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Leselupe.de > Erzählungen
Liebe
Eingestellt am 30. 05. 2011 17:31


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Lena G.
Hobbydichter
Registriert: May 2011

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Wenn eine Freundschaft zerbricht(von Lena Grünbaum)
Eine Freundschaft wie sie im Buche steht. Raj und Rahul kennen sich seit dem Kindergarten und haben sich noch nie trennen lassen, selbst der Gang auf das College konnte sie nicht auseinander reißen. Raj wäre fast sitzen geblieben doch als er gehört hat, dass Rahul bestanden hat, ging er in die Bibliothek und lernte was das Zeug hält, sodass er die Abschlussprüfung bestehen konnte. Nun besuchen beide dasselbe College. Natürlich leben sie zusammen in einer Collegewohnung und haben viel Spaß. Jedoch sinken ihre Leistungen immer mehr, da sie beinahe jeden Abend auf Partys gehen. Diesen Abend passiert etwas was sie nie gedacht hätten. Raj und Rahul können ihren Augen nicht trauen, das was sie jetzt sehen ist das Schönste was sie in ihrem Leben je gesehen haben. Es ist ein wunderschönes Mädchen, sie haben zwar schon viele Mädchen gesehen und getroffen aber so einer Schönheit sind sie noch nie begegnet. Raj und Rahul, aber besonders Rahul, haben einen Ruf am College, sie sind wahre Herzensbrecher. Man kann jedes Mädchen am College fragen, sie werden es alle bestätigen. Doch was ist nun los mit den beiden? Jeder der sie jetzt sieht kann sich nur denken was passiert ist. Raj und Rahul sind gerade auf dem Weg zu ihr um sie zu fragen ob sie mit einem der beiden ausgehen will, als ihnen auffällt, dass sie doch tatsächlich zusammen zu ihr gehen. „Nun ja wir haben uns zwar noch nie getrennt aber wenigstens jetzt müsste er doch gehen!“, dachten sich beide. „Wieso muss er denn mitkommen.“, derartige Gedanken spielen in ihren Köpfen verrückt bis es ihnen endlich in den Sinn kommt und sie es einfach sagen müssen: „Du hast dich in sie verliebt!“,das bleibt natürlich nicht unbemerkt, und das Mädchen schreckt auf und läuft davon, doch davor lässt sie eine Karte da, welche an Raj gerichtet ist. Er sieht die Karte und nimmt sie, aber er öffnet sie erst im College. Raj will um jeden Preis verhindern, dass Rahul sie sieht. Raj ist sehr neugierig und da Rahul noch auf der Party ist öffnet er sie. Als er liest was in dieser Karte steht ist er sehr verwundert, denn er hat nie wirklich an die Liebe auf den ersten Blick geglaubt. In dieser Karte steht: „Als ich dich das erste Mal sah, kannte ich deinen Namen nicht und ich wusste nicht wie du bist. Ich sah nur deine Augen und war vollkommen überwältigt. Mein Name ist Priya Kapoor und Raj obwohl ich dich kaum kenne liebe ich dich über Alles. Deshalb musste ich gehen, denn mein Vater hat mir verboten zu lieben. Sag Rahul nichts. Frag mich lieber nicht woher ich eure Namen kenne.“ Raj liebt Priya auch doch ist blind durch diese Liebe und sorgt dafür dass Rahul die Karte findet. Rahul ist grün vor Neid und ihm kommt ein übler Plan in den Sinn. Er nimmt keine Rücksicht darauf, dass die Karte nicht an ihn gerichtet ist und folgt Priya. Am nächsten Morgen, Raj wird wach und sieht, dass sowohl die Karte als auch Rahul verschwunden sind. Raj durchsucht das ganze College und sucht schließlich Rat beim Direktor. Der Direktor sagt Raj was Rahul gesagt hat: „Raj, dein Freund hat eine Reise begonnen, er hat gesagt es wäre ein Brief von seiner Familie aus Dehli gekommen und er müsse sofort zu ihnen.