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Leselupe.de > Erzählungen
Gemüsesuppe
Eingestellt am 20. 01. 2004 19:37


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cornelisven
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Gemüsesuppe




Gemüsesuppe ist etwas ganz Leckeres. Die Vorbereitung hat die Freude bereits in sich. Erst sucht man sich ein schönes Stück Fleisch aus, hohe Rippe oder Hesse oder ein Stück vom Bug, aber nicht zu mager. Aber bei welchem Metzger? Bei dem Türken? Da ist das Fleisch billig und gut, aber man muss in dem Geschäft Spießruten laufen, bis man an die Fleischtheke gelangt. Man braucht zwar Gemüse, aber nicht in den Mengen, die diese fleißigen Verkäufer dir versuchen aufzuschwatzen. Also, dann doch lieber zu K. wo das Fleisch in der Glasvitrine fertig zum Verzehr liegt. Aber wer wird bedienen? Das schlampige Stück, das mit voller Hand in das Fleisch greift, oder der Metzgermeister, der das gleiche tut, aber es darf, da er Meister ist? Nein, ich entscheide mich für den Schlachter im Dorf. Er schlachtet selber und das gibt das beste Bullenfleisch. Sauteuer immerhin, aber was will man in dieser Zeit. Ich komme am Großhandel vorbei. Ich brauche noch Klopapier en gros und Papierhandtücher. Mal hereinschauen! Und so komme ich nach Hause, auch mit einem Kilo Hesse von einem Rind mit Nummer, und ich muss es glauben, es kommt aus Brandenburg! Diese Hesse wird sich bei mir wohl fühlen, hier in Brandenburg. Es ist eine phantastische Beinscheibe, die ich da in den Topf werfen werde, nachdem ich sie gesengt habe, mit einer großen, mit köstlichem Mark gefüllten Röhrenknochenscheibe. ( Dieses Mark gilt es zu retten! )
Mit dem Wasser ( 1 Liter) mache ich mir keine Umstände. Das darf aus dem Haushahn kommen. Ich benutze kein Mineralwasser von Aldi und kein demagnetisiertes Wasser aus Neukölln. Ebenso wenig werfe ich Hematitsteine in das Wasser, um das so genannte Wassergedächtnis zu löschen, noch wird es in einem Ionenwechsler gefiltert oder über Kohle gesäubert. 1 Liter geht drauf aus dem Haushahn, auf die gesengte Hesse. Ein Teelöffelchen Salz, jodiert, wegen der Kropfgefahr, aber nicht des Meeres, geschweige denn des Toten Meeres. In der Kräuterdoppelsiebanlage gehen die Lorbeerblätter und die Pfefferkörner unter Wasser. Und jetzt! Das Wasser wird zum Sieden gebracht, die Hesse abgesenkt und die Flamme auf minimal gemindert. Es - darf - nicht - mehr – kochen! Ziehen soll es! Und wenigsten sechs (6) Stunden!
Die Küche füllt sich mit einem unangenehmen Geruch. “Pisse”, denkt man unwillkürlich, “warme Pisse” aber der Kenner weiß es: Brühe, Boullion ziehen ist ein chemischer Prozess, mit Formen der Hydrolyse an den Eiweißkomponenten usw. Sie wissen ja. Und tatsächlich, nach dem Verlauf einiger Stunden riecht man bereits das, was man später schmecken soll: die köstlichste Brühe. Wie geht es weiter? „Alles frisch“ ist das Motto, aber wenn man für einen Liter Gemüsesuppe „alles frisch“ tatsächlich durchführen möchte, braucht man sehr viel frisches Gemüse, da man ja nicht von allem nur ein Stück kaufen kann, das macht so einen komischen Eindruck. Also, 1 Kilo Porree, außerdem Möhren, Sellerierübe, Broccoli 500gr oder einen Blumenkohl oder 500gr Rosenkohl sind mindestens fällig. Also,am besten wir lassen uns die Bequemlichkeiten der Industrie nicht entgehen und ich kaufe wirklich tief gefrorenes Suppengemüse! 50 Gramm für einen Liter Suppe. Ich habe jetzt alles dabei, das besagt, auch die Nudeleinlage. Ich habe mich heute für Buchstabennudeln entschieden und ein Esslöffel voll liegt bereit, zirka 20gr.
Ich komme zur Suppe! Sechs Stunden sind um. Ich hole mit dem Seiher die Hesse aus der jetzt göttlich duftenden Brühe. Das Fleisch lässt sich einfach von dem Knochen lösen und ich kann das Mark wunderbar aus der Knochenhöhle entfernen. Ich lege diese Kostbarkeit auf ein Tellerchen zum Abkühlen. Ich freue mich. Durch den umsichtigen Umgang mit der Hesse ist die Brühe klar geblieben. Ich brauche nicht „klären“. Die Nudeleinlage habe ich inzwischen blanchiert. Jetzt kommt alles zusammen. Kräutersieb entfernen, blanchierte Nudeln und Tiefkühlgemüse zugeben und aufkochen. Das Fleisch habe ich vom Knochen gelöst und in Würfelchen geschnitten und ein Teil davon in die Suppe getan. Abschmecken, vielleicht doch noch etwas Brühepulver zugeben und fertig ist meine Lieblingssuppe. Ich habe meinen Teller vorgewärmt und eine Scheibe Mark hineingleiten lassen, bevor ich auftue. Ich kann beginnen.

