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Leselupe.de > ErzÀhlungen
Knucklehead Teil 1
Eingestellt am 02. 12. 2003 22:15


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bluesnote
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...mein Name ist Legion;
denn wir sind viele.
Markus 5, 1-20


Tom, Will und Duck.
Mick, Bon und Brian.
Sie fuhren mit ihren MotorrÀdern durch die nÀchtliche Stadt, kamen aus ihrem Revier der Perros und wollten in den feiner gepinkelten Stadtteil der ZuhÀlter, dem Callgirlring.
Duck schliff einen Sarg hinter sich her. Funken stieben.
In ihrem Revier brach die Konkurrenz ein, jetzt schliffen sie die Quittung ĂŒber den Asphalt. Die ganze Strecke bis hinter die Linien des Feindes.
Ihnen war klar, sie wĂŒrden einen starken Gegner noch wĂŒtender machen, sobald sie den toten Luden in der Kiste hinter ihnen ablieferten.
Der Sarg schlingerte ĂŒber die Strasse, schlug an den Bordstein und wurde zurĂŒck geworfen, doch das war egal, dem Toten wĂŒrde das nicht mehr stören. Will hatte ihn abgeknallt, es war eigentlich seine Beute, doch Duck war dermaßen außer sich vor Freude ĂŒber den erlegten ZuhĂ€lter, daß Will zugunsten seines jungen Kumpels darauf verzichtete, seine TrophĂ€e selbst abzuschleppen. Der Ermordete konnte sich freuen, wenn er noch könnte, daß sie ihm die Eier nach seinem Einzug in Walhalla abschnitten.
Angelangt an ihr Ziel stellten sie den Sarg mitten in einem stillen Gewerbegebiet ab, dann öffnete Duck noch einmal mit Bon zusammen den Deckel.
> Du stopfst ihm jetzt seinen Schwanz ins Maul! <
> Ich faß sein Ding nicht an, Will! <
> Quatsch nicht. Du sollst dem Kerl ja keinen blasen. Er soll es selbst tun! <
Will, der Ă€lteste unter ihnen trat einen Schritt vor und stemmte die HĂ€nde in die HĂŒften. Er mochte es, daß ihr Neuzugang seit kurzem aufbegehrte. Der Junge war auf dem richtigen Weg. Aber noch war es nicht soweit, noch nicht, fand Will.
Duck gab dem Blick Wills nach und zog die Lederhandschuhe aus, nahm einen Putzlappen. Damit faßte er in den Sarg und holte das blutige Geschlechtsteil hervor. Mit der anderen Hand bog er dem toten Luden das Kinn herunter und steckte ihm das Glied zwischen die ZĂ€hne. Dann schlossen sie den Deckel, ein Zettel war obenauf befestigt: „Ruby Tuesday wilderte das letzte Mal in unserem Revier“ stand darauf zu lesen.
> Gut so <, sagte Will, > kommt, hauen wir ab und gehen einen drauf trinken. Wir sind schon viel zu lange in der Gegend. <

