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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Labyrinth
Eingestellt am 30. 07. 2001 13:14


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doktordigitalis
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Jun 2001

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Labyrinth


Roman zog den Mantelkragen hoch und hĂŒllte sich in seine Gedanken. Wenn er diesen inneren Raum betrat, fĂŒhlte er sich wie in einer großen Eingangshalle. Der Portier nickte wohlwollend und zwinkerte mit den Augen. Roman war sich nicht ganz sicher, in welches Zimmer er gehen wollte. Er schlenderte den Korridor entlang und studierte die Schilder. Vor der Abteilung 'Niedermachen' zögerte er. Links ging es zu: 'Eigenes Niedermachen', rechts zu 'Andere niedermachen'. Ja, das war es! Ohne anzuklopfen trat er ein.

Die Programmierer saßen in der FrĂŒhstĂŒckzone und lasen Bildzeitung. Einige nickten verdrossen, andere grinsten schĂ€big. Ah, der Chef! Da sagen wir mal Guten Morgen. „Na Leute, was Neues?“, spielte er bewusst den wunden Punkt dieser Abteilung an. „Neeh, Sie wissen ja, ... immer die eingeschleifte Nummer durch. Aber, versuchen Sie es doch mal bei den Kollegen aus der 'GerĂŒchtekĂŒche'!“

Roman schob sich durch die verwaisten ComputerplÀtze und schaute in die Programme: 'Beleidigungen/SchmÀhungen' hatte einer auf dem Schirm, ein anderer 'Mobbing'.

Seine Schuhsohlen quietschten auf dem PVC-Belag, als er sich hastig von dem Monitor 'KĂŒndigungen und Prozesse' wegdrehte. Er suchte die VerbindungstĂŒr zu der Abteilung 'Eigenes Niedermachen'.

Die Programmierer nahmen kaum war, dass jemand eingetreten war, und so konnte er ungestört die Aufgaben lesen, an denen hier gearbeitet wurde: 'Das GefĂŒhl festzustecken', bah, toll. Ein anderer hatte 'Hilflosigkeit und Verwirrung' in Arbeit. Da, vielleicht gab es ja bei 'SchuldgefĂŒhle' neue Aspekte. Der Sachbearbeiter tuschelte gerade mit dem finster blickenden und nachlĂ€ssig gekleideten Spezialisten fĂŒr 'Frustrationen'. Sicher bastelten sie wieder an unnachvollziehbaren Links zu einander. Roman wusste, dass hier wöchentliche Treffen stattfanden, um die einzelnen Dateien miteinander derart zu verzahnen, dass man am Schluss gar nicht mehr aus dem Labyrinth heraus fand.

Er konnte ein NaserĂŒmpfen nicht verhindern, als er den Monitor mit der Aufschrift 'Waterloos' zu sich drehte. Wiederwillig-neugierig schaute er die Optionen an. Der Mitarbeiter von 'Private Niederlagen' zuckte nur mit den Schultern, und die beiden Byte-QuĂ€ler von 'Emotionale Traumata' und 'Berufliche Desaster' wirkten nicht gerade engagiert.

Er stolperte ĂŒber Kabel rĂŒber zum Cola-Automaten, wo er sich eine Fischsuppe zog. Als er die 'Apathie'-Programmschreiber sah, war ihm klar, wieso sie die richtigen fĂŒr diesen Job waren. Er rief lauter als er wollte : „Zur 'Selbstbestrafung', wo geht’s da lang?“ Ein Apathieschreiber hob mĂŒhsam den Arm. „Hinten bei den 'EinschrĂ€nkungen' rechts, und dann immer gerade aus, bis du an 'StĂŒck Dreck' kommst. Da musst du dann krĂ€ftig gegendonnern, damit sich die Kollegen drinnen so richtig erschrecken, das fördert deren KreativitĂ€t. Kannst Du das behalten, oder soll ich es Dir ausdrucken?“ Ein schwaches Aufglimmen in seinen Augen deutete auf plötzlich erwachendes Leben, doch Roman war schon weitergegangen.

„Wieso glaube ich plötzlich: ich schaff es ja doch nicht?“, fragte er den fĂŒr 'Die Ideen entgleiten mir' zustĂ€ndigen PC-Knecht. Der hielt ihm ein Schild entgegen: 'Es kauft doch niemand was von dir'. Roman wollte etwas entgegnen, doch da kam das zweite Schild: 'Lass mal gut sein'.


