um die alte Zitadelle, dort entsteht etwas... Eine Stadt! Dort... dort ist es ganz anders!„, so riefen und so flĂŒsterten sie es sich auf den ĂŒberfĂŒllten Straßen der Einkaufsmeile geheimnisvoll zu. Mir selbst keine Ruhe lassend zog es mich hinauf zu den Burgruinen, in unbestimmter Hoffnung und mit einer beruhigenden unterschwelligen Sicherheit.

Die Leute hatten nicht gelogen, obwohl es ihnen unmöglich gewesen sein musste, mit den ihnen bekanten Wortschöpfungen auch nur im entferntesten zu beschreiben, was sie auf dem ZitadellenhĂŒgel vorgefunden hatten. In den Straßen wurde vom Leben der neuen Siedlung im allgemeinen als “Festival” gesprochen, auch die VerkĂŒrzung “Fest” hatte sich im Wortschatz schnell festgesetzt. Ein paar wenige proggressive mögen eine temporĂ€re alternative Lebensgemeinschaft ausgemacht haben. Sie alle lagen so falsch, wie sie sich bemĂŒhten, eine korrekte Beschreibung des EntrĂŒckten zu liefern. Es war an der Zitadelle etwas erstanden, dass die beschrĂ€nkte Sprachliche Beschreibung mit ihren limitierten Begrifflichkeiten kaum fassen, geschweige denn begrifflich oder gar begreifbar machen konnte. Die Zelte und die bunten Fahnen, die chaotisch improvisierten Wege, die vielen Feuer, die Zelte, die Musik, all die TĂ€nzer und TĂ€nzerinnen... In einer herrlich warmen Art und Weise schien hier das fröhlich bunte Spiegelbild der grauen GebĂ€udekomplexe und der mit Neonlicht beleuchteten Straßen und Fabrikeinfahrten heranzuwachsen. Mir war als mĂŒsse aus der Menge derer, die sich hier in nichtwissen und freudiger Erwartung schon so zeitig versammelt hatten, zwangslĂ€ufig etwas entstehen, dass sich fĂŒr immer abpalten wĂŒrde. Der Gradlinige Weg, auf dem wir bisher der Zukunft begegnen wollten, schien rund um die Alte Zitadelle einen Bogen zu beschreiben, den wir von unserem derzeitigen Standpunkt allerdings alle nicht besehen konnten.

Wir hatten uns also in freundlicher Gemeinschaft versammelt, und wĂ€rend die Sonne, die uns den ersten Nachmittag unseres neuen Lebens so freundlich wĂ€rmend versĂŒĂŸt hatte, sich anschickte sich zur Ruhe zu legen„ erwachte unsere Versammlung erste recht zum Leben. An den zahlreichen Lagerfeuern beganen Musik und Tanz ihren Dienst zu tun,und fĂŒhrten die einzelnen Menschen immermehr einander zu.

So kam es dann auch, dass ich die Möglichkeit haben sollte, dich kennen zu lernen. Nun ist es ja nicht so, als hĂ€tten wir uns zuvor noch nie gesehen. Wir sind uns vielmehr mehr oder weniger regelmĂ€ĂŸig, teils auch durchaus beabsichtigt, an verschiedenen Orten ĂŒber den Weg gelaufen, wir wohnten gar nicht weit voneinander, und haben wohl mehr oder weniger die gleiche verdreckte Luft geatmet. Auch das ein oder andere Wort haben wir gewechselt, und leiden konnten wir uns wohl auch einigermaßen. Dennoch schienst du an diesem Abend zum allerersten Mal wirklich meine Sprache zu sprechen. Aber ich möchte von vorne Anfangen: An besagtem Abend begab ich mich, noch immer fasziniert, verwirrt, ja, fast erschlagen von der Vielfalt des leuchtend bunten lebens, dass auf dem ZitadellenhĂŒgel gelebt wurde von Feuer zu Feuer, von Zelt zu Zelt, von Mensch zu Mensch. Überall wollte ich gerne Verweilen, wollte zu gern an den Erfahrungen und Freuden eines jeden einzelnen Teilhaben, und vom fröhlichen GemĂŒt einer jeden Gruppe so gut als möglich zehren. Gerad darum jedoch sah ich mich nach kĂŒrzester Zeit wieder fortgesogen, wechselweise weitergerissen und durch die Musik getragen, und lange von der bangen Angst geleitet, ich wĂŒrde an anderen Orten, gleichzeitig, etwas noch aufregenderes gerpassen.