Es herrschte Krieg zwischen den Perros und dem Callgirlring der Stadt.
Die Auseinandersetzungen eskalierten und fanden ihren bisherigen Höhepunkt in dieser letzten Aktion.
Die MĂ€nner drehten auf, die Horde rollte ĂŒber den Asphalt, vorbei an einer verrohrten Industriekulisse, dessen wie in der Luft hĂ€ngenden Pipelines mit kaltem, blauem Licht angestrahlt wurde. Sie hatten den Befehl ihres PrĂ€sidenten erfolgreich ausgefĂŒhrt, ihre und somit seine Ehre wieder hergestellt. Nun wollten sie den Erfolg feiern. Sie dachten jetzt nicht an Mord und das Will vor kurzem einen Menschen tötete. Im Moment genossen sie es, mit ihren MotorrĂ€dern durch die Nacht zu fahren, kein Gedanke an strafrechtlicher Verfolgung oder Vergeltung von der Seite ihres Gegners.
Vielmehr hatten sie sich heute vorgenommen, Duck, den jĂŒngsten in der kleinen Abordnung der Hunde nach einem Jahr der Probe als vollwertiges Mitglied aufzunehmen.
FĂŒr diese Weihe fuhren sie einen bestimmten Ort an. Es war wildes Land, von allen vergessen, das Buschland schloß an seiner gegenĂŒber liegenden Seite ihr Wohnviertel auf zwei Seiten ein, in dem sie alle aufgewachsen waren.
Sie fuhren einen schmalen Trampelpfad entlang, der zwischen BĂŒschen und Dornhecken hindurch fĂŒhrte, dann parkten sie ihre Chopper. Die Motoren verstummten, zu Fuß gingen sie die letzten Meter, um an den gesuchten Ort zu gelangen.
Das Ritual der Aufnahme war festgelegt und erforderte bestimmte TĂ€tigkeiten und Handlungen.
Tom holte eine nagelneue Jeansweste, die „Kutte“ aus einem mitgefĂŒhrten Plastikbeutel. Die Weste aus grauen Jeansstoff war vorn an den AufschlĂ€gen mit einigen AufnĂ€hern verziert. Sie zeigten die ĂŒblichen Motive: Chopper, Totenköpfe und die Namen bekannter Motorradhersteller. Auf dem RĂŒckenteil aber glĂ€nzten große silberne Adlerschwingen, deren gefiederte RĂŒcken nachtblau schimmerten. Über den Schwingen aus dickem Stoff war der Name ihrer alten, ursprĂŒnglichen Gang eingestickt: Eagles.
So nannten sie sich, bevor sie sich dem mĂ€chtigen Clan der Hunde – den Perros anschlossen.
Will nahm Tom die Kutte aus der Hand, > die riecht viel zu neu, findet ihr nicht? < Will sprach zu der Gang, alle nickten zustimmend außer Duke. Er stand mit Tom etwas abseits und wartete die Dinge ab, die da kommen sollten.
Als nĂ€chstes warf Will die Weste in den Dreck, eine Handvoll Regen hatte den Untergrund zuvor aufgeweicht. Das KleidungsstĂŒck verfĂ€rbte sich dunkel, Pflanzenreste blieben daran hĂ€ngen und auch der Kot eines wilden Tieres. Danach beschlossen sie, die Kutte reinzuwaschen, in dem sie sich im Kreis aufstellten, die Hosenschlitze öffneten, um auf die am Boden liegende Weste in ihrer Mitte zu pissen. Endlich konnte Duck das Symbol der Zugehörigkeit aufnehmen und in einem TĂŒmpel in der NĂ€he einweichen. Bei den anderen kreisten Bierdosen und Dope, die Weihe war gelungen.

Tom hatte nach dem ersten Bier von der Feier genug. Er wandte sich von den anderen ab und ging zurĂŒck zu seiner Maschine. In seinem Kopf kreisten Gedanken, die er allein und ungestört abklĂ€ren wollte. Mit einem Tuch und etwas Chrompolitur bearbeitete er trotz des spĂ€rlichen Lichts der ersten DĂ€mmerung Felgen und Speichen seiner Knucklehead. Der Mord an den Luden wĂŒrde nicht ohne Folgen bleiben, das war ihm bewußt. Reaktion, Gegenreaktion. Jedesmal hĂ€rter auf beiden Seiten.
Ruff, ihr PrĂ€sident bot ihnen Geld, viel Geld, wenn seine besten Leute halfen, die BrutalitĂ€t zu schĂŒren. Tom zweifelte schon lĂ€ngere Zeit daran, ob das noch mit ihren damals gefaßten GrundsĂ€tzen ĂŒber ein möglichst freies Leben zusammenpaßte. Was sie taten, besaß nichts mehr von der Freeway – Rider Romantik einer großen, breiten Strasse, die mitten in den Sonnenaufgang fĂŒhrte. Das war es doch gewesen, was sie immer wollten: den endlos langen Highway Richtung SĂŒden nehmen, raus aus dem Muff ihres sozial schwachen Abbruchviertels und den Rest der Welt zeigen – es gibt uns!

Tom fand, bevor ihr Stern richtig aufging, ging er auch schon wieder unter und der letzte Rest seines kĂŒmmerlichen, sterbenden Lichts leuchtete direkt in das Auge Satans, der persönlich am Tor seines dunklen Reiches wartete, um fĂŒr sie die Höllenpforte aufzustoßen.
Bei seiner BeschĂ€ftigung schweiften seine Gedanken ab in die Vergangenheit. Ein StĂŒck weit bis zu seiner Jugend in ihrem Viertel.
> Asoziales Pack! < Das schrieen sie ihnen hinterher.
Die Jungs wuchsen gemeinsam auf. Das TeehĂŒttenviertel war ihre Heimat.
Asoziales Pack und die ganze Liste anderer Beschimpfungen von der Schule an bis zu dem Tag, an dem sie ihren Club grĂŒndeten, die Kutte mit dem Emblem des Adlers anzogen und in der Rotte auf den ersten gĂŒnstig erworbenen Maschinen auf Tour gingen.
FĂŒr ihre MotorrĂ€der und deren Unterhalt arbeiteten sie. Überall, am Bau, im Hafen als Tagelöhner.
Die vier beeindruckten die anderen Jungs im Viertel mit den röhrenden Sound und dem Chrom ihrer Maschinen, den Westen mit den vielen Patches und den Adlerschwingen auf dem RĂŒcken. Und sie hingen in ihren Clubs und Kneipen ab, spielten Billard, richteten Kicker- und Flipperturniere aus, lernten Gleichgesinnte kennen.
Sie waren gemeinsam stark und in der Gemeinschaft konnten sie ihre Probleme besser bewĂ€ltigen. Und es war cool, zu Thin Lizzy’s Song „The Boys are back in Town“ die Maschinen zu starten und der Welt außerhalb ihres Reviers in einer starken Clique zu begegnen; die fĂŒr sie eine allgemeine Bezeichnung hatte: Rocker!

