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Leselupe.de > Ungereimtes
Junge Lyrik5
Eingestellt am 30. 06. 2001 18:07


Autor
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chrisi
Hobbydichter
Registriert: Jun 2001

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Bittere Erkenntnis

Wenn Mensch einst alt ist, grau und schwach,
Dann werden ihm Gef├╝hle wach,
Vermischt mit der Erinnerung,
An Zeiten voller Glanz und Schwung.
Da denkt sich Mensch dann laut: "Oh weh!
Wenn ich's so aus der Ferne seh' ,
Ich habe doch, es ist gelacht,
Im Leben vieles falsch gemacht."
Da weint der Mensch dann bitterlich,
Und meint er w├╝rde sicherlich,
Wenn er nun wieder zwanzig w├Ąr' ,
Der M├╝h' sich geben weitaus mehr.
Dann fragt er sich, warum's so ist,
Da├č man als Junge gern vergi├čt,
Da├č doch des Lebens Rosenbeet,
Nur dann gedeiht, wenn fr├╝h ges├Ąt.
Ihm wird's ganz bang, wenn er dann denkt,
Wie viele Tage er verschenkt,
Bei Trank und Weib und Spielerei,
Nur damals war er wirklich frei.
Frei zu legen seine Weichen,
Frei das Gr├Â├čte zu erreichen.
Am Ende stellt er fest, verdutzt,
Da├č ihm nur dann die Freiheit nutzt,
Wenn er erkennt bevor's zu sp├Ąt,
Wie das mit dem N├╝tzen geht.

Zum Abschlu├č meint er von Wehmut geblendet:
"Die Jugend! Sie wird an Kinder verschwendet!"

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