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Leselupe.de > Ungereimtes
Gedanken über Träume
Eingestellt am 18. 02. 2002 13:02


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2shy
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Sep 2001

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Gedanken über Träume

In den nachtschwarzen Tiefen meiner Seele:
Ein Traum,
klar wie das erste Wasser,
wie der hellste Stern am Firmament,
noch zart und schwach:
Keimende Blüte,
bald wunderbar,
bald herrlich,
bald unübertroffen,
bald verwelkt,
bald vergessen.
Noch nicht erahnt
schon tot,
schon fort,
schon vergangen.
Bemerkt, ist in dir schon im Gange,
was man den Lauf der Zeiten nennt.
Wie kann ich dich fassen,
ohne daß du zerfällst?
Wie dich halten
als Schild vor ewig einsam`n Tränen?
Doch denk ich dich, verlierst du dich
im Meer der immergleichen Mienen,
nicht Zauber,
nicht Magie,
nicht Tau bleibt an der Blüte,
wenn Helligkeit die Nebel löst.
So bleiben dir die Träume nur,
die tiefvergraben in der Seele,
daß du sie selbst kaum kennst,
bleiben herrlich, hell und klar
und ewig unerfüllt.






__________________
Als Einstein in den Himmel kommt, hat er einen Wunsch frei. Er will die Weltformel erfahren. Der liebe Gott schreibt Zahlen auf die Himmelstafel, und Einstein wird immer nervöser. "Aber das ist ja voller Fehler!" - "Ich weiß", sagt der liebe Gott läc

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sturmwind
Hobbydichter
Registriert: Dec 2001

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Schön.

Ich finde das wirklich schön und bis auf kleine Stellen ließt es sich auch flüssig. Ich bin beeindruckt, ich mag das Bild dabei.

freundlichst
sturmwind
__________________
Alles ist so leicht -
und doch wieder schwer

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2shy
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Sep 2001

Werke: 17
Kommentare: 26
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Hallo Sturmwind!

Vielen Dank für dein Lob.
Ich bin mit diesem Gedicht in eine für mich ganz neue Richtung gegangen und war etwas unsicher, wie es aufgenommen werden würde...
Danke!

Liebe Grüße
2shy
__________________
Als Einstein in den Himmel kommt, hat er einen Wunsch frei. Er will die Weltformel erfahren. Der liebe Gott schreibt Zahlen auf die Himmelstafel, und Einstein wird immer nervöser. "Aber das ist ja voller Fehler!" - "Ich weiß", sagt der liebe Gott läc

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