Tom bemerkte nicht, das Will gekommen war und ihn beobachtete.
> Wenn dir was nicht paßt, dann sag es! < Wills Schatten fiel auf ihn, Tom hockte immer noch vor seiner Maschine und polierte hastig und mit energischen Bewegungen den Chrom. Er warf den Lappen neben den Vorderreifen und stand auf. Er sah Will fest in die Augen und sagte, > Duck’s Weihe ist eine LĂŒge! <
Will, sein Begleiter seit ihrer Kindheit nahm einen letzten Schluck aus seiner mitgebrachten Dose, zerknĂŒllte das Blech und warf sie achtlos zur Seite.
> Das ganze Leben ist eine LĂŒge, wir werden belogen von dem Irren da oben, der unsere Story schreibt, also, was willst du? < Will wurde bei jedem Wort seines Satzes lauter, die MĂ€nner bekamen das von ihrem Platz aus mit und gingen zu den beiden Streitenden.
> Ich bin nicht ein Outlaw geworden, um nun der lange Arm eines alten, gewaltgeilen Diktators zu werden und fĂŒr seine GeschĂ€fte auch noch meinen Kopf hinhalten zu mĂŒssen. <
Tom hatte gesprochen und sah einen nach dem anderen aus der Gruppe an.
> Tom... , Tom <, Will hob beschwichtigend beide HĂ€nde, > wir werden unseren Clan nicht verraten. Wir werden zu ihm halten < Toms Augen weiteten sich, dann tippte er Will hart mit dem Finger auf’s Revers.
> Ich will dir mal was sagen Will. Der Clan hat uns verraten! Als wir die ersten MĂ€dchen auf den Strich schickten und begannen, Kindern Drogen auf Schulhöfen zu verkaufen, an dem Tag spuckten wir unser Wappen mitten ins edle Antlitz. An dem Tag, als wir das erste GeschĂ€ft fĂŒr irgendeinen Gangsterperron abkassierten und arme Teufel von Ladenbesitzern zusammen schlugen, an dem Tag faltete unser Adler gedemĂŒtigt seine FlĂŒgel zusammen und verschwand in irgendeinem verstaubten Schrank! <
Blitzschnell schlug Will zu. Unter anderen UmstĂ€nden hĂ€tte er es nie gewagt, Tom zu schlagen. Tom war kleiner als er, aber dafĂŒr drahtig und immer noch krĂ€ftig. Will wußte, was sein Kumpel aushalten konnte und das war eine Menge. Von der Wucht des Uppercuts getroffen stĂŒrzte Tom zu Boden. Aber er war nicht benommen, auf den Steinen sitzend zeigte er von unten mit dem Finger auf Will. > Wo ist dein Adler Will, wo hast du ihn versteckt. Na komm, sag schon oder schĂ€mst du dich etwa? <
Tom hatte einen Stein in den See geworfen, in dem Will lange schon eine Menge unterdrĂŒckte. Gedanken, die unter dunklem Wasser schwelten. Aber an der OberflĂ€che begann es jetzt zu brodeln. Er wollte es nicht zeigen, wollte erneut auf Tom losgehen. > Jetzt ist es genug <, der hĂŒnenhafte Brian stellte sich zwischen die beiden Kontrahenten.
Will stoppte in der Bewegung, fĂŒr die anderen sah es erst aus, als wolle er etwas sagen. Doch dann schnaubte er nur, drehte sich um und ging.

