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Leselupe.de > Fremdsprachiges und MundART (L)
La vie dormie
Eingestellt am 06. 11. 2006 21:38


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Kilzer
Hobbydichter
Registriert: Oct 2006

Werke: 6
Kommentare: 3
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La vie dormie
Je n'ai pas une excuse pour rester couché,
je ne suis pas malade
je n'ai pas contracté
C'est un virus, une allergie, la grande épidémie

Le lit est ma vie,j
e suis couché,
je ne peux pas remuer le bras droit.
Chaque essai meurt rigidement.

Ils m'ont dit à rester
je ne changerai jamais
Sans cesse j'ai perdu
du courage

Les nuages deviennent noires
Qu'a-t-on gagné?
Qui était-on autrefois?
L'espoir est meurt en dernier lieu.

Je me réveille
tout est rien
C'est à moi d'agir mal ou bien,
Le monde est ma vie.

depuis que l'homme est doué de raison.

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Anna Grian
Hobbydichter
Registriert: Nov 2006

Werke: 1
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Guten Abend Kilzer,

einige Dinge sind mir bei Ihrem Text unklar. Vielleicht mögen Sie da Licht ins Dunkel bringen?

Sind die grammatikalischen Fehler und Ungenauigkeiten im Text von Ihnen bewusst eingesetzt?

Zu Beginn des Textes nutzen Sie die dem Französischen eigene intonatorische Prosodie, und lassen die Silben "klingen", in den späteren Strophen brechen Sie aber die Sprachmelodie auf und lassen die Prosodie sich selbst entgegenlaufen. Das macht das Ganze Gebilde dann aber sehr hölzern. Das finde ich schade, da das Französische ja diese Möglichkeit der "intonatorischen Dichtung" mit sich bringt, im Gegensatz zum Deutschen.

Falls Sie diesen "Bruch" bewusst als Stilmittel einsetzen wollten, wäre es meiner Ansicht nach gelungener, damit sparsamer umzugehen.

Ich finde auch die Wahl der Sprachbilder etwas unschlüssig, aber das ist dann wohl Geschmacksache.

Mit freundlichem Gruss

Anna

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Kilzer
Hobbydichter
Registriert: Oct 2006

Werke: 6
Kommentare: 3
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Hallo Anna,

Danke für Ihre Meinung.

Ich reaktiviere selten mein Französisch, grammatische Fehler müssen mir deshalb verziehen werden und sind nicht bewusst(schön wenn ich das könnte) eingesetzt.

Nun, die Klänge hingegen sind bewusst eingebaut. Ist sich das lyrische Ich in der ersten Strophe noch nicht der Lage klar, in der es sich befindet, so wird diese stetig klarer umrissen und so eine klanglosere Atmosphäre geschaffen.

Im Deutschen halte ich generell nur mit Einschränkungen etwas vom Klang der Gedichte. Es ist mir klar, dass alles und jeder versucht, alte Goethe, Gryphius oder Trakl-Gedicht dem Klang ach zu interpretiern, aber ich halte da wenig von.

Solte jetzt auch nichts gegen Sie sein, war nur aus einer generalen Verärgerung meinerseits her gerührt.

Danke nocheinmal, Gruss

Daniel

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