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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Ich hatte ein Problem
Eingestellt am 07. 07. 2012 14:11


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Arno Abendschön
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Wir sanken einander zu.
„Wie deine Tränen glitzern, Kleines“, sagte er.
„Du bleibst also bei Molly?“ (Dann ganz leise:) „Und bei mir auch?“
„For ever and ever.“ Er drückte mich an sich, erst sanft, dann immer fester.
Herrlich, wir hatten eine Zukunft!
Wollte er mich wirklich verlassen, für immer?
Ich hatte ein Problem, ich durfte ihn nicht verlieren.
Er war schon im Flur und riss die Jacke vom Haken.
Ich atmete schwer, dann fiel mir ein letztes Mittel ein.
Ich hielt ihm das Medaillon mit dem Bild entgegen.
Ich schrie: „Auf mich kommt’s nicht an. Aber kannst du wirklich Molly verlassen?“
Da wischte er sich etwas aus dem Auge – eine Träne?
Er flüsterte: „Ach, das süße Hundebaby!“


Herrlich, wir hatten eine Zukunft!
„For ever and ever.“ Er drückte mich an sich, erst sanft, dann immer fester.
„Du bleibst also bei Molly?“ (Dann ganz leise:) „Und bei mir auch?“
„Wie deine Tränen glitzern, Kleines“, sagte er.
Wir sanken einander zu.
Er flüsterte: „Ach, das süße Hundebaby!“
Da wischte er etwas aus dem Auge – eine Träne?
Ich schrie: „Auf mich kommt’s nicht an. Aber kannst du wirklich Molly verlassen?“
Ich hielt ihm das Medaillon mit dem Bild entgegen.
Ich atmete schwer, dann fiel mir ein letztes Mittel ein.
Er war schon im Flur und riss die Jacke vom Haken.
Ich hatte ein Problem, ich durfte ihn nicht verlieren.
Wollte er mich wirklich verlassen, für immer?


Wollte er mich wirklich verlassen, für immer?
Er war schon im Flur und riss die Jacke vom Haken.
Ich hielt ihm das Medaillon mit dem Bild entgegen.
Da wischte er sich etwas aus dem Auge – eine Träne?
Wir sanken einander zu.
„Du bleibst also bei Molly?“ (Dann ganz leise:) „Und bei mir auch?“
Herrlich, wir hatten eine Zukunft!
Ich hatte ein Problem, ich durfte ihn nicht verlieren.
Ich atmete schwer, dann fiel mir ein letztes Mittel ein.
„Auf mich kommt’s nicht an. Aber kannst du wirklich Molly verlassen?“
Er flüsterte: „Ach, das süße Hundebaby!“
„Wie deine Tränen glitzern, Kleines“, sagte er.
„For ever and ever.“ Er drückte mich an sich, erst sanft, dann immer fester.

(Merde, merde, merde! Das sind doch alles Textbausteine, aber ich krieg den Scheiß nicht in die richtige Reihenfolge …)


Version vom 07. 07. 2012 14:11

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Dominik Klama
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Ich hatte ein Problem
„Wie deine Tränen immer glitzern, Kleines!“, sagte er.
Ich hielt ihm das Medaillon mit dem Bild entgegen.
Da wischte er sich etwas aus dem Auge.
Eine Träne?
Ich schrie: „Du bleibst bei Molly?“
Dann ganz leise: „Aber auf mich kommt’s wirklich nicht an!"
„Das süße Hundebaby...“, flüsterte er.
Ach, ich durfte ihn nicht verlieren.
Wollte er mich verlassen? Und wirklich für immer?
„For ever and ever.“
Er war schon im Flur, riss die Jacke vom Haken.
Also verlassen?
Herrlich!
Ich atmete schwer, dann fiel mir ein letztes Mittel ein.
„Und... Molly... kannst du auch bei mir..."
Wir sanken einander zu.
Er drückte mich an sich, erst sanft, dann fester.
Wir hatten eine Zukunft.

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Hab's ganz zufällig entdeckt, weil es gerade "Neueste Prosa" auf der Startseite war, als ich on ging.

Und damit noch mehr Leute auf die Idee gekommen wären, selber mal daran rumzuspielen, hättest du es vielleicht besser unter "Schreibwerkstatt" / "Fingerübungen" einstellen sollen.

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