Du saßt ein wenig abseits von einer kleineren Gruppe, und mir war es als sei dir daß Ausmaß menschlicher NĂ€he, welches das "Festival" zu bieten bereit war, nicht wirklich geheuer. Eher passiv nahmst du an den unterhaltungen Teil und manchmal schien es gar, als zögest du dich lieber in deine eigene Welt zurĂŒck, als seien dir die Menschen ein wenig zuwider. Obwohl ich recht bald erfahren sollte, dass jene passivitĂ€t nur die Grundlage deiner eigenen, Ganz besonderen Art bildete, dich jener WĂ€rme zu öffnen, war es wohl dieser erste Eindruck, dieses geradezu provokative Desintresse an den manigfaltigen LĂŒsten unseres neuen Lebens, dass mich zu dem Schluss verleitete, dass es in deiner NĂ€he fĂŒr mich zu verweilen gelten sollte.

So ließ ich mich denn nieder, und es wurde mir schnell klar, dass ich wiederum dem richtigen Instinkt gefolgt sein musste. Erst jetzt war es mir wirklich gelungen, mich in die lebendige Welt des "Festivals" einzufinden, von blosen Besucher, vom Konsumierenden, in sich hereinschaufelnden Touristen durfte ich nun zum wirklich lernenenden Menschen heranwachsen.

Ob ich der Gaukelei auch ĂŒberdrĂŒssig geworden sei, so ungefĂ€hr lauteten die ersten Wort, die du direkt an mich richtetest. Ich verstand noch nicht wirklich und meinte dir erklĂ€ren zu mĂŒssen, dass der Begriff Gaukelei wohl mit Sicherheit eine negativ Mitschwingende Bedeutung habe, und den Eindruck erwecke, mensch spreche von einem Spiel, einem Schein, ein gebilde, dass mehr einer zu Platzen drohenden Seifenblase gleiche, als einer in sich geschlossenen Welt, mit all ihren freuden und VorzĂŒgen. Gaukelei, so dachte ich, mĂŒsse ich dir klar machen, konnte im bunten Treiben des Festivals nicht einmal in der Gedankenwelt seiner Individuuen existiern. Du natĂŒrlich hattest dies schon lange begriffen, und deine Frage hatte nicht auf einen Zeitpunkt innerhalb unserer derzeitigen Existenz abgezielt. Von vorher wolltest du von mir hören, einem Ort, dessen ebenbĂŒrtige Wahrheit ich schon lange verdrĂ€ngt hatte. Dass du nicht abgeschreckt oder eingeschĂŒchtert vom pulsierenden Leben des Festivals seiest, erklĂ€rtest du mir darauf hin, und auch, dass du gar nicht den Eindruck hĂ€ttest, eine desinteressierte PassivitĂ€t auszustrahlen. Nein, Vorher habe man dir soviel Leid angetan, dass du die neuen EindrĂŒcke verarbeiten, und sicherlich auch erst einmal genießen wolltest, und dafĂŒr mĂŒsse mensch sich nicht immer gleich zu großen Taten aufraffen. Wahrscheinlich, so legtest du es mir dar, seien wir alle aus diesem Grunde hier. Wir seien hier, da wir doch alle aus einem unbestimmten GefĂŒhl heraus wĂŒssten, das es irgendwie besser gehen muss als "vorher", und das wir neuen Wegen folgen mĂŒssten. Wir seien letztlich hier, um herauszufinden wie.
Ich fĂŒr meinen Teil wusste nicht genau warum ich den Weg zum "Festival" gefunden hatte, und obwohl alle deine AusfĂŒhrungen fĂŒr mich recht plausibel klangen, hatte ich doch vor allem das GefĂŒhl, hier sein zu wollen, und das es schon allein deshalb keinen anderen Platz geben könnte, an dem ich mich befinden dĂŒrfte. Überhaupt schien sich mir kaum jemand in dieser geheimnisvollen Welt auf der Suche zu befinden, weder bewusst noch unbewusst schien eine Sinnfindung vorangetrieben zu werden, und, davon abgesehen, bestand ja auch nicht die Notwendigkeit, wo Mensch doch sowieso uneingeschrĂ€nkt glĂŒcklich war.

