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Leselupe.de > Ungereimtes
Im Mondlicht
Eingestellt am 07. 10. 2001 12:56


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kate
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Im Mondlicht


Es ist Abend, es wird Nacht,
der helle Mond hat nun die MAcht;
sein k├╝hles und doch geborgenes Licht,
verzaubert die stille Welt doch bricht sie nicht;
Das tr├╝be Laternenlicht vermag es nicht zu bannen,
beim ersten Sonnenstrahl ist es jedoch von dannen;
Sehns├╝chtig blicken wir nach oben,
unser Blick ist verschleiert von tausend F├Ąden umwoben;
er scheint so nah, doch ist er unglaublich fern,
man sp├╝rt die H├╝lle, doch weit ist noch der Kern;
Sanft und mild streichelt er unser Gesicht,
wie eine zarte Ber├╝hrung wie ein Gedicht;
Ist er voll und der Himmel wolkenlos,
stehen wir da und f├╝hlen uns unendlich gro├č;
und schauen nach oben,
f├╝hlen uns auf seltsam fremde Weise abgehoben;
Unser Blick verliert sich im Raum,
wir sehen weder H├╝gel, Mensch noch Baum;
wir h├Ąngen mir den Augen an den Sternen,
den unglaublich sch├Ânen den unglaublich fernen;
In dunkler Nacht leuchtet uns der Mond den Weg,
so erkennen wir jeden Stamm, jeden Stein, jeden Steg;
Der Mond ist ein F├╝hrer und ein Bewahrer,
die Welt wirkt in seinem Licht viel unnahbarer;
Er kann uns aber nur sein ruhiges Licht schenken,
die Geschehnisse in manch einer Nacht jedoch nicht lenken.

lerche

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kate
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Kritik

An alle die mein Gedicht lesen. Ich w├╝rde mich ├╝ber jede Kritik freuen. Also wie findet ihr mein Gedicht?
__________________
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wolfwalk
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hallo kate,

ja, der mond hat schon was geheimnisvolles, sein licht verfremdet die welt und ver├Ąndert uns selbst, dann tun wir oft dinge, ├╝ber die wir uns anderntags wundern ... worauf du ja auch in deinen letzten zeilen anspielst.
von der atmosph├Ąre ist dein text durchaus nachf├╝hlbar und gelungen, im rhythmischen und sprachlichen hat┬┤s ein paar stolpersteine. grade wenn man gereimtes schreibt, ist es manchmal hilfreich, sich auf eine bestimmte zahl von hebungen/betonungen pro zeile festzulegen, bzw. - weil das kann auch nerven- die zahl der hebungen in einem bestimmten schema zu variieren. hier ist es eher zuf├Ąllig. ich hab dein gedicht nochmals laut gelesen und muss sagen, es holpert so richtig eigentlich nur in den letzten zeilen, besonders bei ÔÇ×licht schenkenÔÇť. alles andere kann ein wohlgesonnener vorleser ausb├╝geln.
andere holperer: sinnholperer wie ÔÇ×geborgenes lichtÔÇť, gemeint ist doch, dass das licht geborgenheit schafft. ├╝brigens f├Ąllt mir grade ein, dass das mondlicht ja auch ein von der sonne "geborgtes" licht ist (aber das hat mit deinem stimmungsbild nichts zu tun ...).

ein sch├Ânes bild ist unser Blick ist verschleiert von tausend F├Ąden umwoben

ÔÇ×unnahbarÔÇť in der drittletzten zeile: meinst du damit auch, wie das mondlicht bekanntes eigenartig fremd macht.

achja: ÔÇ×In dunkler Nacht leuchtet uns der Mond den Weg,ÔÇť ich denke, hier holperts auch, probiers mal aus!

liebe gr├╝sse
wolfwalk


__________________

auch das seelenheil
hat sein gegenteil

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kate
Schriftsteller-Lehrling
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Hi Wolfwalk,

danke f├╝r deine Kritik. Die holpernden Stellen sind mir selbst besonders in der letzten Strophe aufgefallen. Bei mir ist es so das ich versuche am Ende des Gedichtes den Reim zu brechen um z.B auf etwas aufmerksam zu machen. Das mache ich beinahe schon unbewusst.
Der Unterschied zwischen anderen oder wenn ich mein Gedicht durchlese ist, dass ich dann nat├╝rlich ein ganz anderes Gef├╝hl f├╝r den Text habe und die Holperstellen schon automastisch gl├Ątte. So wie man ein Bild beschreibt nur eindringlicher und mit der Betonung auf bestimmten Umschreibungen. Aber gegen├╝ber anderen Dichtern muss ich das wohl nicht genauer erkl├Ąren, man merkt es schon selber.
Ich w├╝rde mich freuen wenn du dir mal mein Gedicht "Der V├Âgel Zug" durchlesen w├╝rdest. Das ist n├Ąmlich was ganz anderes und vielleicht auch etwas Eigenartiges.
Ich danke f├╝r deine Kritik. (Bin immer offen daf├╝r)

ciao
__________________
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