“ Raj weiß nun was Rahul vor hat drei Gründe sprechen dafür das er Priya folgt: Erstens, er hat die Karte. Zweitens er liebt Priya auch und drittens lebt seine Familie in Goa nicht in Dehli. Während Raj sich über diesen Verrat ärgert, sucht Rahul nach Anhaltspunkten wo Priya sein könnte. Die Karte weißt klar darauf hin, dass sie zu ihrem Vater gegangen ist doch wo lebt er denn. Rahul gibt nicht auf und auf seiner Suche begegnet ihm ein weiser Mann. Er frägt ihn ohne zu wissen wer das ist: „Guten Tag mein Herr, ich bin auf der Suche nach Priya Kapoor. Kennen sie sie vielleicht?“ Der Mann sieht ihn fragend an und erwidert: „Ich kenne sie sogar sehr gut, aber bevor ich weiter rede sollten sie mir erst einmal sagen wer sie sind.“ „Mein Name ist Rahul und ich habe Priya auf einer Party kennengelernt. Jetzt sagen sie mir endlich wo sie ist!“ antwortet Rahul ein wenig zornig. Der Mann reagiert entsetzt und sagt: „So hat noch nie einer mit mir gesprochen. Ich bin Suraj Kapoor, der reichste Unternehmer hier und außerdem noch Priyas Vater.“Rahul sieht ihn respektvoll an und erwidert: „Sir, es tut mir sehr leid. Hätte ich gewusst mit wem ich spreche wäre ich nicht so zornig geworden. Nun da wir uns kennen können sie mich mit Namen ansprechen. Wenn sie nichts dagegen haben.“ „Gut, aber nun würde ich gern wissen was du von meiner Tochter verlangst.“ „Ich würde gerne um die Hand ihrer schönen Tochter anhalten.“, antwortet Rahul ein kleines bisschen ängstlich. „Was? Rahul, höre mir gut zu! Ich wünsche mir für meine Tochter immer nur das Beste, deshalb ist mir Herkunft, Stand, Familie und Vermögen des Bräutigams sehr wichtig. Wie hoch ist dein Stand? Woher kommst du und wie viel Geld hast du?“, erwidert Priyas Vater. Rahul erzählt von seiner Familie: „Kennen sie die Familie Khan aus Goa? Wenn ja dann kennen sie mein Vermögen, meinen Stand und sie wissen woher ich komme.“ „Rahul, ich freue mich einen so erhabenen Schwiegersohn wie dich zu bekommen. Die schwierigste Aufgabe wird jetzt sein, dass wir Priya überzeugen, denn zwingen kann ich sie nicht.“ „Keine Sorge das wird schon gelingen, aber verhindern sie um jeden Preis, dass sie mich sieht oder meinen Namen erfährt. Jetzt können wir gehen und unser Werk vollenden.“ Raj besucht währenddessen noch einmal den Direktor und sagt: „Herr Direktor ich muss eine wichtige Reise machen und bitte dafür um ihre Erlaubnis.“ „Raj, ich kenne dich schon seit du ein Kind bist, schließlich war ich mit deinen Eltern eng befreundet und bin es immer noch. Ich sehe, dass dir etwas auf dem Herzen liegt. Was ist los?“ sagt der Direktor leise zu Raj. Raj erwidert: „Rahul hat sie angelogen. Er besucht weder seine Eltern noch hat er irgendeinen Brief bekommen. Er will mir meine große Liebe stehlen.“ „Raj, ich werde dich nicht aufhalten du darfst gehen aber hör mir noch kurz zu. Ich war etwa so alt wie du als ich auf unserem Pausenhof einem wunderschönen Mädchen begegnet bin. Es war Liebe auf den ersten Blick doch ich war leider schon jemandem anderen versprochen und war deshalb gebunden. Meinem Vater war es egal ob ich meine zukünftige Frau liebe, denn sie war sehr reich und sehr angesehen. Mein Vater hat immer gesagt:-Wenn ein Mann liebt bedeutet das Schwäche!- Ich habe immer gewusst, dass er Mama liebt oder es getan hat, doch wenn ich solche Dinge gesagt habe wurde ich geschlagen. Wiedersprechen durfte ich nie, aus diesem Grund eben weil ich sehr unter Zwang gelitten habe verlor ich meine große Liebe. Gott bestraft mich indem er sie von mir fern hält. Raj mache diesen Fehler nicht und nehm sie zur Frau. Kein Hindernis darf dich aufhalten. Geh jetzt sonst bestraft auch dich dein Schicksal.