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Leselupe.de > Erz├Ąhlungen
In Mondello
Eingestellt am 30. 06. 2002 08:12


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Torquato
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Was war denn in Mondello? Diese st├╝rmenden Wogen und die zu allem bereiten Kellner in den Fisch-Restaurants, blendendes Wei├č vor dem Bauch: Parade-Sch├╝rzen, die dem Ereignis Respekt zollten: ┬╗Il giorno delle donne┬ź. Badeort Mondello, 20 Minuten Busfahrt von Palermo: dieser Sonnentag, unverge├člich. Tag der Frauen: all diese Gesch├Âpfe mit kurzen Beinen, oft bebrillt, doch liebenswert.

In Mondello sah ich auf offener Stra├če, auf dem Asphalt im Zentrum, das Fu├čballspiel. Erst die kleinen, dann die gro├čen Spieler. Erstaunt las ich das Stra├čenschild: Hilf mir, Christus! Via aiutamicristo. Etwas ernsthaftes, etwas eminent menschliches ist den sizilianischen M├Ądchen und Frauen eigen. Wie sie die gelben Bl├╝tenzweige an die dunklen Blusen dr├╝cken, am Tag der Frauen.

In Mondello, dem Seebad, bei strahlender Sonne, erlebte ich den Ablauf der Zeit bizarr. Ich blickte auf andere. Sie sind alle mit auf der Schiene. Sie ziehen immer wieder das Seil. Sie sehen die Eselin nicht. Im Hades Oknos, der Seilflechter: im Totenreich flicht er aus zwei rohen Stricken, Schilf ist es, gerupft aus dem sumpfigen Unterweltfluss, ewig ein Seil, das nie l├Ąnger wird, weil eine Eselin es am hinteren Ende im selben Ma├če abnagt, wie es entsteht. Entsetzlicher Kreislauf. Ich h├Âre den Rat: Man k├Ânne ┬╗durch blo├čes Augen-auf-schlagen ├╝ber die Natur in sich selbst Herr werden┬ź. Ist es der Wimpernschlag, der Moment, der Augenblick? L├Ąnger als ein Flirren der Lidhaare wird es nicht dauern, wie Paulus den Korinthern schrieb: da├č wir alle verwandelt werden. Dem Leben ist sie eigent├╝mlich, die Perlenschnur der ununterbrochenen Fortpflanzung, immer entlangwandernd an der Zeitlinie: als Oknos-Seil, an dem hinten die Eselin fri├čt.

Mondello, am Tag der Frauen. Die M├Ądchen, die Mimosen ├╝ber der linken Brust (dort, wo die Amazone Platz schaffte), schlendern und schw├Ąrmen. Vorher in der Stadt sah ich ein Paar, ein "er", eine "sie", im Park direkt gegen├╝ber der Agrikultur-Versuchs-Anstalt. Sie hatten meine volle Sympathie und ich m├╝hte mich auch, nicht hinzublicken. Er versuchte, ihr Hemd zu ├Âffnen und sie tat alles, um es nicht gelingen zu lassen, und doch blieb sie - sozusagen - auf dem Spielfeld und der Reiz von Ann├Ąherung und Verweigerung wurde in jedem, ┬╗attimo┬ź neu entfaltet. Dieser Reiz ├Âffnete sich wie eine chinesische Papierblume, die man ins Wasser taucht.

Das M├Ądchen jedenfalls "bl├╝hte" regelrecht und ihr Freund, den Motoradhelm immer irgendwie im Griff, war dauernd in einer Position des ┬╗avvicinarci┬ź, der Ann├Ąherung, etwas davor und dann doch wieder nicht.

In Mondello, dem Seebad, bei strahlender Sonne, war es anders. Die Wellen spielten m├Ąnnlichen ├ťberschwang und sp├╝lten Aggressionen und ├╝bersch├Ąumende Lebenskraft ├╝ber die Balustrade hinweg: die Menschen auf dem Paradeplatz, dem Korso, dem Prozessionsweg der Feiertagsblusen, die Paare wichen zur├╝ck: springend. Den Sturz-Wogen zu entgehen, diesen Peitschenhieben Neptuns. Das gab ihrer Festtagsstimmung einen unerwarteten Schu├č ins: Urt├╝mliche. Das sch├Ân Schlimme, das Bockspringen, der Satyrtanz. Schlimmes konnte ich beim Paar, das ich zuerst in einer "macchina" sah, auf der R├╝ckbank, und dann noch andere in drei weiteren Autos, - "Schlimmes" konnte ich bei diesen jungen Leuten nicht finden. Sie waren nett. Und eigentlich waren sie nur m├╝de und ruhten sich etwas aus. Ein Kind spricht mit mir: in meinen Gedanken, es geht mit mir: - durch mein Altersgeb├Ąude. Wie klar spricht das Kind: in sauberer Struktur. Es zieht Schlaufen, es flicht den Teppich: im strammen Fadenzug. Blaue und rote Noppen stehen vor, schm├╝cken das Lebenskleid. Momentaufnahmen, k├╝rzeste Einblicke: in einen Termitenbau. In ihrem ┬╗Nu┬ź sind Blicke aufschlu├čreich wie ein l├Ąngeres Studium.

