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Leselupe.de > Ungereimtes
Leben 22. 2. 82
Eingestellt am 18. 09. 2001 10:35


Autor
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murmeltier
Autorenanwärter
Registriert: Jan 2001

Werke: 94
Kommentare: 20
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Leben 22. 2. 82

Die Musik haut dermaßen rein
ich will und kann nicht mehr
einfach nur nachdenken
Laß uns rausgehen
in die offene Unmöglichkeit der persönlichen Freiheit
um dort
DAS LEBEN
zu treffen
zwischen den schrecklichen Zeitungsmeldungen am Morgen
und den f√ľrchterlichen Ahnungen einer schwarzen Nacht am Abend
man lebt doch immer noch, oder?
also laß uns den Sonnenschein schmecken
und die Freiheit zwischen der Oberfläche
und den weiten Himmeln suchen
was jetzt im Moment hier ist
kann bei allen guten Geistern
unmöglich alles sein, was man gemeinhin vom LEBEN
erwarten und erhoffen kann
also warum nicht?
ausbrechen aus der täglich sich wiederholenden
ENTT√ĄUSCHUNG der bescheidenen Erwartungen
und dem Blauen, Freien entgegenlaufen
oder m√ľssen wir hier
in der umgreifenden Tristigkeit auf den er-
lösenden TOD warten
weil wir ja alle wissen, daß wir
nicht m√ľssen, wissen wir auch,
daß wir immer selber ent-
scheiden können, was wir im nächsten
Augenblick machen - wie lange wir
FREI SEIN können, werden wir
nach dem Versuch mit der Versuchung der Freiheit
erkennen - um danach mit besserem Wissen
zu sehen, wie der Weg weitergeht
den man einschlägt oder ausschlägt
Also, wenn ich mal
ganz privat-persönlich werden darf,
so sage ich doch, selbstherrlich egoistisch arrogant,
daß es MIR nur um
den weiten blauen Himmel und meine
weite persönliche Freiheit geht
und da√ü f√ľr mich, rein privat-pers√∂nlich,
der ganze Rest unbefriedigender Blödsinn der
verfeinerten Art ist,
und daß ich mit dem Kram
absolut nichts mehr zu tun haben will
Es ist immer noch eine eigene Entscheidung
womit man sein tägliches Erleben verschwendet
und wenn mir
rein persönlich-privat
diese engherzige Wirklichkeit nicht gen√ľgt
so weiß ich andere Wege
um meine Träume zu sehen,
wie sie in mir wahr werden, weil es doch
anders √ľberhaupt nicht geht
Beton-Asphalt-Glas-Konkurrenz-Stahltechnik-Versprechungen
ALLTAGE
sind mir mindestens ein dicker Dorn im d√ľsteren Auge
und verhaßt-leer-nichtssagend-unverbindlich-blöde
weil das, was ich privat-persönlich anstrebe
was ganz anderes ist
nur mit meinen und anderen tollen Träumen
zu tun hat
deren Realität ich niemals erfahren werde
weil die Welt so ist, wie sie ist
und keiner daran denkt, sie zu ändern
dahingehend, daß sie so sein könnte
wie wir sie uns in Träumen vorstellen
die Vorstellung bleibt in mir
als Reihenfolge von Gehirngedankengef√ľhlsbildern
in denen ich zu leben versuche
mit dauernden Angriffen
aus der brutalen Wirklichkeit heraus
verteidige ich meine Wunschträume
meines verloren lebenden Ichs
gegen die Vergewaltigung von Außen
und viel zu viele Leute wollen
viel zu viel andere Leute in
ihr Weltbild hineindrängen
so daß Andersdenkende nur noch
hoffen können auf Besserung
und eben bis zum möglichen Wahrwerden
in ihrer träumerischen Realität spazierengehen
Wenn dir als sterblicher Einzelner
nur Wege in d√ľstere Sackgassen
der scheinbar einzigen Möglichkeiten
der im Grunde selbstmörderischen Realitäten gezeigt werden
welche möglichen Wege siehst du dann
f√ľr dich selbst
und wenn immer wieder
bekräftigend machtvoll stärkedemonstrierend behauptet wird
NUR SO - ANDERS GEHT ES NICHT!
wie kannst du dann
einzelner Sterblicher und Sterbender
dazu kommen, dir deine privat-persönlichen
eigenen Wege der Lebens zu suchen,
zu beginnen, wiederzufinden, auszuprobieren
die wahre Zukunft liegt in der
unergr√ľndlichen Weite der Zukunftsoffenheit
in der ich privat-pers√∂nlich gerne geringf√ľgig klein untergehe
wenn nur DIE UNERGR√úNDLICHE OFFENHEIT DES LEBENS
erhalten bleibt
und der weite, offene Himmel
immer noch das allerletzte Wort
√ľber die Verg√§nglichkeit dieses Lebens hat
die viele Zeitgenossen hier
vergessen
um bloß nicht an ihre eigene
Sterblichkeit denken zu m√ľssen
großer Trugschluß
gro√üe Selbstbetr√ľgerei
selbstverarschender Humbug
spätestens in der Stunde des
unweigerlich, endg√ľltigen Todes
wird man erkennen
was das Leben hier
war und
privat-persönlich
f√ľr jeden einzelnen Sterblichen
gebracht hat
an Verwirklichung
von Tr√§umen, W√ľnschen, Hoffnungen
denn wahrlich
die f√ľr mich richtigste Tatsache des Lebens ist
daß alle gleich sterben, gleich vergänglich sind,
gleich am Ende des Lebens wie am Anfang sind
daß die einzige Chanchengleichheit die des Todes ist
da√ü das Ende des Todes f√ľr DICH und MICH total gleich ist
auch wenn jemand von uns beiden meint
vorher Unterschiede machen zu m√ľssen
ich freu mich, da√ü ich den ST√ĄNDIG M√ĖGLICHEN TOD
als ständig passierbare Möglichkeit sehe
und hoffe
rein privat-persönlich
daß DU DEN TOD
als ständige beendende Möglichkeit erkennst
um so
VIELLEICHT
ein anderes Leben zu f√ľhren
weil √Ąnderung nur solange m√∂glich ist
wie man lebt
und genauso lange ist
nur all das möglich
was MAN sich vom Leben erhofft
IN TR√ĄUMEN, W√úNSCHEN, M√ĖGLICHKEITEN, VERSUCHEN,
ENTGEGEN-DEM-STROM-SCHWIMMEN
und so weiter
DENN DAS LEBEN IST UNGEGRENZT!!!

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ralph raske
???
Registriert: Jul 2001

Werke: 0
Kommentare: 963
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mein schwanz ist länger

hey murmeltier,
um gottes willen
ich liebe deine ausdauer aber nicht
deine ausdrucksweise
schlaf weiter
alles ist in ordnung
...
mach es besser
#

ralph

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