“ „Ich werde Rahul aufhalten, diese Liebe darf nicht zerstört werden, schließlich steht die Ehre aller Liebenden auf dem Spiel.“ Erwidert Raj stolz. Der Direktor ergänzt: „Viel Glück und Rahul, bitte sorge dafür, darf Priya nie wieder sehen. Noch etwas beanspruche dein Glück mit Verstand.“Raj macht sich sofort auf den Weg, jedoch muss er noch Nahrung für die Reise einpacken denn sonst schafft er es vielleicht nicht. Raj hat einen Vorteil, den Rahul vor seiner Reise nicht hatte. In der Karte war ein kleiner Zettel mit Priyas Adresse, den hat Raj versteckt. Rahul kümmert sich noch um das Einverständnis von Priya während Raj seine Sachen packt. „Priya! Priya! Priya! Komm schnell hinunter!“ ruft Priyas Vater aufgeregt. Priya kommt und frägt: „Was ist los? Habe ich etwas Schlimmes getan?“ „Nein mein Kind. Im Gegenteil es ist etwas Großartiges geschehen.“, erwidert Priyas Vater. „Erzähl mir doch endlich die gute Nachricht.“ „Überraschend kam ein Antrag von einem jungen Mann. Es liegt an dir ob du zustimmst oder nicht.“ Rahuls Plan geht auf. Priya denkt nun Raj ist gekommen, das was Rahul die ganze Zeit wollte ist geschehen. Priyas Vater frägt noch einmal: „Willst du Priya oder nicht?“, voller Glück erwidert sie: „Ja Vater darauf habe ich schon die ganze Zeit gewartet.“ Priyas Vater ist ein bisschen verwirrt durch ihre Antwort, aber er verspricht: „Die Vorbereitungen für die Verlobung werden nun in kurzer Zeit beginnen.“ „Wann darf ich ihn denn sehen?“ „Wen?“ „Meinen Bräutigam“. „Priya, du weißt dass, das vor der Verlobung nicht geht und außerdem ist er sehr erschöpft.“, redet sich Priyas Vater heraus. „Gut, ich werde nun auf den Großmarkt, denn wir haben kein Obst mehr.“ Raj weiß noch nicht wie weit Rahul gekommen ist. Raj ist endlich fertig mit dem Packen und läuft Richtung Bahnhof. Als er dort ankommt, überlegt er welchen Zug er nehmen muss. Raj sucht in der großen Halle nach Hilfe, jedoch findet er niemanden. Raj bleibt stehen und kurze Zeit später kommt ein Mädchen auf ihn zu und frägt: „ Hallo mein Herr, kann ich ihnen vielleicht irgendwie helfen? Sie stehen hier so ratlos herum, deswegen dachte ich mir dass sie Hilfe brauchen.“ Raj antwortet: „ Sie haben recht. Kennen sie vielleicht diese Adresse?“ Raj zeigt dem Mädchen die Adresse und es frägt: „Ja, wen wollen sie da denn besuchen? Wenn ich fragen darf.“ „Ihr Name ist Priya Kapoor.“, antwortet Rahul ein Bisschen verlegen. Das Mädchen grinst und erwidert: „Wissen sie, eigentlich dachte ich mich kennt mittlerweile jeder. Denn meine beste Freundin ist das reichste Mädchen hier und ihr Name ist Priya. Priya Kapoor!“ Raj sagt: „ Sie sind also ihre beste Freundin, dann können sie bestimmt ein Treffen mit ihr organisieren.“ „Bevor ich weiter rede möchte ich mich vorstellen, mein Name ist Pooja und ihrer?“, antwortet das Mädchen. Raj erwidert: „ Mein Name ist Raj und ich komme aus Mumbai.“ „Raj? Was willst du denn von ihr?“, frägt Pooja. Raj sagt: „ Weißt du, ich darf dich doch mit „du“ ansprechen, Priya und ich haben uns auf einer Party getroffen. Es war wortwörtlich Liebe auf den ersten Blick…“ Pooja unterbricht: „Raj Priya hat mir auch eine Geschichte erzählt die so anfing, aber es ging um ihren Bräutigam.“ „Bräutigam!!!!Sie wird heiraten?“, erwidert Raj entsetzt. Pooja erzählt: „ Sie hat gesagt, dass ihr Vater einen jungen Mann mit nach Hause brachte dessen Name war Raj. Sie behauptet er wäre ihre große Liebe.