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Leselupe.de > Ungereimtes
Geburt eines Morgens
Eingestellt am 22. 07. 2001 01:52


Autor
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Der Denker
Wird mal Schriftsteller
Registriert: May 2001

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Stille und die Sterne funkeln.
Mond zieht seine bleichen Bahnen.
Gelbe Augen gl├╝hn im Dunkeln.
Lassen n├Ąchtlich Tier erahnen.
Frisch umweht mich sanfter Wind.

Am Horizont verk├╝nd't der Schein
Des Tages baldige Geburt.
Fast unmerklich erscheint so fein
Dort zwischen Tag und Nacht die Furt
Und ich erwarte still das Kind.

Und wie aus einer and'ren Welt
H├╝llen B├Ąume sich in Schleier.
Als ob ein wei├čer Vorhang f├Ąllt,
Versinkt im Geistermeer ein Weiher.
Wohin sie wohl verschwunden sind?

Wie Vergessen liegt die Decke
├ťber Tieren und Natur,
Als sei der Schattenm├Ąntel Zwecke
Der Welten Neuerschaffung nur.

In allen Farben bricht das Licht
Sich seinen Weg mit aller Pracht
Und folgt mit ihren Strahlen dicht
der Sch├Ânheit einer Sternennacht.

Erschafft, als h├Ątt's ihn nie gegeben,
Den Tag aufs Neue und das Leben.

__________________
"Ist das alles, was ich bin? Ist da sonst gar nichts mehr?"


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willow
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo lieber dede,

So gut hat dir also Berlin getan .

Das ist ein wundervolles Gedicht, es ist so bildhaft und zart.
Ich sah den Morgen noch nie als Kind, aber das ist er. Und jeden Morgen haben wir die gleichen Chancen, etwas aus dem neuen Tag zu machen oder ihn sinnlos verstreichen zu lassen. Das sind wundervolle Gedanken und ich danke dir daf├╝r.

Vor allem die letzten beiden Zeilen haben mich wirklich ber├╝hrt.

LG,

willow

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Der Denker
Wird mal Schriftsteller
Registriert: May 2001

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*ist seinerseits ger├╝hrt*

Hallo Willow,

das freut mich, dass es dir so gefallen hat und dich wirklich ber├╝hrt hat.

Ja, Berlin war tats├Ąchlich daran 'schuld'.
Bzw. als ich auf der R├╝ckfahrt war (nachts) habe ich den Sonnenaufgang gesehen und die Nebelschwaden, die sich ├╝ber dem ganzen Land und den Seen etc. ausgebreitet haben und die H├╝gel umringten. Das hat mich sprachlos gemacht.
Die Erde ist so wundersch├Ân. Ich liebe diese Momente und finde es immer schade, dass man mit einem Fotoapparat niemals Landschaften oder Himmel etc. so einfangen kann, wie man ihn zu dieser Zeit erlebt.
Es war f├╝r mich einfach ├╝berw├Ąltigend...
Ich betrachte gerne die Natur.
So jetzt wisst ihr auch, wie das Gedicht entstand


Man liest sich,


dede
__________________
"Ist das alles, was ich bin? Ist da sonst gar nichts mehr?"


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freund janleo┬░
PISA-Studien-Beweis
Registriert: Feb 2001

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berlin ist immer eine reise wert ...

...lieber denker,
mir ist es mit berlin genauso ergangen.
ich war in der letzten zeit, mehrmals da. besonders begeistert hat mich berlin bei nacht. diese vielen lichter, der stahl, der beton und die gro├čen stra├čen, das alles hat mich sehr beeindruckt. ich war auch im februar in berlin gewesen, hatte die glaskuppel des budestages bestiegen und kommte mit erleben, wie die nacht ├╝ber die stadt fiel und sich ein neues v├Âllig anderes leben ausbreitete.
das alles hat mich sehr fasziniert !!!
diese faszination habe ich in deinem gedicht wieder gefunden. es ist ein gelungenes gedicht, lieber denker !!

gruss aus worpswede
dein
freund janleo┬░

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Renee Hawk
???
Registriert: Jan 2001

Werke: 17
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*zart und in pastellfarbendem Licht legt sich die Stadt dir zu F├╝├čen. Sch├Âne Augenblicke brennen sich in deinen Geist, z├Ąhrst ein Lebenlang von einem Augenblick. Betrachte die Welt mit Kinderaugen, denn so wirst du sie verstehen und dich ├Âffnen k├Ânnen. Erlebe die Stunden zwischen "hier und da" und ├Âffne deine Seele diesem einen wahren Augenblick der Gl├╝ckseeligkeit.
Menschen hasten mit geschlo├čenen Augen in ihrem Allteg hin und her, vergessen zu leben, vergessen zu atmen. Sieh - die Hast der Menschen erlahmt im Augenblick der Natur. Sieh - das L├Ącheln in ihren Seelen. Das ist die Hoffnung, die unsere Erde n├Âtig braucht, um f├╝r uns zu ├ťberleben.*

liebe Gr├╝├če
Rene├Ę

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Fee
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Sep 2000

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Hallo dede,
.......einfach wundersch├Ân.......

Das hat mich sehr ber├╝hrt!!

Liebe Gr├╝├če,
Fee

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