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Leselupe.de > Erz├Ąhlungen
Harry redet am Tresen mit mir
Eingestellt am 07. 06. 2006 11:11


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hibou
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Harry redet am Tresen mit mir: (53. aus der Serie 99 & eine Kneipe)

Die L├╝cken in der Zeit und auch im Raum machen mir zu schaffen. Ein Entschlu├č zum Beispiel verwandelt mich und ├Ąndert meine lokale Zeit. ├ťber die M├Âglichkeit, sich unsichtbar oder auch sichtbar zu machen. ├ťberlege dir mal, wer sich wirklich an dich erinnert. Ich kann durch eine belebte Halle so gehen, da├č mich von all denen, die doch mit vollen Sinnen ausgestattet sind, keiner bemerkt. Soziale Mimikry: sich konform zu verhalten. Was ungew├Âhnlich, sticht voll ins Auge. Die ersten Piercings zum Beispiel. Heute fallen sie einem kaum noch auf.
Aber was meinst du mit L├╝cken im Raum?
Tja das sind auch Stellen, die keiner sieht. Dabei sind sie die wahren, vollkommenen ├ťberg├Ąnge in andere Dimensionen. Die Unterf├╝hrung nach Toon-Town, erinnerst du dich, in \"Roger Rabbit\"? Das Tor in der \"Unendlichen Geschichte\"? Oder auch die Flasche des Flaschengeistes. Davon zu schweigen, da├č unsere Computerspiele von solchen Eing├Ąngen wimmeln...
Das ist ja M├Ąrchen.
Harry hat nicht etwa zu viel getrunken wenn er so redet. Man glaubt ihm, da├č er viel dar├╝ber nachdenkt. Immer wieder streicht er sich seine langen und ziemlich fettigen Haarstr├Ąhnen hinters Ohr.
Ich vermute, diese Passagen ins andere Land liegen im Kopf! Die gew├Âhnlich sichtbare Welt ist Gew├Âhnung, wahrhaftig. Kennst du den Witz vom Besoffenen, der sich immer an der Litfa├čs├Ąule entlangtastet, und schlie├člich schreit: Hilfe!!! ich bin eingemauert. Eine Frage der Sichtweise. F├╝r sein augenblickliches Bewu├čtsein hat er v├Âllig recht, klar.
Und, als er nach seinem Glas greift, fragt er mich eindringlich: Bist du wirklich v├Âllig sicher, da├č die Erde eine Kugel ist? Auf welcher Erfahrung beruht diese deine ├ťberzeugung?
Nein, nenne mich nicht Phantast. Ich bin ja Physiker, also der Ausbund eines irdisch denkenden Wissenschaftlers. Blo├č, aus meiner Wissenschaft wei├č ich ganz genau, da├č die Verfeinerung meiner Beobachtung ganz neue und total ├╝berraschende Sichtweisen meiner Wirklichkeit ergibt. Ich wei├č auch heute schon, da├č ich meinen methodischen Apparat innerhalb von Jahren sehr viel wirksamer werde ausbauen k├Ânnen. Ich bin also auf eine Menge neuer Welten gefa├čt.