II

Ich genieße das knackig gebliebene Gemüse, das Fleisch und die Nudeln. Und mit den Buchstaben kann man spielen. Die ungeordneten Zeichen schwimmen in der Brühe, ab und zu Grüppchen bildend, die lesbare aber auch meist sinnlose Kombinationen bilden, DXS, AAKL, BRR und so weiter aber auch mal ABC oder LIBE. Es lässt sich berechnen, wie viele Möglichkeiten es gibt, bei 20gr Buchstabennudeln. Angenommen, die Verteilung der Buchstaben ist in der Produktcharge eins zu eins. Bei diesem Gedanken renne ich in die Küche und zähle nach wie viele Buchstaben in 20gr Nudeln sind. 120 pro Gramm, also 2400 pro 20gr.
Grüppchen von drei von AAA bis ZZZ lassen sich 17576 -mal bilden, für Grüppchen von vier, gibt es 456976 unterschiedliche Möglichkeiten.

Ich rühre behutsam in meiner Suppe und suche nach bedeutungsvollen Grüppchen von vier Buchstaben. Ich finde HELP, eine Bedeutung hat es, sei es in englischer Sprache. Ich rühre alles um, nehme einen Happen und sehe noch mal nach. HULP liegt da, es bedeutet ebenfalls Hilfe, aber in niederländischer Sprache. Zufall? Ich esse nicht weiter, aber rühre noch mal vorsichtig durch, schiebe das Gemüse zur Seite und blicke in der Brühe. HILFE steht dort jetzt. Ich bin kein abergläubischer Mensch, aber solche Zufälle machen mich doch stutzig. Ich gehe noch mal in die Küche und sehe nach, wo die Nudeln gefertigt sind. Sie kommen aus Indonesien! Also, kaum eine Verbindung sei zu legen. In Indonesien wurden damals die Niederländer ab und an Opfer der so genannten Guna-Guna, eine magische Beeinträchtigung durch den Hexenmeister der Djawaner. Aber soweit wird ja ihre Magie wohl nicht mehr reichen, nachdem Indonesien 1948 die Unabhängigkeit erlangte.

Aber dreimal eine Gruppe von Nudelbuchstaben mit der gleichen Bedeutung?
Ich mache weiter. Bei dem nächsten Blick wieder HELP. Ich entferne die Gruppe sorgfältig und esse sie auf und blicke noch mal zwischen Möhrchen und Broccoli. HELFE. Schon wieder!
Ich esse noch mal die Buchstaben, es wird mir richtig mulmig und die Buchstaben schmecken nicht. Nächster Blick AVAJ, also nichts mehr denke ich. Aber, schießt mir durch den Kopf, AVAJ ist das Retrogramm von Java, Djawa auf niederländisch also! Ist da etwas oder jemand der mir eine Nachricht vermitteln will? - denke ich, Absurdehrweise. Wie weit geht denn der Zufall mit den Buchstaben. Es lässt sich berechnen, aber die einfache Schätzung zeigt bereits, dass die Chancen fünfmal das gleiche Wort zu treffen in der Größenordnung 10 hoch 28 liegt.
Und ist dieser Zufall größer, als die Möglichkeit einer telemetrischen Übertragung einer Nachricht? Darf man die Chance, dass es sich um ein bisher unbekanntes telemetrisches Verfahren handelt noch geringer einschätzen als den numerischen Zufall?