Nach Luft und um Rat ringend stĂŒrzte er zurĂŒck in die Eingangshalle, in der er sich auf die kĂŒhle Ledergarnitur fallen ließ und dabei einem Darmwind Gelegenheit bot, sich mit Gegerbtem zu treffen. Der Portier stand mit aufgestĂŒtzten Armen an seinem Pult und beobachtete ihn. „Irgendwelche mails fĂŒr mich?“ Der Mann schaute auf seinen Bildschirm, klickte und nickte. „Ja, hier ist eine Nachricht von der Abteilung 'Keuschheit & Demut'. Sie möchten mal reinschauen.“
Roman grinste ein Dankeschön und schritt dann federnd ĂŒber den Korridor in die andere Richtung. Hier ging es zu den Datenbanken 'UnterstĂŒtzende GlaubenssĂ€tze'. Leise Musik rieselte von der Decke, und ein Zimmerbrunnen erinnerte ihn daran, dass er pinkeln musste.

Er ging zu der allseits umgarnten Programmiererin Linda und beugte sich ĂŒber ihre von Wellness umspĂŒlte Figur: „Was ich brauche, ist ein Link von 'Selbstverdammung' zu 'Ich erarbeite mir neue FĂ€higkeiten'. Kannst Du mir das programmieren?“ Sie schielte durch einen Vorhang kastanienbraunen Haars zu ihm rauf. „Was glaubst du, wozu wir hier sind?“ Sie kaute provokativ auf ihrem schlanken Schreiber. „Ich kann allerdings nicht garantieren, dass der Link ohne AbstĂŒrze funktioniert. Die Jungs von der anderen Abteilung sind immer so hyper drauf.“ Jetzt glitzerte sie ihn offen an, und die feine Kontur ihres Gesichtes schĂ€lte sich aus der HaarfĂŒlle. Die Jungs von 'Meine Erfahrungen sind reichhaltig und profund' schauten schon feixend herĂŒber.

Ja, die wollte er doch etwas fragen. Er war unsicher, ob er Linda die Hand oder lieber dreimal die Wange kĂŒssen sollte.Er streifte stattdessen lobend ĂŒber ihre HaarfĂŒlle "Du machst das schon", grinste er ihr aufmunternd zu und ging dann rĂŒber zu den Jungs.

„Hi, guys“. Sie schlugen ihr BegrĂŒĂŸungsritual klatschend und fingerschnalzend ĂŒber die Rechner. „Hört mal! Mir ist immer ganz schlecht, wenn ich aus der Abteilung 'SchuldgefĂŒhle' komme. Gibt es nicht einen virtuellen oder analogen Raum, in dem ich mich ausruhen kann?“ Ihr aufmerksames Grinsen ließ ihn sich hier immer wie zu Hause fĂŒhlen. „Klar. Was hellst du von ein paar Comics?“ „Klasse Idee. Ich mag Lucky Luke ganz gern. Und Astarta.“ „Du meinst doch nicht diese psycho-pseudo Astro-Comic-Braut mit den extrapneumatischen Möpsen? Na, gut, weil Du es bist, wir machen es!“ Sie schlugen sich wieder in die HĂ€nde. Nur diesmal hatten sie eine Variante fĂŒr 'gute Idee gehabt', die sich in ihrer Abfolge nur leicht von 'Erfolg gehabt' unterschied.

Bei den aufgerĂ€umten Kollegen von 'Ich erweitere mein Bewusstsein jeden Tag' konnte er nicht umhin, einen auszugeben. Er griff sich ins Inlett des Jacketts und fand dort neben KrĂŒmeln auch die Smart-Mediacard, die ihm irgendwie dort reingerutscht war. Dann fĂŒhlte er den Stick, den er gedreht hatte, um das Bewusstsein der Kollegen ein wenig zu modifizieren.

Er deutete mit dem Kopf auf die kleine Ruhezone an der Seite des Raumes, die außer drei Meditationsliegen mit Brain-Machine-Anschluß einen Medication-Point bot, in der mit spezieller Ventilation abzugsfreie Luft garantiert wurde.

Mitten in einem konzentrierten, nur von einigen Lachsalven unterbrochenen GesprĂ€ch, spĂŒrte Roman wieder den Drang zur Toilette. Man zeigte ihm die Richtung, in der diese lag. Er hastete los und kam zufĂ€llig bei den Kollegen von 'Keuschheit & Demut' vorbei, machte jedoch in Zeichensprache klar, dass er jetzt keine Zeit hĂ€tte.