Das kommt mir vor wie im Fantasy-Roman.
Ach ja, Fantasy...gutes Stichwort. In der Physik hat seit sich vielen Jahren das platt Materialistische unmittelbar ans Phantastische gelagert. Lies beliebige Forschungsberichte des letzten Jahrzehnts
Ich dachte so etwas, bemerke ich, als zum erstenmal von Computerviren die Rede war....
Es ist eine Sache der Wahrnehmung. Nicht gilt: das gibt es nicht, sondern: ich nehme es nicht wahr....du k├Ânntest auch sagen: ich sehe, was ich sehen will!
Er ist ein Typ wie Onno in Mulischs \"Entdeckung des Himmels\", ziemlich wuchtig und gro├č aber v├Âllig unagressiv, steckt in einem zerknitterten braunen Jackett, grauschwarzen Jeans und ausgetretenen Wildlederlatschen. Anstatt einer Krawatte baumelt ein beige-roter Seidenschal um seinen Hals. Sein massiger Kopf, die zwinkernden Augen hinter der ovalen Nickelbrille, sind von etwas fettiger Lockenpracht umstrahlt. bestimmt h├Ąlt er in diesem Aufzug auch seine Vorlesungen...Es gilt das gesprochene Wort!!
Jetzt aber z├╝ndet er sich einen Zigarillo an.
Die Art der Wahrnehmung hat schon immer disziplinierend gewirkt. Nicht umsonst zeichnete Haeckel seine wunderbaren Einzellerskelette in der Zeit de Jungendstils. Und das Eingangstor zur Weltausstellung 1900 in Paris sah dann einem dieser Radiolarien verbl├╝ffend ├Ąhnlich!
Ich fragte, ob denn damals schon retuschiert worden sei?
Oh, das Foto war noch nie objektiv, das mikroskopierte Bild aber noch viel weniger. Hier wird erst recht die Interpretation zur entscheidenden Komponente der Wahrnehmung.
Also hat wohl nach dem Pariser Beispiel das Mikroskop auch die makroskopische Wahrnehmung ver├Ąndert?
Mit Sicherheit. Man schaue sich nur die Darstellung von Tier- und Pflanzenwelt in den B├╝chern dieser Zeit an. Es findet ein entscheidender Sprung statt.
Mir f├Ąllt die Anatomie-Ausstellung in Mannheim mit den menschlichen Ganzpr├Ąparaten ein.
Ja, sagt Harry. Manierismus ist das! Wie kann man annehmen, da├č ein L├Ąngsschnitt durch eine Leiche den Menschen zeigt...Es ist der Schatten einer Vorstellung der inneren Mechanik und deshalb eine Art Negativ der Wirklichkeit. Also ganz klar, was gesehen wird, ist Artefakt.
Ich denke an Avatare
Wie weiter?
Wir m├╝ssen jedenfalls weg von der Reduktionskiste. Die L├Âsungen liegen in der Matrix!

