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Leselupe.de > Ungereimtes
Immer seltener
Eingestellt am 24. 12. 2000 03:31


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Feder
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Verse
schreibe ich immer seltener.

Wo der Sinn sich nicht reimt,
ist die Suche nach Endungen
unmöglich.

Thesen sind Vermutungen.
Könnte man sich
einen "Reim"
darauf machen,
hÀtte mandie Lösung.

Der Sinn meiner Texte
basiert auf Empfindungen:
unerklÀrlich,
unerforscht,
unfassbar,
wenn die Seele schreibt.

Aus: "Lyrisches Tagebuch"
__________________
copyright by Feder______________________Die Dinge sind nie so, wie sie sind.Sie sind immer das,was man aus ihnen macht.*Jean Anouilh*http://www.feder-online.de

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Sensiro
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Oder wie ich es sage:
Literatur ist der der Versuch, anderen an der Vollkommenheit der eigenen GefĂŒhle mit etwas Unvollkommenem teilhaben zu lassen.

Ave!
Sensiro
__________________
Non statim pusillum est, si quid maximo minus est

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Feder
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Das hast du schön wiedergegeben.

Danke!

Oder mit meinen Worten:
Etwas Unvollkommenes
macht den Menschen gegenwÀrtig.

Lb. Gruß,
Feder
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Sensiro
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Interessant

Eine interessante These. Dreht man sie herum, so muß man schlußfolgern, daß die Gegenwart des Menschen auf Unvollkommenheit beruht.
Der Mensch findet also seine Existenzberechtigung in der Unvollkommenheit der Schöpfung. Netter Gedanke und wenn man sich in der Welt so umsieht mag das ja leider gar nicht so falsch sein ...

Frohe Weihnachten!
Sensiro
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Feder
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So "vollkommen" gerade solltest du das nicht auslegen :-)

Guten Morgen Sensiro und frohe Weihnachten!

Die Schöpfung des Menschen setze ich bei Gott an und somit als vollkommen voraus. Es war die Absicht, etwas Vollkommenes zu schöpfen.

Der Mensch ist, wie er weiß, nicht vollkommen.
So kann er, wenn er auch nach Vollkommenheit strebt, doch immer besser mit Situationen, Dingen und auch mit Menschen umgehen, die er fĂŒr nicht so ganz perfekt hĂ€lt - im Gesamtbild gesehen. Fehler sind menschlich, sagt man.

Alles, was den Anschein hat, in Richtung Vollkommenheit zu gehen, lieben und bewundern wir. Gleichzeitig machen wir uns bewußt, dass all das, was wir wirklich lieben und bewundern, auch Fehler haben darf - wir es vielleicht gerade aufgrund seiner Unvollkommenheit, die uns selbst daneben bestehen lĂ€ĂŸt, mit ganzer Kraft lieben können.

Der Mensch, der ĂŒber sich nachdenkt, wird nie so ĂŒberheblich sein, sich fĂŒr vollkommen zu halten. Sicher strebt auch er weiterhin nach Perfektion in den Dingen, die er tut. Aber wenn er Zufriedenheit will, mit seinem Umfeld und mit sich selbst, sollte er sich darauf beschrĂ€nken, dass etwas Unvollkommenheit zum Leben gehört.

Lb. Gruß,
Feder

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Sensiro
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Hatte es denn den Anschein, daß ich das so ernst gemeint habe, trotz des Smilies?

Ich fand es einfach als These an sich interessant, auch wenn ich weiß, daß Du das gerade nicht so gemeint hast.

Aber der Gedanke ist schon nett, denn aus ihr wĂŒrde gerade folgen, daß die Schöpfung (des Menschen) unvollkommen sein muß (unabhĂ€ngig von der Absicht seiner Schöpfung), da ansonsten der Mensch keine Existenzberechtigung hĂ€tte. Oder aber er ist perfekt, was ich jedoch fĂŒr ein GerĂŒcht halte oder nur auf Grund meines beschrĂ€nkten Verstandes nicht erkenne.

Wenn Du nun aber sagst, daß die Schöpfung ist als perfekt anzusehen, andererseits der Mensch aber unvollkommen ist, ist das ein Widerspruch in sich. Meine ich zumindest, aber das kann ja auch einfach daran liegen, daß wir unsere Vollkommenheit gar nicht erkennen (können).

Sicher hast Du aber recht, daß Menschen gerade UnzulĂ€nglichkeiten lieben. Besonders die anderer.
Zum einen lenken sie von der eigenen ab und zum anderen - und das ist wohl das wichtigere - machen gerade sie den Charakter und die IndividualitĂ€t des GegenĂŒbers aus. Machen ihn besonders und interessant. Oder aber auch abstoßend, je nach dem.

Das andere, was Du sagtest, daß etwas Unvollkommenheit zum Leben gehört und man damit einfach zufrieden sein soll, haben wohl ein Haufen Leute einfach vergessen, leider. Das muß aber wohl an der Konsumgesellschaft liegen, in der MaßstĂ€be einfach maßlos hoch angesetzt werden, so daß Erreichen derer nur wenigen vorbehalten ist, und das oft nicht mal auf Grund eigener Leistung.
Ich frage mich manchmal wohin diese Unzufriedenheit noch fĂŒhren soll. FĂŒhrt sie in letzter Zeit doch gerade dazu, daß das "Herdentier Mensch" immer mehr zum EinzelgĂ€nger wird und auf seine natĂŒrliche Veranlagung immer mehr bewußt verzichtet, um die falschen Ziele zu erreichen. Die Ziele, die ihn nĂ€mlich nicht zufrieden stellen, selbst wenn er sie erreicht.

Fraglich an dieser Stelle bleibt, warum, gemessen an westlichen "Standards" (wie man ja immer wieder gerne sagt), Menschen in armen LĂ€ndern viel öfter mit ihrem Leben zufrieden sind und warum sie noch in (großen) FamilienverbĂ€nden zusammenleben. Gibt es denn etwa auch eine Zufriedenheit ohne Konsum??? Oder hat das letzte Hemd vielleicht doch Taschen???

Fragen ĂŒber Fragen. Ich bin mir sicher, daß Du trotz des verwirrenden Wirr-Warrs (Rechtschreibung???) eine Antwort findest.

Carpe diem!
Sensiro
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