“ „Jetzt wird mir alles klar, dafür werde ich mich an Rahul rächen.“, erwidert Raj. Pooja frägt ein wenig verwirrt: „Wer ist Rahul?“ „Rahul, ist mein bester Freund gewesen. Er liebt Priya auch, doch Priya liebt mich. Ich wusste nicht, dass er schon so weit gekommen ist. Weißt du Priya denkt, denn das wollte sie, dass ich gekommen bin um sie zu heiraten.“, antwortet Raj. Pooja frägt entsetzt: „Das heißt er tut so als wäre er Raj, also du? Wie macht er das?“ „Ja, aber ich weiß nicht wie er das macht. Sag mir doch mal ob die Verlobung schon war.“, sagt Raj. Pooja erwidert: „Nein, sie müsste morgen sein.“ „Kannst du mich da irgendwie hinein bringen?“, frägt Raj. „Natürlich, ich tue alles um Priya zu helfen. Raj dein Glück ist, dass es ein Maskenball ist. Du gehst am besten als mein Begleiter.“, antwortet Pooja. „Danke, Pooja. Wann und Wohin soll ich denn kommen?“, frägt Raj. Pooja erklärt: „Komm hierher um 11 Uhr in einem würdigen Anzug und bringe eine Maske mit.“ „Gut Pooja. Bis morgen.“ Währenddessen bei Rahul: Priya ist noch ahnungslos. Pooja geht Priya besuchen und sagt: Hallo Priya wie geht es dir denn so und hast du deinen Zukünftigen schon gesehen?“ „Hallo Pooja, mir geht es sehr gut, aber meinen Zukünftigen darf ich erst an der Verlobung sehen. Du weißt doch, dass das sonst Unglück bringt.“, erwidert Priya. Pooja erzählt Priya eine Geschichte um herauszufinden ob Raj die Wahrheit gesagt hat, denn sie glaubt immernoch nicht an die Liebe auf den ersten Blick: „Priya mir ist etwas Wunderbares passiert. Neulich auf dem Bahnhof bin ich einem Jungen begegnet. Er war unglaublich hübsch, ich kannte seinen Namen zwar nicht aber seine Augen haben für ihn gesprochen. Es war plötzlich so als hätte ich einen Rausch deswegen wollte ich deine Meinung dazu wissen.“ Priya erklärt: „Pooja du hast das erste Mal mit der Liebe auf den ersten Blick Bekanntschaft gemacht. Als ich Raj das erste Mal in die Augen sah wusste alles über ihn. Pooja ich war verliebt, ich kannte seinen Namen und den von seinem Freund nur zufällig, da es mir manche erzählt hatten doch in dem Moment sah ich nur seine Augen.“ „Liebe auf den ersten Blick? Du hast von Anfang an recht gehabt. Es ist ein tolles Gefühl. Was hast du noch in seinen Augen gesehen?“, erwidert Pooja. Priya gibt zu: „Man kann es nicht wirklich beschreiben. Pooja das Gefühl der Liebe ist unantastbar. Die Magie die den Körper durchströmt, ist in diesem Augenblick alles was du fühlen kannst. Mehr kann man nicht dazu sagen.“ Pooja antwortet: „Verstehe…“, Priyas Vater unterbricht: „Priya, Pooja helft ihr bitte bei den Vorbereitungen für die Verlobung!“ „Sir, ich muss leider noch etwas erledigen. Das tut mir sehr leid.“, erwidert Pooja. Priyas Vater antwortet: „Nicht so schlimm, dafür hilfst du bei den Hochzeitsvorbereitungen.“, Priya murmelt vor sich hin: „Wenn es die noch gibt.“ „Was hast du gesagt?“, frägt Priyas Vater. Pooja erwidert: „Nichts!“, Priyas Vater befiehlt Priya: „Komm mit, wir haben noch viel zu tun.“ „Ok, Vater.“, erwidert Priya. Der nächste Tag ist angebrochen und Raj wartet in einem schicken Anzug und mit einer Maske in der Hand auf Pooja. Da kommt sie auch schon angelaufen und ruft: „Raj! Raj! Komm mit wir müssen uns beeilen.“ Sie rennt zum Zug und Raj rennt hinterher. Man muss bedenken, dass Pooja in der Nähe von Priya wohnt und deshalb ganz genau weiß wie sie fahren müssen. Als sie an Priyas Haus ankommen, sind noch nicht einmal alle Gäste anwesend. Nun kommt auch noch Priyas Vater auf sie zu und frägt: „Pooja? Wer ist denn dein Begleiter?