Ich sehe weiter nach, und notiere alle Gruppen, die eine Bedeutung haben können. EISE, DONI, HILP, SAST„ ROTI, OHJO, GAG, BUN. NUBU, OSER, OKKI, FRTO..... im Prinzip nehme ich nur Gruppen mit einem oder mehreren Vokalen.... logischerweise soll der Absender, wenn er schon über diese Art von Kommunikation verfügt, diesen recht unbegreiflichen Zustand für den Empfänger nicht unnötig komplex machen. Ich mache noch einige Zeit weiter, bis STOP erscheint. Ich wärme meine Suppe in der Mikrowelle und esse sie, jedoch ohne viel Aufmerksamkeit und ohne noch nach irgendwelchen Buchstabennudeln zu blicken.

III

Es lässt mich nicht los, diese Geschichte mit den Nudeln. Ich besitze jetzt eine Sammlung Buchstabenkombinationen mit einigen zusammenhängenden Begriffen. Ich habe gefunden, Indonesie, Java, Hulp, Sastrotiohjo, der Rest ist mir noch nicht klar, aber als erste Nachricht scheint ein Herr Sastrotiohjo aus Djawa Indonesien um Hilfe zu fragen oder Hilfe geben zu wollen.
Verrückt, Hirngespinste, aber wieso denn ein Wort STOP, Zufall? Alles doch Interpretation vom eigenen Unterbewusste?
Mein Bruder war mal in Indonesien im Urlaub, und wir haben Verwandte dort. Zwar unbekannt, aber es muss sich dort um einen unehelich gesprossenen Zweig meiner Familie von der Seite meiner Mutter handeln. Als ich klein war, wurde viel über diese Sachen, Indonesien damals Nederlands-Indie und die alten Zeiten, Tempu dulu gesprochen. Mein Bruder hat sich für diese Familiengeschichte immer mehr interessiert als ich. Ich rufe ihn an.
„ Ja, Bitte“
„ Ja höre mal, ich habe, ich ...“
„ Erst mal mit der Ruhe.“
Aber ich schieße los und erzähle ihm meine Befunde, in allen Details.
„ Warst du schon beim Arzt?“
„ Warum, wieso?“ Ich begriff seine Frage nicht.
„ Tja... es gibt Krankheitsbilder die mit solchen Geschichten anfangen. Besondere Formen von Beziehungswahn aus dem schizoiden Formenkreis... und ...“
„ Ich bin ja nicht mesjugge“ schreie ich, "hier, ich sehe doch selbst, hier in den Nudeln“ und ich fing an allerhand Kombinationen vor zu lesen, die nicht da waren um meinen Bruder zu überzeugen.
„ Pass mal uff“, sagt er, “Lies noch mal weiter und sage mir Bescheid. Über irgendwelche düsteren Geschehnisse in Indonesien habe ich absolut keine Kenntnisse. Übrigens es heißt ’Tempo dulu’ ... und lass dir die Suppe schmecken." Tudelu.“
Er brach ab, ohne dass ich noch etwas hätte sagen können. Ich nahm meinen Teller Suppe wieder und wärmte ihn noch mal in dem Mikrowellenherd.
Ich beruhigte mich und ließ das letzte Stück Mark in die Suppe gleiten. Und aß mit viel Aufmerksamkeit meine Suppe, ohne noch nach irgendwelchen Buchstabennudel zu blicken.