Neben unserem Tagesplan: im Kratzen, Geldverdienen, Trinken, im Teller-Klirren, im "zum-Wetter-Gucken": L├Ąuft nicht immer etwas mit, daneben und drunter, oder dr├╝ber oder eingelagert: was wie im Gletscherstrom mittransportiert wird und auch dazugeh├Ârt - unser unfehlbares Gef├╝hl: f├╝r das Wesentliche?

Es sind Sekunden-K├╝nste: Wimpernschlag-Exerzitien, die dir das Schauen, Erfassen, Wahrnehmen des gl├╝cklichen Moments in die L├Ąnge ziehen. Auf der Schleuderstrecke des ┬źhier-passiert-was┬╗ bist du hellwach. Punkt f├╝r Punkt tastest du das hell erleuchtete Erlebnisfeld ab. Du ergreifst und genie├čt, was sonst so schnell vorbei und vor├╝ber oder gar nicht fa├čbar ist. Vor Jahren fand ich auf einem Aufkleber, wie man sie f├╝r Adressen benutzt, diesen Goethe-Satz: ┬╗Eine Folge konsequenter Augenblicke ist immer eine Art von Ewigkeit selbst┬ź

EINE SPRACHREISE In der Zeitungsanzeige hie├č es: Sprachreisen f├╝r Sch├╝ler. Hinflug, Bank zum heiligen Geist. Flughafen Rom. Einl├Âsen eines eurocheques. Dann totale Stille beim Einschecken, die Maschine nach Palermo, mein 1. Sizilien-Eindruck ist, wie ruhig sie sind, die Leute, die mit mir nach Palermo fliegen. Ein behindertes M├Ądchen, das in Paris operiert worden ist. Schlichter, r├╝hrend bem├╝hter Vater. Stewardess, schon ├Ąlter, mit sympathisch m├╝dem Charme.

In Palermo dann DAS HAUS, EINE FESTUNG Schwierige Prozedur, durch den Metallzaun, die elektronisch gesicherte T├╝r, in den Hof zu gelangen. Etagenhaus mit Eigentumswohnung. 9 Stockwerke. Signor Adelfio fuhr mit mir den Fahrstuhl hoch,
ganz chic, modern, und mit Spiegel, und oben wurden wir in den Empfangs-Salon gef├╝hrt. Maria (23), meine Lehrerin, gibt sich feierlich. Auf mich wartend im Empfang Ich war vorgesehen f├╝r das Kinderzimmer, - das Baby war ausquartiert. Schock, da├č kein Schrank im Zimmer war. Ich bat Signor Adelfio, mit mir unter zwei Augen zu sprechen. Er k├╝ndigte Hilfe an: aus der Sprachschule w├╝rde man einen Kleiderst├Ąnder bringen. N├Ąchsten Tag kam das Gestell, aus dicken Metallrohren, grob, das Zimmer verschandelnd. Meine Lehrerin guckt nicht erfreut, eher b├Âse.

Kristina (!), so (mit K) hei├čt das Baby. I, Baby-Zimmer, nun f├╝r 2 Wochen meins, ein niedlicher Stoffhund auf meinem Kissen. Mein Stecknadel-Trick: ich h├Ąngte den Hund an die Wand. ES war im Zimmer einfach zu wenig Platz. - Mein Mini-Kopfkissen aus Hamburg mitgebracht, das zur Haupthilfe wurde, in der K├╝che, auf kaltem Stuhl, im Salon, auf den plastik├╝berzogenen Prunkst├╝hlen.

Der Sonntag nach der Ankunft Der Ehemann mit Schwiegermutter und Kind nimmt mich im Mini-Auto mit in die Stadt. Dort erlebe ich meinen ersten Tag in Palermo, durch die eher stille und sonnt├Ągliche Stadt. Ich gehe ├╝ber den Platz Fiori (Kiosk, Pfadfinder M├╝llaktion!) und der Belmonte-Stra├če zum Hafen, Via Cavour. Den Stadtplan in der
Hand zum Hafen, zwei Eing├Ąnge. Jeweils zwei Polizisten davor, bewaffnet. Darf man passieren? Man durfte.

