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Leselupe.de > Ungereimtes
Israel
Eingestellt am 30. 01. 2002 22:20


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lapismont
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Meine Bombe werfend
werde ich sterben.
Meine Bombe
oder Deine -
Ich werde sterben.
Und der Boden wird erzittern.
Ich werde erzittern
mit meiner Bombe
oder Deiner
Und es wird egal sein.

Wo bist Du dann heiliges Land?

Und wieder im Krater
werfen sie Bomben.

Dann bist Du heilig, Land.

All Deine Toten,
und alle sind Opfer
und unschuldig
und alle
warfen sie den zweiten Stein zuerst.
__________________
Kunst passiert.

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Khalidah
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Hallo lap,

ich bin ja sonst nicht so politisch, aber mir gen├╝gt eigentlich die erste Strophe, um den Sachverhalt darzustellen. Ich finde sie gedanklich interessanter, aber vermutlich muss man auch die zweite dazusagen, um es ganz unmi├čverst├Ąndlich klar zu machen. Leider.

Hei├čt es in der letzten Zeile nicht DEN zweiten Stein? (oder "Deinen")

Liebe Gr├╝├če

Khalidah
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"Naddel, ich habbn Fadden verloren...!"

Bohlo Mann

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lapismont
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Dein Stein ...

ups *heftig grummelnd* da ist ja tats├Ąchlich ein *mks* Fehler durchgerutscht - Rechtschreibpr├╝fungen ├╝bersehen halt immer die H├Ąlfte...


Danke Khalidah!

Tja die zweite Strophe.
Ich wollte den religi├Âsen Bezug unbedingt noch etwas dichter gestalten - um den einfachen Terrorismus genau dort auch zu benennen.
Zwischen all der Blutrache l├Ąuft Jesus immer noch barfuss durch Jud├Ąa...

Politische Texte sind leider sehr selten,

sagt lap


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Khalidah
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Lieber lap,

mit politischen Texten ist es halt so eine Sache - streng genommen sind ja auch Parteiprogramme "politische Texte". Sollen die bleiben, was sie sind.
Politsche Kunst...davon hat man ja einige Beispiele aus dem vergangenen Jahrhundert, Propagandakunst - nicht unbedingt mein Geschmack. Also ich m├Âchte dir auf keinen Fall unterstellen, so etwas zu betreiben,
nur ist es oft schwer, dann die Grenzen zu ziehen zwischen "politische (Literatur-)Texte ", "Texte f├╝r den Frieden", "Texte f├╝r ein Land" oder irgendeine Konfliktpartei, die man im Recht glaubt. Ich pers├Ânlich tu mich schwer damit, Texte dar├╝ber zu schreiben, es w├Ąren auch ziemliche Kopfgeburten der Eitelkeit einer Wohlstandsmitteleurop├Ąerin, die sich einbildet, sie m├╝sse jetzt Leuten in S├╝damerika sagen, dass *salopp ausgedr├╝ckt* ihr B├╝rgerkrieg da gar nicht so toll ist.
Ich praktiziere den Frieden im Kleinen.
(und hoffe, dass ich richtig r├╝berkomme)

Liebe Gr├╝├če

Khalidah
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Bohlo Mann

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lapismont
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Politisch aber keine Politik

Liebe Khalidah,

sicher ist es etwas vermessen, Urteile ├╝ber Andere zu f├Ąllen, in welchem Kontext auch immer.

Wenn man sich aber nicht als ein Fremder sieht?
Ein Isreali ist ja nun keine Materiewolke in M87 sondern ein Mensch quasi um die Ecke, der vielleicht sogar hier im Forum liest und schreibt.
Da hab ich eine Meinung und auch die Lust, sie zu ├Ąussern.
Menschen absichtlich zu t├Âten ist halt aus meiner Sicht ein Verbrechen, ob es ein Terrorist, ein Soldat oder ein Henker ist, der t├Âtet. Sei es aus relligi├Âsen, oder anderen fanatische Gr├╝nden heraus, wegen eines Befehls oder aus Langeweile.
Letztendlich konnte sich der Kriegsherd Isreal auch vor allem deshalb gr├╝nden, weil es mal eine Kopfgeburt der Mitteleurop├Ąer war, Juden zu verfolgen.
Und wohin flohen denn soviele Nazis nach dem Ende des Tausendj├Ąhrigen Reiches?

Sich k├╝nstlerisch mit politischen Problemen auseinderzusetzen hat nix mit Politik zu tun.
Das mag zwar immer noch kontrovers sein, aber echte politische Macht ├╝bt Kunst nicht aus -

denkt sich
lap
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Khalidah
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*hui* das artet ja in eine debatte aus ;)

Lieber lap,

ich sag's doch immer - von Politik hab ich keine Ahnung! (Punkt.)

Sicher kommt es darauf an, wie man an die Sache herangeht. Ich denke, bei dir war echtes Interesse/Betroffenheit/ eine Botschaft der Ausl├Âser. Aber es gibt auch genug "politische Gedichte" o.├Ą., die eben aus dem Wunsch eines Intellektuellen entsprangen, sich auf diesem Gebiet zu profilieren. "Salokommunisten" z.B. geh├Âren f├╝r mich auch in diese Ecke. Finde ich einfach verlogen. Darauf wollte ich im Grunde hinaus.
Ich wollte in keinster Weise Leute kritisieren, die wirklich etwas konkretes zu sagen haben, auf Mi├čst├Ąnde aufmerksam machen und sich f├╝r die Behebung dieser einsetzen wollen, zum Besten aller. F├╝r Frieden muss man sich einsetzen, das ist klar.
Ich glaube der Begriff "Politik" hat bei mir eine sehr spezielle Definition, so wie jeder die Welt anders wahrnimmt, auch in der pers├Ânlichen Bedeutung von Worten. Ich meide Politik.
Aber Friede ist f├╝r mich keine Politik, sondern Naturzustand. Krieg ist widernat├╝rlich.
Frieden ist eindeutig was Gutes, dahin orientiere ich mich.

Liebe Gr├╝├če

Khalidah
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Bohlo Mann

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lapismont
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Genau!

Liebe Khalidah,

das meinte ich!
Ich will nicht in die Politik gehen, sondern meine Gedanken und Gef├╝hle ├Ąussern.
Wenn mich der Irrsinn der Welt w├╝tend macht, dann will ich es sagen!
Wenn Isral brennt, macht mich das w├╝tend!
Und genauso nat├╝rlich k├Ąmpfe ich mit mir darum nicht zu sagen:
Sollen sie sich doch alle in die Luft sprengen!

Wenn man seinen Friedenswillen untersucht kommt man immer an eine Grenze.
Gegen die Annektion Deutschlands durch die USA w├╝rde sich vielleicht kaum Widerstand regen, k├Ąmen die Taliban...

Pazifismus ist vielleicht noch schwieriger zu leben, als irgendeine Religion.
Der Anfang klingt immer irgendwie leicht, aber als Individuum ist man viel zu erpressbar.

Hey Khalidah f├╝r "nix mit Politik" reizt Du mich trotzdem genau zu diesem Thema!

Blinzelnd gr├╝sst
lap
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Kunst passiert.

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