Harry spielt die ganze Zeit mit einer Streichholzschachtel, dreht und wendet sie in den Fingern seiner Rechten.
F├╝r mich, sage ich, ist schon ├╝ber die Stra├če zu gehen oft zu viel. Die H├Ąuser vergr├Â├čern sich, nein, das ist noch nicht richtig gesagt, sie werden farbiger, gl├Ąnzender, bedeutender, entfernungsloser? Ich sp├╝re f├Ârmlich, wie schwer sie auf dem Untergrund lasten. Sie lehnen sich auch ein wenig zur├╝ck, es ist bedrohlich, als w├╝rden sie gleich auf mich losgehen. Dann bin ich am anderen Ufer , schnell nehme ich die Stufe des B├╝rgersteiges, meine Sohlen sind so d├╝nn, da├č ich die verstreuten Kieselsteinchen am Fu├č sp├╝re. Weit oben sitzt jemand auf der Bank der Bushaltestelle, am Horizont fast, im scharfen Profil sich abzeichnend.
Ja, so etwas meine ich zum Beispiel. Welcher Mensch kann dem anderen schon auch nur in etwa? ganz sage ich ja bewu├čt gar nicht....nur in etwa klarmachen, wie er die Welt wahrnimmt?
Das sch├Ânste Erlebnis f├╝r mich war, wie das Hochhaus am Millerntor gesprengt wurde.! Innerhalb von Sekunden war es zu einem Haufen Schutt verwandelt, der ├╝berdies schon nach Tagen wegger├Ąumt war. Entlastung f├╝r die Sinne. Mal eines weniger!!
Wie unspektakul├Ąr ist dagegen - Harry z├╝ndet ein Streichholz an - der Bau eines Hauses. Zwar wuseln die Arbeiter rum....
Wuseln? Eher gemessen sieht das doch aus, und ich l├Ąchle und denke jetzt nicht an Bau, sondern an die Erntearbeiter, die nur einmal die Saison einige Wochen im Akkord arbeiten, die sich schier kaputtmachen dabei. Eine Mark pro Gem├╝sekiste bekamen sie...
......aber das Ganze w├Ąchst unmerklich heran, zuerst wirdÔÇÖs sogar weniger, es beginnt mit einem Loch im Boden, Erde wird weggeschafft. Komme ich abends von der Arbeit sieht\'s ganz gleich wie am Morgen aus, und das jeden Abend, und irgendwann sind die drei├čig Stockwerke gerichtet.
Auf dem Richtfest: die Damen in schwarzem Glitzerkleid oder Kaschmirpullover nippen ganz wenig an ihrem Sektglas. Ihnen sind die gro├čen S├╝nden ja immer m├Âglich und ganz selten geben sie ihnen nach ...der Zimmermann aber, ein phantastischer Handwerker, der es noch nie weiter gebracht hat im Leben, als sein Konto unangemessen zu ├╝berziehen, bes├Ąuft sich so sinnlos mit Korn, da├č er auf dem rauhen Beton-Estrich herumkriecht, laut und unverst├Ąndlich lallend...( \"ich bin ein Mensch...und bleibe ein Mensch\" und er st├Âhnt in der Tat wie kein B├Ąr es k├Ânnte)
Nimm \'ne normale Tageszeitung, antworte ich, darin sind Welten! gestern abend ging ich bei bleiblauem Himmel, um Friederike die Zeitungen zu bringen, ich hatte sie fest unter den rechten Arm geklemmt und dachte auf dem Weg: was sie wohl daraus lesen wird? Die Buchstaben sind doch auf jedem Quadratzentimeter eindeutig fixiert, und doch...Ich las von der falschen Todesmeldung des Popmusikers Les Humphries, von Gunda R├Âstel und ihrem roten Kleid in den Koalitionsvehandlungen, von der Pipelinekatastrophe in Nigeria und von Kohls Ausspruch zu seiner Zukunft (\"Ich werde mich jetzt auf das Leben eines ganz normalen Parlamentariers einstellen, n├Ąmlich nichts zu tun\"). Sie wird den Essay ├╝ber Casanova aufschlagen - sie hat sich ja grade die Memoiren von mir ausgeliehen - , was ihr sonst noch ins Auge f├Ąllt? ich wei├č es nicht, jedoch wird daraus ein fundamental verschiedenes Weltbild entstehen.
Ein Wunder, grummelt Harry, wie ├╝berhaupt eine so schmiegsame Koordination der Milliarden Weltsichten eintritt. Denn schlie├člich sage ich ja: Ein Pfund von dem hellblauen Kaffee! und die Verk├Ąuferin gibt es mir wunderbarerweise....