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Rainer
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hallo cornelisven,

nachdem ich mit deinem "antiquariats-text" überhaupt nicht zurechtgekommen bin : dieser text gefällt mir, vor allem finde ich die gedankensprünge sehr nachvollziehbar - wenn man sich eingelesen hat .
die auflösung ist genial - die schizoide erklärung hatte ich mir gedanklich schon zurechtgelegt - und dann isst dein prot in aller seelenruhe gemütlich auf. das ist gemein .

an der suppe habe ich nichts zu meckern - vielleicht solltest du die hydrolisierenden eiweiße durch kollagene ersetzen.
die nur 20 g nudeln sind der mathematik geschuldet?

je weiter dein text voranschreitet, desto mehr habe ich den eindruck, du wolltest schnell fertig werden. ist aber sicher nur subjektiv - von ein paar vergessenen buchstaben und mir manchmal komisch vorkommendem satzbau induziert.
klitzekleiner hinweis:
entweder ich übersehe den zusammenhang, das polylinguale liegt mir nicht so, oder es muss meschugge und nicht mesjogge heißen.


viele grüße

rainer
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Danke für deine Antwort. Mit mesjugge kann ich mich abfinden. Eiweisshydrolysate bilden den Geschmack, Kollagen ist der Knochenleim, und entsteht beim Ziehen der Knochen. Er gibt die Suppe eine bestimmte Viskosität.

Grüsse, Dirk
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Rainer
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textbezogene plauderei

hallo cornelisven,

hoho, ich habe wohl meinen meister in der kulinarischen chemie gefunden .
zustimmung auf voller linie, aber eine frage habe ich noch:
sind es nicht auch kollagene, aus denen die "sehnen" bzw. die muskelstranghüllen bestehen, und wird nach deren hydrolyse das fleisch nicht weicher und sämiger(durch "anhydrolysate")?
und nun noch mehr geplauder: ich brate die beinscheiben immer vor dem "ziehen" scharf an (max. eine halbe minute pro seite)). dadurch bekommt die boullion einen etwas anderen geschmack (mallinard (?)-reaktion beim "pyrolisieren" der eiweiße).
kennst du bestimmt, aber einen literaturtipp muss ich an dieser stelle loswerden:
Herve This-Benckhard
"Rätsel der Kochkunst" und "Kulinarische Geheimnisse"
geschrieben von einem chemiker, sehr interessant, setzt aber meiner meinung nach ein kleines bißchen verständnis der organischen chemie voraus; sehr empfehlenswerte bücher.

viele grüße

rainer
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cornelisven
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Kollagen ist ein Gerüsteiweiss bestehende aus sehr stabile Monoaminosäuren das beim kochen Glutin gibt. In Bindegewebem und auch Knochen und Gräten ( Psyrembel).Die Maillard-reaktion ist tatsächlich eine Art von Pyrolyse,die zB dafür verantwortlich ist, dass sterilisierter Milch eine bräunliche Farbe bekommt. Ich bin allerdings zu lange aus der Materie um mit sicherheit sagen zu können ob es sich hier um Aminosäure-reaktion handelt oder um eine Art Karamellisierung des Milchzuckers. Aber das lässt sich schnell nachsehen. Mit dem Wort Anhydrolysat komme ich nicht zurecht. Eher Kondensat oder (Teil)hydrolysat.
Wie beschrieben "senge" ich die Beinscheibe, was etwa das Gleiche bedeuteten dürfte als "scharf anbraten"
Was mich auch noch interessieren würde ist, warum du mit der Geschichte vom Buchhändler nicht zurechtgekommen bist.


Grüsse, Dirk
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hallo dirk,

okay, unter sengen verstand ich das abbrennen (über einer offenen flamme) der manchmal an der hesse noch hängenden fell-fusseln. jedenfalls passiert das bei meinem hof-schlachter manchmal - im supi-markt und metzger ist zwar natürlich alles klinisch sauber, aber wie die armen viecher vor ihrem ableben dahinvegetiert haben - nee, das mag ich nicht.
mit "anhydrolysat" meinte ich teilhydrolysat; thüringer labordeutsch: wenn eine reaktion ANgefangen hat, aber noch nicht zu ende ist. gilt auch für ANgegammelt - bereits teilweise zersetzt.
zur buchhändler-geschichte schreibe ich dir dort was drunter.


viele grüße

rainer
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Also, in Thuringisch kann man sagen. Wenn eine Reaktion teilgefangen hat, gilt das auch für teilgegammelt und bereits angesetzt?

GRüsse, Dirk
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