WĂ€hrend Stille innerhalb der Gruppe einkehrte, sahen sie sich nur an. Bon half Tom auf die Beine, der volle Mond sendete letztes, blasses Licht zwischen den BĂ€umen auf die Ledernacken und ein Betrachter hĂ€tte die Szene als idyllisch einstufen können. Will war zu seinem abseits ruhenden Motorrad gegangen und nestelte irgendwas aus einer der Packtaschen hervor. Sie sahen es von weiten und warteten gespannt ab, als er langsam zu ihnen zurĂŒck kam.
Es war etwas unförmiges in Mattschwarz. > Du hast sie die ganze Zeit mitgefĂŒhrt? < Brian fragte. > Ja! < Will faltete die reichlich zerknitterte Jacke auseinander und drehte sie so, das alle das Wappen sehen konnten, den Adler mit seinen gelb leuchtenden Augen und den weit ausgebreiteten FlĂŒgeln. Ihr Wappen.
> Na, was meint ihr. FĂŒr die Freiheit? <
> FĂŒr die Freiheit <, kam es im Chor zurĂŒck.
Tom kam einen Schritt auf ihn zu, > laß mich es machen. Ich will sie dir anziehen! < Bereitwillig gab ihm Will die Lederjacke. Tom legte sie ihm ĂŒber den Nacken herum, ergriff erst den einen Arm, dann den anderen und streifte Will die Jacke ĂŒber. Das eingenĂ€hte Wappen lag jetzt straff ĂŒber Will’s RĂŒcken und die FlĂŒgel des Adlers breiteten sich aus von Schulter zu Schulter.
Die MÀnner lachten, > so gefÀllst du uns schon viel besser! <
> He, Will! <
> Hmm? < Will drehte sich zu Tom herum. Er sah die Faust kommen, aber zu spÀt. Mit einer schnellen Drehung um sich selbst ging er in den Staub.
> Jetzt sind wir quitt! < Als GefĂŒhle in Will’s Kinnlade zurĂŒckkehrten, lachte er mit den MĂ€nnern mit.
Toms linke Faust hatte getroffen, auf dessen Fingerknöcheln das Wort L – O – V – E tĂ€towiert war, auf jeden Knöchel ein Buchstabe. Auf der rechten Faust aber stand das Wort H – A – T – E.

> Zugriff! <
Die Stimme kam mechanisch und verrauscht aus dem FunkgerÀt.
Die Polizisten der Sondereinheit entsicherten fast gleichzeitig ihre Maschinenpistolen und schritten vor. Sie waren in Tarnoveralls gekleidet, dazu Schutzweste, Helm mit Helmvisier.
Ruff’s ZugestĂ€ndnis an seine MĂ€nner war ein Clubhaus am Rande der Stadt.
Die Polizei griff am Morgen nach dem Leichenfund zu, sie wollten die Perros im Schlaf ĂŒberraschen, die gerade eine harte Fete hinter sich gebracht hatten.
Aus SicherheitsgrĂŒnden parkte die Gang ihre MotorrĂ€der hinter dem GebĂ€ude. Das Feld vor den Polizisten war also frei.
Das Haus war rundum von bewaffneten PolizeikrĂ€ften gesichert. Sechs Mann stĂŒrmten die TĂŒr und schwangen einen Rammbock, beim dritten Stoss gab das stabile Holz nach. Der Rammbock wurde fallen gelassen, die sechs Mann sprangen zur Seite und suchten Deckung an der Hauswand. Ein Stosstrupp von jeweils zwei Mann stĂŒrmten das Innere des Clubhauses, links und rechts sprangen sie hinter die TĂŒröffnung und hielten ihre vollautomatischen Waffen im Anschlag, zielten auf die gerade erwachenden Menschen.
Ohne Wachposten hatten die Perros nicht den Hauch einer Chance, bevor sie richtig wach waren, klickten bereits die Handschellen. Als die Handschellen ausgingen, benutzte die Polizei Stripes.
> Gefesselt und entwaffnet, zum Abtransport bereit <, wurde dem Einsatzleiter gemeldet.