Ob nun dein Wissen ĂŒber dieses "vorher", ob der Schmerz, die unsicherheit, die du so rational aufzuarbeiten suchtest, auch nur ein anderer Ansatz unseres freien Denkens war, ob er vielleicht gar hĂ€tte dich zum besten geleiten können, ob vielleicht meine Unbedarftheit verhindert hat das "mehr" zu sehen, dass die anderen an Fragestellungen und Erkenntnis bereits erlangt hatten, ob wir uns vielleicht gar auf dem richtigen Weg befanden, und die Umwege nicht einschĂ€tzen konnten, ich vermag es nicht zu sagen. Zumindest solltem uns Unannehmlichkeiten ins Haus stehen, doch das war uns an diesem Abend nicht klar, und wir nahmen unsere unterschiedlichen Standpunkte nun ersteinmal hin, am aneinander verstehen zumindest schien es uns nicht zu hindern, und schnell war ich in deine, du in meine Welt, eingetaucht. Ich erlebte nun zum erstenmal selbst, was ich in der dauer des "Festivals" schon unzĂ€hlige male Gegenstand meiner Beobachtung war: Wie der KĂŒnstler die voneinander streng getrennten Farben eines farbkastens zu einem ganzen verreinen kann, so bildeten heute Worte und Sprachen, so fremd sie uns meist erscheinen mochten, zuletzt doch eine Harmonie, die ihresgleichen suchen musste. Das PhĂ€nomen, dem ich ich in Musik und Tanz schon nicht zu entziehen vermochte, es wurde durch den Verlauf unsrer GesprĂ€che nahtlos fortgefĂŒhrt, und wieder fĂŒhlte ich ich teils mitgerissen, teils einfach getragen, schwebte einer einigkeit hinzu, der ich jegliches GefĂŒhl von Fremdheit komplett absprechen konnte. In dieser Stimmung, dieses VertĂ€ndnis vorrausgesetzt, so wurde ich nicht mĂŒde mir zu versichern, da mĂŒssten sich gar der Wolf, und das Lamm sofort ineinander verlieben. Das meinte ich wohl, als ich vorhin erwĂ€hnte, du habest erstmals auch meine Sprache gesprochen. Hier war mir, als sei eine Bindung geknĂŒpft worden, die, ließe man den unbegreiflichen Hintergrund des "Festivals" außer Acht, wohl durchaus hĂ€tte als magisch bezeichnet werden können. An diesem Orte schien sie jedoch eher die normalitĂ€t zu representieren, ohne dadurch allerdings auch nur im geringsten an ihrer Einzigartigen bedeutung einzubĂŒĂŸen.

Es ist nun eher mĂŒĂŸig zu beschreiben, was sich im den Folgenden sowieso ergeben musste, und wir könnten es eigendlich dabei belassen kurz zu erwĂ€hnen, dass wir zu weit fortgeschrittener Stunde unter sternenklarem Himmel erschöpft und glĂŒcklich in unsere Kissen sanken.

Sicher stelltest du mir noch eine Frage.
Ob ich es denn auch wirklich ernst meine, wolltest du wissen, aber das sei hier nur am Rande erwĂ€hnt. Schließlich war es ja anders auch gar nicht möglich, und die simple, bejahende Antwort musste nun fĂŒr uns ewiges GlĂŒck zu garantieren wissen.

