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Leselupe.de > Ungereimtes
Geist der Worte
Eingestellt am 25. 12. 2000 14:22


Autor
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Klaus Botha
Hobbydichter
Registriert: Oct 2000

Werke: 35
Kommentare: 4
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Geist der Worte

Geist der Worte


Da vernahm ich am Jahresende
kurze Zeit schon vor der Wende
ein lautes Wummen in den Ohren
erzeugt von voreiligen Toren
die kurz nach Weihnachtszeit
den Sinn im Voraus weit
ein Stelldichein sich geben
und ihren lauten Spa├č ausleben

Die Brust durchzuckt ein Stich
aus dem Sessel hebt es mich
gejagt und mit leisem Fluch
vorm Auge ein rotes Tuch
schicke ich Blicke zum Suchen
nach dem der Verruchen
dem der ver├╝bt hat verfr├╝ht
ein Attentat auf mein Gem├╝t

Nicht eine kleine Spur
nur Nebelschwaden pur
vom Wind ganz sanft getragen
schweb ich und h├Âr mich fragen
die W├╝nsche sind reichlich verwegen
das halbe Volk scheint auch erlegen
warum nur geht soviel Geld hinaus
f├╝r W├╝nsche aus dem Geisterhaus

So zieh ich denn als Geist der Worte
gestorben am Schrecken lauter Orte
hinein in das sch├Âne neue Jahr
dem ich die Geister weichen sah
um meinen Schrecken zu verbreiten
und auf den Worten weg zu reiten
die ich endlich fand
als mein Gem├╝t verschwand

Klaus

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Sensiro
Festzeitungsschreiber
Registriert: Aug 2000

Werke: 59
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Der "Geist der Worte" ist wohl der m├Ąchtigste und auch der unsteteste, ver├Ąndert er sich schlie├člich im Laufe der Zeit.

Im ├╝brigen ist es ja keine neue Methode, den Teufel mit dem Belzebub auszutreiben. Leider.
Ein nachdenkliche machendes Gedicht.

Ave!
Sensiro
__________________
Non statim pusillum est, si quid maximo minus est

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Leann@n
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo lieber Klaus

Sch├Ân Dich auch hier zu lesen. Na dieses Gedicht kommt mir ja sehr bekannt vor
Danke f├╝rs posten. Deine Zeilen haben mich sehr angesprochen und auch sehr nachdenklich gemacht.
Ich danke Dir
Liebe Gr├╝├če und einen guten Rutsch
Leann@n

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