Eines anderen Tages.
Harry f├Ąngt sofort wieder von Nichterdenb├╝rgern an.
Wenn wir nun Aliens begegneten...Frage: werden sie dieselbe Physik wie wir entwickelt haben, die selben Gesetzm├Ą├čigkeiten erforscht? Und wenn, ist das Aliensch, da├č sie sprechen, unseren Sprachen ├╝berhaupt so ├Ąhnlich, da├č die Gesetzm├Ą├čigkeiten, w├Ąhren sie ├Ąhnlich, entsprechend ausgedr├╝ckt werden k├Ânnten?
Ich sitze hier wirklich eher unter Methanatmern als beim morgendlichen Gro├čen Braunen....
Wieso? - f├╝r Harry ist das eine Ankn├╝pfung an die Gedanken gestern, an die beim Einschlafen oder die, w├Ąhrend er die Treppe fegte und dem Schornsteinfeger die T├╝r ├Âffnete, er ist ganz Ideenwandler - kennst Du die Kontroverse zwischen Hochenergiephysikern und Konstruktivisten? ich meine, darum, ob Quarks die einzig m├Âglichen Materiegrundlagen sind oder doch vielleicht soziale Konstrukte? Er lacht mich an. Das ist doch spannender als deine l├Ąhmenden systemischen Theorien, was??
Inzwischen war seine Freundin Yetta gekommen, bei der einem nie auffiel, wie klein sie war. Sie schob sich neben ihn auf die Bank, hatte eine rote Nasenspitze und ich sah f├Ârmlich vor mir, was sie grade erlebt hatte: in der U-Bahn war ein j├╝ngerer Herr auf dem Sitz am Mittelgang eingeschlafen, eben hatte sie seine zylinderf├Ârmige Kurzhaarfrisur ungeniert gemustert, als er mit einer gleichm├Ą├čigen Bewegung, wie eine resignierte Bahnschranke, seit├╝ber von seinem Platz fiel, dabei erwachend den Arm als St├╝tze ausstreckte und sich verlegen wieder aus seiner 95┬░Lage hochstemmte. Sie hatte so das Lachen verbei├čen m├╝ssen, da├č es ihr fast wehtat. Ihre Lippen dicht aufeinandergepre├čt und doch in Gefahr, loszuprusten, ihr ganzer K├Ârper innerlich gesch├╝ttelt, oh, es w├Ąre gewi├č ansteckend gewesen, das mitzuerleben.
Sie k├╝├čte ihn zart, aber nicht fl├╝chtig auf die ihr naheliegende Wange, viel zu sp├Ąt war sie dabei, Christa Wolf zu lesen, dennoch verfolgte sie dieses bereits begonnene Gespr├Ąch aufmerksam.
Gut ist zwar auch, dachte sie noch gerade schnell nebenbei, wenn du Leute aus einiger Entfernung reden siehst, so das nur die Bewegungen von Lippen, Kiefern und Z├Ąhnen, aber nicht die Worte selbst wahrgenommen werden. Als ob ein ununterbrochener Strom aus ihnen herausquillt, dem sie mit Gesicht und Gesten einen Rhythmus verleihen, der aber aus dem Nichts scheinbar nimmerendend hervorsprudelt. Das Was bedenke, mehr bedenke Wie?
Verstehst Du? so Harry jetzt fortfahrend, es wird nicht behauptet, da├č die Quarks nicht schl├╝ssig entwickelt worden seien, sondern da├č eine ganz andere Physik ebenfalls m├Âglich w├Ąre, die in sich fundiert sein k├Ânnte, aber vielleicht gar nicht in den Bahnen der Quarks verliefe!
Niklas Luhmann ist gestorben, bemerkte Yetta, den versteht ihr doch auch nicht?? Er sagt, den Menschen nehme er aus seiner Gesellschaftstheorie aus! Alles ist Kommunikation, und nur die Kommunikation kommuniziert. Individuen dagegen sind operativ ber├╝hrungslos nebeneinander lebende Monaden.
Man sagt, er habe fast sein ganzes Leben lang Kopfschmerzen gehabt, sage ich.
Schrecklich! Harry rutscht auf seinem Hocker hin und her. Da lob ich mir meine Physiker.
Er ist Jurist und Verwaltungsbeamter gewesen, Yetta legt ihre Hand auf den Tresen, die Finger wie tastend ausgestreckt, und er hat ein sechshundertseitiges Vorwort geschrieben! Ist das nicht Wahnsinn..? Jetzt schaut Harry zum erstenmal Au├čenwelt, sein Blick wandert behutsam ├╝ber Yettas Gesicht.
Hast Du Erfolg gehabt mit deinem Beamten? fragt er sie.

