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Leselupe.de > Ungereimtes
Liebe
Eingestellt am 21. 11. 2000 17:55


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Saphier
Möchtegern-Schreiber
Registriert: Nov 2000

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Ach wenn ich ...

Und wenn ich alle wörter kennte
ich fĂ€nde keins fĂŒr dich.
Und hÀtt ich einen der eins nennte
es wĂ€r nicht gut genug fĂŒr mich.

Und wenn ich tĂ€usend blĂŒten hĂ€tte
ich macht daraus ein blumenbett.
Und wĂŒĂŸt ich etwas zu dem zwecke
ich nÀhm nur dich alleine mit.

Und wenn ich hundert leben hÀtte
ich nÀhm nur dieses ganz allein
denn weiß ich ob ich dich entdecke
in neunundneunzig komma drei?

Und wenn ich zehn mal lĂŒgen mĂŒĂŸte
ich tÀts mit lust und geradem ton
Denn wenn ichs kein mal tĂ€t ich wĂŒĂŸte
ich kÀm um den gewollten lohn.

Und wenn ich einmal sagen dĂŒrfte
leg deine hand ganz sanft auf mich
Und wenn ich dann den lufthauch spĂŒrte
von deinem atem im gesicht ...


Mir gefĂ€llt die Leselupe, deshalb unterstĂŒtze ich sie... ... indem ich bereits regelmĂ€ĂŸig die Leselupen-Shop-Links nutze.
... indem ich die Leselupen-Shop-Links in Zukunft nutzen werde.

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Volker Hagelstein
Routinierter Autor
Registriert: Nov 2000

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Nein, wie sĂŒĂŸ und niedlich hingehaucht! Wirklich ganz entzĂŒckend! Darf ich Dich um Deinen Rat bitten, wenn ich mit den Konjunktiven hadere?

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Saphier
Möchtegern-Schreiber
Registriert: Nov 2000

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Ach, wie unromantisch.
Aber ich hatte es mir schon gedacht, die "femme fragile" hat ausgedient. Na ja, eigentlich bin ich froh, ist ja auch ein bescheuertes Bild, dass sich da MĂ€nner von Frauen gamacht hatten. War halt ein Versuchsballon. Trotzdem, manchmal,könnte ich direkt schwach werden. Ist eben immer wieder die Frage, soll Poesie die Wirklichkeit verschlĂŒsselt wiedergeben, oder soll sie die TrĂ€ume in Zeichen setzen. Ich bin mir nicht sicher, ein "zart Geheimnis, ein gehauchter Schwur?" Ein "ich komme heim", "ich bin mir sicher"? Sind nicht auch Konjunktive ein Ausdruck des inneren Schwankens? Wohl dem, der in der eigenen Sicherheit seinen Stand hat. Aber, ich sage, herauf mit der Magie, herbei mit der Fantasie, eintauchen, abtauchen vom tĂ€glichen, von all den ZwĂ€ngen, von all den Sachen, die uns zwingen.
Gruß
Saphier

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Volker Hagelstein
Routinierter Autor
Registriert: Nov 2000

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Hilfe! Dich zu frustrieren, war wirklich das letzte, was ich beabsichtigt habe. Meine Bemerkung ist (höchstens) zur HĂ€lfte ironisch zu verstehen. Der Romantikfaktor Deines Gedichtes ist ziemlich hoch, gewiß, aber nimm es als Triumph: Du hast es geschafft, einen Holzkopf aus der Fantasy & Sci-Fi-Fraktion zu berĂŒhren, dessen literarische ErnĂ€hrung sich normalerweise aus ganz anderen Bestandteilen zusammensetzt. Du klingst sehr ehrlich, und Du schreibst auf dem Fundament einer bewundernswerten Sprachbeherrschung. Mach weiter! Mit Sicherheit wirst Du auf viel mehr verwandte Seelen treffen, als es die OberflĂ€che unserer ultracoolen Epoche vermuten lĂ€sst. Zuletzt: Auch davon, dass ich Probleme mit den Konjunktiven habe, ist nicht das geringste zurĂŒckzunehmen.

Liebe GrĂŒĂŸe!

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LyFe
Guest
Registriert: Not Yet

Na das ist mal eine schöne LiebeserklĂ€rung. Endlich mal wieder etwas das berĂŒhrt. Wunderschön - vor allem die letzten paar Zeilen haben mir sehr gefallen (geben dem Gedicht fĂŒr mich den letzten Kick).

Liebe GrĂŒsse, Lydia

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Chrissie
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Oct 2000

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Tausende von jungen MĂ€dchen,

werden Dich fĂŒr diese Verse lieben.
Ich bin zu modern fĂŒr sowas, aber ist hĂŒbsch und korrekt ausgefĂŒhrt.
__________________
Pseudonym? Nein Danke!
Christine Mell von Mellenheim

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