Ein großer, hagerer Mann mittleren Alters fuhr eine schwarze Limousine in eine Tiefgarage, die unter einer modernen Villa lag. Bevor er ausstieg, löste er die Verkleidung der FahrertĂŒr und nahm ein Gewehr aus seiner Verankerung. Dabei achtete der Mann darauf, nicht einen seiner wohl gerundeten und gefeilten FingernĂ€gel zu ruinieren. Mit der Waffe in der Hand mĂŒhte er sich redlich ab, die Kellertreppe hinauf zu gehen, die direkt in einen parkĂ€hnlichen Garten fĂŒhrte. Langsam ging er einen schmalen, plattierten Gang entlang, der an beiden Seiten von RosenbĂŒschen flankiert war. Bei jedem Schritt zog er sein rechtes Bein nach. Der Hinkende wechselte die Waffe von der einen in die andere Hand, um vorsichtig mit den Fingern der freien Hand eine große, burgunderrote BlĂŒte zu unterfassen. Er roch andĂ€chtig daran. Einige Pollen setzten sich vom lauen Wind getrieben auf seinen dunkelblauen Anzug, er nahm die SchirmmĂŒtze ab und wischte sie vorsichtig damit fort.
Weiter ging sein mĂŒhevoller Weg durch eine HintertĂŒr in eine Garage. Innen nĂ€herte er sich einem Ziel. Unter einem weißen Tuch war nur ein StĂŒck eines metallenen Rohres zu sehen, dessen Ende förmlich in einem dickwolligen, roten Teppich steckte.
Die dĂŒnnen Lippen des Mannes verzogen sich zu einem kleinen LĂ€cheln, als er das Tuch beiseite zog. Darunter stand sie dann: eine extrem gepflegte, chromblinkende Rennmaschine, eine Braker.
Er streichelte liebevoll ĂŒber eines der verchromten Endrohre, die bis hoch zur Sitzbank reichten. FĂŒr ihn war die Maschine etwas ganz besonderes, verlieh sie ihm doch die MobilitĂ€t, die ihm zu Fuß seit Jahren fehlte. Saß er einmal auf diesem Motorrad und gab Gas, bemerkte niemand mehr sein Handicap.
Der hagere Mann schloß den Tankrucksack auf, schraubte den Lauf vom ĂŒbrigen Teil des mitgefĂŒhrten Gewehrs, legte beides in einem Tuch gewickelt in den Sack zu der bereits verpackten Munition und einer Skorpion.
Er zog seinen dunklen Dienstanzug umstÀndlich aus, holte statt dessen eine sauber verpackte Lederkombination aus einem Spind hervor. Seine Gedanken gingen dabei zu den letzten Stunden und wieder in die Zukunft.
Der Hinkende zog seinen dunklen Anzug umstĂ€ndlich aus, faltete ihn und verstaute ihn in dem Schrank. Zuletzt setzte er den Helm auf und beschloß, ein Fast Food anzufahren und bei einer Tasse Cappuccino noch einmal im Geiste seinen Plan durchzugehen.

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JoshHalick
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Hallo Bluesnote,

mir sind gleich zu Anfang deiner Geschichte, ein paar Dinge aufgefallen, die mich am Weiterlesen hinderten:


Sie fuhren mit ihren MotorrÀdern durch die nÀchtliche Stadt, kamen aus ihrem Revier der Perros und wollten in den feiner gepinkelten Stadtteil der ZuhÀlter, dem Callgirlring.

Sie fuhren mit ihren MotorrĂ€dern… wĂ€re vielleicht eine Überlegung wert, ob sie nicht auf ihren MotorrĂ€dern fuhren.
…„ durch die nĂ€chtliche Stadt, kamen aus ihrem Reviert“… vor dem „kamen“ fehlt doch was. Mir kam es beim Lesen so vor als wurden die SĂ€tze hier lediglich so ineinander gefĂŒgt um nicht zweimal „sie“ schreiben zu mĂŒssen. Und ĂŒberhaupt „aus ihrem Revier der Perros“ klingt komisch. Warum schreibst du nicht: Sie kamen aus dem Revier der Perros, ihrem Revier. Oder: Sie kamen aus ihrem Revier, dem Revier der Perros. Ich empfinde das doppelte „Revier“ als weniger schlimm, als das fehlende „sie“.

Duck schliff einen Sarg hinter sich her. Funken stieben.
In ihrem Revier brach die Konkurrenz ein, jetzt schliffen sie die Quittung ĂŒber den Asphalt. Die ganze Strecke bis hinter die Linien des Feindes.


Hier konnte ich mir nicht wirklich vorstellen das Funken stieben. Vielleicht im Fernsehen oder wenn noch BeschlĂ€ge dran wĂ€ren… aber so… und dann stieben sie gleich…
„brach Konkurrenz ein“ … das scheint mir falsch. Wenn dann brach sie aus oder? Aber auch das wĂŒrde ich als unpassend empfinden. Hier stört nun auch das zweite „Revier“ …
Man kann gar keinen Bezug herstellen, um welches Revier es nun geht, das heißt es ließt sich so als wĂŒrden die eigenen RevieranhĂ€nger abtrĂŒnnig werden, nicht als hĂ€tte noch wer anders seine Finger im Spiel.
Sie schliffen die Quittung ĂŒber den Aspalt. Einen Sarg, der Sarg ist nicht direkt die Quittung und auch wenig als solche zu verstehen…. Wie soll ich sagen… ja es ist schon seltsam genug das sie ĂŒberhaupt einen Sarg dabei haben und denn ĂŒber den Asphalt schleifen… Also wenn ich so ein Gangster und Mörder wĂ€re, wĂŒrde ich meinem Opfer keinen Sarg kaufen oder klauen. Ich wĂŒrd sagen, die dreckige Leiche hat höchstens ne PlastiktĂŒte verdient… die ließe sich natĂŒrlich schlecht hinterher schleifen doch es wĂ€re glaubwĂŒrdiger. Aber ich habe die Geschichte auch nicht zu Ende gelesen, wie ich oben schon andeutete, vielleicht erklĂ€rt sich das ja alles spĂ€ter.
Dann störte mich noch das „bis hinter die Linien“. Linien, das klingt ja nicht gerade bedeutungsschwanger, eher nach einem Kreidestrich auf der Straße.