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HFleiss
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Harry redet am Tresen mit mir

Mit dieser Geschichte komm ich nicht ganz klar. Handlung: Das Ich (von ihm erfahre ich absolut nichts) steht mit Harry am Tresen, jemand quatscht ununterbrochen von Dingen, von denen ich als Leserin nicht wei├č, wie das Ich dazu steht, endlich begreife ich: Es handelt sich um den besoffenen Harry. Dann kommt Yetta, gibt K├╝sschen und liest Christa Wolf. Ein bisschen mager die Handlung. Daf├╝r wird ununterbrochen abgehoben geredet. Harry scheint ein naturwissenschaftlich "Gebildeter" zu sein, er redet von solchen angelernten Dingen, an die ich als durchschnittliche Mitteleurop├Ąerin nur aus Versehen denken w├╝rde, und dann vielleicht auch ganz anders, vielleicht plastischer, erdverbundener. Ich frage mich ehrlich, welchem Leser deine Geschichte zusagen k├Ânnte? Dem Physiker, der sich einen Spa├č macht mit einem halbgebildeten Berufskollegen, oder dem Psychologen, der gerade die Studie "Besoffener am Tresen" betreibt, wobei er kaum auf seine Kosten kommt, denn der besoffene Harry quatscht ihn so voll, dass er sich danach in Behandlung geben muss. Ich w├╝sste ernstlich nicht, weshalb ich diesen Text lesen m├╝sste - es fehlt ihm alles: eine durchgehende Handlung, interessante Figuren, Zeit und Ort (obwohl Tresen) usw. Nun kann es ja sein, dass es sich um einen Abschnitt aus einem l├Ąngeren Text handelt, aber auch dann, muss ich ganz ehrlich sagen, w├╝rde ich ihn mir nicht antun, sondern schnell dr├╝ber wegbl├Ąttern.

Gru├č
Hanna

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Mumpf Lunse
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@HFleiss

quote:
Harry hat nicht etwa zu viel getrunken wenn er so redet.

nat├╝rlich muss man nicht niklas luhmann gelesen (verstehen tut man's eh kaum) oder was von konstruktivismus oder systemtheorie geh├Ârt haben, aber zumindest sollte man der erkenntnis etwas raum gew├Ąhren, dass nicht jeder, der etwas sagt das du nicht schon mal auf einem plakt gelesen oder von einem FDJ-Sprechchor oder auf einer parteiversammlung geh├Ârt hast, liebe hanna, betrunken ist.
philosophie endet nicht mit marx und engels, auch nicht mit lenin und stalin. ich h├Ątte hier gern einen weiteren namen angf├╝gt. leider sind honecker und konsorten ungeeignet. es gibt einfach keine erw├Ąhnenswerten gedanken von ihnen.

bete und arbeite, resp. glaub jeden mist und arbeite, ist eben nicht f├╝r jeden eine erstrebenswerte lebensweise.

@hibou
ein st├╝ck boheme, ich kann es mir gut vorstellen. harry, die kneipe, (sowas gibts ja kaum noch), das familiere klima.
ich kann mir sogar vorstellen mit harry dar├╝ber zu diskutieren ob die methanatmer uns die tachionen technik ├╝berlassen werden, irgendwann, damit wir zur├╝ck ins jahr 2006 k├Ânnen um ein paar hirntransplationen durchzuf├╝hren. beim n├Ąchsten mal hat dann jeder eine kanditatenliste dabei (f├╝r spender und empf├Ąnger)

ich habs mit einem schmunzeln und genuss gelesen, aber ich versteh auch, dass den meisten lesern missbrauchte kinder und verhungernde obdachlose mehr in der realit├Ąt angesiedelt scheinen.

irgendwie hat man da mehr das gef├╝hl,man w├╝sste worum es geht.
das sage ich ohne ironie!
insofern ist der text schon ein wenig 'abgehoben'.

eine sch├Ânen tag
mumpf



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hibou
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danke auch f├╝r die reaktionen
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flammarion
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hallo

mumpf lunse, dein kommentar an hfleiss hat nichts mit dem werk zu tun. wenn du dich mit ihr fetzen m├Âchtest, dann bitte privat und nicht auf der lupe.
zum werk: es ist meiner meinung nach keine erz├Ąhlung. eher eine szene aus einem theaterst├╝ck f├╝r spezielles publikum.
insgesamt zu mager f├╝r otto normalverbraucher.
lg
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Old Icke

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hibou
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ist das werk zu mager oder der leser?

(und die antwort hat m.E. sehr wohl mit dem text zu tun)
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