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Leselupe.de > Ungereimtes
Kein Reim
Eingestellt am 29. 08. 2008 20:15


Autor
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Walther
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Kein Reim


Ich wei├č nicht,
Was soll das
Bedeuten:

Mir ist
Mein Reim abhanden gekommen
Und zwar g├Ąnzlich

Den aufs Leben
Mein ich
Nicht den
Der am Ende
Von Zeilen diese schlie├čt
Und zu Versen macht

Einen Vers drauf machen
W├╝rd ich mir gern
Auch ohne Reim

Doch die Worte stehn
Im Weg und
Die W├Ârter wolln
Nicht flie├čen
├ťbers Ger├Âll des letzten
Hagelsturms

Daf├╝r ziehn die N├Ąchte
Sich wie Kaugummi
Und die Tage st├╝rzen sich
Ins Ungl├╝ck

Ich steh dabei
Als Rumpf
Kopf-
Los vis-a-vis
Sing falsch dazu:

Ich wei├č nicht was
Soll
Das be-
Deuten
__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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R. Herder
???
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Ick finds jut.

Mit Heine um den Bauch gebunden kann nicht viel schiefgehen. Die Nacht, die sich zieht wie Kaugummi, ist freilich recht uninspiriert, aber ebenso ehrlich. Das Ger├Âll des letzten Hagelsturms...ick wee├č nich. Hagelst├╝rme verursachen Ger├Âll? Da muss man schon in ner doofen Ecke wohnen, gloob ick. Ansonsten: recht immanent dit Janze. Reziprozit├Ąt mit eim selba.

Ick finds gut.


Gr├╝├če,
Ren├ę.

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Franka
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Moderation:

Auch hier noch einmal, ich finde, nun reicht es langsam, dies ist hier die letzte Aufforderung unter Texten nur zum Text zu kommentieren, darauf hat der Autor einen Anspruch. Pers├Ânliche Animosit├Ąten d├╝rfen gern per Mail oder Online Nachricht ausgetauscht werden.

Franka
__________________
Man probiert. Vielleicht klappt es. Wenn nicht, dann probiert man was Neues. (frei nach Antje Joel)

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lapismont
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pers├Ânliche Diskussion gel├Âscht

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Zeder
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Hallo Walther,

wie du sicherlich wei├čt, habe ich mich mit dem User bonanza schon rumgestritten, was nun Lyrik oder Prosa sei ...
Von daher ist dies ein Vorschlag zur Einordnung: Ich halte deinen Text f├╝r Kurzprosa, weil ich ihn folgenderma├čen lese:

"Ich wei├č nicht, was soll das bedeuten: Mir ist mein Reim abhanden gekommen, und zwar g├Ąnzlich.

Den aufs Leben mein ich, nicht den, der am Ende von Zeilen diese schlie├čt und zu Versen macht.

Einen Vers drauf machen w├╝rd ich mir gern auch ohne Reim.

Doch die Worte stehn im Weg und die W├Ârter wolln nicht flie├čen ├╝bers Ger├Âll des letzten Hagelsturms.

Daf├╝r ziehn die N├Ąchte sich wie Kaugummi und die Tage st├╝rzen sich ins Ungl├╝ck.

Ich steh dabei. Als Rumpf. Kopflos vis-a-vis. Sing falsch dazu: Ich wei├č nicht was soll das bedeuten"

Gr├╝├če von Zeder


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Walther
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2004

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Hallo Zeder,

das wei├č ich. Vers libre und Prosa: Auch ich habe dazu meine Ansicht.

Das Herausnehmen der Zeilenumbr├╝che aber ist die Zerst├Ârung des lyrischen Elements an diesem Text. Sie sind sinnschaffend gesetzt. Ich will hier nicht Altvordere zitieren, aber soviel zum Nachlesen: Martina Weber, Lyrik schreiben und ver├Âffentlichen, Zwischen Handwerk und Inspiration, 2. Auflage, Uschtrin Verlag 2008, S. 29 ff.

Daher ist dieser Text ein Gedicht und geh├Ârt auch in dieses Forum. Glaube mir, Zeder, ich wei├č immer sehr genau, was ich tue, wie ich es tue und warum ich es tue. Daher hei├če ich nicht Bonanza, sondern Walther. Und im Gegensatz zu Bonanza verstehe ich etwas von Lyrik und schreibe recht leidliche.

Daher ist das auch keine sachlich weiterf├╝hrende Kritik, wenn Du mir diese Bemerkung erlaubst, sondern Deine ganz pers├Ânliche, sachlich nicht fundierte Meinung.

Es wird Zeit, da├č wir die Textarbeit endlich auf einem gewissen Niveau f├╝hren. Denn daf├╝r sind wir eigentlich hier.

Lieber Gru├č W.
__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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