Und noch eines:
„Ruby Tuesday wilderte das letzte Mal in unserem Revier“ stand darauf zu lesen.

Das schrieben sie auf den Sarg. Es klingt allerdings sehr fein und gewĂ€hlt, dieses „wilderte“. Das passt so rein gar nicht zu der Sprache, da klĂ€nge doch „hat das letzte Mal in unserem Revier gewildert“… glaubwĂŒrdiger.
„stand darauf zu lesen“… stand darauf geschrieben… ?

Das wars. Ich weiß, dass es nicht immer gut ist, Kritik zu Ă€ußern wenn man den ganzen Text nicht gelesen hat. Zum einen waren es die oben angemerkten Dinge, die mir die Lust nahmen, zu einem grĂ¶ĂŸeren Teil aber war es schlichtweg mein Desinteresse an diesem Thema.
Es lag also nicht allein am Text.

Beste GrĂŒĂŸe
Josh

P.S.: Eventuell sollten sie am Anfang nicht nur auf ihren MotorrĂ€dern durch die Stadt fahren sondern "knattern" oder so etwas in der Richtung. Fahren, klingt so brav und uninteressant, es beißt sich irgendwie mit dem Sarg hinten dran, der hat wenig Braves.



__________________
Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile. - Plato -

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Monfou Nouveau
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Dichte AtmosphÀre

Ein Mensch, der nur klassische Musik liebt und Bach ĂŒber alles schĂ€tzt, wird in einem Konzert von Public Enemy das Fugato, die feinen StreicherklĂ€nge und den Basso Continuo vermissen. Er wird mit dem ihm bekannten Instrumentarium des Beurteilens die Rap-KlĂ€nge als LĂ€rm abtun.

Der Text Knucklehead ist fĂŒr mich eine große Überraschung. Er weicht stark von den vielen Texten ab, die putzige Geschichten erzĂ€hlen oder Selbsterlebtes ohne literarische Verdichtung anbieten.

Das Milieu der Geschichte ist mir aus eigenem Erleben fremd, aber ich habe mich mit den ersten Zeilen genau darin einfinden können. Die Sprache ist zum Teil exzellent. Gleich am Anfang heißt es „In den feiner gepinkelten Stadtteil“. Das entspricht der Stimmung der Story, dem Denken der Akteure und ist eine sehr stimmige Wendung. Zwei, drei SĂ€tze weiter, das nĂ€chste tolle Bild. „
 jetzt schliffen sie die Quittung ĂŒber den Asphalt.“
Dass „Funken stieben“, wenn der Sarg ĂŒber den Asphalt gezogen wird, erklĂ€re ich mir einfach damit, dass es ein Metallsarg ist. Jedenfalls kenne ich solche „primitiven“ Metallkisten aus KrankenhĂ€usern.
Die Story ist nicht ganz leicht in ihrem Ablauf zu verfolgen. Und ich kann nicht sagen, ob es an mir oder an der Story liegt. Die einzelnen Szenen sind sehr bildhaft und atmosphÀrisch dicht geschildert. Die Cuts sehr hart.

Ich fĂŒhlte mich etwas an Spider-Town von Rodriguez und an Iceberg Slim erinnert.
NatĂŒrlich fragt man sich, kennt der Autor dieses Milieu der amerikanischen Rider-Romantik, die ins Kriminelle abgeglitten ist? Die AuthentizitĂ€t scheint mir gegeben, wenn ich auch die Gefahr sehe, dass man ein wenig amerikanischen Vorbildern nacheifert.

