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Leselupe.de > Erzählungen
Gruppentherapie - eine Erzählung
Eingestellt am 18. 08. 2001 17:32


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BloodyBjörn
Hobbydichter
Registriert: Oct 2000

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Hallo!

Seit fast einem Jahr ist mein Buch "Gruppenthe-te-therapie" fertig. Seit einem halben Jahr kann man es sich kostenlos unter Hier klicken downloaden. Laut Statistik ist es auch schon sehr oft heruntergeladen worden. Ich habe aber bisher erst zwei Kritiken bekommen, und da habe ich mir gedacht: setze doch mal ein Kapitel in die Leselupe und warte ab, ob die Leser/Innen noch ein weiteres Kapitel lesen wollen. Also: hier der Anfang meines Buchs...



Der Tag X


Die Sitzecke befand sich am hinteren Ende des großen Vorraumes, gleich neben der Tür zur Terrasse - was man so Terrasse nannte, eher eine Entschuldigung von einer Terrasse. In fünf Schritten Entfernung stand eine Reihe von weiß-braun angestrichenen Tischen, die zu einem großen Essenstisch zusammen-gestellt waren. Weitere drei Schritte weiter folgte die kleine Küche und das Gruppentelefon. An der Wand neben der Küche hing ein Zettel.
‘Ich darf sto-sto-stottern’ stand darauf.
Alles in allem wirkte der Raum einladend. Durch die breite Fensterfront war er sehr hell erleuchtet und sogar einige Bilder hingen an den Wänden. Gustav Klimt - Bilder, dieselben, die man in jeder Arztpra-xis vorfindet. Aber auch Bilder mit Gesichtern und Personen schmückten die mit Rauhfaser tapezierten Wände. Gruppe 6, Gruppe 10, Gruppe 9…