Er beschleunigte seinen Vorschub auf dem glatten Boden der GĂ€nge wie eine Kehrmaschine, die in den dritten Gang schaltet. Wo war denn das blöde Klo? Niemand war in der NĂ€he zum Nachfragen, also hastete er mit zusammengekniffenen Schenkeln durch NebengĂ€nge, öffnete Besenkammern, und verirrte sich schließlich rettungslos in Unterabteilungsverteilern. Da! Endlich!

Eine schmale TĂŒr ohne Aufschrift ließ ihn ohne zu zögern eintreten. Er fluchte leise, als er in den Flur trat, den er schon kannte: 'Niedermachen'.

doktordigitalis
Erwin Spinger - Juni 2001

__________________
doktordigitalis

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Korina
Hobbydichter
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Hallo Erwin,

wow erstmal. Ich bin noch ganz besoffen von diesem "Labyrinth" und weiß eigentlich gar nicht um was es jetzt eigentlich ging, trotzdem bin ich irgendwie beeindruckt, aber auch sehr verwirrt.
Abgesehen davon, daß ich die Geschichte nicht verstanden hab, fand ich deine Formulierungen sehr schön und bildhaft, wie [...] und die feine Kontur ihres Gesichtes schĂ€lte sich aus der HaarfĂŒlle [...], um nur ein Beispiel zu nennen.
Vielleicht bin ich nur noch nicht dahintergestiegen, um was es nun geht, oder die Geschichte muß einfach so sein, ein Labyrinth eben...
Sie lĂ€ĂŸt sich sehr gut lesen und ich hoffe du bist mir nicht böse, daß ich sie nicht verstanden habe.

Viele GrĂŒĂŸe
Korina

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visco
HĂ€ufig gelesener Autor
Registriert: Jul 2001

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Labyrinth

Lieber Erwin,

      auch in dieser Geschichte demonstrierst du eindrucksvoll, wie geschickt du mit Worten umzugehen verstehst. Die sprachlich lebhaften und variantenreichen Schilderungen kategorisierter Empfindungen und Verhaltensformen scheinen titelgemĂ€ĂŸ die TĂŒcken bei der Überwindung (oder zumindest BĂ€ndigung) des eigenen Schweinehunds aufzuzeigen.
      Die anfĂ€nglich amĂŒsante Verbildlichung verirrter GedankengĂ€nge verliert jedoch mit fortschreitendem Text an Reiz. Es bleibt bei formelhaften AusdrĂŒcken, inhaltlos und nur durch - wenngleich geschickte - sprachliche BrĂŒcken aneinandergereiht. Die enorme Anzahl der nur aufgefĂŒhrten Begriffsbildungen ĂŒbersĂ€ttigt. Leider geben diese auch im Zusammenhang betrachtet (siehe Auflistung) keinen eindeutigen Aufschluß darĂŒber, aus welchem Grund die Hauptfigur Roman seinen Irrweg antritt. Am ehesten scheint noch „Was ich brauche, ist ein Link von 'Selbstverdammung' zu 'Ich erarbeite mir neue FĂ€higkeiten'. Kannst Du mir das programmieren?“ einen Hinweis darauf zu geben, obschon sich dies höchstens durch eine willkĂŒrliche Auslegung vorstehender Anspielungen untermauern ließe.

Auflistung der Begriffbildungen (Einfachnennung):


  1. 'Niedermachen'
  2. 'Eigenes Niedermachen'
  3. 'Andere niedermachen'
  4. 'GerĂŒchtekĂŒche'
  5. 'Beleidigungen/SchmÀhungen'
  6. 'Mobbing'
  7. 'KĂŒndigungen und Prozesse'
  8. 'Das GefĂŒhl festzustecken'
  9. 'Hilflosigkeit und Verwirrung'
  10. 'SchuldgefĂŒhle'
  11. 'Frustrationen'
  12. 'Waterloos'
  13. 'Private Niederlagen'
  14. 'Emotionale Traumata'
  15. 'Berufliche Desaster'
  16. 'Apathie'
  17. 'Selbstbestrafung'
  18. 'EinschrÀnkungen'
  19. 'StĂŒck Dreck'
  20. 'Die Ideen entgleiten mir'
  21. 'Es kauft doch niemand was von dir'
  22. 'Lass mal gut sein'
  23. 'Keuschheit & Demut'
  24. 'UnterstĂŒtzende GlaubenssĂ€tze'
  25. 'Selbstverdammung'
  26. 'Ich erarbeite mir neue FĂ€higkeiten'
  27. 'Meine Erfahrungen sind reichhaltig und profund'
  28. 'gute Idee gehabt'
  29. 'Erfolg gehabt'
  30. 'Ich erweitere mein Bewusstsein jeden Tag'

Bei aller sprachlicher Akrobatik und durchweg imposanter Formulierungen bin ich dennoch einige wenige Male gestolpert:

  • „Neeh, Sie wissen ja, ... immer die eingeschleifte Nummer durch."
  • "Sicher bastelten sie wieder an unnachvollziehbaren Links zu einander."
  • „Klar. Was hellst du von ein paar Comics?“
  • „Du meinst doch nicht diese psycho-pseudo Astro-Comic-Braut mit den extrapneumatischen Möpsen?"