“ Pooja antwortet: „Ach, das ist ein Schulfreund von mir.“ „Ein Schulfreund? Wieso hat er denn schon die Maske auf? Das Fest hat noch nicht einmal begonnen.“, löchert Priyas Vater Pooja. Pooja lügt und sagt: „Wissen sie, er will nicht erkannt werden, denn er ist ein internationaler Star.“ „In welchem Land ist er denn berühmt, wenn nicht in Indien?“ „In Amerika! Hier könnten ihn aber auch Leute kennen und deswegen nimmt er die Maske nicht ab.“, erwidert Pooja ein wenig nervös. Priyas Vater bittet die Beiden sich irgendwo hinzustellen und zu warten bis die Verlobung beginnt. Eine halbe Stunde später sind alle Gäste eingetroffen und die Verlobung kann beginnen. Als erstes wird der Bräutigam herein gesungen. Nun versteht Raj wie Rahuls Plan selbst bei der Verlobung gelingt. Rahul trägt einen Schleier, dass heißt man kann sein Gesicht nicht erkennen. Jeder im Saal wundert sich, denn so etwas ist nicht selbstverständlich für eine traditionelle, indische Verlobung. Rahul geht auf den Priester zu und setzt sich zu ihm. Nun Kommt Priya in einem traumhaften Sari, ihre Armreifen und ihre Fußkettchen klimpern. Auch sie läuft zu dem Priester und setzt sich hin. Die Zeremonie beginnt, der Priester spricht seine Worte und nun sind die Verlobungsringe an der Reihe. Priya steckt Rahul den Ring an den Finger, aber als Rahul Priya den Ring anstecken will schreit Raj auf: „Nein!!!!!!!!!!!!!“, Priya erwidert: „Was wollen sie denn? Wie können sie es wagen die Zeremonie zu stoppen?“ Raj sagt: „Priya, der Mann dort ist nicht der für den du ihn hältst.“ „Diese Stimme kommt mir bekannt vor. Wer bist du? Zieh deine Maske aus.“ Raj tut was sie sagt. Nun kommt sein Gesicht zum Vorschein und Priya frägt erstaunt: „Raj? Wenn du da bist wer ist dann das?“ Raj erwidert: „Priya, frage ihn doch selber.“ Priya spricht nun zu Rahul: „Wer bist du? Zeig dein Gesicht.“ Auch Rahul sagt nicht nein und tut es. Priya erschrickt und frägt ihren Vater: „Wie konnte das passieren? Ich dachte du nimmst nur Anträge von reichen Männern an. Wieso plötzlich er?“ „Er sagte mir er wäre reich. Seine Familie hieße Khan und lebte in Goa. Du weißt wie erhaben diese Leute sind.“, als Raj das hört fängt er an zu grinsen und erklärt: „Reich ist für Rahul ein Fremdwort. Der Name seiner Familie ist Khan, und sie leben auch in Mumbai. Jedoch sind die Khans die sie meinen Goa geboren, seine Familie kommt ursprünglich aus Mumbai. Priya, nun zu dir ich bin gekommen um Rahul aufzuhalten, jedoch auch um dich zu bitten meine frau zu werden…“, Rahul unterbricht: „Raj! Glaubst du ernsthaft, du dürftest Priya heiraten. Ich sagte ich wäre reich und sehr angesehen, sonst wäre ich doch nie an Priya gekommen.“ „Rahul, meine Liebe ist stärker als die Macht des Geldes und wenn Priyas Vater wirklich das Beste für seine Tochter will, dann wird er das zulassen müssen.“, erwidert Raj. Priyas Vater ist über diese Aussage nicht sehr erfreut und sagt: „Wachen! Werft Raj und Rahul sofort raus.“ „Aber Vater…“ erwidert Priya und wird von ihrem Vater unterbrochen: „Nichts aber. Dieses Gesindel hat hier nichts zu suchen.“ Raj und Rahul werden hinausgeworfen. Priya rennt weinend auf ihr Zimmer und spricht mit Niemandem. Raj findet Zuflucht bei Pooja, aber Rahul flüchtet wie immer in das Nachtleben und geht in die Kneipe, wo er auch Platz zum Schlafen findet. Raj fängt ein Gespräch mit Pooja an: „Pooja, ich liebe Priya über Alles, aber ihr Vater sieht nur das Geld der Anderen und ich will ohne Priya nicht mehr leben.