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Leselupe.de > Ungereimtes
Geborgenheit und Nostalgie
Eingestellt am 20. 02. 2001 12:51


Autor
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Feder
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Dielenknarren
all die Bilder
Drau├čen
dieser Apfelbaum.
Die Gedanken
kommen wieder
und man merkt
die Jahre kaum.

Butzenscheiben
dort, im Erker.
Wei├čes Leinen
tr├Ągt der Tisch.
In der Vase
Wiesenblumen.
Im Kamin
flackert ein Licht.

Sekret├Ąr
zeigt gelbes B├╝tten.
Alles spricht
f├╝r Tradition.
Wie die gro├čen
Fensterl├Ąden
an dem Haus
seit Jahren schon.

Apfelduft
er kommt von oben.
Treppe
die aus Holz entstand.
Fein gedrechselt
und gestaltet.
Meisterwerk
aus Opas Hand.

Lehmboden
im Weg zur Scheune.
Von der Tenne
lacht das Heu.
Jeder Eindruck
spricht f├╝r gestern.
Jedes Mal
vertraut und neu.


__________________
copyright by Feder______________________Die Dinge sind nie so, wie sie sind.Sie sind immer das,was man aus ihnen macht.*Jean Anouilh*http://www.feder-online.de

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sehnsuchtsvolle Gedanken zur deutsch-franz├Âsischen Grenze

Hallo Jimbo,
beim Schreiben schwelgte ich doch etwas in Erinnerungen bzw. habe daran gedacht, wie lange ich schon nicht mehr im Haus meiner Gro├čeltern war, das immer noch steht. Es ist schon komisch: wann immer ich die Haust├╝re aufschlie├če oder schon, wenn ich auf die Hofeinfahrt fahre, ist alles so vertraut, als w├Ąre die Zeit stehen geblieben. Im Haus selbst nimmt mich ein ganz bestimmter Duft gefangen - etwas vom Holz, etwas von ├äpfeln, noch irgend etwas ... Alte Tischt├╝cher, die schon auflagen, als man noch Kind war und die heute noch wie neu aussehen. Wenn mir irgendwann in stillen Momenten nach "Heimat" nach "Geborgenheit" ist, denke ich an dieses Haus.
Gut ist, dass ich jederzeit dort hin kann - meine Tante, Schwester meiner Mutter, lebt dort. Das Haus selbst entstand 1725, das Grundst├╝ck war ein Hochzeitsgeschenk einer meiner Urgro├čv├Ąter an eine meiner Urgro├čm├╝tter. Nun kannst du dir vorstellen, wie viel es von Familiengeschichte gepr├Ągt ist.

Sch├Ân, dass es dir gefallen hat! Danke !

Lb. Gru├č,
Feder

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