In der ZENTALSTATION. im Bahnhof eine Toilette gesucht. Nicht gefunden. Zur├╝ck zum Telefonladen. Toilette erfragt. Ist im Bahnhof, aber links vom linkesten Bahnsteig, dann noch einmal um die Ecke gehen! Ital. Verh├Ąltnisse. Oft das Toiletten-Problem. Von Rousseau wei├č man, da├č auch er es hatte. Ich glaube, er war einfach zu unruhig, die Blase ganz zu leeren. Auch wollte er zu gern in den Salon zur├╝ck. Voltaire fand es nicht so interessant, sich mit dem spr├╝henden Rousseau zu unterhalten: er mu├č ja dauernd wieder raus. - - Wenn du r├╝cksichtsvoll bist. Szene im Bahnhofs-Buffet, wie Robert Walser es genannt h├Ątte. Tropfende Tomaten aus dem Br├Âtchen, Coca Cola. Ungl├╝cklich in der Fremde. MONREALE. Mit dem Taxi vom Bahnhof bergaufw├Ąrts nach Monreale. Fahrpreis f├╝r zwei Stunden ausgemacht. Spaziergang in heller Februarsonne. Nur zwei Dinge: die Seitenfront des Doms. Der Garten. Bettelnde Kinder. Zwei Deutsche. Frecher Pierrot, Postkartenstand. Souvenirs. Verkommenheit. Verwahrloste Stra├čen. Hoffnungslosigkeit. Enge. Kein L├Ącheln der Stunde. M├╝de F├╝├če. Ratlos, entt├Ąuscht, voller Fragen oder voller Leere? Palermo hatte begonnen.

┬╗PALERMO ENTZAUBERT┬╗ - das kann man nicht sagen. Aber es hat so viele Gesichter. Im pulsierenden Zentrum in einer Querstra├če vor einem offenen Garagentor pickten zwei H├╝hner im Schmutz. Oder ein Neger klappt dir beim Rot der Ampel die Wischer des Autos beiseite, reinigt die Scheibe, aber mein Fahrer, Signor Adelfio, der Schulleiter, gibt ihm nichts. - Wie sie Auto fahren, so leben sie. Ein rigoroses, dr├Ąngendes Ausnutzen und Erzwingen, aber auch extremes Gew├Ąhrenlassen. Kein Fleck Stra├če bleibt bei schneller, z├╝giger Fahrt ungenutzt. Immer kurz vor dem Knall. Aber es knallt nicht.

Meine Lehrerin (23) ist quicklebendig, handhabt die Unterrichtsstunden rigoros. Kompetent und mit fester Hand. Dabei hat sie Puppenfinger. So winzige H├Ąnde habe ich noch nie gesehen. Da├č so l├╝tte Menschen so gut durchkommen! Die Tochter Kristina ist 10 Monate alt. Wieso ich bei einer 23j├Ąhrigen wohnen kann? Das geht so: ihre Mutter (39) und ihre Schwester (12) sind st├Ąndig in der kleinen Wohnung anwesend. Sie sind 40 km gefahren von Trampani, wo sie wohnen, und ├╝berwachen nun die Schicklichkeit. Die Lektionen finden in der K├╝che statt, unter den Augen der Mutter. Geht sie nach drau├čen, ist Lauredana, die Schwester (12) da. Mein Zimmer ist so klein, da├č ich morgens nicht mal meine Kerze turnen kann. Wie lang ein kurzer Mensch wie ich in Italien ist! Man ist freundlich und unkompliziert zu mir. Aber morgens staunen sie, wie sie mir unter meiner Anleitung den mitgebrachten Tee zubereiten m├╝ssen.