“ „Hör auf so etwas zu sagen. Das bringt dich doch auch nicht weiter, oder? Ihr liebt euch, das weiß ich, also gibt es einen Weg. Raj, du kannst doch sicher singen oder?“ „Ja. Wieso?“ „Dann sing doch etwas für sie. Schleiche dich in den Garten. Ihr Zimmer ist oben links. Pass auf die Wachen auf, obwohl so wie ich dich kenne, bringst du die in kürzester Zeit zu Boden.“ „Natürlich! Habe ich dir nicht erzählt, dass ich vor dem College an einem Kampfkurs teilgenommen habe. Ich besitze den schwarzen Gürtel.“ Ohne noch lange zu diskutieren macht sich Raj auf den Weg zu Priyas Haus. Dort sieht er auch schon einige Wachen und er ruft: „Hey, ihr da! Kommt her und holt mich doch.“, die Wachen laufen los, doch er bleibt einfach stehen. Eine Wache sagt: „Was willst du hier? Verschwinde, los hau ab!“, Raj antwortet: „ Zwing mich doch! Du bekommst mich hier nicht fort.“ Die Wache erwidert: „Sag mal war dein Leben nicht besonders schön oder hast du einfach mal Lust darauf zu sterben?“ „Nicht ich werde sterben, auch nicht ihr aber ich verspreche euch, dass ihr wenigstens ein wenig leiden werdet.“ Die Wachen wollen nicht mehr diskutieren und Raj auch nicht also schlägt er jedem von ihnen einfach mal ins Gesicht. Das nehmen die Wachen nicht hin und wollen ihn zur Strecke bringen, jedoch wirft Raj jede Wache eigenhändig zu Boden. Endlich ist er im Garten und dort ist Priya. Sie sitzt an einem Teich und denkt nach. Plötzlich fängt Raj an zu singen. Priya dreht sich in seine Richtung und singt mit. Nun sieht sie kurz auf die Uhr, sie bemerkt dass ihr Vater bald kommen wird und sagt: „ Danke Raj für dieses tolle Lied, du muss jetzt leider gehen, denn in ein paar Minuten kommt mein Vater nach Hause.“ Sie verabschieden sich beide mit einem Liebesgruß und gehen. Priya ins Haus und Raj zu Pooja. Niemand dreht sich herum andernfalls hätten sie bemerkt, dass Priyas Vater sich versteckt hat und sie die ganze belauscht hat. Er rast vor Wut und macht sich unverzüglich auf den Weg zu Rahul, schließlich hat Priyas Vater Kontakte, von denen er weiß wo Rahul ist. Als er dort ankommt sieht er ihn sofort und beginnt ein Gespräch: „Hallo Rahul.“, Rahul bekommt einen Schreck und sagt stotternd: „Ha…Hallo…Siii…Sir.“ „Keine Angst. Ich bin nicht hier um dich für irgendetwas zu bestrafen. Ich brauche deine Hilfe. Raj und Priya haben sich gestern heimlich getroffen. Meine Ehre ist beschmutzt selbst wenn das nicht nach außen dringt. Priya muss ihn vergessen, das heißt er muss verschwinden. Tötest du ihn für mich?“ „Was bekomme ich denn dafür?“ „Alles was du willst.“ Der Deal ist abgeschlossen. Raj soll aus dem Weg geräumt werden. Ein Freund von Pooja, der dort arbeitet wo die beiden gerade sind, kennt Raj und läuft sofort los um ihn zu warnen. Als er ankommt ruft er: „Raj, du bist in Gefahr.“, Raj erwidert: „Wieso?“ „Priyas Vater will dich töten lassen. Du musst verschwinden.“ Als Raj das hört rennt er schnell zu Pooja und sagt: „Dein Freund hat mir gerade erzählt, dass Priyas Vater mich töten will. Ich muss fort gehen, aber Priya lass ich nicht allein. Was soll ich nur tun?“, Pooja antwortet: „Ich weiß es ist nicht leicht und könnte deine Ehre gefährden, aber eine andere Möglichkeit gibt es leider nicht. Du musst sie holen und mit ihr weit weg reisen.“ „Die Sicherheitsvorkehrungen werden verstärkt sein. Ich komm doch nicht an sie heran.