Ob man „mit“ oder „auf“ MotorrĂ€dern fĂ€hrt, finde ich unerheblich. Beides ist richtig. Ich kann auch „mit“ und „im“ Auto irgendwohin fahren. Das „mit“ drĂŒckt fĂŒr mich eher noch etwas die direkte Beteiligung aus. „Ich fahre mit dem Auto“ klingt ja eher, als sei ich selbst der Fahrer, wĂ€hrend der Satz „Ich fahre im Auto“ durchaus so verstanden werden kann, dass ich nur auf der RĂŒckbank sitze. Ähnliches gilt fĂŒrs Motorrad. Das MotorrĂ€der „knattern“ klingt fĂŒr mich nicht treffender, sondern in diesem Fall eher etwas altmodisch. Das „treffendeste“ Wort ist nicht immer das beste, weil es sich nicht immer in den Jargon, der der Story zu Grunde liegt, einfĂŒgt.

Toms Vergangenheitsgedanken erscheinen mir zwar glaubhaft, aber sie haben auch etwas von dem, wie man es sich denken kann. „Asoziales Pack“ 
 sollte man da nicht eine typische englische (amerikanische) Wendung wĂ€hlen, um nĂ€her an der AtmosphĂ€re zu bleiben? So fĂŒhlt man sich gleich in Deutschland. In der Story heißt es ja auch „Highway“ und nicht „Autobahn“.
Auch die Wendung „sozial schwaches Abbruchviertel“ klingt weniger typisch, zumal ein Abbruchviertel eigentlich nicht sozial schwach sein kann. Der Satz selbst (Das war es doch gewesen, was sie immer wollten: den endlos langen Highway
 ) ist sehr klar und ĂŒberzeugtend gebaut.

Aber das sind Details. Die Story lebt, sie ist fĂŒr mich sehr einfĂŒhlsam und zeugt von einem bildhaften und originellen Umgang mit der Sprache. Sie gefĂ€llt mir, weil hier der Schritt zur Literatur gewagt wird.

Viele GrĂŒĂŸe

Monfou

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bluesnote
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Seltsam, aber so steht es geschrieben!

Hallo Josh.

Eigentlich möchte ich niemanden belÀstigen, der sowieso kein Interesse an meinen Texten hat.
Aber der Fairness halber und weil du dir trotzdem die MĂŒhe gemacht hast, antworte ich nun doch.
Ich muss dir recht geben, ĂŒber den Anfang bin ich auch gestolpert. Ich wollte nun mal die Clans und den Inhalt der Story schnell vorstellen. WĂ€re sicherlich auch besser zu machen.
Mit und auf ist mir nicht aufgefallen, knattern finde ich nicht so passend wie das ganz normale fahren.
Funken stieben sicherlich auch nicht, eher wĂŒrde wahrscheinlich die Kupplung eines Motorrades auch schmoren, bevor die Fracht sich in Bewegung setzt. Die Funken dienten dazu, die Szene in Fahrt zu setzen, mehr nicht.
Mit dem doppelten Revier, da hast du nicht ganz unrecht. Ich hatte Schwierigkeiten, dem Leser klar zu machen, das ja die ehemaligen Eagles, also die Phantasten von Weite und Freiheit nun zu den kriminellen und ernĂŒchterten Perros gehören.


Hallo Kelly

Hoffentlich hÀlt der Genuss auch an bis zum Schluss
Wird Zeit, das ich mal was von dir lese.


Hallo Monfou

Die Sprache ist zum Beginn ziemlich derb (auf einer anderern Lit.- Seite bin ich deshalb ins Exil verbannt worden), ich habe Zweifel, ob sie die meisten Leser nicht doch abstösst. SpĂ€ter habe ich auf hĂ€rtere Dialoge verzichtet , um den Outlaws so was wie menschliche GefĂŒhle wie Angst einzuhauchen. Sie sollten halt nicht nur cool sein.

Deutschland oder Amerika?
Jetzt rĂ€cht sich meine Unentschlossenheit, wo die Geschichte spielen sollte, daher habe ich Namen gewĂ€hlt, die auch AbkĂŒrzungen sein können.
Tom - Thomas. Will - Willi oder Wilhelm. Bon und Brian fĂŒr deutsche Namen mit B. Duck - engl. Ente - EntenkĂŒken, natĂŒrlich fĂŒr den Neuzugang.
Mit Schnitten und AbsÀtzen bin ich noch nicht ganz sicher, wie ich finde. Besonders die Zeiten bereiteten mir Kopfzerbrechen. Ein Milieukenner bin ich auch nicht, ich habe mir Informationen besorgt, wo immer ich sie auch bekommen konnte.
Danke Monfou! Den Schritt in die Literatur wĂŒrde ich schon gerne wagen. Vorerst aber möchte ich dafĂŒr sorgen, das meine Themen erwachsener werden.

