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Leselupe.de > Ungereimtes
Glück
Eingestellt am 22. 02. 2001 12:07


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Fredy Daxboeck
???
Registriert: Feb 2001

Werke: 81
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Glück

Ich bin ein Suchender wie viele Tausend andere auch
hetze durch Gassen, Straßen, Häuser, Dörfer, Städte
renne hinterher
Schau ich anfangs noch nach links und rechts
verweile hier ein Stück und dort so bin ich bald am Laufen
immer weiter, immer mehr

Sah ich die ersten Schritte noch mein Ziel vor Augen
verzweifelt hoffend, muss es schaffen so ist es jetzt entschwunden
irgendwo
ich hetze schneller, laufe, eile, haste denn meine Zeit ist nur begrenzt
die Uhr sie tickt, ich kann's nicht glauben
find´ ich´ s nirgendwo

Dann ist die Zeit herum, ermattet mit der Kraft am Ende
wie all die andern schon zuvor sink´ ich endlich nieder
kann´ s nicht fassen
Was sucht der Menschenstrom um mich herum
der mich begleitet und voll Groll so schrei ich
könnt ihr's denn nicht lassen

erst an meinem Grab kann ich es endlich finden
die Kerzen weisen brennend mir den Weg, dort hinten ward es
einsam Glück
denn jeder der es suchte, so wie ich lief zornig hastend ihm davon
auch wenn es bittend rief
nicht einer kam zurück

das Ziel vor Augen sollst du nicht rennen
um des Rennen willens bleib stehen, sieh dich um
dann siehst auch du den Sinn
die schönste Zeit in deinem Leben
das wahre Glück dazu findest du abseits des Trubels
und nicht mittendrin

_________________
mach mal Pause . . . die Welt dreht sich schnell genug

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Sanne Benz
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Fredy,
das hab ich mir mal wieder rein gezogen...
dazu fällt mir wesentliches-unwesentliches ein...und es hat mir zu denken gegeben...
brauchte ich mal wieder heut Abend..
LG
Sanne

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Fredy Daxboeck
???
Registriert: Feb 2001

Werke: 81
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*sieht nach langer zeit seine eigenen worte . . . und meint*

hallo liebe sanne

danke dass du mir diese zeilen vor augen geführt hast.
so wie´s im moment aussieht, sollte ich sie mir an den spiegel schreiben . . . wenn ich jeden morgen damit konfrontiert werde, hilft´s vielleicht

viele liebe grüße

fredy
________________
erkenntnisse und gut gemeinte ratschläge sollte man nicht nur verteilen . . .
sondern auch selbst leben . . .

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Sanne Benz
Guest
Registriert: Not Yet

*da nick ich mal*
ja,Fredy..mir ist das bei Texten/Gedichten von mir aufgefallen,die ich bis vor Jahren schrieb.Damals waren sie nicht authentisch..dann habe ich gerade im letzten Jahr bemerkt:Hoppla Sanne,das könnt auf Dich selbst zu treffen.
Ulkig.
Also,solche Zeilen (so wie auch am Anfang in der Lupe,nachdem ich viel,viel las von anderen) tut so etwas mal gut.Das dämpft einen oder bremst mal wieder und gibt zu denken.
Dann sind wir uns malwieder einig..
Hab einen schönen Abend,ich mach den Laden zu. Hab viel wegen Nina heut getan.
LG
Sanne

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Rote Socke
Guest
Registriert: Not Yet

Keine Sorge mein Lieber...

...die Klinge bleibt wieder stecken!
Aber willste meine ehrliche Meinung hören?

Vor knapp zwei Jahren hätt ich gesagt: Was soll das Gerede? Es muss immer voran gehen, zackig, zackig.

Aber heute so sehe ich es so wie Du es geschrieben hast, und gut so ist es geschrieben und wahr ist es verdammt nochmal... und daher gehört der Text wieder nach vorne.

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Der Denker
Wird mal Schriftsteller
Registriert: May 2001

Werke: 22
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*dankt dem Hochposter*

Huhu fredy,

da muss ich doch mal Sanne mein allerherzlichstes Dankeschön aussprechen
Dieses hatte ich auch noch nicht gesehen (was bei mir ja leider nicht weiter verwunderlich ist).

Du hast recht, es ist die schönste Zeit, wenn man mal vergisst, was alles auf einen wartet, dass es imjmer weitergehen muss etc. Dann spürt man doch erst das Leben.
Aber leider ist es gar nicht immer unbedingt leicht, das zu tun. Wenn sich irgendwer auf dich verlässt, was willst du tun? Riskierst du deinen Job und wirst arbeitslos, 'nur' weil du endlich mal leben willst? Klar, jeder kann jetzt sagen, es ist das Wichtigste! Alles andere hat danach zu kommen! Aber wenn man objektiv darüber nachdenkt...wer würde es wirklich tun?


Liebe Grüße,
dede
__________________
"Ist das alles, was ich bin? Ist da sonst gar nichts mehr?"


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