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Leselupe.de > Erzählungen
Gedankenwelt eines Träumers
Eingestellt am 20. 06. 2007 20:45


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Canuma
Wird mal Schriftsteller
Registriert: May 2007

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Gedankenwelt eines Träumers

Ich I: Ich weiß noch da war dieser Mann, der hatte ein Kind das fürchterlich weinte und schrie.
Er konnte es nicht beruhigen. Ich nahm das Kind an die Hand und ging mit ihm spazieren.
Es weinte plötzlich nicht mehr. Nein, es war jetzt froh! Wir überquerten die Straße und gingen auf eine schöne grüne Wiese, sie duftete nach frischem Gras, weil es den Tag zuvor geregnet hatte. Da war auch ein See oder war es ein Teich, ich weiß es nicht mehr. Es war auf jeden Fall ein großes Gewässer.
Ich ging mit dem Kind auf das Gewässer zu, doch plötzlich fiel es und fing an zu weinen und laut zu schreien. Ich verfolgte den Weg des Kindes zurück und sah den Grund warum es gefallen war, es stolperte über einen großen Stein. Ich war verzweifelt ich bekam es nicht zur Ruhe, also nahm ich den Stein und das einzige woran ich mich erinnern kann ist dieses Geräusch und dann – Stille. Das Kind weinte nicht mehr.
Das woran ich mich dann noch erinnern kann, ist das ich umfiel und in einem Raum voller Kälte aufwachte. Das war das erste Mal in meinem Leben das ich gefangen war. Ich wusste nicht was ich getan, bis es mir einfiel. Auf der Wiese – da war ein Schild auf dem stand: „Das Betreten der Rasenfläche ist strengstens verboten!“
Jetzt war ich mir meiner Schuld bewusst! Was mit dem Kind geworden ist? Ich weiß es nicht, ich habe es ja nie wieder gesehen!








































Gespräch im Kopf kurz vor der Ohnmacht

Ich I: Wie es ist?! Und du? Du liegst da und schläfst, doch – so viel Blut daraus könnte was Schlimmes werden. Aber unschuldig in deinen Träumen gebettet, ja – denn nur im Schlaf ist man unschuldig!

Ich II: Und doch, stiehlst du mir die Zeit. Du müsstest wissen wie es ist zu warten.

Ich I: Aber es träumt doch. Und Träume – sind schön!

Ich II: Träume?! Träume sind unrealistisch! In Träumen bist Du der Held. In Träumen kannst Du verändern und der einzige der am Ende gewinnt bist Du!

Ich I: Aber Träume können die Welt verändern, ich weiß es !

Ich II: Träume sind Schäume, irrelevant und nutzlos. Man kann damit nichts verändern!

Ich I: Aber ich habs doch gesehen!

Ich II: Nichts hast du gesehen. Nichts! Träume verwischen nur die Tatsachen und benebeln deine Sinne. Sie hängen einen Schleier über deine Augen, bis du nichts mehr wahrnimmst!

Ich I: Warum bist du so gemein zu mir?

Ich II: Weil – du mit der Zeit spielst!

Ich I: Nein – Nein! Sag! Was wird passieren?

Ich II: Hör nur! Sie kommen – sie kommen!

Ich I: Beschütze mich, beschütze mich!

Ich II: Nein!

Ich I: Beschütze mich!

Ich II: Was gibst du mir dafür?

Ich I: Meinen Segen!

Ich II: Nein, du bist ein Träumer!

Ich I: Meine Seele!

Ich II: Nun gut, ich nehm dich beim Wort, doch erst schwöre!

Ich I: Ich schwöre!




Ende

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Haremsdame
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Hallo Canuma,

jetzt habe ich Deinen Text mindestens dreimal zu verschiedenen Zeiten gelesen. Leider ging es mir jedesmal gleich: ich kann nichts damit anfangen.
Gut, Du erzählst einen Traum. Träume in Worte zu fassen ist schwer. Träume in lesbare Worte zu fassen ist noch schwerer. In meinen Augen ist es Dir nicht gelungen. Die Traumbilder bleiben für mich irgendwie verschwommen.
Der nachfolgende Dialog lässt zwar tief blicken, ist aber für den Leser (für mich) auch "abstoßend".
Ich meine, Du solltest die Aussage dieses Traumes anders aufarbeiten. Du schreibst:

quote:
Ich II: Und doch, stiehlst du mir die Zeit.
Das ist ein Thema, das durchaus "beschreibenswert" ist. Aber in meinen Augen müsste das ganz anders geschehen. Es hatte schon seinen Grund, dass dieser Text in der Textklinik war. Leider hat sich niemand gefunden, der mit Dir daran arbeiten wollte. Und als ich ihn dort entdeckte, hatte ich gerade gar keine Zeit...
Jetzt ist er wieder hier gelandet. Vielleicht bearbeitenswert? Ich weiß nicht. Ich denke, Du solltest ihn ganz neu und etwas anders aufarbeiten. Aber das ist - wohlgemerkt - nur meine Meinung. Vielleicht sehen andere das anders.
Da es Dein Traum ist, kann ich Dir auch keinen Vorschlag machen, welche Worte ich wählen würde. Denn dann würde es mein Traum - und total verändert.
Inzwischen ist ja seit Deinem Traum eine Weile vergangen. Vielleicht siehst Du ihn jetzt etwas anders? Klarer? Versuchs doch noch mal! Dass Du es kannst, zeigt ja Dein "An langweiligen Tagen".
Nicht aufgeben! Weitermachen!
Grüße von der Haremsdame

__________________
Wer nicht wagt, der nicht gewinnt

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Anygirl
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Hallo Canuma,

ich muss der Haremsdame zustimmen, die Geschichte funktioniert so nicht gut. Den Anfang finde ich gut beschrieben. Ich weiß nicht, ob du das unbedingt als Traum darstellen solltest, wirkt schon realistisch. Dein Charakter ist wirr und nicht zurechnungsfähig. Das stellst du gut dar, denke ich.
Was den inneren Dialog angeht finde ich ihn zwar nicht abstoßend, verstehe ihn aber auch nicht und finde ihn fehl plaziert. So wie ich das verstanden habe findet der Dialog statt, kurz bevor dein Prot. umfällt. Warum nicht den Dialog direkt an dieser Stelle einbauen? Mich irritiert auch Ich I und Ich II. Du könntest einen inneren Zwiespalt deutlicher machen, wenn sich nur ein Teil als Ich sieht und den anderen, wie eine weitere Person betrachtet. Als ER z.B. oder ohne Hinweis wer redet, nur den Dialog...

quote:
Jetzt war ich mir meiner Schuld bewusst! Was mit dem Kind geworden ist? Ich weiß es nicht, ich habe es ja nie wieder gesehen!

Finde damit sollte die Geschichte ganz enden, ist ein gutes Ende.

Hoffe konnte dir Anregungen zur Überarbeitung geben. Der Anfang ist wirklich vielversprechend.

Bin neugierig, wie sich das entwickelt.
Anygirl

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