Dass du mich nich in der selben Nacht wieder verließest, da unsere bescheidene Unterkunft fĂŒr zwei noch nicht genug wĂ€rme böte, schien mir auch nicht weiter verwunderlich, war es doch in der nacht empfindlich kalt geworden.
Am nÀchsten Tag begann es zu regnen.
Kalt war der Regen, und nass. Zweiteres liegt wohl in seiner Natur, jedoch kann das Wasser sehrwohl auch lebensspender sein, und ist in dieser Form dem Menschne oftmals sehr angenehm. Dieser Regen war nicht angenehm. Er störte. Er piesakte. Der regen versagte an diesem Morgen den Menschen die wohl verdiente Ruhe. Schon frĂŒh hatte das stetige tropfen auf den Decken und Planen jene aufgeweckt, die noch bis in die spĂ€te nacht gefeiert hatten, und doch konnten die Menschen ihre Behausungen nicht verlassen, wollten sie doch ihre spĂ€rliche Kleidung kaum den SturzbĂ€chen aussetzen, die sich dort von noch fast nachtschwarzen Himmel ergossen.
Ich wartete den ganzen Morgen vor meinem Lagerplatz, an Schlaf war bei diesem Ohrenbeteubenden LĂ€rm sowieso nicht zu denken. Als du es bis zum frĂŒhen Nachmittag nicht gewagt hattest, zu mir vorzustoßen, da begann ich, erst kĂŒrzere, mit derzeit immer lĂ€ngere SparziergĂ€nge zu unternehmen. War es nur das Wetter, das uns getrennt halten musste? War es der Regen, der vermochte, die Musik zu stoppen? Konnte der regen das Tanzen unterbinden? Hatte er die Feuer gelöscht? Wie war es allein dem Regen möglich, die LeinwĂ€nde der Maler so zu verwĂ€ssern, dass aus all den leuchtenden Farben des Vortages sich nur ein enziges, matschiges Grau bilden durfte? WĂ€hrend ich ĂŒber die wie leergefegt darliegenden PlĂ€tze und Straßen des "Festivals" schlenderte, schien sich das dumpfe Trommeln, durch dessen Monotonie uns der Wettergott den Tag zu verleiden gedachte, immer mehr aus meinem Umfeld in das innere der Rinden meines Hirnes zu verlagern. Kalter, brauner Matsch wurde mir durch die Zehen gequetscht, und in meinem Blickfeld schien die neue Welt immermehr zu verschwimmen. Plötzlich war alles egal. Der Regen, der Matsch, aber auch die KĂŒnstler, die Farben, der Wolf und das Lamm, sie alle schienen in Momentaner, und dennoch irgendwie ewiger Bedeutungslosigkeit zu erstarren. Das war dann auch der Moment, in dem du vor mir stehen musstest. Ich hatte es instinktiv erwartet, es hĂ€tte zu keinem anderen Zeitpunkt passieren können. Deine Frage habest du dir selbst beantwortet, erklĂ€rtest du mir ohne weitere Einleitung. Dass es doch gar nicht möglich sein könne, dass ich es erntst meine, dass du es ernst meintest, das sei dir klar geworden. Du habest geglaubt, dass es dir hier ohne weiteres möglich sei, nun diesen neuen Weg einzuschlagen, dessen ErwĂ€hnung am gestrigen Abend ich, wie alles vorherige, schon lĂ€ngst beiseite geschoben hatte. Gehofft habest du, dass er sich als sinnvoller Teil jener Suche enpuppen sollte, die du von jeher als den Zweck deiner Gegenwart auf dem Festival ausgemacht hattest. Dabei, so fĂŒhrtest du weiter aus, habest du in deiner naivitĂ€t ĂŒbersehen, dass es doch unmöglich sei, "ernst", oder "sicher" zu sein, ist man sich noch gar nicht im klaren, worĂŒber. Und dann sei es natĂŒrlich absolut falsch, etwas weiterzufĂŒhren, was schon vorher in jedem Falle zu kaum ertrĂ€glichen Schmerzen gefĂŒhrt habe.
Ja. Dieses ominöse vorher hatte ich schon wieder vergessen. Leider musste ich dir in diesem Punkt absolut recht geben, und so versuchte ich auch nicht weiter dich umzustimmen. Noch am selben Tag brachst du deine Wohngelegenheit ab, und verließt das GelĂ€nde der Zitadelle.

Nun ist anzunehmen, dass jene Unterredung den Regen noch regenerischer, den Sturm stĂŒrmischer, und den Matsch und den Dreck hĂ€tte noch verschmutzender erscheinen lassen mĂŒssen. Doch die Unterredeung ließ gar nichts erscheinen. Es war vielmehr im folgenden so: Im selben Augenblick, in dem ich dich aus den Augen verloren hatte, riss der Himmel auf. Von allen Seiten stĂŒrmten die Menschen dem Festivalplatz zu, es bildeten sich trauben und AuflĂ€ufe an allen Orten, eine kaum zĂ€hlbare Menge, wogte, sang, tanzte, wie aus dem Nichts hervorgezaubert, rund um meine Person herum. Komm! Komm mit zu den Musikern, tanz mit uns, spiel mit uns, Sing, Sing, Sing! Schienen sie zu rufen. Und es wahr, als hĂ€tte die Musik nie aufgehört zu spielen, es wahr als hĂ€tte der Himmel nie bittere TrĂ€nen vergossen. Vielleicht hatte er das auch nicht. Wenn der regen fiel, so war er wrm, wolig, vitalisierend, erquickend, der Matsch umspielte unsere nackten fĂŒĂŸe und war uns nicht mehr und nicht weniger als Verbindung zu der Erde, auf der wir gehen. Wenn die Zeit stillsteht, dann können solche momente wahrlich ewig dauern, und lĂ€sst man die Vergangenheit außer Acht, nun, dann scheint die Zeit wohl an sich immer still zu stehen.
Auf den leinwĂ€nden der kĂŒnstler mussten die Farben teils tatsĂ€chlich verlaufen, doch immer bildenten sie neue, buntere, undbedarftere, freie, neue Mischungen.
Dich sehe ich noch manchmal, wenn ich mich bis ganz an den Rand der alten Zitadellenmauer hervortraue. Dort stehst du dann in der Ferne und folgst einer fĂŒr mich nicht mehr nachvollziehbaren Chronologie. In diesen Momenten erlaube ich mir zu denken. Vielleicht aber bist es gar nicht du, die dort voller Unmut ihr dasein fristet.

Vielleicht habe ich nur
einen Moment zu lange
in den Spiegel
geschaut.


Cyrano

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