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Leselupe.de > Ungereimtes
Geduldsprobe und Zielstrebigkeit
Eingestellt am 09. 06. 2001 23:47


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Feder
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Die mannigfachen Haltestellen
sind nur Stationen auf dem Weg.
Sie weisen keine Fehlerquellen.
Sie zeigen, dass es vorwÀrts geht.

Genießen heißt, das Ziel erahnen.
Kennt man die Route, ist das gut.
Vergleich hier zu den Autobahnen.
Dem Stau begegnet man mit Wut.

Man wÀhnt Berechtigungsplakette.
Erwartet so stets „freie Fahrt“.
Wenn man als Zug, den Schachzug hÀtte
wollte man Sieg, und nicht „schachmatt“!

Bei jedem Freiflug der Gedanken
will man „nonstop“ nicht peu á peu.
Verweist der Alltag uns in Schranken
sind wir enttÀuscht und das tut weh.

Es ist nicht Frage des Charakters.
Die Wichtigkeit setzt hier die Frist..
Man selbst ist Ziel dieses Kontraktes.
Im Kernpunkt, der uns wichtig ist.

Gratwanderung auf all den Pfaden
löst manchmal kleine Fallen aus.
Die lieben Strecken sind die Geraden.
Kurve und Tempo? Man fliegt raus!

Besonnenheit wĂ€re hier nĂŒtzlich.
Man weiß ja um das „Irgendwann“.
Das Sehnsuchtsadjektiv ist „plötzlich“.
Verbissen zieht man stark daran.

Nur die Beherrschung mahnt im Stillen.
Belehrung tut uns manchmal gut.
Bahnbrecher fĂŒr den Widerwillen.
Versöhnt zieht man zugleich den Hut.

Genießt den Ausblick auf der Reise.
Sieht diesen nicht als Galgenfrist.
Sondern das Ganze auf die Weise
dass man dem Ziel schon nÀher ist.




__________________
copyright by Feder______________________Die Dinge sind nie so, wie sie sind.Sie sind immer das,was man aus ihnen macht.*Jean Anouilh*http://www.feder-online.de

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Brigitte
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Liebe Feder,

finde Dein Gedicht wieder einmal gut gelungen und sehr passend, unser ganzes Leben - so finde ich - ist von Geduldsproben umgeben, und wir sollten stets unsre Ziele nicht aus den Augen lassen.

Noch einen schönen Abend
liebe GrĂŒsse deine Brigitte
__________________
Brigitte

Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist fĂŒr das Auge unsichtbar.

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Feder
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Ach ja ;)))))

Hallo Brigitte,
wir verstehen uns wie immer ... fast sprachlos !
Ja, wenn man seinem Ziel dann stĂ€ndig in die Augen schaut und dieses in die eigenen Augen zurĂŒck, dann kann es passieren, dass man sich etwas "Überschallgeschwindigkeit" fĂŒr den Alltag wĂŒnscht !
Aus einer solchen Situation heraus geboren entstanden dann diese Zeilen ! Wie gut, dass man nicht alleine der Hektik verfĂ€llt ... spĂ€testens, wenn dies "geklĂ€rt" ist, kann man sich wieder auf den Boden zurĂŒckzoomen und so "vernĂŒnftige" Gedanken formulieren - sozusagen "Selbsttherapie" !

Ich wĂŒnsch dir einen schönen Abend!
Auf bald!
Deine Feder

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