“, erwidert Raj. „Pass auf, auch die wachen benötigen eine Pause. Sie gehen so gegen 23 Uhr in ihr Zimmer und sind dort für eine viertel Stunde. Dann kannst du sie holen, also los es ist gleich 23 Uhr.“ Raj läuft los, als er an Priyas Haus ankommt, verlassen schon alle Wachen ihre Posten. Er klettert an einem Rohr, welches an der Hauswand befestigt ist, in Priyas Zimmer. Priya schläft also sagt er: „Priya! Wach auf!“, Priya reagiert und sieht sich um, nun sieht sie Raj und frägt: „Was willst du denn hier?“ „Dein Vater will mich töten, ich bin hier um dich mitzunehmen, denn ich muss fliehen.“ „Er will dich töten. Das lasse ich nicht zu. Ich will dich nicht für immer verlieren. Ich komme mit.“ „Gut, beeil dich.“, Raj und Priya flüchten durch das Fenster und sind weg. Am nächsten Morgen kommt Priyas Vater in ihr Zimmer und bittet sie aufzustehen. Sie reagiert nicht, also zieht er die Decke weg. Als er sieht, dass Priya nicht in ihrem Bett liegt schreit er: „Wachen durchsucht das Haus nach Priya?“, einige Minuten später bekommt er Meldung, dass sie Priya nicht finden konnten. Er frägt: „Wisst ihr ob Raj noch hier in der Stadt ist?“ „Sir, Raj hat gestern Nacht die Stadt verlassen…!“, Priyas Vater unterbricht: „…und Priya mitgenommen. Wie weit könnten sie schon gekommen sein?“ „Nicht weit, zu Fuß können sie nicht sehr schnell sein. Sie werden Richtung Panjab geflohen sein.“ „Gut, in den Wagen. Wir folgen ihnen.“ Eine gute Stunde später sieht Priyas Vater, einen Sari der seiner Tochter gehört. Er ruft: „Priya!!!!!!!!!!!!!!!!!“, Priyas Vater wusste, dass es seine Tochter ist. Priya dreht sich um, da sie die Stimme natürlich erkennen konnte. Sie läuft so schnell sie kann und Raj ist auch bei ihr und sprintet hinterher. Jedoch überholt Priyas Vater die beiden mit dem Auto: „Wachen! Haltet Raj fest.“ „Vater, ziehe keine voreiligen Schlüsse.“, erwidert Priya. „Er hat dich entführt, hat deine und meine Ehre beschmutzt und wird seine Strafe dafür bekommen.“ „Vater ich bin freiwillig mitgekommen. Ich liebe ihn und daran wirst du nichts ändern können.“ „Sieh was er getan hat. Er hat dir so etwas wie eine Gehirnwäsche verpasst. Aber, nun soll dafür getötet werden, jedoch werde nicht ich ihn töten sondern Rahul. Mach dich bereit Rahul.“, Rahul will gerade schießen als Priyas Vater laut schreit: „Halt!!!!!!!!!!! Priya geh da weg.“ Priya steht vor Raj, das bedeutet Priyas Vater wird Rahul nicht schießen lassen. Priyas Vater zieht sich zurück. Als er wiederkommt sagt er: „Wachen lasst Raj los. Priya, ich werde dich nie umstimmen können. Ich habe dich schon so lange nicht mehr richtig glücklich gesehen. Die Macht der Liebe hat mich wohl besiegt. Also gut, wir fahren nun zusammen nach Hause und beginnen erneut die Vorbereitungen für die Verlobung, aber diesmal für Raj und Priya.“ Endlich ist alles wieder perfekt, Die Vorbereitungen der Verlobung sind abgeschlossen. In ein paar Minuten ist es soweit. Alle Gäste sind anwesend. Die Zeremonie beginnt. Sie dauert zwei Stunden. Nun wird prächtig gefeiert. Alle sind zufrieden. Was mit Rahul passiert ist weiß keiner. In zwei Wochen wird Hochzeit gefeiert und Priya und Raj freuen sich schon darauf.
Zwei Wochen später: Die Hochzeit beginnt. Priya kommt in den Saal, Ihr roter glänzt und das Henna auf ihren Händen beweist, dass sich am Ende doch alles zum Guten wendet. Es ist ein rauschendes Fest. Nun verabschieden sich alle vom wunschlos, glücklichen Paar.




ENDE

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LG

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