Kaffee. Mehr sah der junge Mann nicht an diesem Morgen. Die Kaffeetasse vor ihm war die letzte Rettung vor dem, was ihn erwartet hätte, wenn er von der Kaffeetasse aufgeschaut hätte. Er hätte wah-scheinlich reden müssen.
Das Reden war für ihn das Allerschlimmste auf der ganzen Welt. Er wäre durch die Hölle gegangen, hätte sich freiwillig ins Gefängnis begeben, alles hätte er getan, aber reden, das wollte er nicht. Da war doch so eine Kaffeetasse eine wunderbare Erlösung für ihn. Und wie interessant es doch war, das tiefe Schwarz zu beobachten. Er schaute in die Tasse hinein und beobachtete - Nichts. Aber der Philosoph kann auch über den Begriff ‘Nichts’ diskutieren, also war es für den jungen Mann, der übrigens Tim Habermann hieß, absolut in Ordnung, über das Schwarze in der Kaffeetasse zu reflektieren. So saß er dort in der Sitzecke, inmitten von zehn bis zwanzig anderen Leuten. Die Sonne knallte durchs Fenster, mehr bekam Tim von der Außenwelt nicht mit.
Langsam aber sicher ließ sich der Grund der Tasse erkennen, und das bedeutete, er müßte bald von ihr aufschauen. Vielleicht würde er dann den Blick eines anderen kreuzen, und vielleicht würde dieser ande-re ihm eine Frage stellen. Das wäre an diesem Morgen der absolute Weltuntergang für Tim gewesen.
Also, was tun?
Rauchen!
Ja, rausgehen und rauchen, das wäre die Lösung! Rauchen war immer die Lösung gewesen. Man konnte sich hinsetzen und in aller Ruhe seine West-Light rauchen und so tun, als sei man ganz entspannt und genieße einfach nur seine Zigarette beziehungsweise sein Leben, während man sich innerlich vor Nervosität und Unsicherheit krümmte. Wirklich wunderbar, diese Glimmstengel.
Er stand auf, den Blick gen Boden gerichtet, die Hand in der linken Hosentasche, in der seine Zigaretten hilfsbereit auf ihn warteten. Als er aus dem Haus, bei dem es sich um ein Klinikgebäude handelte, hin-ausging, schlug die Sonne ihm mit ihrer Faust ins Gesicht, so dass er zurücktaumelte.
Es wäre wirklich ein schönes Freibadwetter heute, dachte er. Ich hätte Tobi gefragt, ob er mir vom Kiosk was zum Trinken mitbringen könnte und dann hätten wir einen schönen Tag im Freibad gehabt. Stattdessen sitze ich hier inmitten von lauter unbekannten Leuten, mit denen ich nachher auch noch reden muß. Und dann sehen sie das, was ich jahrelang zu verstecken versucht habe.
Er setzte sich auf die ursprünglich wohl mal weiß gewesene Bank an der Terrassentür, verkleidete sich mit einer Sonnenbrille und zündete seine Zigarette an. Die Terrasse lag am hinteren linken Teil des Huf-eisens, gegenüber von der “Geschlossenen”.
Er wollte nichts hören, nichts sehen, nichts sagen, einfach nur da sitzen und rauchen. Doch plötzlich, als hätte das jemand verlangt, fing neben ihm jemand an, ihn anzureden, das heißt, anzustottern.
“D-d-d-d-d-d-d-d-d-d-äh-na-na-äh-d-d-d-d-d-d-d-d-äh-na-na-dein-äh-na-dein-äh-V-v-v-v-v-v-v-v-v-v-v-v-v-v-v-v-v-na-hm-äh-Vater-ist-nett.”, sagte er mit einer Anstrengung, die Tim nur allzu vertraut war. Er stotterte nicht ganz so verkrampft wie Tim, aber er brauchte genauso lange.
Woher nahm dieser Mensch das Recht, das zu tun, was Tim nicht tun wollte: stottern?
Woher nahm er das Recht, Tims Problem zu seinem zu machen?
“Ja.”, antwortete Tim.
Kürze. Unbetontheit.
Sicherheit.
“Ich habe me-me-me-me-me-äh-me-me-me-me-na-äh-mich vorhin mit ihm unterhalten. T-t-t-t-t-t-t-t-t-t-t-t-t-t-äh-na-t-t-t-t-t-t-t-t-äh-na-der stottert auch, ne?”
“Ja.”, antwortete Tim und sah den Mann neben ihm zum ersten Mal an.
Bei diesem ersten Kontakt mochte Tim ihn schon aus Prinzip nicht. Weshalb nicht? Aus dem einen Grund: der Mann stotterte, und Tim war der einzige Mensch - oder Unmensch - auf dieser Welt, der stottern durfte.
Tim hatte sich, seitdem er in diesen Sumpf von Negativität reingeboren worden war, kontinuierlich sein ganz eigenes Feindbild von sich selbst aufgebaut, und im Mittelpunkt dieses Feindbildes war sein Stot-tern zu finden. Er hatte sein Leben auf dem Stottern aufgebaut, und alle Fehlschläge hatte er stets auf eben diesen Tatbestand zurückgeführt, dass er stotterte. Nicht, dass er darauf stolz gewesen war, aber im Unterbewußtsein hatte sich, nach jahrelangem Auslachen und Abweisen von anderen, die Attitüde breitgemacht, dass er, wenn er schon Außenseiter war, auch wirklich Außenseiter spielen mußte. Er hatte das Stottern zu seinem Hauptproblem, gleichzeitig aber auch zu einem Joker gemacht. Zum Bei-spiel hatte er in der siebten und achten Klasse auf dem Gymnasium eine Phase gehabt, in der er am liebsten jeden verprügelt hätte. Er hatte jeden gehaßt, wirklich jeden, und dass nur, weil er sich selbst gehaßt hatte. Damals hatte er sein Stottern als Grund dafür genommen, seine Mitschüler zu vermöbeln. Jeder, der ihn wegen seines “Sprachfehlers” ausgelacht hatte (sag’ mal was) - und so etwas kam in dem Alter ständig vor - hatte nach der Schule arge Probleme am Hals gehabt. Das war so lange gelaufen, bis der Schuldirektor ihm eines Tages erzählt hatte, dass solche Leute wie Tim an dieser Schule nicht ge-duldet würden, und er nach Hause gehen könnte, wenn er noch einmal einen Mitschüler verprügeln würde.
Auch wenn diese Phase noch so arm gewesen war, so hatte Tim in dieser Zeit sein Außenseiterdasein äußerlich doch zu seinem Vorteil verwandelt, denn er war gefürchtet gewesen. Er hatte in dieser Zeit seinen Ruf gemocht. Als er vernünftiger geworden war und seinen Selbsthaß auf sich selber projiziert hatte, hatte er sich immer noch wie ein Außenseiter gefühlt, auch wenn er schon längst keiner mehr gewesen war. Er hatte angefangen, in seinem Geist herumzuphilosophieren und hatte sich eine Ideologie zusammengesponnen, die niemand nachvollziehen konnte.
Bis zum heutigen Tage hatte sein Weltbild sich so weit entwickelt, dass für ihn feststand, dass eigentlich die ganze Welt schlecht war, und dass er der einzige war, der das auch wirklich so klar sehen konnte. Das Blöde daran war, auch das gehörte zu seiner Ideologie, dass er, der große Philosoph, seine Er-kenntnisse nicht verbreiten konnte, da er ja stotterte. Somit hatte er sich ein Tim-gegen-den-Rest-der-Welt-Bild zurechtgelegt, das aus einem einzigen Kreislauf bestand: ich stottere-andere mögen mich deswegen nicht und lachen-sie sind intolerant-alle sind intolerant-die Welt ist schlecht-ich weiß das, weil ich viel Zeit zum Nachdenken habe-weil ich stottere. Mit diesem Weltbild hatte er sich höchstper-sönlich von den anderen abgeschottetet.