Zum Schluss möchte ich mich bei euch bedanken fĂŒr eure MĂŒhen.
Hoffe, das kann ich zurĂŒckgeben.
Ich wĂŒnsche euch und euren Lieben schon mal schöne Feiertage.

Viele GrĂŒsse.

Udo





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Monfou Nouveau
???
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Hi, bluesnote

dass man einen Skribenten wegen gewisser „HĂ€rten“ in der Sprache verbannt, kann ich mir nicht vorstellen. Oder doch nur so, dass in diesem Fall – angesichts einer Sprachwahl bei dir, die brillant ins Milieu passt - die Verantwortlichen der allgemeinen smart-gestrigen Reimerei ein sauberes Umfeld schaffen wollen. Wer nur den kleinsten Einblick in die Literatur hat, weiß, dass solche Texte auf einer lĂ€ngst klassisch gewordenen Traditionslinie liegen.

Ich denke, du kannst gut in dieser Linie weiterschreiben.

Und die Germanistikprofessoren? Ach, soweit sie fĂŒr die neuere Literatur zustĂ€ndig und nicht im Mittelalter beheimatet sind, schĂ€tze ich sie als wissend ein, sie reiten nicht auf Details herum, sondern haben schon ein GespĂŒr fĂŒr große radikale originelle Texte. Viele jedenfalls. Man lese doch nur Sybille Berg ( Sex I ), der viele Germanistikprofessoren begeistert applaudieren.

Beste GrĂŒĂŸe

Monfou

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JoshHalick
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Eine sehr beschrĂ€nkte Ansicht… das spricht fĂŒr sich…

Und mach dir mal keine gedanken ĂŒber die aufwendigen Korrekturen von Joshi. Wir sind ja schliesslich keine Germanistikprofessoren!

Ich zumindest bin wie man unschwer erkennen kann, kein Germanistikprofessor aber wer grundsÀtzlich aufwendige Korrekturen scheut, nimmt das Schreiben entweder nicht ernst genug, oder hat wohl schon aufgeben.

Aber der Fairness halber und weil du dir trotzdem die MĂŒhe gemacht hast antworte ich nun doch.

DafĂŒr muß ich dir aber jetzt nicht auf Knien danken oder? Nein, is schon gut, ich weiß wie du das meinst, aber ich konnte mir die Bemerkung nicht verkneifen…


Lieber Bluesnote, was auch immer hier gesagt wurde, lass mich noch mal klarstellen, dass meine Aussage „Mir liegt dieses Thema nicht“, keine WertschĂ€tzung war, ganz im Gegenteil. Ich wollte lediglich erwĂ€hnen dass ich nur deshalb nicht bis zum Schluss las, da mich dieses Geschehen nicht fesseln konnte. Das hat weder mit dem Schreibstil zu tun, noch mit der Sprache die hier gesprochen wird. Wenn ich in eine Buchhandlung gehe, nehme ich mir auch keinen Stephen King mit obwohl ich weiß dass er sehr gut schreiben kann. Und ich zweifle auch nicht daran, dass du schreiben kannst, denn ich kenne dich ja bereits von deiner Bildergeschichte in der Schreibwerkstatt.
Sehr viele Zimperlieschen hier (damit meine ich jetzt nicht dich!!! Ganz und gar nicht) verstehen meine Anmerkungen oft als abwertend, aber sie sind vollkommen neutral und erklĂ€ren lediglich was ich beim Lesen der Geschichte empfand. Denn was anderes bleibt mir nicht ĂŒbrig, jedem der auch nur einen Funken Verstand hat, sollte das einleuchten. Aber manch einer schließt gern von sich und seinen Methoden, auf andere.
Das Thema einer Geschichte spielt fĂŒr mich fast so wenig eine Rolle, wie das was heute in und morgen out in der Literatur ist. Ich mache meine Meinung nicht von der anderer abhĂ€ngig, denn ich bin noch in der Lage selbststĂ€ndig zu denken.

Dies musste ich noch mal betonen, da einer deiner Kritiker mir ja scheinbar eine gewisse Voreingenommenheit andichtet, die aber existiert allein in seiner Phantasie. Das solltest du wissen, um meine Kritik nicht falsch zu verstehen. Denn zu sagen, ich hÀtte lediglich einiges angemerkt weil ich den Text nicht verstehe, wÀre zwar der einfachste aber auch falscheste Weg.
Ich weiß, dass du das nicht so getan hast und danke dir fĂŒr deine RĂŒckmeldung (an der ich immer interessiert bin, sonst wĂŒrde ich mich erst gar nicht Ă€ußern), sie hat mich sehr gefreut!



Die besten GrĂŒĂŸe
Josh

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Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile. - Plato -

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