Die Stadt, heute am Werktag, vibriert sie. Ich sammle Sonne und Eindr├╝cke. Bruch und Dreck, Beton und Pal├Ąste. Meine Leute wohnen "barrikadiert". Wohin bin ich geraten? Maria, meine Maestra, war ein schwieriges Kind. Nicht folgsam. Mu├čte viel schlafen. Hatte Kopfschmerzen. Die Mutter war nicht mit dieser Tochter einverstanden. Wohin bin ich geraten? Marias Mutter aus Trapani, depressiv und lamentierend, ohne Ziele, sich bedauernd, sich beklagend. Die Kopfschmerzen Lauredanas, das Fixiertsein auf Kirchentexte der Schwiegermutter. Maria selbst schwer belastet, schon als Kind. Die Eltern sind geschieden. Die ├Ąlteste Tochter: Maria, meine Lehrerin. Heute eine 23j├Ąhrige, 155 cm gro├č. Sie wurde in Z├╝rich geboren. Sehr ehrgeizig. Sie setzte sich durch, l├Ąnger zur Schule zu gehen. Der Vater wollte es nicht. Er war gegen sie. Er schlug sie, bis ihr das Blut aus dem Mund lief. Der Vater arbeitet bei dem gr├Â├čten Optik- und Fotogesch├Ąft Palermos. Er verbot ihr, die selbe Bus-Haltestelle zu benutzen wie er.

Ehrgeiz. Dieses bildh├╝bsche, hoch-intelligente, vor Geist, Leben und Charme spr├╝hende M├Ądchen, nun war ICH DIE ZIELSCHEIBE ihres Ehrgeizes. Mein Abschlu├čbericht f├╝r das Schul-Institut war ihr sehr wichtig. Damit kann sie f├╝r ihren weiteren Berufsweg einen Beleg vorlegen, der ihr vielleicht weiterhilft. Sie will gro├če Reise machen. Zum
Beispiel auch nach Japan. Ob ihr Ehemann dabei eine gro├če Rolle spielen wird? Er sagt zu allem ja, was sie sagt. Und Maria mutet ihm viel zu. Sie wendet sich nur der 10 Monate alten Tochter zu. Der Mann ist in den Hintergrund getreten.
Zu deutlich, wie ich finde, gerade auch vor Augen und Ohren eines Fremden. Ist es ein Skandal, da├č ein m├Ąnnlicher Sch├╝ler in der Privatwohnung der Lehrerin lebt, dort auch schl├Ąft und bekocht wird? Auch das Badehandtuch, das t├Ąglich auf dem Balkon in der Sonne Palermos zum Trocknen h├Ąngt, legt sie ihm t├Ąglich wieder hin, dem Sch├╝ler (60) aus Hamburg.

IM PALERMITANISCHEN GESCHR├äCH an der Bushaltestelle. Pflasterm├╝de nach langem Marsch durchs Zentrum Richtung Bahnhof schlie├člich 50 Minuten in der Via Roma vergebens auf einen Bus gewartet. Es ist Karneval. Ich werde angespritzt. Zwei M├Ąnner auf der Vespa. Kreischten vor Vergn├╝gen. Was sp├Ąter "Leone" beim Familientreff in der Wohnung meiner Lehrerin mit grobem Lachen quittierte. Der Mann neben mir hatte mehr Feuchtes abbekommen als ich. L├Ąngeres Gespr├Ąch mit ihm. Ein Padrone. Kopfwunde. Dicker Bauch. Erz├Ąhlt von Unfall. Die ganze Geschichte. Wie ihm der Sch├Ądel ge├Âffnet wurde. Nicht nur ich, auch zwei andere M├Ąnner h├Âren es kritisch an. Er schimpft ├╝ber die Zeiten und die Verh├Ąltnisse in Palermo.

┬╗Er ist auch kein Engel gewesen┬ź, sagen die beiden Galgengesichter, als er weg ist. - Ich ganz ins Zentrum zu Fu├č zur├╝ck. Erst Via Roma, dann via Cavour. Kein Caf├ę! DAS LACHEN DES L├ľWEN Der Leone brach in ein pferdehaftes Gewieher und Lachen aus, immer wieder herausb├Âlkend, ein Lachen wie Sch├╝sse, er konnte gar nicht wieder aufh├Âren, als er h├Ârte, wie ich in der Via Roma an der Fermata angespritzt worden bin, ├╝ber und ├╝ber. - Das war beim Familientreff, "der L├Âwe" ist nur sein Sternzeichen, er ein Verlobter. Ich im Zentrum des Kreises.

GROSSE FAMILIENZUSAMMENKUNFT, Schwestern und Schwager, Kusinen und Br├Ąute und Br├Ąutigams. Ein Ehemann von Beruf Restaurator. Das dichtende M├Ądchen h├╝bsch, 14j├Ąhrig, Kunstschule besuchend, la cugine. Mir werden sieben Fotoalben im Superformat mit mindestes 200 Bildern gezeigt Von mir guckt man sich gerade zwei Bilder meiner T├Âchter und nur kurz und unwillig an.
(www.litfink.com)
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Der Mensch ist verloren, der keinen Zielhafen hat (aber viele sind auch schon im Hafen umgekommen)

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