An diesem Tag war es jedoch zum ersten Mal so, dass er nicht der einzige Stotterer war, und somit konnte er auch kein Außenseiter sein, was sehr, sehr ungewohnt und schon fast nervend für Tim war. Trotzdem fing er langsam und mühsam an, sich mit seinem Banknachbarn zu unterhalten. Was sollte er auch sonst tun? Er konnte sich nicht mehr verstecken, denn der Typ neben ihm hatte durch sein eigenes Stottern das Versteck ausfindig gemacht und das, was sich da versteckte, entlarvt. Außerdem sah der Mann ganz nett aus, und wahrscheinlich würden die beiden eine lange Zeit zusammen durchstehen müs-sen, denn wenn Tim noch nicht viel wußte, aber dass die Therapie genau 17 Wochen ging, wußte er schon seit einem halben Jahr.

“Ja, mein Vater stottert auch.”, antwortete Tim. Wie er das sagte, kann man leider nicht in schriftlicher Form wiedergeben. Es gibt keine Lautschrift für die Laute, die Tim von sich gab. Wenn man das Wort ‘mein’ in Lautschrift umsetzen müßte, wäre das ‘ein’ kein Problem. Das ‘M’ jedoch gibt es nicht in der Variation, in der Tim es aussprach. Es war mehr ein Herumpusten, wobei die Lippen nicht zum ‘M’ geformt waren sondern eher eine Art ‘O’ bildeten, allerdings wesentlich angespannter und mit einem Luftausstoß, der ein Auto hätte schieben können. Dabei drückte er die Augen so fest zusammen, dass man Angst hatte, er würde gleich sterben. Währenddessen versuchte er mit Hilfe von ruckartigen Bewe-gungen der Arme und Beine, das Wort schneller herauszubekommen. Das mußte doch weh tun.

Sein Vater. Ein feiner Kerl. Auch wenn es manchmal gerade in Bezug aufs Stottern nicht so glattlief zu Hause, weil sein Vater sich solche Sorgen machte, so hatte Tim sich doch stets auf seinen alten Herrn verlassen können. Und wenn er daran dachte, dass er ab heute ohne seine Eltern auskommen müßte, wurde ihm ganz schlecht. Eigentlich hatte er sich auf die Sprachtherapie dort, die Norbert, ein anderer Therapeut, ihm empfohlen hatte, sehr gefreut. Zumal es ihm in letzter Zeit sehr, sehr schlecht gegangen war. Heute jedoch konnte er sich nicht mehr vorstellen, sich so lange dort aufzuhalten, ohne sich der ständigen elterlichen Unterstützung sicher zu sein.

Der Mann neben ihm sah einen Menschen vor sich, den man absolut nicht einordnen konnte: Lange Haare. Ein verkrampftes, bleiches Gesicht. Sorgenfalten. Zusammengepreßte Augen.
Tim hingegen sah nichts. Er konnte in den Momenten der Anspannung nichts sehen, nicht denken, nichts fühlen außer Angst. Er war völlig abgetaucht, weit weg von der Welt, in der er lebte. Und all das, weil er versuchte, das Wort ‘mein’ zu sagen. Kam der Schweiß, der seinen Körper hinablief, von der Sonne oder von seinen Anstrengungen, seinen Bemühungen, dieses eine kurze Wort herauszubekom-men?
Tim machte sich darüber keine Gedanken. Er hatte nur den einen verzweifelten Wunsch, den allergröß-ten Wunsch seines Lebens: er wollte nicht mehr bei jedem zweiten Wort alle Kräfte seines Körpers aus-schöpfen und den Überblick verlieren. Wie oft war es ihm passiert, dass er sich beim Fahrradfahren mit einem Freund unterhalten hatte und einfach in ihn hineingefahren war, weil er ihn nicht mehr sehen konnte. Er haßte sich dafür, dass ihm ständig die Augen zufielen, dass er ständig vor sich hin pustete, um ein ‘M’ zu sagen. Er wollte das nicht mehr.

