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Leselupe.de > Ungereimtes
Ich bin nicht
Eingestellt am 16. 06. 2001 18:41


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selene
AutorenanwÀrter
Registriert: Aug 2000

Werke: 18
Kommentare: 69
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Tiefe Traurigkeit umspannt
mein weites, trÀnenreiches Land.
Mit Blut hat einer den Becher gefĂŒllt,
und seine Sehnsucht damit gestillt.

Ich bin nicht Dein Objekt,
ich hab nur meine Wunde geleckt,
ich bin auch nicht Dein Talismann,
und nicht die Frau, die alles kann.

Ich bin Dein Spiegel allzugern,
doch meine Seele bleibt Dir fern,
im Spiegel siehst Du dann nur Dich,
dahinter lieg verborgen ~ich~.

Wenn Du nicht von alleine scheinst,
nicht Deine eignen TrÀnen weinst,
spiel ich mein allzu dunkles Spiel
mit meinem Selbst, das lÀngst schon fiel.

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willow
Guest
Registriert: Not Yet

hmm...

Hallo Selene,

Dein Gedicht gefÀllt mir, doch habe ich eines nicht verstanden:
Die erste Strophe entzieht sich dem Sinn der letzten drei, die eine Einheit bilden.

Am Anfang der 2. Strophe ist der Rythmus weg - ist das gewollt? Die anderen Strophen reimen sich nÀmlich alle.

Und am Ende hÀtte ich noch eine Frage: Was meinst du mit:
"Wenn du nicht von alleine scheinst" - wie ist das Scheinen
zu verstehen - charakterlich?

wÀre schön, wenn du das erklÀren könntest.

LG,

Willow

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selene
AutorenanwÀrter
Registriert: Aug 2000

Werke: 18
Kommentare: 69
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Hallo Willow!

Vielen Dank fĂŒr Deine Antwort, ich finde es immer schön, wenn jemand mit einer konkreten Frage kommt, denn da fange ich dann immer selbst an nachzudenken. Das macht Spaß.

Ja, der Anfang scheint irgendwie nicht so ganz dazuzugehören, aber ich habe versucht, ein wenig die Ambivalenz, die am Ende einer Beziehung oft da ist, rĂŒberzubringen. Jeder ist schuld, wenn man von Schuld sprechen kann. Vielleicht scheint es im ersten Moment so, als wĂ€re nicht ich die Schuldige, sondern er, aber das soll die letzte Zeile der letzten Strophe wieder aufheben und schließlich habe ich auch das "dunkle Spiel" gespielt.
Keiner hat also weiter hinter die Kulissen gesehen und jeder hat seine Fehler gemacht und somit:Tiefe Traurigkeit umspannt ...

Ich hoffe, ich konnte das nun einigermaßen erklĂ€ren, ist nicht so einfach.

Bei der zweiten Strophe: das ist gewollt. Es soll abghackt, trotzig und Àrgerlich klingen. So in die Richtung.
Ich bin nicht Dein Objekt.

Ich bin es nicht, schluß aus Punkt.


Scheinen ist charakterlich gemeint, scheinen oder strahlen, leuchten...wie auch immer.
Von innen heraus, vom Herzen, von der Seele.

Ich danke Dir nochmal fĂŒr Deine Worte,
lieben Gruß,
selene

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