Eigentlich wollte ich an dieser Stelle noch auf die mir nicht ganz zugĂ€ngliche Verwendung möglicher SchlĂŒsselbegriffe eingehen, aber das werde ich wohl verschieben.
FĂŒr deine sprachlichen Fertigkeiten möchte ich dir auf jeden Fall ein großes Kompliment aussprechen.

Viele liebe GrĂŒĂŸe,
      Viktoria
__________________
Ich hatte eine Lösung gefunden, nur passte sie nicht zum Problem.

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doktordigitalis
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Jun 2001

Werke: 29
Kommentare: 46
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Labyrinth

Hallo Korina.

Danke fĂŒr Deine Bewertung.
Als Neueinsteiger (ich bin eigentlich Musiker) beim Schreiben von Kurzgeschichten ĂŒberziehe ich wohl den Bogen etwas. Aber ich lerne auch aus den Bewertungen.
DemnÀchst werde ich mich wohl darauf trainieren, klare VerlÀufe zu schreiben und verwirrendes Beiwerk wegzuschneiden.

Mit der Geschichte wollte ich zeigen, in welch einem Labyrinth von Gedanken wir uns tĂ€glich bewegen. Die verschiedenen "Abteilungen" stehen fĂŒr die Stimmen in uns, die uns entweder ermutigen oder verdammen. All das, was wir ĂŒber uns selbst denken, was wir von uns halten, usw. und die dazugehörigen GefĂŒhle. In den negativen Abteilungen stehen dafĂŒr die Programme, an denen geschrieben wird: "Es kauft doch niemand etwas von Dir". Oder "Das GefĂŒhl, festzustecken". Diese "Programme" sind fest in uns verankert und aktiv! Sie können jederzeit angetriggert werden durch Ă€ußere oder innere Impulse. Das weiß "Roman", und deshalb versucht er in den "positiven Abteilungen" Auftrieb und Motivation zu bekommen.... landet aber schließlich wieder in der negativen....

Tja, soweit zur ErlĂ€uterung (das fĂŒhlt sich fast so an, als wenn man einen Witz erklĂ€rt; allerdings: wenn der Witz schlecht erzĂ€hlt war, kann man ihn auch nicht verstehen.)

Danke fĂŒr das Lob
Erwin

----

Hallo Viktoria.

Deutlich fĂŒhrst Du mir die "ÜbersĂ€ttigung" meiner Geschichte mit der Auflistung von immerhin 30 Begriffs-bildungen vor Augen. Danke fĂŒr die Arbeit, die Du Dir damit gemacht hast. Ich lerne das Reduzieren noch widerwillig.
Ich war wohl froh, so viele Begriffe gesammelt zu haben, hab aber in der Überarbeitung nicht gemerkt, daß es etwas ĂŒberzogen wirkt, und dadurch seine Spannung verliert.

* "...immer die eingeschleifte Nummer durch" meint, daß die VorgĂ€nge in dieser (inneren) Abteilung, in der man andere verurteilt immer nach dem selben Schema ablaufen...

* "...unnachvollziehbare Links zu einander..." spielt auf die Vernetzung bestimmter innerer Bereiche im Gedankenleben: z.B. wenn man SchuldgefĂŒhle hat, weil man doch wieder zuviel Schokolade gegessen hat, und am selben Tag eine EnttĂ€uschung erlebt, kann es sein, daß man innerlich diese beiden Gebiete mischt und die tauchen dann immer gleichzeitig auf, die sind soz. mit einem Link verbunden.

*"...hellst du von..." vom Wörterbuch vorgeschlagene
Schreibweise.... Du hast recht: Das ist doof. Ab jetzt schreib ich es wieder hÀlst, oder hÀllst? Wie denn nun?

*...extrapneumatisch.... vergiß es.....

Über die "dir nicht ganz zugĂ€ngliche Verwendung möglicher SchlĂŒsselbegriffe" können wir gerne noch in Ruhe sprechen.

Danke fĂŒr Arbeit und Lob.
Erwin




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doktordigitalis

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