“Ich bin der Jochen.”, sagte der Mann neben ihm.
In Tims Wahrnehmung dauerte es mehrere Stunden, bis er unter größter Anstrengung und der Verursa-chung von pfeifenden Geräuschen “Ich bin Tim.”, antworten konnte.
Was dachte Jochen von ihm? Auch Jochen stotterte lange und oft und angestrengt, aber er wirkte we-sentlich relaxter als Tim. Tim fühlte sich dreckig, wie ausgekotzt und sehr verunsichert. Er hätte bei seiner Zigarette bleiben und sich nicht auf ein Gespräch einlassen sollen. Das wäre was gewesen!
In der Zwischenzeit hatten Tims Eltern sich mit anderen besorgten Eltern ausgetauscht. Sie hatten sehr viele Gemeinsamkeiten festgestellt und sich prächtig über ihre armen, vom Leben, von Gott oder von wem auch immer gestraften Söhne und Töchter unterhalten. Angeregt plauderten sie vor sich hin, und hin und wieder konnte Tim Gesprächsfetzen vernehmen. Unser Tim hat ja auch in der Schule starke Schwierigkeiten-ja-ja-ach-mmm-ja, ja-nein, wirklich? Gymnasium, 12. Klasse-Oberstufe-starke Bela-stung…
Tim wünschte, er könnte sich auch einmal so angeregt unterhalten wie seine oder die anderen Eltern, und er war in dem Moment unglaublich neidisch auf die anderen Leute.

Früher als erwartet kam die Stunde des Abschieds, die erste Trennung von Tims Eltern, die länger dauerte als zwei Wochen. Bis dahin hatten seine Eltern in allen Lebenslagen hinter ihm gestanden, und sie hatten eigentlich alles Unangenehme für ihn erledigt. Und jetzt sollte Tim auf einmal für fast ein halbes Jahr auf eigenen Füßen stehen? Wie sollte er alleine bestehen, ohne seine Eltern, die bis zu seinem 17. Lebensjahr sein Sprachrohr – seine Füße – gewesen waren?
Da stand eine ungewisse Zeit mit ungewissem Ergebnis vor ihm, die er ohne seine Eltern packen mußte!
Auch seine Eltern schienen sehr verunsichert zu sein, denn beide weinten stark und hielten es wohl kaum aus, ihren Jüngsten einfach dort zurückzulassen. Beide kamen Tim an diesem Tag sehr alt vor, sie wirkten bestimmt zehn Jahre älter als sie wirklich waren, und das machte Tims Entschluß, sich die-ser Therapie zu unterziehen, nicht gerade fester. Er hatte Angst, die Angst erschlug ihn fast und machte ihn handlungsunfähig. Sehnsüchtig wünschte er sich seine Heimatstadt herbei, und er vergaß in diesem Augenblick, dass es ihm eigentlich dermaßen schlecht ging, dass er bis vor einigen Tagen sein Leben an den Nagel hatte hängen wollen und dass diese Therapie seine einzige letzte Hoffnung auf ein besseres Leben war.
“Bleib sauber.”, floskelte sein Vater, während er ihn umarmte und versuchte, ein möglichst großes vä-terliches Vorbild für seinen armen Sohn abzugeben, indem er das Weinen unterdrückte.
Auch seine Mutter umarmte ihn und sagte etwas Ermutigendes, das allerdings eher wie ein Ausschnitt aus einer Beerdigungsrede klang.
In diesem Moment gingen Tim Tausende von Gedanken durch den Kopf, aber alle Gedanken standen für den Wunsch, wieder mit den Eltern ins traute Heim zurückzufahren.
Nehmt mich wieder mit, schrie er seine Eltern in Gedanken an. Was soll der Mist hier? Es ist doch nur eine von vielen Therapien, die sowieso wieder nichts bringt! Ich bleibe jetzt ein halbes Jahr hier und versäume die Schule, und dabei kommt eh wieder nichts heraus. Nehmt mich wieder mit!

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gladiator
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Hallo Björn

Dein Text und der Hinweis auf den Link lassen mich denken, daß Du weißt und kennst, wovon Du schreibst. Und so sind die Beschreibungen, wie Dein Protagonist um jeden Buchstaben kämpft, die stärksten Passagen Deines Buches.

Als er vernünftiger geworden war und seinen Selbsthaß auf sich selber projiziert hatte, hatte er sich immer noch wie ein Außenseiter gefühlt, auch wenn er schon längst keiner mehr gewesen war. Er hatte angefangen, in seinem Geist herumzuphilosophieren und hatte sich eine Ideologie zusammengesponnen, die niemand nachvollziehen konnte.

Dieser Satz umfaßt einiges an dem, was ich zu kritisieren habe.

1. Ich hätte gedacht, daß erst der Selbsthass auf sich und dann der Hass auf andere kommt.

2. Eine Ideologie zusammen gesponnen, die niemand nachvollziehen konnte - Mag sein, daß es niemand nachvollziehen konnte, aber reizvoll wäre es doch, als Erzähler hinter dieser Ideologie zu stehen. Warum nimmst Du den Leser nicht mit und versuchst, die Welt des Tim Habermann und seine Sicht der Dinge zu erklären?

Sprachlich gibt es eine ganze Reihe von Unebenheiten, Kleinigkeiten, die ein gutes Lektorat sicher ausbügeln würde.

Gruß
Gladiator

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Die Raben fliegen in Scharen, der Adler fliegt allein.

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